Cornelia Augustin – Die Kunst des Home Staging

Shownotes

In dieser Folge des Sonntagstalks dreht sich alles um die perfekte Inszenierung von Immobilien: Home-Staging-Expertin Cornelia Augustin gewährt faszinierende Einblicke in ihre Arbeit. Sie erklärt, wie Räume durch Licht, gezielte Entpersonalisierung und ästhetisches Design emotional aufgeladen werden, um Häuser schneller und wertsteigernd zu verkaufen. Zudem erzählt sie humorvolle Anekdoten aus ihrem bewegten Lebenslauf – vom schicken Punk in den 80er-Jahren bis hin zu ihrem Buch „Vorhang auf: Haus verkauft“.

https://www.cornelia-augustin.de/ https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1076911056

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00:00:00: Mein heutiger Gast ist weiblich.

00:00:02: Name.

00:00:04: Cornelia Augustin?

00:00:05: Alter!

00:00:07: Sag ich dir nicht, ich sag nur so viel... Ich bin ein Feuerpferd.

00:00:11: Das ist fast schon wieder zuviel.

00:00:13: Okay okay.

00:00:14: Ich erinnere mich, wir hatten schon mal vor Jahren gesprochen das Alta bleibt geheim.

00:00:19: Dass du das noch weißt.

00:00:21: Ja.

00:00:22: Ja ja, ich bin da ganz eigen.

00:00:24: also echt wie so eine Zagabur oder so ne?

00:00:29: Von der wusste man auch nie, wie alt sie ist.

00:00:31: Ja so ist das manchmal ja.

00:00:34: Also ich weiß es auch weil ich sehr viel in den letzten Jahren vor seinem Tod mit ihm zusammengearbeitet habe auch Gerd Knebel.

00:00:41: da wusste auch niemand das Geburtsdatum und er hat sich auch wirklich bemüht dass es keiner erfährt.

00:00:48: Das stimmt.

00:00:49: aber du weißt natürlich bei manchen Sachen können die Leute zurückrechnen nur wenn's das Alter der Kinder isst.

00:00:54: also Es geht nicht ganz so gut.

00:00:56: Ich müsste jetzt die Kinder vielleicht noch ein bisschen

00:01:00: jünger machen.

00:01:00: Wir müssen alles verändern, okay?

00:01:02: Geburtsort!

00:01:04: Wurzburg das schöne Wurzeburg im Prankenland.

00:01:07: Dein Beruf

00:01:09: ich bin Homestaterin also homestaging Experten.

00:01:13: Hast du Hobbys und wenn ja welche?

00:01:16: Ich schwimme für mein Leben gern Und lese abends im Bett wahnsinnig gerne Krimis.

00:01:23: hast Du einen Lebensmodu.

00:01:26: Ich hab's am liebsten schön!

00:01:28: Die Menschen, die mit dir zu tun haben was meinst du sagen die über dich?

00:01:31: Was mach' dich aus?

00:01:32: Woran erkenn ich dich?

00:01:34: Ja...ich lache viel und laut und ich rede relativ viel Und wenn ich im Auto telefoniere hält sich meinen Mann manchmal das rechte Ohr zu.

00:01:52: Erklär uns mal im Schnelldurchgang, wie man von Würzburg nach Mainz kommt.

00:01:57: Also von Würzwurg kommt man nach Mainze in dem man erst den Umweg über München macht.

00:02:02: Da verbringt man dann einige Jahre sehr glücklich in der bayerischen Hauptstadt um dann von einem Ex-Freund gesagt zu bekommen du musst etwas an deiner Karriere machen.

00:02:12: kommen nach Hamburg.

00:02:13: Dann bin ich nach Hamburg gegangen hab auf dem Kiez meinen ersten Mann kennengelernt habe mit ihm zwei Kinder bekommen habe diesen Mann Nach unglücklicher Ehe wieder verlassen habe dann meinen jetzigen Traumann kennengelernt und der hat mich mit meinen zwei Kindern nach Mainz importiert.

00:02:31: Okay, der direkte Weg war nicht möglich!

00:02:34: Nein bei mir nie!

00:02:37: Wo war die Schulzeit?

00:02:38: Die war sowohl in Würzburg als auch München.

00:02:42: Das muss ich einfach weil das werde ich Woche für Woche und das behalte ich auch bei.

00:02:46: Warst du ein guter Schüler

00:02:47: denn?!

00:02:48: Nein, das wissen meine Kinder auch und das entspannt die Extreme.

00:02:52: Also ich war faul!

00:02:54: In der Zeit wo ich hätte lernen müssen, war ich eher punk-und aufmüpfig aber ich war ein Mitläufer.

00:03:00: also Ich war kein Arnachopunk mit dem Ahr auf der Lederjacke Das war ich nicht sondern ich war eher schick Und die halbe Glatze musste auch immer gepflegt werden als ich hatte so eine halbe glatze und blonde Haare.

00:03:12: also ich war schicker Punk Und hing dann halt eher mit den Pennern auf dem Marketplatz, als dass ich Biologie oder Französisch gelernt hätte.

00:03:21: Jetzt weiß ich natürlich nicht wie alt du bist aber ich kann es ja natürlich trotzdem ungefähr abschätzen.

00:03:27: in der Zeit war aber Punk auch schon eigentlich schon Protesthaltung ne?

00:03:32: Das war auch schon...

00:03:34: Absolut!

00:03:35: Ja also da hat man die alten schon provoziert, indem man nur geatmet hat und da saß.

00:03:41: Also das war schon so.

00:03:43: Und dann waren halt andere noch mal deutlich krasser mit den Iros und die waren natürlich... Das waren ja die Protestpunks, ja?

00:03:50: Die dann wirklich politisch auch diskutiert haben und ich saß halt immer lächelnd daneben und hab mir meine halbe Seite irgendwie gestreitet.

00:04:01: Ich versuchte es gerade nur zusammen zu bringen also angepasst und Tank Das sind irgendwie so zwei Seiten, die kriege ich gar nicht zusammen.

00:04:09: Stimmt!

00:04:10: Bevor ich Punk wurde war auch Papa.

00:04:15: Wer in den Achtzigerjahren groß geworden ist, der weiß jetzt... das dürfte dann sowohl mehr Gegensätze geht nicht?

00:04:23: Nee,

00:04:24: geht nicht.

00:04:25: Und das sagte mein Vater so, du musst eine Ausbildung machen und Lehrjahre sind keine Herrenjahra.

00:04:32: also mein Vater war ja ein Patriarch Und du machst das jetzt und ich wollte aber nicht.

00:04:36: Dann sagt er so, jetzt musst du dir deine Haare wachsen

00:04:38: lassen.".

00:04:39: Das war dann langsam der Schwenk in die Normalität.

00:04:46: Ich glaube, dass ich bis heute nicht ganz normal bin!

00:04:49: Aber da wurde es ein bisschen seriöser, wo ich festgestellt habe, wenn man lernt... Wenn man schöne Noten hat oder was ihn sich aufsaugen kann, wissen hat usw.. Da fing das so langsam an und als ich dann in München war, da habe ich auch noch Marketing studiert.

00:05:09: Da war dann auf einmal auch das Wissen für mich wichtig.

00:05:13: Also Scheine zu machen, Handelswachs wird zu machen gut zu sein... Aber da musste ich selber drauf kommen!

00:05:22: Mir darf niemand sagen was ich zu tun oder zu lassen habe.

