„Und wo bleibst du?“ – Nicole Miriam Reimers über das Ausbrechen aus dem Hamsterrad
Shownotes
Immer funktionieren, für andere da sein und alle Bälle gleichzeitig in der Luft halten: Viele kennen dieses Gefühl, im Alltag nur noch Verpflichtungen abzuarbeiten, bis kaum noch Raum für einen selbst bleibt. Genau darüber spricht Nicole Miriam Reimers in dieser Ausgabe des Sonntagtalks.
Die Coachin, Trainerin und Autorin blickt auf einen vielseitigen Lebensweg zurück – von ihren Anfängen bei Studio Hamburg über langjährige Stationen in einem internationalen Pharmaunternehmen bis hin zu ihrem mutigen Schritt in die Selbstständigkeit. Aus eigener Erfahrung als alleinerziehende Mutter und aus unzähligen Coachings weiß sie, wie schnell man sich in den Erwartungen anderer verliert.
In ihrem Buch „Und wo bleibst du?“ lässt sie sechs Menschen zu Wort kommen, die mitten im Trubel von Beruf und Familie stecken und lernen müssen, sich selbst wieder wichtig zu nehmen. Ein ehrlicher und inspirierender Talk über gesunde Grenzen, den Wert von Kommunikation und die entscheidende Frage, warum wir uns selbst viel öfter ganz oben auf die Prioritätenliste setzen sollten.
Transkript anzeigen
00:00:00: Mein heutiger Gesprächspartner ist der weibliche Name.
00:00:04: Nicole Miriam Reimers
00:00:07: Geburtsort
00:00:08: Offenbach am Main.
00:00:10: Die Frage, die man Frauen nicht stellt?
00:00:12: Ich mach's immer wieder alter
00:00:16: Sehr reif, einundfünfzig Jahre.
00:00:20: Dein Beruf
00:00:21: Ja Coaching, Trainer, Speaker, Autoren All over.
00:00:26: Also du kannst dich nicht entscheiden.
00:00:28: Genau, es ist von allem etwas dabei egal was ich tue und es macht mir sehr viel Spaß und ich bin froh dass ich diesen Job in der Selbstständigkeit auch gewählt habe.
00:00:39: ja.
00:00:41: Hast Du Hobbys?
00:00:42: Und wenn ja welchem?
00:00:43: Ah, Hobbies!
00:00:44: Ja tatsächlich Hobbis-Netzwerken.
00:00:47: Ich liebe es mit Menschen zusammen zu sein und bei ich sage mal nicht auszutauschen.
00:00:55: Ich liebe die Energie von anderen Menschen zu interagieren und das ist, würde ich sagen, das größte Hobby was ich habe.
00:01:06: Socializing!
00:01:08: Okay hast du sowas wie ein Lebensmotor?
00:01:11: Es muss kein Spruch sein sondern keine Ahnung in eigenen Worten.
00:01:15: Ja also ich hab tatsächlich einen Spruch der mich sehr lange schon begleitet sei wie Du bist und lass alle anderen wie sie sind
00:01:23: Die Menschen, die mit dir zu tun haben.
00:01:24: Was meinst du sagen über dich?
00:01:26: Was macht dich aus?
00:01:26: Woran erkenne ich dich?
00:01:29: Wenn andere mich betiteln... Tatsächlich habe ich öfters mal die Frage schon stellen dürfen in gewissen Coachings etc.
00:01:36: Andere betitlen mich als temperamentvoll, als sehr empathisch, als wertschätzend, als herzlich Aber klar, da was andere über mich sagen auch Naja sie kann auch manchmal sehr viel Richtungs, also der für Richtung haben sehr viel mehr im Fokus sein.
00:01:56: Genau.
00:01:57: aber ich glaube das erste das fand ich so wundervoll dass andere da arbeite ich noch dran.
00:02:02: Du kannst es ergänzen?
00:02:03: Also jetzt kennen wir uns noch nicht so lange aber ich würde sagen ist viel viel Energie da.
00:02:07: Genau richtig richtig ja energievoll Ja und nach wie vor.
00:02:12: also Ich muss immer wieder sagen ich bin ein Optimist ein Mensch der auch Situationen die nicht so gut sind, mich da aber auch immer wieder rausholen aufgrund des Optimismus.
00:02:27: Und dafür bin ich sehr dankbar dass das Universum mir das geschenkt hat.
00:02:34: und das bedeutet für mich in vielen Krisen auch wiederaufzustehen dieses alte Typische.
00:02:40: Steh auf, Grunerichten weitergehen... Das macht viel mit mir aus.
00:02:45: meine Intention mein inneres Licht kann man es so sagen Oder dass es irgendwie blöd rüber kommt.
00:02:53: Kann man so sagen?
00:02:54: Gleich geht es weiter.
00:02:55: im Gespräch mit Nicole Miriam Reimers.
00:02:58: Sie ist in Offenbach geboren, meine Gesprächspartnerin ist Nicole Mirjam Reimars.
00:03:03: Erzähl mir was über Offenbach...
00:03:05: Oh!
00:03:05: Offenbar kann ich mich so gut wie gar nicht erinnern weil mein Eltern mich als Kind, als kleines Kind schon hier in die Nähe von Lübeck mit mitgenommen haben.
00:03:15: Aber tatsächlich war ich auch jetzt gerade die letzten Tage wieder in Süddeutschland, habe auch meine Familie ... Meine Familie, meine beiden Tanten besucht und ihre Familien weil meine Mutter ist letztes Jahr gestorben.
00:03:28: Und umso mehr ist es wichtig und zu fühle ich auch dass man immer wieder den Kontakt zu seiner Familie sucht, die die tatsächlich noch ja da sind.
00:03:40: Ich glaube verstehst vielleicht weiß ich meine Man beginnt das Bild wieder mehr auf das zu bringen, was man vorher vielleicht nicht so hatte und nicht so weit geschätzt hat.
00:03:52: Das heißt Offenbach war im Prinzip ein Geburtsort?
00:03:57: Und mehr gar nicht!
00:03:59: Also ich bin tatsächlich Seligenstadt Katzenelmbogen.
00:04:02: Das sind die beiden Orte, die für mich noch aufgrund der Familie sehr wichtig sind.
00:04:10: Aber aufgewachsen dann in der Region Lübeck.
00:04:13: Richtig, Region LÜBEK in einem kleinen Dorf, was aber mittlerweile auch schon extrem gewachsen ist... Dann bin ich noch ein kleineres Dorf gezogen, zweihundert Seelendorf.
00:04:23: und ja, ich liebe das Dorfleben!
00:04:24: Ich war zwanzig Jahre in der Freiwilligen Feuerwehr aktiv, auch tätig und das ist natürlich, ich sag jetzt mal, Dorfliem Landleben.
00:04:33: Und wo es einfach zu meiner Entwicklung auch dazu gehörte?
00:04:40: Wo bist du zur Schule gegangen?
00:04:41: Zur Schule in Berkentin-Ratzeburg, das war also falls die Orte wichtig sind.
00:04:48: Da war es wirklich so mittlere... Also ich habe die mittlere Reife und hab leider wenig Kontakt noch zu meinen ehemaligen Schulkameraden.
00:04:57: aber das ist auch normal dass man so viele Winde verstreut sich
00:05:04: ja Ich mache den Bogen ja zur Schule immer nur, weil ich die Frage stellen will ob du eine gute Schülerin warst.
00:05:12: Auch damals war ich schon sehr energiereich und ich habe den Chained also ich war so lala... Also mir ist vieles zu gefallen.
00:05:22: umso mehr war es dann leichter nicht sich anzusträngen.
00:05:28: aber später merkte man schon wie wichtig das ist doch mitzumachen zu lernen zu verstehen Und ich bin dankbar, dass dieser Change kam.
00:05:38: Weil das natürlich für alles weitere... ...für die Ausbildung und ja für das was ich jetzt tue der Grundstein auch war Ja.
00:05:46: Hast du nach der Schule sofort gewusst wo das hingeht?
00:05:50: Also ich sehe auch also damals wusste es nicht Damals war's noch die Zeit Das war er dann in den neunzigern Bin ja vierundsevzig geboren.
00:05:59: In den Neunzig Jahren war es ja so Dass meistens hat man das gemacht Was die Eltern gemacht
00:06:04: haben
00:06:05: Und ich bin dann dementsprechend ins Büro gegangen, habe eine Ausbildung als Bürokaufrauder oder heute heißt es ja Kaufraufföbro-Organisation gemacht im Studio Hamburg in Hamburg.
00:06:15: Es waren Fernsehstudios.
00:06:17: ein mega tolle, toller Ausbildung hat sehr viel Spaß gemacht gerade somit Medien.
00:06:22: das ist ja gerade für eine vielseitig interessierte Person so wie ich es bin der sehr toll auch im Medienbereich zuzuschauen Fernsehdproduktion aber auch die Administration dahinter.
00:06:34: Personal, ja.
00:06:36: Und was es eigentlich heißt dann auch ein Film zu drehen oder andere Produktionen?
00:06:44: Gleich geht's weiter im Gespräch mit Nicole Miriam-Reimers in Offenbach geboren aufgewachsen in einem kleinen Dorf bei Lübeck die Ausbildung zur Bürokaufrau Dann bei Studio Hamburg mitten in der Fernsehproduktion.
00:06:56: Nicole Mirian Reimers ist meine Gesprächspartnerin.
00:06:59: Das heißt wie lange hast du das gemacht?
00:07:02: Tatsächlich meine Ausbildung danach Und dann wollte ich tatsächlich noch weiter meinen Weg gehen.
00:07:08: und nach drei Jahren Ausbildung bin ich dann ja weiter im Administrativ, habe dies und jenes ausprobiert.
00:07:16: Das gehört alles zu meinem Weg dazu.
00:07:17: also es versteht man alles glaube ich erst hinterher immer, warum man das eine oder andere ausprobieren und getan hat.
00:07:24: Okay wie ging das denn bei dir weiter?
00:07:26: Ich hab schon eine Station im Vorgespräch gehört
00:07:30: d.h.,
00:07:31: Kommunikation war dann schon dein Thema, ne?
00:07:34: Ja.
00:07:35: Also ich habe... Genau.
00:07:37: also ich hab viel als Assistentin später dann halt Referenten gearbeitet bin zwei tausend zu einem internationalen Pharmaunternehmen gekommen zuerst als Assistente und bin dann nach einigen Jahren in der Zeit meine Kinder bekommen.
00:07:56: die sind gewachsen, groß geworden in diesen fünfundzwanzig Jahren und bin dann gewechselt in den Personalabteilung der Nationalreferente für Kommunikation und Training.
00:08:09: Und natürlich war das wundervoll diese Möglichkeit bekommen zu haben, und es war genau das zu dieser Zeit was ich super gerne gemacht habe.
00:08:21: Also alles hat seine Zeit.
00:08:22: Genau da will ich drauf hinaus Kommunikation, interne, externe Kommunikations-, aber auch Training.
00:08:31: Zuerst teilt in der Administration Learning Management System die Qualifizierungsbeauftragte mit, unterstützt es in der Administration und das hat mir viel Spaß gemacht Menschen zu unterstützen.
00:08:48: und genau der Punkt kam danach und nach sehr viel mehr heraus Aus mir, dass ich mehr in die Persönlichkeitsentwicklung gehen wollte.
00:08:59: Mehr Menschen begeistern und motivieren begleiten wollte.
00:09:03: Und so kam es, dass sich dann die Möglichkeit bekam Insights Discovery Practitioner.
00:09:08: Das ist ein Tool für Persönlichkeitstypen halt zu sehen.
00:09:14: wer bin ich?
00:09:16: Ja was mache ich?
00:09:17: Was brauche ich?
00:09:18: Welche Energie gibt es mir?
00:09:20: Wo verliere ich Energie meine blinden Flecken?