00:05:26: Also ein lustiges Beispiel ist gar nicht.

00:05:29: Ich war beim Lungenarzt der sagte Sie sollten vielleicht, ich hab geraucht bis vor zwei Jahren und dann sagt er sie sollten vielleicht mit dem Raufen aufhören.

00:05:37: Habe ich auch sehr gerne gemacht nicht viel aber gerne.

00:05:40: Und dann dachte ich du erzählst mir doch nicht was ich machen sollen.

00:05:42: Dann habe ich mal einen Zigarettenkonsum aufs Doppelte hochgeschraubt weil ich so beleidigt war dass der sagt Ich soll aufhörn Bis ich dann, ich glaub nach drei Monaten Nee, ne solange war es gar nicht, sagen wir mal einem Monat und ich hab dann so gemerkt, ich

00:05:55: bleibe

00:05:56: beim Atmen und hab da noch aufgehört Aber das muss von mir kommen.

00:05:59: ja also Dass mir jemand sagt, mach das jetzt.

00:06:03: Das kommt bei mir nicht so gut an.

00:06:06: Ich kann das nachvollziehen.

00:06:07: Es gibt bei mir einen Triggerpunkt.

00:06:09: wenn irgendjemand sagt es geht nicht und dann beginnt bei mir sofort im Kopf des Kino warum geht es doch?

00:06:18: Richtig!

00:06:19: Dann

00:06:19: setzt man sich manchmal an Sachen die völlig irrsinnig sind.

00:06:23: ich freue mich dann.

00:06:24: aber wenn's doch geht

00:06:25: Ja und ich glaube dass ist das Wichtige weil du gehst dann Out of the Box, ja?

00:06:30: Also wenn wir in einem Projekt sind jetzt kommt gleich der Bogen.

00:06:34: Und jemand sagt zu mir das kriegen wir so nicht hin dann fange ich sofort an und überlege Das kann nicht sein.

00:06:41: irgendwie müssen wir das hinkriegen und wenn wir jetzt keinen Nagel nehmen können brauchen wir vielleicht Tesafilm oder wir spannen was.

00:06:48: Oder wir nehmen ein Gardinenröllchen und biegen es auf oder also und Es geht immer!

00:06:55: Also das ist so, ich muss jetzt hier in Appell loswerden.

00:06:57: Weil ich mache ein bisschen Kommunalpolitik und da lernt man halt auch so viele Dinge Und ich wünsche mir halt dass wir dort wo es Szenen Gründe gibt warum etwas nicht geht Das einfach ignorieren und wir finden nur einen einzigen warum es geht

00:07:13: Super Bin ich sofort dabei.

00:07:16: Ja weil das ist... Ich glaube diese Denke müssen wir überall reinkriegen weil es geht ja darum Wir wollen ja Dinge machen Keine Ahnung.

00:07:24: Sind wir auch nicht für hier?

00:07:25: Wir sind um was zu machen, keine Ahnung, was jeder von uns für einen Auftrag oder Ideen mitbringt.

00:07:31: aber ich glaube wir sind in diesem Leben um irgendwelche Dinge zu gestalten und zu machen.

00:07:36: Ja sehe ich ganz genau so.

00:07:38: also Ich würde es als ganzes Leben weiß ich nicht ob ich das so sehen würde dass das die Bestimmung ist Aber dieses Das geht nicht!

00:07:47: Das gibt's nicht!

00:07:48: Also ich will jetzt dass das funktioniert.

00:07:52: ja

00:07:52: Ja und selbst wenn es dann her nicht in der Größe funktioniert, in dem Moment wo du losgehst irgendetwas funktioniert.

00:07:59: Und dann ist zumindest ein Teil Erfolg da und ich finde das ist besser als gar keine.

00:08:04: Genau!

00:08:04: Als mithängende Schultern rauszugehen uns zu sagen... Ist jetzt zwar nicht so schön haben wir aber nicht bessere Dinge gekriegt.

00:08:09: Gleich geht's weiter im Gespräch mit Cornelia Augustin.

00:08:13: Cornelia Augustin ist meine Gesprächspartnerin.

00:08:16: sie hat uns schon verraten dass sie es gerne schön hat.

00:08:19: Wir haben am Anfang den Begriff Homestaging gehört.

00:08:22: Das hört sich jetzt sehr englisch an.

00:08:26: Das stimmt!

00:08:27: Ich glaube, die ganze Branche versucht schon seit fünfzehn Jahren einen deutschen Begriff dafür zu finden und das ist sehr schwierig also... Die Erfinderin des Home Stagings, Bob Schwarz, die war sowohl Immobilienmarklerin als auch ausgebildete Musicalsängerin Und die hatte sich in den siebziger Jahren überlegt wie können wir die Häuser attraktiver machen?

00:08:52: Sie hat angefangen, die Häuser wie eine Bühnendarstellung zu sehen.

00:08:58: Wie eine Theatervorstellung und hat den verschiedenen Bereichen dem Regisseur, dem Zuschauer, den Akten, den Tausspielern die verschiedenen Rollen zugewiesen und hat somit das Home auf die Bühne gebracht.

00:09:14: so entstand der Begriff home staging.

00:09:16: also das heißt wir inszenieren die Räume wie ein Bühnenbild.

00:09:22: Und da könnte man jetzt sagen, Haustheater...

00:09:29: Wir haben das Problem, dass wir wieder in der Klarheit der deutschen Sprache sind.

00:09:32: Die ist ja so furchtbar klar!

00:09:34: Das heißt, die Wörter haben immer eine verbundene Bedeutung und deswegen ist es halt schwierig wenn du sowas zusammensetzt weil ich sehe natürlich eine Theateraufführung im Haus, ne?

00:09:44: Wenn du das sagst.

00:09:46: Deswegen passt's halt nicht.

00:09:48: Nee, hüpft keiner rum und hat ein Degen dabei oder?

00:09:52: Sitzen alle und warten, dass was passiert.

00:09:54: Ja genau!

00:09:56: Aber das ist ja auch so.

00:09:58: dieser Impuls den ich möchte, dass die Leute, die Interessenten, die Menschen durch die Räume gehen... also wir kommen nicht dem Ganzen voraus weil wir müssen vielleicht erst mal erklären, was es ist aber, dass sie durch die räume geht und sagen, oh Schatz guck dir das mal an da is ja eine Babywiege und da ist sogar ein kleiner, strampler Ahron.

00:10:17: Guck mal unter der Glaskuppel lichten ein Didi... Also Didi is'n Schnuller ne?

00:10:23: Ihr habt jetzt so Schnullern gesagt?

00:10:24: Schnulla!

00:10:26: Ah bei uns war das ein Didiii Und es kommt jetzt zum Beispiel aus den Bayrischen glaube ich.

00:10:30: A Didis oder ist vielleicht der Dizzi?

00:10:32: Das weiß ich jetzt nicht.

00:10:33: Ist ja egal.

00:10:34: Also auf alle Fälle unter so einer Glaskuppel liegt dann halt ein kleiner Schnulla.

00:10:38: und das sind so Überraschungsrumente.

00:10:40: die möchte ich haben wenn die Menschen die Häuser- und Wohnungen besichtigen dass die sagen jeder raum überrascht mich und mit jedem überraschen positiven überraschenden merken die menschen wie schön sie eigentlich diese räume finden und wie angenehm das ist.