00:09:23: welches berufliche Umfeld passt auch gut zu mir?
00:09:26: oder wo finde ich mich wieder, welche Eigenschaften.
00:09:28: Und das war das erste, wo ich sehr berührt war und es hat auch vielen mit mir gemacht weil natürlich arbeite ich auch mit mir in dem Moment zuerst und wo ich ja mich selber auch erkannt und habe was mir wirklich liegt, was ich gerne möchte Und der Fokus darauf gelegt, dann das auch zu erreichen.
00:09:53: Das war sich sozusagen heute in der Selbstständigkeit auch Tour.
00:09:57: Sprich Menschen begleiten begeistern und auch weiter ja in der Entwicklung halt zu unterstützen.
00:10:04: Gleich geht es weiter mit Nicole Miriam Reimas.
00:10:08: Viele Jahre hat sie als Assistentin später als Referentin für Kommunikation in einem internationalen Pharma-Unternehmen gearbeitet.
00:10:16: Meine Gesprächspartnerin heute ist Nicole Mirjam Reimas.
00:10:19: Du hast gerade Referentenassistentin gesagt und das finde ich... Das ist so ein spannender Bereich, weil du bekommst natürlich grade in so eine Assistenzeinblicke die man ohne weiteres sonst nicht bekommt.
00:10:33: Weil eigentlich kriegst du alles mit was an dieser Stelle gemacht wird bis ins Detail.
00:10:37: Absolut!
00:10:38: Also es war tatsächlich die ersten Jahre in der Assistenz später.
00:10:41: aber im Endeffekt steckt ja auch in einer Referentin-, in einer Sachbearbeiterin-, überall ja auch Administration dabei drin.
00:10:51: Und ich war schon immer eine Person, die gerne auch mehr gemacht hat als was wirklich auf dem Tableau stand oder auf der Stellenbeschreibung stand.
00:11:01: und ich glaube auch deswegen ist es so wenn man außerhalb der Grenzen Möglichkeiten sieht und vielleicht auch unterstützt.
00:11:10: freiwillig hoffe ich eigentlich dass das auch in vielen anderen Unternehmen gesehen und gewertschätzt wird dass man auch da wirklich Möglichkeiten sich eröffnen, dann auch neue Jobs sich daraus kreieren.
00:11:28: Neue Stellen und so war es bei mir.
00:11:32: Wobei man immer glaube ich ein bisschen aufpassen muss wenn man mehr gibt und für eine Sache brennt, muss man aufpassen, dass man nicht färb brennend.
00:11:40: Genau das ist richtig!
00:11:42: Ja der spricht tatsächlich ja aus um ein bisschen schon mal im Buch an.
00:11:49: Ich hatte ja schon erzählt, dass ich viele Jahre einen Spagat zwischen Verantwortung und Beruf meinen Kindern gemacht habe.
00:12:04: Das war natürlich eine sehr herausfordernden Zeit.
00:12:07: Ich war eine alleinerziehende Mutter, aber hier tatsächlich unheimlich viel mit mir um mir an mir gearbeitet weil irgendwann der Moment kam, dass es ja ich sage mal das nicht mehr mein Leben so nur für andere da sein sollte und ich mich selber halt wieder in den Fokus rücken wollte.
00:12:32: Und umso mehr ist es mir wichtig dieses Hamsterrad wobei auch hier wieder Hamsterrat wirklich unterscheiden möchte.
00:12:40: Also Hamsterrad bedeutet für mich nicht nur, dass die Arbeit so viel ist.
00:12:44: Das wo du ja eben gerade schon sagtest ne?
00:12:47: Dieses Viel organisieren, viel machen, viel tun sondern für mich bedeutet ein Hamsterrat auch in einem Muster festzustecken.
00:12:57: also es funktioniert alles superklasse aber es fällt mir dann nicht mehr auf das es für mich immer anstrengender wird.
00:13:07: Es ist für wenn man das so sagen kann, genau.
00:13:12: Also nur funktionieren?
00:13:13: Genau!
00:13:14: Man erledigt viel, man reagiert, man hält durch und dabei merkt man aber wirklich kaum noch weil es ist so Fremdsteuerungen mehr oder minder dass das so normal geworden ist.
00:13:28: also weil das ist dein Alltag du darfst die Verantwortung Du musst Rechnung bezahlen immer alles regeln.
00:13:36: deine Kinder müssen natürlich auch unterstützt und gefördert und gefordert werden.
00:13:42: Und dadurch sieht man aber dann auch weniger, was möchte ich eigentlich?
00:13:46: Meine eigenen Bedürfnisse mehr und mehr verloren habe damals.
00:13:52: Das ist für mich ein hamsterrat also wenn man das so nimmt.
00:13:56: Gleich geht es weiter im Gespräch mit Nicole Miriam Reimers.
00:14:00: Hamsterrad,
00:14:01: das heißt für sie nicht nur viel Arbeit sondern in einem Muster festzustecken indem er nur noch funktioniert.
00:14:08: Das ist Thema im Gespräch mit Nicole Miriam Reimers.
00:14:11: Ich finde es hat ja eine Faszination wenn viele Dinge funktionieren und viel läuft und viel erreicht wird.
00:14:17: Es darf halt nur nicht so sein dass kein Raum mehr ist.
00:14:21: Richtig genau Genau.
00:14:23: Und ich würde mal behaupten Ganz viele Frauen, die tatsächlich... ich hoffe vielleicht jetzt nicken und sagen ja genau das ist es.
00:14:36: So geht's mir auch!
00:14:38: Und das ist ja der Hintergrund warum ich dieses Buch dann auch geschrieben habe.
00:14:44: Wie merkt man das denn im Alltag dass sich an so einer Stelle bin?
00:14:50: Genau Das ist sehr sehr schwer finde ich persönlich.
00:14:54: also weil wir halt jeder Tag ist so anstrengend in Anführungsstrichen, weil ich meine To-do Liste, meine Organisation haben wir gerade eben schon gesagt diesen Rahmen bedienen darf und da wenig Zeit habe für mich auch wirklich drauf zu schauen.