00:10:58: Und dann kaufen die Menschen diese räumen

00:11:02: macht es ja eigentlich für menschen, weil ich gehe durch räume und irgendjemand erzählt an Ah, da machen wir das und können das machen.

00:11:12: Da passt doch dieser Schrank wunderbar hin!

00:11:14: Und ich gucke halt auf eine weiße Wand... ...und ich sehe

00:11:17: nichts.".

00:11:18: Ja bist du nicht alleine?

00:11:20: Also um dich dazu beruhigen?

00:11:23: Alleine bist Du nicht von zehn Menschen?

00:11:25: Können das acht Menschen...?

00:11:27: Nicht.

00:11:27: Also denen in die Räume sind völlig frei von Ideen wie der Raum sein könnte.

00:11:35: Im Worst Case haltscht dann noch der Raum Und vielleicht ist der Straßenverkehr draußen zu hören.

00:11:42: Die die Baustellenglühbirne hängt noch an so einem einzelnen Viertchen oben runter und dann ist es schwierig sich vorzustellen, dass man in diesem Raum mal ein Ess zustehen hat mit den Schulfreunden nach der Abi-Feier da noch einen trinkt.

00:11:59: Das können die Menschen sich nicht vorstellen!

00:12:01: Und das ist glaube ich auch genau die Idee, die hinter Home Staging steht.

00:12:06: ob ja verkauft werden soll, dann wird das ja normalerweise irgendwann leer geräumt und da ist gar nichts mehr drin.

00:12:12: Und dann gehen Menschen wie ich durch und denken, was für eine Bruchbude oder?

00:12:16: keine Ahnung...

00:12:17: Ganz genau!

00:12:18: Ja?

00:12:19: Und es geht darum glaube ich, eine Idee zu geben oder zu lassen, wie man das einrichten kann.

00:12:26: Genau also wenn du jetzt sagst, ah was für ne Bruch bude, dann kommt ja auch noch dazu dass du dir dann denkst, oh Hauerhaar, da muss ich ja jetzt So viel streichen und guckt ihr mal den alten pvc in der küche an.

00:12:38: das müssen wir ja auch noch machen.

00:12:40: Und dann ist vielleicht die terrasse vermoost und das muss man ja auch nur sauber machen.

00:12:45: also es kommt ein.

00:12:47: Oh Gott, einen oh nein, ein oh nein.

00:12:50: und was wir schaffen oder was ich immer sage ich will für jeden raum ein Jahr die leute gehen rein können sich das vorstellen können abgeholt werden und da ist es total egal ob die eigenen möbel drin stehen.

00:13:02: das kriegen wir nicht realisiert Sondern es sind die Emotionen, denen wir arbeiten.

00:13:06: Dass das moderne Möbel drinstehen, dass Helligkeit da ist, dass die Menschen sehen wie viele schöne Emotion bekommen sie für den Preis des Quadratmeters der da gerade zur Debatte steht.

00:13:21: Und es geht ja tatsächlich um ein Wert.

00:13:23: Das muss man auch immer schauen.

00:13:25: D.h.,

00:13:25: Menschen haben in der Regel für den Erwerb einer Immobilie hart gearbeitet und wenn aus irgendeinem Grund Das können ja manchmal blöde Lebensumstände sein.

00:13:34: Ja, Trennung oder was es da alles gibt dann diese Immobilie verkauft werden, veräußert werden muss?

00:13:41: Dann ist das für diese Menschen natürlich nicht zwingend für den Käufer.

00:13:45: aber für die Menschen, die vielleicht zwanzig Jahre dafür hart gearbeitet haben, ist es wichtig auch dafür möglichst viel Geld zu bekommen.

00:13:53: Ja also das Geld ist ein großer Faktor.

00:13:55: Es ist die Geschwindigkeitenfaktor.

00:13:57: wenn wir das Haus Vielleicht auch durch zwei, drei Marklerhände geben.

00:14:01: Ist das Haus am Markt verbrannt?

00:14:03: Dann ist es sehr schwer, da ein Relounge hinzubekommen.

00:14:07: Da muss man ja eigentlich ... Das denke ich von Anfang an die richtige Strategie haben.

00:14:12: wenn viele sagen wir brauchen ... Wir brauchen das Geld jetzt noch nicht!

00:14:16: Wir probieren's einfach mal... Ist das

00:14:18: geschwerlich?!

00:14:20: Ein Markler hat mir gesagt, ein Haus ist nicht wie ein guter Rotwein oder wie ein teurer Käse, der reift im Laufe der Zeit.

00:14:29: Sondern wenn wir auf den Markt gehen mit einem Haus sind die ersten Angebote die besten.

00:14:34: und da, wenn dann die perfekte Inszenierung da ist und die Menschen sich wohlfühlen... Die Korko-Renz ist ja auch groß an Immobilien unter Umständen.

00:14:42: Dann ist natürlich das Homestaging für den Verkauf, für die Schnelligkeit, ob es überhaupt verkäuflich ist, wenn wir gerade von Erbimmobilien reden dass die Menschen da wirklich zwanzig Jahre drin gelebt haben, dreißig Jahre dringelebt haben.

00:14:57: Nicht gestrichen ist!

00:14:58: Die Böden in die Jahre gekommen sind und das sind natürlich alles wieder diese Momente.

00:15:02: oh nein, oh nein... Und wir machen alle so schön, dass sie durchgehen können und sagen ja.

00:15:09: Gleich geht es weiter im Gespräch mit Cornelia Augustin.

00:15:13: Homestaging is ihr Thema.

00:15:14: Cornelia-Augustin ist meine Gesprächspartnerin.

00:15:17: So dann nimm uns mal mit.

00:15:18: jetzt kommst du in ein.

00:15:22: Was denke ich mir denn jetzt mal aus?

00:15:23: in ein wunderschönes Gebäude, das vielleicht in den sechziger Jahren errichtet wurde?

00:15:28: Und lange Zeit auch nicht wirklich was gemacht ist.

00:15:30: Jemand ist ausgezogen und das heißt du kommst in Räume die erstmal grenzwertig aussehen sage ich.

00:15:38: Du könntest dir auch noch überlegen wir machen Moos grüne Bäder rein

00:15:44: oder so ein schönes Bisch.

00:15:46: Ich habe gerade auch rosa gibt es auch noch aus der Zeit.

00:15:49: Das sind wirklich schöne Farben gewählt worden, aber Mosgrün ist natürlich schon eine Herausforderung.

00:15:55: das war richtig hip in den Siebzigeren oder so als Sechziger war.

00:15:59: alles.

00:15:59: Mosgrüntelefone waren Mosgrun und Badezimmer gerne.

00:16:03: Genau also wir kommen jetzt in ein Haus was aus den Sechzigern Jahren ist oder haben Mosgrüne Bäder.

00:16:10: Im Erdgeschoss liegen überall Fliesen, die ein bisschen kühler sind.

00:16:14: Im Wohnzimmer liegt ein mosgrüner Teppich.

00:16:17: der hat schon so leichte Wellen und duftet nicht mehr so gut.

00:16:21: man sieht an den Wänden überall diese Schatten von den Bildern, die da mal hingen vielleicht sogar sehr viele weil in der einen Ecke war ja die Familienbildecke und gehen dann die Treppe rauf wo dann vielleicht auch noch dieser halbrunden Teppiche drauf geklebt sind unheimlich praktisch sind, aber natürlich nicht schön diese Teppich fließen.

00:16:42: Kommen dann ins Schlafzimmer haben da einen feuerroten Teppig liegen der schon leichte Falten schlägt und wir kommen dann in ein Kinderzimmer und in ein moosgrünes Bad.

00:16:53: Wenn du das gerade sagst Wir hatten auch einen feuerooten Teppigh Einfach klein war.

00:16:57: Jetzt wo du das grade sagst ist etwas was man ja heute nicht mehr machen würde oder nur wenn es wirklich so irgendwie in die Umgebung passt.

00:17:04: Aber das stimmt.

00:17:05: Es gab einen wirklich Feuer roten Teppich, ja.

00:17:08: Ja?

00:17:10: So dann komme ich rein und sagen wir mal Wir haben jetzt Eigentümer die sagen das sehen wir wir müssen was machen.

00:17:16: erzählen sie uns bitte was.

00:17:17: Dann gehen wir eben durch.

00:17:18: die ganzen rollen mit durch und ich sage zunächst muss bitte des ganze haus Weiß gestrichen werden.

00:17:23: wenn dann auch noch eine Fototapete im alten kinderzimmer ist Mit einem palmen Sonnenuntergang am strand dann überstreichen wir das einfach nur.

00:17:33: also dass heißt wir arbeiten in diesem moment sehr, sehr kostenbewusst.

00:17:38: Dass wir selbst diese Fototapete überstreichen, dass das eine reine weiße Wand wird.

00:17:45: Wenn wir im Schlafzimmer ne Mustertapete haben mit Barockmuster dann werden die Wände einfach nur überstrichen.

00:17:53: Wir nehmen die Tapeten nicht runter und tappizieren nicht.

00:17:55: Wir streicheln nicht über die neue Tapete drüber sondern gehen wirklich überall durch den Streichen.

00:18:01: Den feuerroten Teppich würden wir rausnehmen Mit einem günstigen Messer.

00:18:07: Rips ist das, mit dem wir arbeiten.

00:18:10: Einen hellen, ganz hellen Teppich wieder reinlegen, der dann nicht komplett fest verklebt wird aber so befestigt wird dass es ein schöner Untergrund wird und dass das ganz, ganz Hell ist.

00:18:20: Das ist das Wichtigste!

00:18:22: Wenn wir diese ganzen Arbeiten gemacht haben gehen wir vielleicht noch in den Garten... Wir kehren ja noch die Waschfetonplatten.... Wir putzen den Briefkasten und wenn vor der Tür alte Blumenkübel auch am besten aus Waschbeton, diese Wasch-Beton-Kübe.

00:18:36: Wenn die dann da stehen, tun wir weiße Kieselsteine rein vielleicht noch ein Buchsbaum reinpflanzen.

00:18:42: also es hört nicht im Haus auf sondern wir gehen auch vor das Haus für den ersten Eindruck der neuen Interessenten, für die neue Familie die hier ihren Lebenstraum sehen will.

00:18:52: so.

00:18:52: und dann mache ich das Konzept.

00:18:55: also das heißt es werden jetzt zum Beispiel Helle, sofas ausgesucht die dann im Wohnzimmer stehen.

00:19:01: Konsolen die dann vielleicht wenn wir jetzt eine renovierte Küche haben mit kromfarbenen Griffen dann wird dieses Krom auch aufgenommen in das Konzept des Eiswer-Arbeiten mit.

00:19:11: Krom farbenden Metall nicht mit goldenen Metall.

00:19:15: Wir stellen dann eine Vase mit moosgrünen Zweigen auf den Tisch und vielleicht ein mos grünes Kissen auf dem Sessel.

00:19:25: Und auch im Eingang wird direkt schon mit diesem Moosgrün gearbeitet, also dass da vielleicht Moos grüne Schuhe stehen.

00:19:32: Im Eingangsbereich vor einem Polstersessel und so weiter.

00:19:35: So geht man dann Raum für Raum durch bis man im Schlafzimmer ist wo Moos Grüne Samtkissen auf dem Bett liegen mit anderen Decken usw.

00:19:46: Dann gehen die Menschen in das Moos-Grüne-Bad und im Idealfall sagen die Menschen, ach guck mal, die haben mir sogar das Bad verändert weil überall die Farben so toll!

00:19:54: dargestellt sind, hatten wir wirklich schon mal.

00:19:58: Und so sind die Emotionen.

00:19:59: natürlich wissen die Menschen wenn sie ein Haus betreten das zwanzig dreißig vierzig Jahre alt ist dass die Bäder natürlich saniert werden müssen.

00:20:08: aber dieser Schreck dieses oh Gott.

00:20:10: und jetzt kommt hier auch noch das Moosgrüne Bad Das ist alles abgefedert weil Sie vorher gesehen haben wie schön können modernisierte Räume sein ob dann das Kinderzimmer da ist, wo wir das Kinder-Zimmer gemacht haben oder die lieber ein Homeoffice wollen und das Kind auf der anderen Seite schläft.

00:20:26: Das ist völlig irrelevant.

00:20:28: in dem Moment, wo die Menschen anfangen, die Räume umzugestalten, haben sie schon gekauft?

00:20:34: Dann fangen Sie an und sagen, dass Haus das genauso ... Das können wir uns vorstellen!

00:20:40: Ich glaube es ist elementar, dass etwas im Raum steht damit man diese Dimension erfasst.

00:20:44: also so Menschen wie ich diese Dimention erfassen kann.

00:20:46: Also wenn dann Bett steht Dann kann ich den Raum einschätzen und dann weiß ich natürlich auch, wenn ich das Bett jetzt drehen würde oder den Schrank eine andere Stelle.

00:20:55: Ich weiß es würde passen.

00:20:57: Genau!

00:20:58: Wobei ich sagen muss wir stellen nicht richtige Schwenke.

00:21:01: also Kleiderschwenke stellen wir nicht.

00:21:03: Wir arbeiten damit platzhaltern.

00:21:05: Also da wird vielleicht ein Schminktisch stehen Und ein kleines Stülchen davor und dann ist ein Schminkspiegel und dann liegen da Stifte... Also Stiften?

00:21:13: Naja, also ja Lippenstifte doch der Lippe stiftet und Pinsel, ne?

00:21:20: Und so weiter.

00:21:21: Also für das man wirklich eine Flasche paffee, dass dann auch wirklich detailliert diese Situationen die man im täglichen Leben hat, dass man sie auf feine und ästhetische Weise wiederfindet.

00:21:34: also da liegt jetzt nicht das Makeup mit dem ausgeflutschten Make-Up Tropfen der da jetzt irgendwie mit dem Finger verschmiert ist.

00:21:41: ich rede von meinem eigenen Schminktisch.

00:21:44: Sondern das ist alles sehr ästätisch.

00:21:46: Homeoffice werden jetzt keine Ordner hingestellt mit Steuer, zwanzig, siebzehn oder so.

00:21:52: Sondern das wird dann alles sehr... Also die Menschen wollen ja diese Arbeit nicht sehen.

00:21:56: wir kreieren auch keine Bügelzimmer oder so.

00:21:59: Ja also dass das was da kann man sich dann vielleicht die Kritik hören ah das macht ihr hier gar nicht richtig ist.

00:22:05: aber Die Äpfel im Supermarkt sind auch poliert und zu Hause leg ich die nicht in die Schale rein weißt

00:22:12: du?

00:22:12: Ich glaube, es geht auch so neben dem, dass man halt die Dimension und die Möglichkeiten des Raumes erkennt.