00:15:13: Weil in dem Moment alles andere wichtiger ist als ich.
00:15:16: Und genau das ist ja das Problem.
00:15:21: Das alles andere Wichtiger ist als Ich.
00:15:24: Ja.
00:15:27: Das heißt, es geht eigentlich darum eine neue Balance zu finden?
00:15:32: Ich glaube, es gehört dann vielleicht auch dazu dass man vielleicht lernt mal hier und da Nein sagen zu können.
00:15:39: Du hast mein Buch gelesen schon!
00:15:42: Also tatsächlich ist das ja mitunter in einem Kapitel... Entschuldige, wäre ich jetzt kurz im Buch nochmal zu switchen.
00:15:50: Aber Markus Ein Mann tatsächlich, und das ist also nicht tatsächlich so er ist ein Mann.
00:15:58: Der viel leistete war es mir auch noch mal wichtig zu zeigen dass jetzt nicht nur auf Frauen gemünzt ist.
00:16:05: dieses Beruf ist ja für Frauen, für Männer, für Eltern Führungskräfte Menschen in sozialen Berufen, Menschen nach nach Trennungen Und auch nach gesundheitlichen Einschnitten.
00:16:20: Ich möchte halt, dass das noch mal klar ist.
00:16:22: Dass es nicht nur für Frauen das Buch ist.
00:16:26: Markus ist halt hier Lehrer und sehr in dem Familienkonstrukt unterstützt auch eine Karrierefrau Auch hier in Lehrer, in der Schule.
00:16:36: Und genau das was du sagst eben mit den Malneinsagen Er sieht immer nur das Ja.
00:16:43: Also das heißt Es gibt ja... ich war selber auch jahrelang, oh ich fühlte sogar Jahrzehnte sagen Pipiplieser der wirklich für andere alles gegeben hat und auch immer ja gesagt hatte.
00:16:55: Und sich kleiner gemacht hat, und hier ist es so.
00:16:59: Markus ist einer gewesen, der immer Ja gesagt hat.
00:17:02: klar das mache ich, das übernehme ich, dass gar kein Problem.
00:17:05: Ich gebe auch meine letzte Freistunde dafür auf und am Ende aber keine Zeit mehr für sich gefunden hat.
00:17:12: also auch da alles miteinander verknüpft ist, ne?
00:17:17: Wenn ich ein Mensch bin der viel gibt.
00:17:19: Der für andere sich aufopfert, aufopferten Anfangsstrichen... Ist das als Ja-Sager wirklich schwer daraus zu kommen weil das mein Leben ist?
00:17:29: Und es ist ja ein bisschen schwierig, weil natürlich wollen wir ja viele von uns Dinge möglich machen und diese beginnen halt leider oft mit einem Ja, weil sonst kann man das nicht möglich machen.
00:17:39: aber manchmal muss man einfach seine eigene Ja.
00:17:42: Es bringt nichts, wenn man aus der Kraft gerät.
00:17:44: Weil dann...
00:17:45: Genau!
00:17:46: Es kostet Kraft
00:17:48: und dann gibt es noch weniger Jahres in der Zukunft.
00:17:51: So ist es absolut.
00:17:53: Wir dürfen nicht nur das Leben was wofür wir brennen sondern wir dürfen nicht ausbrennen.
00:18:01: Gleich geht's weiter im Gespräch mit Nicole Miriam Reimers.
00:18:05: Viele Jahre war sie angestellt, bis sie dann den Mut hatte sich selbstständig zu machen.
00:18:09: Nicole Miriam Reimers ist meine Gesprächspartnerin.
00:18:12: Du bist heute selbständig?
00:18:15: Wann bist du denn aus der angestellten Tätigkeit raus?
00:18:19: Das ist ja auch immer so eine Entscheidung.
00:18:21: Ohja!
00:18:22: Diese Entscheidung war tatsächlich einer meiner wichtigsten Entscheidungen in meinem ganzen Leben.
00:18:29: Da hat sich viel verändert.
00:18:32: Wenn man sich selbst auf dem Weg macht, passiert eine Menge.
00:18:36: Und ja so kam es das mein Wunsch geäußert war ich möchte gerne nur noch Training machen.
00:18:42: Das heißt Training nicht nur Kommunikation also hat manchmal viele Themen über Lagern oftmals dann das was man gerne machen möchte und deswegen war das mein wunsch.
00:18:53: Und da habe ich das im Endeffekt auch abgegeben mit Universum ob diese Stelle dann auch ermöglicht wird oder nicht.
00:19:00: Ich habe eine wundervolle Führungskraft gehabt, also das möchte ich nochmal betonen und es war dieser Job den ich hatte über Jahrzehnte.
00:19:08: genau richtig für mich aber dann aber auch zu sehen dass ein anderer Weg dann ja dran ist.
00:19:17: Das ist glaube ich der Punkt Zu sehen Dass etwas Neues sein darf Und dafür muss man natürlich was los machen.
00:19:24: Man sagt ja so schön Du musst die Hände frei haben, um etwas Neues greifen zu können.
00:19:29: Und das habe ich dann getan und habe tatsächlich dann gekündigt – also es kam von mir!
00:19:37: Heute zum jetzigen Zeitpunkt war natürlich auch eine schwere Zeit in der Selbstständigkeit gar keine Frage.
00:19:44: Aber heute würde ich sagen, ich würde sehr Zeit wieder machen.
00:19:49: Diese Entscheidung zu gehen war für mich als Person Die wichtigste meines Lebens.
00:19:57: Du hast gerade von Persönlichkeitstypen gesprochen, die unterscheiden wir uns denn einem?
00:20:03: Ja also dadurch dass ich natürlich so ein Tool in meinem Fokus habe.
00:20:08: ja wir sind halt sachlich orientiert Wir sind personenorientiert.
00:20:14: Also das heißt dass man da schon mal eine Unterschied sehen kann Introvertiert extravertiert.
00:20:20: auch da wieder ne so zu schauen.