00:22:18: Es ist das hört sich für mich so an als wenn man eine Lebendigkeit in die Räume reinbringt?

00:22:23: Ganz genau!

00:22:25: Also da liegt dann vielleicht die Decke auch mal ein bisschen schlamppig über den Sofa.

00:22:28: also ob jemand gerade aufgestanden ist, vielleicht steht in der einen Ecke haben wir kreieren war ne kleine Bar oder vielleicht die Fake Ice Cubes überall rumliegen.

00:25:29: Aber das pure Leben ist natürlich ... Du kannst ja nicht nach dem Katalog leben.

00:25:34: Das wär ja furchtbar, wenn du gestaged leben müsstest.

00:25:38: Es gibt es auch!

00:25:39: Aber es ist auch nicht mein Ding.

00:25:41: also dafür stelle ich irgendwie viel zu viel.

00:25:45: gerne

00:25:46: Blumenwasen

00:25:48: hin oder Kerzen.

00:25:50: Gleich geht es weiter im Gespräch mit Cornelia Augustin.

00:25:53: Homestaging is ihr Thema.

00:25:54: Cornelia ist meine Gesprächspartnerin So, dann nimm uns mal mit.

00:25:58: Jetzt kommst du in ein... was denke ich mir denn jetzt mal aus?

00:26:03: In ein wunderschönes Gebäude das vielleicht in den Sechzigerjahren errichtet wurde und lange Zeit auch nicht wirklich etwas gemacht ist.

00:26:10: Jemand ist ausgezogen und das heißt du kommst in Räume die erstmal grenzwertig aussehen sag' ich.

00:26:17: Mhm!

00:26:18: Du könntest dir auch noch überlegen wir machen Moos grüne Bäder rein

00:26:24: oder so.

00:26:24: ein schöner Speisch Ich hab gerade auch rosa gibt es auch noch aus der Zeit.

00:26:29: Also das sind wirklich schöne Farben gewählt worden, aber Moosgrün ist natürlich schon eine Herausforderung.

00:26:35: Das war richtig hip.

00:26:37: in den Siebzigern oder so.

00:26:38: als Sechziger war alles Moos Grün, Telefone waren Moos-Grün und Badezimmer gerne.

00:26:43: Genau also wir kommen jetzt in ein Haus was aus den Sechzigern Jahren ist oder haben Moos grüne Bäder.

00:26:50: Im Erdgeschoss liegen überall Fliesen, die ein bisschen kühler sind.

00:26:55: Im Wohnzimmer liegt ein mosgrüner Teppich.

00:26:57: der hat schon so leichte Wellen und duftet nicht mehr so gut.

00:27:01: man sieht an den Wänden überall diese Schatten von den Bildern, die da mal hingen vielleicht sogar sehr viele weil in der einen Ecke war ja die Familienbildecke und gehen dann die Treppe rauf wo dann vielleicht auch noch dieser halbrunden Teppiche drauf geklebt sind unheimlich praktisch sind, aber natürlich nicht schön diese Teppich fließen.

00:27:22: Kommen dann ins Schlafzimmer haben da einen feuerroten Teppig liegen der schon leichte Falten schlägt und wir kommen dann in ein Kinderzimmer und in ein moosgrünes Bad.

00:27:33: Wenn du das gerade sagst Wir hatten auch einen feuerooten Teppigh Einfach klein war.

00:27:37: Jetzt wo du das grade sagst ist etwas was man ja heute nicht mehr machen würde oder nur wenn es wirklich so irgendwie in die Umgebung passt.

00:27:44: Aber das stimmt Es gab einen wirklich Feuer roten Teppich, ja.

00:27:49: Ja?

00:27:50: So dann komme ich rein und sagen wir mal Wir haben jetzt Eigentümer die sagen das sehen wir wir müssen was machen.

00:27:56: erzählen sie uns bitte was.

00:27:57: Dann gehen wir eben durch.

00:27:58: die ganzen rollen mit durch und ich sage zunächst muss bitte des ganze haus Weiß gestrichen werden.

00:28:04: wenn dann auch noch eine Fototapete im alten kinderzimmer ist mit einem palmen Sonnenuntergang am strand Dann überstreichen wir das einfach nur.

00:28:13: also dass heißt wir arbeiten in diesem moment sehr, sehr kostenbewusst.

00:28:18: Dass wir selbst diese Fototapete überstreichen, dass das eine reine weiße Wand wird.

00:28:25: Wenn wir im Schlafzimmer ne Mustertapete haben mit Barockmuster dann werden die Wände einfach nur überstrichen.

00:28:33: Wir nehmen die Tapeten nicht runter und tappizieren nicht.

00:28:35: Wir streicheln nicht über die neue Tapete drüber sondern gehen wirklich überall durch den Streichen.

00:28:42: Den feuerroten Teppich würden wir rausnehmen Mit einem günstigen Messer Rips ist das, mit dem wir arbeiten.

00:28:50: Einen hellen, ganz hellen Teppich wieder reinlegen der dann nicht komplett fest verklebt wird aber so befestigt wird dass es ein schöner Untergrund wird und dass das ganz, ganz Hell ist.

00:29:01: Das ist das Wichtigste.

00:29:02: Wenn wir diese ganzen Arbeiten gemacht haben gehen wir vielleicht noch in den Garten.

00:29:05: Wir kärchen ja noch die Waschfüttungplatten Wir putzen den Briefkasten Und wenn vor der Tür alte Blumenkübel auch am besten aus Waschbeton, diese Waschbetton-Kübel.

00:29:17: Wenn die dann da stehen, tun wir weiße Kieselsteine rein vielleicht noch ein Buchsbaum reinpflanzen.

00:29:22: also es hört nicht im Haus auf sondern wir gehen auch vor das Haus für den ersten Eindruck der neuen Interessenten für die neue Familie die hier ihren Lebenstraum sehen will so.

00:29:33: und dann mache ich das Konzept.

00:29:35: also das heißt es werden jetzt zum Beispiel helle Sofa's ausgesucht, die dann im Wohnzimmer stehen.

00:29:41: Konsolen, die vielleicht wenn wir jetzt eine renovierte Küche haben mit kromfarbenen Griffen, wird dieses Krom auch aufgenommen in das Konzept, das heißt wer arbeiten mit?

00:29:52: Kromfarbene mitteilen nicht mit goldenen mitteilten.

00:29:55: Wir stellen dann eine Vase mit moosgrünen Zweigen auf den Tisch und ein moos grünes Kissen auf dem Sessel.

00:30:05: Und auch im Eingang wird direkt schon mit diesem Moosgrün gearbeitet, also dass da vielleicht Moos grüne Schuhe stehen.

00:30:12: Im Eingangsbereich vor einem Polstersessel und so weiter.

00:30:16: So geht man dann Raum für Raum durch bis man im Schlafzimmer ist wo Moos Grüne Samtkissen auf dem Bett liegen mit anderen Decken usw.

00:30:26: Dann gehen die Menschen in das Moos-Grüne-Bad und im Idealfall sagen die Menschen, ach guck mal, die haben mir sogar das Bad verändert weil überall die Farben so toll!

00:30:34: dargestellt sind, hatten wir wirklich schon mal.

00:30:38: Und so sind die Emotionen.

00:30:39: natürlich wissen die Menschen wenn sie ein Haus betreten das zwanzig dreißigvierzig Jahre alt ist dass die Bilder natürlich saniert werden müssen.

00:30:48: aber dieser Schreck dieses oh Gott.

00:30:50: und jetzt kommt hier auch noch das Moosgrüne Bad Das ist alles abgefedert weil Sie vorher gesehen haben wie schön können modernisierte Räume sein ob dann das Kinderzimmer da ist, wo wir das Kinder-Zimmer gemacht haben oder die lieber ein Homeoffice wollen und das Kind auf der anderen Seite schläft.

00:31:06: Das ist völlig irrelevant.

00:31:08: in dem Moment, wo die Menschen anfangen, die Räume umzugestalten, haben sie schon gekauft?

00:31:14: Dann fangen Sie an und sagen, dass Haus das genauso ... Das können wir uns vorstellen!

00:31:20: Ich glaube es ist elementar, dass etwas im Raum steht damit man diese Dimension erfasst also so Menschen wie ich diese Dimention erfassen kann.

00:31:27: Also wenn dann Bett steht Dann kann ich den Raum einschätzen und dann weiß ich natürlich auch, wenn ich das Bett jetzt drehen würde oder den Schrank an einer anderen Stelle.

00:31:35: Ich weiß es würde passen.

00:31:37: Genau!

00:31:38: Wobei ich sagen muss wir stellen nicht richtige Schwenke.

00:31:41: also Kleiderschwenke stellen wir nicht.

00:31:44: Wir arbeiten damit platzhaltern.

00:31:45: Also da wird vielleicht ein Schminktisch stehen und ein kleines Stühltje davor Und dann ist ein Schminkspiegel und dann liegen da Stifte... Also Stiften?

00:31:53: Naja, also ja Lippenstifte doch der Lippe stiftet Und Pinsel und so weiter.

00:32:01: Also, dass man wirklich eine Flasche parviert, das dann auch wirklich detailliert diese Situationen die man im täglichen Leben hat.

00:32:09: Dass man sie auf feine und ästhetische Weise wiederfindet.

00:32:14: also da liegt jetzt nicht das Makeup mit dem ausgeflutschten Make-Up Tropfen der da jetzt irgendwie mit dem Finger verschmiert ist.

00:32:21: ich red vor meinem eigenen Schminktisch.

00:32:24: Sondern das ist alles sehr ästätisch Homeoffice werden jetzt keine Ordner hingestellt mit Steuer, zwanzig, siebzehn oder so.

00:32:32: Sondern das wird dann alles sehr... Also die Menschen wollen ja diese Arbeit nicht sehen wir kreieren auch keine Bügelzimmer oder so.

00:32:39: Ja also dass was da kann man sich vielleicht die Kritik hören ah das macht ihr gar nichts.

00:32:44: richtig ist.

00:32:45: aber

00:32:46: Die Äpfel im Supermarkt sind auch poliert und zu Hause leg ich die nicht in die Schale rein.

00:32:51: weißt du?

00:32:52: Ich glaube, es geht auch so neben dem, dass man halt die Dimension und die Möglichkeiten des Raumes erkennt.

00:32:58: Es ist das hört sich für mich so an als wenn man eine Lebendigkeit in die Räume reinbringt?

00:33:03: Ganz genau!

00:33:04: Ja also da liegt dann vielleicht die Decke auch mal ein bisschen schlamppig über den Sofa, als ob jemand gerade aufgestanden ist.

00:33:11: Vielleicht steht in der einen Ecke, kreieren wir eine kleine Bar oder vielleicht die Fake Ice Cubes überall rumliegen

00:33:19: Sie macht Immobilien für den Verkauf.

00:33:21: Hübsch!

00:33:21: So kann man Homestaging vielleicht auch beschreiben, Cornelia Augustin ist meine Gesprächspartnerin.

00:33:27: Wie muss ich mir das vorstellen?

00:33:28: Das heißt du gehst jetzt dann durch diesen Altbau und dann passiert das in deinem Kopf dass du sagst okay da könnte das hin, da könntet das hin Und dann packt ihr das Auto voll und fahrt mit den Sachen dahin.

00:33:40: Ganz genau im Idealfall kriegen wir in Frankfurt sofort einen Parkplatz.

00:33:47: Und ja, genau.

00:33:48: Wir ziehen dann ein.

00:33:49: also wir sind jetzt mittlerweile schon ein... Ein großes Team das über Jahre gewachsen ist und dann weiß eigentlich jeder was zu tun ist?

00:33:57: Wir kommen dann hin.

00:33:59: mit Absprache mit den Eigentümern dürfen wir auch in die Wände bohren.

00:34:02: Das muss immer vorher geklärt werden auch gerade wenn es eine frisch renovierte Immobilie zum Beispiel ist.

00:34:07: Das heißt wir montieren Deckenlampen, wir montierend Gardinenstangen Helle Stoffe auf, die dann ich sag das immer so schön jetzt im Sommer.

00:34:15: Das Fenster ist auf und die leichten Stoffen wählen so im Wind zu im Wohnzimmer kannst du dir vorstellen?

00:34:24: Und machen dann eben Raum für Raum werden erst mal die Basics gestellt Dann kommen die Assessoires parallel Hängen dann meinetwegen die Azubis Die ersten Gardinen auf.

00:34:34: das muss bei mir auch immer sehr akkurat sein.

00:34:36: also da bin Ich sehr sehr streng.

00:34:40: es muss alles Perfekt aussehen.

00:34:43: Und dann werden die Bilder gehängt und dann gehen wir wieder raus, also wir brauchen für hundert Quadratmeter ungefähr sechs Stunden?

00:34:50: Und dann ist die Immobilie fertig kommt am nächsten Tag der Fotograf und dann kann zwei Tage später online gegangen werden für die Vermarktung.

00:34:59: Das macht ja schon viel aus denn wenn ich so geht es ja los.

00:35:01: das heißt heute schaue ich auf irgendwelchen Portalen was gibt's denn in der Region wo ich gerne etwas kaufen möchte und dann sind die Bilder Ja schon das Entscheidende, ne?

00:35:11: Wenn das halt irgendwie richtig

00:35:14: anspricht.

00:35:14: Einen Blick und dann zack ist der Daumen weitergegangen ja!

00:35:18: Und was erstaunlich ist... ich sehe es immer wieder auch in Exposés.

00:35:23: Du die Toilettendeckel sind meistens oben.

00:35:27: Ist dir das schon mal aufgefallen?

00:35:29: Das ist nicht gut für die Energie deswegen.

00:35:32: Ja auch.

00:35:34: Richtig.

00:35:36: Machst

00:35:36: du sie dann runter?

00:35:40: Immer

00:35:41: Ich guck bei uns im Lager sogar in die Männertoiletten rein und mach dick.

00:35:47: Mein Mann sagt, weißt du wie's da drin aussieht?

00:35:49: Das ist mein Lager sind auch meine Männer Toiletten?

00:35:52: ich geh da rein.

00:35:56: Ja es ist mir noch nie aufgefallen aber ich suche zum Glück nicht so oft.

00:36:00: deswegen ja weil das blöd also tatsächlich Und das sind halt geschärfter Blick.

00:36:05: ne das sind dann halt auch diese Kleinigkeiten die man sieht.

00:36:07: dass ist etwas Das kenne ich auch von uns, das heißt draußen der Briefkasten.

00:36:12: Den muss man tatsächlich so einmal im Quartal richtig schön wischen weil sonst ist halt wirklich so dick der Staub da drauf?

00:36:20: Ja genau oder dann so so Regenpfützchen.