00:20:23: Ja, ich bin halt... Ich lerne mein Akku eher im Inneren auf.
00:20:27: Also eher für mich, ne?
00:20:29: Eher bei mir.
00:20:30: Rede um zu denken oder denke ums Reden auch diese unterschiedlichen Eigenschaften für beide.
00:20:36: zum Beispiel introvertierte Menschen denken erst und geben dann das auch raus während und da merkt man wahrscheinlich dass ich eher der Mensch extrovertiert bin in puncto ich rede umzudenken Das heißt, ich haue meine Botschaften, meine Aussagen raus und denke, das war ein bisschen schnell.
00:21:00: Und manchmal, wo dann der Mund schneller ist als tatsächlich meine Gedanken?
00:21:05: Genau!
00:21:06: Das sind zu zwei unterschiedliche Persönlichkeiten und halt vermischt.
00:21:11: mit der sachlichen und persönlichen Orientierung ergeben sich da wundervolle Eigenschaften.
00:21:16: Aleph – ich sage jetzt mal wir reden bei Insta-Discovery auch persönlich über Farbenergien Das sind vier verschiedene Farben, Energien und das greift ja zu viel, das zu erklären.
00:21:28: Aber es ist ein tolles Tool um auf einfache Art und Weise dann gegenüberzuerkennen und sich auch darauf einzustellen.
00:21:36: Und das hat mich damals am meisten mit gemetzt getroffen wo ich gesagt habe oder gedacht habe wie geil ist das denn?
00:21:47: Ich kann mich auf den anderen einstellen auf die Energie und aber auch auf die gleiche Sprache, dass wir eine Verbindung aufbauen können.
00:21:57: Wer zu mir oder sie zu mir?
00:21:58: Und ich zu ihm oder
00:21:59: ihr?".
00:22:01: Das war für mich ein ganz großer Game-Changer.
00:22:06: Gleich geht es weiter im Gespräch mit Nicole Miriam Reimers.
00:22:09: Introvertiert, exovertiert.
00:22:11: Sachorientiert, Personen orientiert – so unterschiedlich können wir Menschen
00:22:15: ticken.
00:22:16: und das ist das Herzenthema von Nicole Miriam Reimers.
00:22:20: Du hast gerade etwas ganz wertvolles gesagt, dass es nämlich wenn man mit Teams arbeitet und du hast introvertierte Menschen dann musst du das wissen und du musst es berücksichtigen weil natürlich die guten Ideen kommen manchmal mit erheblicher Verzögerung.
00:22:35: Ja Richtig, genau.
00:22:36: Ja das ist einfach so auch abwarten zu können gerade wenn du als extrovertierter Person tatsächlich viel temperament schnelligkeit auch ja ich sag mal auch in Gedanken sehr schnell voraus bist es umso wichtiger aber dann halt genau introvertierte Personen auch mitzunehmen und die wissen ja nicht unbedingt wie.
00:23:00: ich denke sie wissen nicht wo ich grade im meinem Kopf Wo viel passiert, dann auch wirklich stecke oder wo ich hin will.
00:23:10: Umso wichtiger ist... Jetzt komme ich schon wieder zu meinem Buch.
00:23:14: Um so wichtiger ist ... Ich habe einen Kapitel über Volker.
00:23:18: Volker is eine Führungskraft und Volker ist sehr zielorientiert, zielstrebig, marschiertlos.
00:23:26: Und hier ist es so dass er wirklich das gute Ziel fürs Unternehmen natürlich auch im Kopf habe oder auch für die Menschen selbst.
00:23:34: Aber jetzt kommt das geliebte Wort, aber... Die die Menschen dann dementsprechend verliert auf diesen Weg.
00:23:42: und das ist immer ganz toll weil alles was in diesem Buch steht sind ja Erfahrungen, die halt aus meinem ich sage jetzt mal mittlerweile nicht nur twenty-fünfjährigen in dem einem Unternehmen sondern über thirty Jahre Jahr tatsächlich schon erlebt haben.
00:23:58: Und ich habe immer wieder gesehen, dass es unterschiedliche Führungstypen und Führungstile gibt.
00:24:04: Und wie oft ist auch wirklich – und da sind wir wieder bei der Führungenqualität – Menschen mitzunehmen?
00:24:13: Ist ein ganz, ganz hohes Gut sich auf diese einzustellen!
00:24:17: Deswegen also von daher, wie du sagst mit den Teams Es ist so wichtig, Menschen zu sehen und jetzt auch nochmal wertschätzen sagen zu können Hey, ich finde es großartig was du geleistet hat.
00:24:31: Ich glaube das ist einer der Punkte in Unternehmen die die essentiell wichtig ist.
00:24:35: Mitarbeiterbindung ist kein nice to have mehr.
00:24:38: Das heißt ich sehe Mitarbeiter, ich wertschätze Mitarbeiter.
00:24:42: Ich möchte Menschen als Führungskraft tatsächlich sehen und dass hat tatsächlich der Volker im Inneren schon.
00:24:52: ja denkt er schon er tut es Aber man darf die Menschen auch mitnehmen.
00:24:57: Das ist so, als wenn ich ein Sprinteinleger als Führungskraft und im Staffelauf dann aber nicht mehr sehe dass die Läufer hinter mir schon komplett weit wechseln.
00:25:11: Schon gar nicht mehr in Sicht sind.
00:25:12: Genau genau genau!
00:25:14: Und ich glaube das das eines der wichtigsten Führungs Eigenschaften ist die man heute gerade, wenn man Mitarbeiter Verantwortung hat auch einsetzen muss.
00:25:27: Gleich geht es weiter im Gespräch mit Nicole Miriam Reimers.
00:25:31: Berufkinderverantwortung diesen Spagat kennt sie als alleinerziehende Mutter aus eigener Erfahrung und das ist auch Thema hier im Gesprich mit Nicole miriam Reimas.
00:25:40: Wir sind ja bei uns gesellschaftlich immer noch in der Situation dass tatsächlich Frauen zurückstecken für Kinder.
00:25:46: Das ist einfach noch so.
00:25:49: Ich hatte vor kurzem, ich vergesse immer die Zahl.
00:25:51: Aber irgendwie bis Gleichberechtigung, da gibt es eine Studie, die das ausgerechnet hat, irgendwie hundertdreiundzwanzig Jahre oder so.
00:25:57: was brauchen wir noch?
00:25:59: Also ja, aber wir können ja etwas tun und so können ja was tun, dass es schneller geht.
00:26:02: also jeder Versuch finde ich zählt.
00:26:04: Genau!
00:26:05: Es ist jetzt einfach mal so.
00:26:06: ein paar Dinge sind hier auch nicht mein.
00:26:08: wenn man Kinder bekommt dann möchte man natürlich ja auch was von den Kindern erleben und möchte nicht einfach nur dran vorbei rasen.
00:26:15: insofern ist es vielleicht auch normal, dass ein bisschen dort das beruflich in dieser Zeit zurückgesteckt wird.
00:26:22: Und dann ist aber so die Situation wenn dann die Kinder tatsächlich aus dem Gerübsen raus sind, ist vielleicht manchmal auch Zeit vergangen und das Berufsleben oder wo immer ist weitergelaufen?
00:26:35: Richtig genau!
00:26:37: Die Frauen haben sich verändert, aber der Job nicht.
00:26:41: Der ist stehen geblieben Und da ist es umso wichtiger, oftmals halt auch intern.
00:26:47: Also wenn ich jetzt zum Beispiel intern das habe ich ja auch getan wo ich sehr dankbar dafür bin Auch intern nachzufragen bestehen Möglichkeiten zu schauen was was tu ich gerne gibt's möglichkeiten im Unternehmen selbst sich auch noch mal weiterzubilden beziehungsweise auch andere Bereiche vielleicht dann auch zu unterstützen halt seine Talente mehr auch zu nutzen zu sehen.
00:27:14: Und ich sage mal so, es ist bei dem großen Unternehmen vielleicht einfacher als jetzt in einem kleinen Handwerksbetrieb nichtsdestotrotz... Ich mag dieses Wort nichtdestotrotz eigentlich gar nicht so gern benutztes aber total oft... Nichtsdestottrotz ist es so dass oftmals auch im kleinen Handwerk Betrieb wenn der Mitarbeiter die Mitarbeiterin gesehen wird auch schon unheimlich viele Möglichkeiten entstehen.
00:27:42: im Gespräch und das ist wieder Kommunikation mir total wichtig.
00:27:47: Sprecht mit den Führungskräften, sprecht mit eurem Chef, sprecht mit der Persönlichkeitsentwicklungsabteilung, also was ich damit sagen will, spreche einfach mit den Verantwortlichen, mit demjenigen, was für Möglichkeiten im Unternehmen in der Firma auch in dem Handwerksbetrieb sein können E-Man natürlich dann einen anderen Weg einschlägt.
00:28:10: Es ist wichtig, da wirklich kommuniziert zu können mit den Verantwortlichen.
00:28:16: Gleich geht es weiter im Gespräch mit Nicole Miriam Reimers.
00:28:20: Wo bleibst du?
00:28:21: Das ist die Frage, die sie stellt.
00:28:23: Beruf, Familie – all die Dinge, die wir heute in einer modernen Gesellschaft zusammenbringen müssen!
00:28:28: Das ist Thema hier im Gesprich mit Nicole miriam Reimas.
00:28:32: Und durch diese Erfahrungen kam es dann zur Frage und wo bleibst du?
00:28:37: Ja, das ist so die Frage warum habe ich dieses Buch oder eher wie die Idee entstanden ist vielleicht.
00:28:46: Also ja Wie gesagt Ich hab ja also die Idee ist im Endeffekt aus meiner eigenen Geschichte entstanden.
00:28:52: Es ist aber so niemand will wissen wenn Nicole Reimers was sie erlebt hat oder Was was sie macht.
00:28:58: also das ist absolut nicht Das.
00:29:03: nichtsdestotrotz, auch da ist das Wort wie Datum, dass die eigene Geschichte in vielen Geschichten mit drinsteckt.
00:29:13: In den sechs Geschichten, die ich geschrieben habe und auch die Erfahrung aus dem Gesprächen, aus dem Coaching und aus den Trainings, aus den Unternehmen.
00:29:23: Sagt dich ja schon so gerade auch zum Beispiel eine Führungskraft, da hab' ich natürlich auch im Kopf wirklich Erfahrungen und Personen.
00:29:32: Wie gesagt, das funktionieren, das kannte ich sehr gut, habe ich ja bereits schon erzählt.
00:29:37: Ich war viele Jahre sehr verlässlich und auch die Verantwortung über einen Berufsfamilie zusammengehalten und das möchte ich eigentlich jetzt anderen zeigen.
00:29:52: Und wie kann ich es am besten zeigen?
00:29:55: Indem ich diese Donnerstagsrunde, darum geht es ja auch in diesem Buch.
00:30:02: Und wo bleibst du?
00:30:04: Dass ich diese donnerstagsrunde zeige dass Menschen erleben die Geschichte und vielleicht sich dann für ihre Muster das Richtige rausnehmen können.
00:30:15: Das heißt, das ist immer das Schöne an der Sache.
00:30:17: Du erzählst die Dinge in Geschichten und das ist ja etwas was wir dann auch etwas leichter verstehen und schneller aufnehmen können.
00:30:25: Genau so ich erkenne mich wieder Und richtig genau und wenn ich etwas sehe Was vielleicht ach guck mal man sich selber auch wieder erkennt Dass man dann auch einfach sagt okay gut Ich seh schon dass passt genau wie die Faust aus Orgel.
00:30:40: Jetzt darf ich nochmal ehrlich hinschauen Und das ist im Endeffekt dieser ehrlichen machbaren Schritt, daraus nach diesem Hinschauen für sich zu finden.
00:30:55: Deswegen es ist ja unter der Kategorie Ratgeber auch veröffentlicht worden aber gerade auch hier wieder dieser Ratgebers.