00:36:25: Ich müsste das öfter machen, das stimmt aber ich putze dann in der Tat wirklich eher die Briefkästen der anderen Menschen als meine

00:36:33: eigene.

00:36:35: Es geht ja jetzt genau um diesen Blick.

00:36:37: D.h.,

00:36:37: ich sag mal, ob jetzt meinen... Aber auf der einen Seite ist es auch unhöflich mein Briefträger oder Briefträgerin muss das das ganze Jahr benutzen.

00:36:44: Da kann man ja auch mal dran denken, dass vielleicht auch zu überlegen was... Ist vielleicht schön für die Arbeit zu machen.

00:36:53: Deswegen weiß ich, was du meinst?

00:36:54: Das ist natürlich der erste Blick oder es ist manchmal die vergilbte Klingel, die halt einfach ein neues Schild rein und ... Es macht total viel aus.

00:37:02: Genau,

00:37:03: und wenn es ein ganz süßer Weg ist mit Kochsteinpflaster und überall kommt der Löwenzahn raus, das einmal sauber gemacht und manchmal reicht's ja auch nach einem Regen, wenn überall die Blüten liegen einfach nur mehr drüber zu kehren.

00:37:15: Also was das dann gleich für ein anderer Weg ist zu dem Haus hin?

00:37:19: Es gibt ja so süße Wege, die sich verschlungen zur Haustür und dann sind sie da irgendwie verwachsen.

00:37:25: Was nicht schlimm ist, es passiert ja, es ist ja die Natur... Aber dann zu sagen so, das machen wir jetzt einfach schön.

00:37:31: Dass die Menschen sehen können, dass wäre mein täglicher Weg rein und raus.

00:37:35: Ja?

00:37:37: Gleich geht es weiter im Gespräch mit Cornelia Augustin.

00:37:40: Homestaging – Das ist Ihre Mission!

00:37:43: Cornelia Agustin ist meine Gesprächspartnerin.

00:37:45: Wer beauftragt euch?

00:37:47: sind das Makler oder...?

00:37:48: Das sind verschiedene Zielgruppen.

00:37:50: also wir haben jetzt Investoren, die uns beauftragen, die dann wirklich... dem mobilen Investoren die Wohnungen in Häuser kaufen, die im Worst-Best Case komplett sanieren und dann wissen sie auch dass sie deutlich schneller verkaufen und besser verkaufen wenn gestaged ist.

00:38:11: Wir haben Markler sind natürlich wichtige Ansprechpartner für uns und dann wiederum die Privatverkäufer die über die Markler kommen und Bauträger natürlich also.

00:38:22: Musterwohnungen werden ja auch gerne ausgestattet.

00:38:25: Das heißt, wenn jetzt so neue Wohnkomplexe entstehen dann gibt es immer eine Wohnung die halt auch schon sag ich mal so aussieht wie...

00:38:32: Genau.

00:38:33: ...

00:38:34: als wenn jemand drin wohnt?

00:38:36: Richtig!

00:38:36: Die wird dann vorrangig ausgestattet selbst wenn ringsherum noch gar keine Fliesen in den Treppenhäusern liegen oder so wird da wirklich der Bodenbelag rein gelegt.

00:38:46: also das ist dann auf Absprache mit dem Bauträger.

00:38:49: welchen sollen wir denn bitte nehmen und was würden sie empfehlen welche Fliesen im Bad Das ist?

00:38:53: im Idealfall werden wir in diese Entscheidung mit eingebunden, dass man das da mit dem Bauträger gemeinsam überlegt und dann wird die Wohnung komplett ausgestattet.

00:39:01: Der hat dann auch schon Strom.

00:39:02: Ideal hätte ich auch schon Wasser.

00:39:06: Und genau, dann ziehen wir ein Stagende der Fotograf kommt und dann kommt es dann in den Verkaufsprospekt.

00:39:16: Neben dem Toilettendeckel was ist noch das meist vernachlässigste?

00:39:21: Das Toilettenpapierfolge, das hängt ja dann immer nur so mit einem... aber wir falten das.

00:39:28: Und kennst du den Trick?

00:39:29: Wenn man nimmt das Toilettepapier und man faltet das macht ein Wasserhahn an und macht ihn gleich wieder aus, dann ist da ja so'n Tröpfchen drin!

00:39:36: Und dieses spitze Stück von dem Dreieck, das hältst du dann unter den Wasserhahnen und dann ist das Toillettenpappier so ein bisschen versiegelt durch das Wasser und hat also dieses Dreiecke wie so einen kleinen runden Siegel Und das sieht dann ganz toll aus, wenn es auf dem Toilettenpapier-Spender hängt.

00:39:56: Okay!

00:39:59: Es wird wirklich an alles gedacht und ich schwelle gerade weil ich gehe auch so gedanklich durch Räumen.

00:40:03: Es ist wichtig was für sich dass in der Küche natürlich irgendwo ein Handduch ist oder sowas... Das wirklich all diese Utensilien die täglich da sind, sich zumindest irgendwie wiederfinden?

00:40:13: Ja Wobei ich bei dem Handtuch?

00:40:15: das machen viele.

00:40:16: Ich muss dir da widersprechen, weil wenn ich jetzt Gäste habe dann hängen meine Handschücher nicht in der Küche rum.

00:40:21: Ich schmeiß sie entweder in den Kellerabgang runter und dekoriere die jetzt nicht an dem an dem An den Griff des Backofens.

00:40:29: Da hängen sie ja gerne drüber oder auch die Lappen, die über dem Wasserhahn hängen sondern das ist alles auch sehr ästhetisch.

00:40:37: also in der küche sollten maximal fünf Teile stehen So dass das sehr aufgeräumt, clean ist.

00:40:44: Wer fragt muss mit der

00:40:45: Antwort nehmen?

00:40:47: Ich, ich, ganz gut!

00:40:48: Du hast natürlich... du hast einen Punkt an den ich gar nicht gedacht habe weil wir wollen natürlich... Du gibst ein Beispiel wie es sein kann, dass man die Proportion des Raums erkennt.

00:41:00: aber tatsächlich sind wir in diesem Moment.

00:41:02: wenn wir eine Besichtigung machen sind wir zu Gast in den Räumen.

00:41:06: Richtig

00:41:07: Ja und wenn ich Gäste habe dann dann liegt da nicht irgendwas rum.

00:41:11: Dann sind die Socken vom Sofa oder keine Ahnung, was man so

00:41:14: hat?

00:41:15: Real falsch

00:41:15: schon!

00:41:16: Genau das ist halt die Dinge und genauso sollte dann halt die Wohnung oder das Haus vorgefunden werden.

00:41:23: Genau es ist immer so.

00:41:24: ein Mix weißt du also.

00:41:25: auf der anderen Seite soll auch Leben da sein.

00:41:27: deswegen werden ja auf die Decke noch wirklich so ein bisschen.

00:41:30: wir sagen über die Lene schmeißen dass das nicht so gefaltet ist Sondern dass es auch so aussieht, als ob vielleicht derjenige gerade den Schluck Rotwein hatte die Decke von den Knien nimmt und das Buch auf die Seite legt.

00:41:42: Also dieses Leben soll schon stattfinden aber... Ja wie soll ich das sagen?

00:41:47: Also ästhetisch!

00:41:49: Ein Küchenhäntuch ist nicht ästetisch Weißt

00:41:53: du?

00:41:55: Meistens sind ja kariert.

00:41:59: Ich suche immer unkarierte Küchen-Hänschig Aber das ist ein anderes Thema.