00:31:05: nicht wirklich ein Radgeber also es unterscheidet sich zu einem klassischen Radgebern wie wir ihn kennen Und sie bekommen hier keine fertige Lösung übergestülpt, sondern sie begleiten diese sechs Menschen durch ihren Alltag.
00:31:22: Gleich geht es weiter im Gespräch mit Nicole Miriam Reimers.
00:31:26: Wo bleibst du?
00:31:26: Das ist die Frage, die Nicole Mirian Reimars stellt und darüber spreche ich mit ihr hier.
00:31:31: Fertige Lösungen sind ja selten auch so das Richtige weil jeder von uns ist natürlich anders und tickt anders und muss gucken wir das in sein Leben überträgt.
00:31:41: und ich glaube einfach die frage und wo bleibst du?
00:31:44: sollte sich mal, jeder jeder stellen weil mir fällt ja so ein bild ein das jetzt zwar kein schönes bild aber klassisch im flugzeug es geht irgendwas schief.
00:31:53: Und die sauerstoffmasken da fallen runter gibt's ja auch den klaren hinweis erst mal guckst du nach dir selbst und dann hilfst du anderen.
00:32:02: dass hast du so schön gesagt das passt wie den faust aufs auge wirklich.
00:32:06: ja Es ist einfach so, wenn.
00:32:09: meine Mutter hat damals immer zu mir gesagt, Wenn es dir nicht gut geht kannst deinen Kindern auch nicht gut gehen.
00:32:16: Und ja, damals war ich noch in meinem Hassel aber sie hat so-so-so recht und...
00:32:23: Ja,
00:32:24: genau!
00:32:25: Sie hat So-So Recht.
00:32:26: also von daher Das ist, Entschuldigung manchmal wäre hier ein bisschen emotional
00:32:31: Ja, das ist alles gut.
00:32:33: Auch das macht uns aus und es geht ja letztendlich darum, jeder von uns muss irgendwie gut durch den Alltag kommen und ich finde es ein gutes Bild sich selbst nicht zu verlieren und das bedeutet dass man sich diese Frage ja und wo bleibe ich auch stellen darf?
00:32:47: Genau genau!
00:32:48: Und in diesem Buch wie gesagt ist es auch so, dass wir zum Ende also nicht zum Ende zu Ende eines jeden Kapitels, also jeder Person jedes Protagonisten eine Reflektion haben.
00:33:01: Also es ist ja so ne schöne Donnerstagsrunde sag ich, also sprich so einmal in einer Woche trifft man sich und wo ja auch Nähe entsteht und das halt immer auch die Reflexion wichtig is.
00:33:12: Was haben andere denn gehört?
00:33:14: Da waren wir ja vorhin bei dem Punkt was du sagtest ja auch das was ich sage mit Karriere
00:33:20: etc.,
00:33:21: wenn ich es nicht aufspreche kann sich nichts verändern und ich kann mir auch kein Feedback von anderen holen.
00:33:27: Und hier ist es so in der Geschichte, dass andere Teilnehmer in der Runde halt auch reflektieren.
00:33:34: was habe ich gehört?
00:33:35: Was hab' ich zu dieser Geschichte, was du mir erzählt hast gehört, was hab' Ich über dich gesehen wertungsfrei also nicht bewerten sondern wirklich nur zu reflektiert zu spiegeln.
00:33:47: und danach habe ich noch einige Übungen Reflexions auf ... ja Reflexion Möglichkeiten, Impulse auch hier nochmal gegeben um halt auch für sich selber noch mal zu schauen und die Möglichkeit so haben.
00:34:04: Ja dieses was könnte das für mich bedeuten?
00:34:07: Und unter jedem Kapitel gibt es immer noch ein QR-Code der dann was völlig kostenlos ist auch noch zu einem kleinen ja Unterstützungsprogramm in Anführungsstrichen geht wo ich halt viele unterstützende Videos noch reingebracht habe, Audios auch nochmal zu Dingen jetzt was die Prioritäten zu setzen.
00:34:32: Auch nochmal eine PDF, wo ich dann das ausdrucken kann, kann mir da nochmal mich ankreuzen, wo stehe ich im Moment etc.
00:34:39: und dass alles in diesem Buch mit drin ist einfach um sich weiter ja entwickeln hinzuschauen zu können und wieder mitzunehmen.
00:34:50: Gleich geht es weiter im Gespräch mit Nicole Miriam Reimers.
00:34:54: Sie erzählt in einem Buch sechs Geschichten von Menschen, die viel geben und dabei sich selbst aus dem Blick verlieren.
00:35:01: Wo bleibst du?
00:35:02: Ist dabei die Frage.
00:35:03: meine Gesprächspartnerin ist Nicole Mirian Reimars.
00:35:06: Was ist denn im Alltag das größte Hindernis bei der Frage und wo bleibest Du?
00:35:12: Das größte Hindernis ist im Endeffekt also so einfach eigentlich gesagt ne dass größter Hinderniss halt diesen Fokus wieder auf sich zu setzen.
00:35:21: Ich sage mal so schön, du darfst dich halt wieder... ...auf deine eigene To-do Liste
00:35:26: setzen.".
00:35:27: Genau!
00:35:27: Was tatsächlich auch gibt.
00:35:29: ja, sag ich mal wir haben ja dieses Handwich Generationen was für die auch eine echte Aufgabe ist ne?
00:35:34: Kinder vielleicht gerade noch im Haus Die Eltern fangen schon an zu schwächeln Dann auch das Berufsleben.
00:35:40: Das ist manchmal auch eine Aufgabe
00:35:42: Absolut Ja klar Wenn also zusätzlich zu den Kindern auch noch die Unterstützung zu den Eltern kommt und beruflich.
00:35:52: Das muss man erst mal tragen, also das darf man wirklich mal aussprechen oder beziehungsweise auch mal notieren was tatsächlich alles bedient und geleistet wird.
00:36:01: Auch da wieder dadurch dass ich meine Eltern wohnen leider nicht ganz in der Nähe die sind... Ich guck Kuswitsch gerade zu einem anderen Thema im Werkstatt aber ich komme wieder zurück.
00:36:12: Auch wieder in dem Buch habe ich eine Pflegekraft die auch eine derjenigen waren meine Mutter auch gepflegt haben.
00:36:21: Und das ist auch so eine Erfahrung, um zu sehen was eigentlich geleistet wird in der Pflege nicht nur in der Eigenpflege,
00:36:29: d.h.,
00:36:29: welche Kraft, welche Energie, welche Verantwortung hier liegt sondern auch die Personen, die da mithelfen mit unterstützen.
00:36:40: und das war jetzt aus der ambulanten Pflege eine wundervolle Frau... Da muss ich immer wieder sagen wie aufopfernd viele Pflegerinnen sich um Menschen kümmern und da auch gesehen, wie viel Zeit oftmals nur laut Liste ist.
00:36:58: Wie sie selber hasseln, wie Sie selbst hinterherkommen müssen und selber dann auf der Strecke bleiben.
00:37:05: Also das ist eine Geschichte für die Erfahrung in der Pflege was Eltern angeht.
00:37:13: Dafür bin ich sehr dankbar, dass es diese Menschen gibt.
00:37:16: Für meine Mutter war das wirklich toll und auch hier wieder zu sehen, dass die Menschen aber auch Menschen sind, die auch Gefühle, auch gewisse Zeit oder gewisse Ressourcen.
00:37:27: nur haben sie aber sehr viel mehr geben und das auch wertschätzen weil wir sind ja auch gerne mal am Schimpfen so vom Wegen.
00:37:35: Ja, die war jetzt gerade da und ist schnell wieder weg Ja, aber was dahinter steckt?
00:37:40: Dass die auch in einem Hamsterrad stecken.
00:37:43: Auch sehen müssen wo sie bleiben!
00:37:46: Ich finde das ist total wichtig auch da nochmal hinzuschauen.
00:37:49: deswegen habe ich die Elena, die in dem Buch auch eine der Menschen isst, die ihre Geschichte erzählen, auch wichtig zu sehen.
00:37:58: Auch hier möchte ich gerne genau diesen Menschen auch eine Art Bühne geben.
00:38:05: Also ich merke es, ich erzählt sehr viel.
00:38:07: Gleich geht es weiter im Gespräch mit Nicole Miriam-Reimers.
00:38:11: In Offenbach geboren, in einem kleinen Dorf bei Lübeck aufgewachsen und zwanzig Jahre lang war sie in der freiwilligen Feuerwehr in ihrem Dorf aktiv.
00:38:19: Nicole Mirian Reimers ist meine Gesprächspartnerin.
00:38:23: Ich habe jetzt noch einen Punkt den ich am Ende unseres Gespräges, den ich mit dem Anfang gemerkt habe.
00:38:28: Das ist heute tatsächlich weil ich lebe auch in einem Dorf.
00:38:32: Heute ist es Standard.
00:38:33: War das damals mit der Freiwilligen Feuerwehr als Frau?
00:38:36: War das schon normal?
00:38:38: Nee, nee tatsächlich nicht!
00:38:39: Also ich war in dem Wohnort wo ich gelebt habe ... tatsächlich... also mein Vater war in der Feuerwehr und ich fand's immer großartig.
00:38:50: Ich hab natürlich auch erst mal nur das gesehen Menschen die helfen, die retten, die rausgehen Die uns vor, ich sag jetzt mal, damals als Kind hab' ich das so gesehen Vor den Bösen verteidigen dieses Feuer und so kam das im Endeffekt, dass der Wunsch immer wenn die Sirene losgingen wäre ich am liebsten mitgegangen.
00:39:10: Und irgendwann war ich achtzehn und durfte dann auch entscheiden dann eintreten zu können.
00:39:15: und das habe ich getan.
00:39:16: Ich war die erste Frau in einem größeren Feuerwehr.
00:39:20: wir waren damals ja tausend fünfhundert zweitausend Einwohner.
00:39:24: es war tatsächlich also das war ja ich überleg gerade Das war so in den in den neunziger Jahr, nee das war ja doch in den Ende neunzigern Jahren und da war es noch so dass viel Landwirtschaft, Landwirte auch in dem Feuerwerk gerade im ländlichen Bereich halt auch mit drin war.
00:39:46: Und das ist schon schwer gewesen sich als Frau dann auch durchzusetzen.
00:39:50: aber auch das hatte wieder Sinn und war wichtig für mich.
00:39:54: ich durfte dann wirklich Kompetent oder mit meiner Fähigkeit in Anführungsstrichen, dann auch in den Ausbildungen auch dann glänzen.
00:40:04: Um halt dann auch respektiert zu werden.
00:40:06: also als erste Frau war das nicht ganz so einfach.
00:40:10: aber ich habe auch gesehen als man dann in der Gruppe war wie genial und deswegen die Türen sollten noch mehr aufgehen wie genial das Miteinander dann aber auch geworden ist.
00:40:23: am Anfang muss erst mal zeigen wer man.
00:40:26: Ich würde jetzt auch sagen, heute auch ein Mann darf zeigen wer ist was er kann.
00:40:31: Was er mitbringt.
00:40:32: in diesem Bereich muss man es können weil im Feuer beispielsweise oder unter Atemschutz kann man nicht immer sagen so ich kann jetzt nicht das ist total wichtig und deswegen habe ich das auch erst später verstanden dass man schon diese Leistung die man bringt auch wirklich lernen muss.
00:40:53: da steckt viel Lern drin ja Ja.
00:40:56: Also ich denke der Impuls heute, jeder sollte sich mal die Frage stellen wo bleibe ich und vielleicht einfach auch mal gucken dass man dann was verändert?
00:41:07: Total ja!
00:41:09: Und das kannst du mit diesem Buch.
00:41:12: Ich danke dir für dieses Gespräch
00:41:14: Danke dir auch.
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