00:42:05: Es ist schwierig, schöne Küchenhandtücher zu finden.

00:42:08: Die dann auch noch zur Farbe der Wand passen oder zu dem Bild was über die Kaffeemaschine hängt?

00:42:15: Ich habe über der Kaffeemaschine Frida Kahlo hängen und da musste er wieder gucken wo ich das schönste Küchenhändler habe.

00:42:21: aber jetzt geht es

00:42:22: so weiter.

00:42:23: Aber das sind die Probleme die dann so auftauchen.

00:42:27: Ich hab gerade noch etwas gehört.

00:42:28: dass fand ich sehr spannend.

00:42:30: habe ich mir nie Gedanken drüber gemacht als du gesagt hast Wenn dann der zweite oder dritte Makler mit dem Objekt unterwegs ist, ist das Objekt eher schon, vielleicht nennt es jetzt mal ganz bös verbrannt.

00:42:41: Aber... Es ist natürlich logisch!

00:42:42: Das heißt, es gibt sich wenn du eine Immobilie hast die vielleicht ein Prozent zwei Millionen kostet, dann gibt es jetzt auch nicht unzählige Menschen, die sich dafür interessieren sondern das sind überschaubare Gruppe.

00:42:53: Dann lasst das vielleicht vierzig-fünfzig Leute sein, die sie sich das regelmäßig anschauen und vor allem über die Zeit haben Und sehen dann halt dass es beim Dritten Makler dann wird die Verhandlungsposition schlecht.

00:43:05: Das ist suboptimal, ja?

00:43:07: Also das ist wirklich nicht gut.

00:43:08: Wobei wir selbst in diesen schrecklichen Fällen, die du gerade zeichnest auch da haben wir mit Homestaging wahnsinnig gute Erfolge.

00:43:19: Ja also dass es durch das wir so ein junges Gewerk sind oder haben und es gibt ja vierhundert Stager mindestens in Deutschland.

00:43:29: Also das heißt, die Gruppe ist nicht mehr klein.

00:43:31: Aber es wird nicht ... Der Erfolg wird nicht gesehen und wir haben.

00:43:36: natürlich, wenn jemand sagt können Sie das garantieren?

00:43:38: Wir haben ja keine A-Probe oder B-Proben.

00:43:40: Es gibt nicht die identischen Objekte, die man miteinander vergleichen kann.

00:43:46: Wenn man diese Erfolge über Jahre in dieser ganzen Gruppe entstehen, vergleicht ... Wir hatten jetzt auch wieder eine Altbauwohnung wie so nett in Frankfurt.

00:43:57: Wunderschön!

00:43:58: Schön geschnitten, zwei Terrassen.

00:44:01: Also wirklich vielleicht muss die Küche oder das Bad ein bisschen was gemacht werden aber weit davon entfernt zu sagen ach du lieber Gott Das war anderthalb Jahre am Markt wollte keiner haben erst durch zwei Maklerhände gegangen unverkäuflich Maklerwechsel.

00:44:16: Wir haben gestaged und nach drei Wochen war Die Wohnung zum vollen Kaufpreis beim Notar.

00:44:22: also dass diese Erfolgsgeschichten Zum einen schreibe ich die gerne am liebsten.

00:44:28: Es gibt natürlich auch Objekte, die vielleicht drei, vier, fünf Monate brauchen.

00:44:32: Aber durch verschiedene Hände oder die Menschen denken ... Ich probiere es erst mal alleine, wo ich manchmal so denke... Ich würde's nicht machen!

00:44:40: Ich würde es nicht empfehlen!

00:44:41: Ich trau mich ja noch nicht einmal mehr ein Auto allein zu verkaufen weil dann legt sich jemand unten drunter und fragt mich irgendwas.

00:44:47: Hab' ich ne Ahnung davon?

00:44:48: Und das teuerste und das wertvollste was man hat im Lie- Weil ich kann das selber, das finde ich immer schwierig.

00:44:58: und dann erstellt sich der Misserfolg ein.

00:45:00: Und dann wird ein Markler genommen, der sagt ach, das Home-Staging ist ... Braucht man nicht!

00:45:05: Also Sie sehen doch die Fenster sind hell, die Wände sind gestrichen, der Boden ist schön zacki zackii alles gut.

00:45:10: aber die Wohnung hat den Nachteil im dritten Stock zu liegen ohne Lift und hat eine traumhafte Terrasse.

00:45:16: So was muss ich machen?

00:45:17: Ich muss das erreichen dass die Menschen hoch kommen diese drei Stockwerke, dass sie dann wahrscheinlich sagen, es ist aber viel.

00:45:24: Dann geht die Tür auf und dann sehen sie ein ganz tolles Wohnzimmer, eine schöne Küche mit nur fünf Teilen drin.

00:45:32: Dann den Ess-Tisch mit einer tollen Lampe drüber und dann geht die Türe auf Und dann sehen die auf der Terrasse an der Situation da ist ne Launschecke Da steht nen Tisch, da könnte man sich vorstellen mit den Freunden zu grillen Man guckt in die grünen Bäume... ...und dann is es egal ob man drei Stockwerke läuft die Kaufzusage da und dann war auch in so einem Fall, den ich beschrieben habe.

00:45:56: Nach auch anderthalb Jahren war nach einer Besichtigung die Wohnung verkauft Und so funktioniert das ja.

00:46:03: Gleich geht es weiter.

00:46:04: im Gespräch mit Cornelia Augustin Homestaging Das ist ihre Mission.

00:46:09: Cornelia Agustin ist meine Gesprächspartnerin.

00:46:12: Wer beauftragt euch?

00:46:13: sind es Makler oder?

00:46:14: Das sind verschiedene Zielgruppen.

00:46:16: also wir haben jetzt Investoren Die uns beauftragen Die dann wirklich?

00:46:21: das sind ja die mobilen Investoren, die Wohnungen in Häuser kaufen.

00:46:27: Im Worst-Bestcase will man sagen nicht worst case komplett sanieren und dann wissen sie auch dass sie deutlich schneller verkaufen und besser verkaufen wenn gestaged ist.

00:46:37: wir haben Markler sein natürlich wichtige Ansprechpartner für uns und dann wiederum die Privatverkäufer die über die Markler kommen Und Bauträger natürlich, also Musterwohnungen werden ja auch gerne ausgestattet.

00:46:51: Das heißt wenn jetzt so neue Wohnkomplexe entstehen dann gibt es immer eine Wohnung die halt auch schon sag ich mal so aussieht wie...

00:46:58: Genau!

00:47:00: Ja als wenn jemand einen wohnt

00:47:02: Richtig, die wird dann vorrangig

00:47:03: auch ausgestattert

00:47:04: selbst wenn rings herum noch gar keine Fliesen in den Treppenhäusern liegen oder so wird da wirklich dann schon der Bodenbelag rein Gelegt, also das ist dann auch auf Absprache mit dem Bauträger.

00:47:15: Welchen sollen wir denn bitte nehmen?

00:47:16: Und was würden Sie denn empfehlen?

00:47:17: Welche Fliesen im Bad?

00:47:19: Das ist im Idealfall werden wir in diese Entscheidung mit eingebunden, dass man das da mit den Beiträgern gemeinsam überlegt und dann wird die Wohnung komplett ausgestattet.

00:47:27: Die hat dann auch schon Strom.

00:47:28: ideal hätten sie hätte auch schon Wasser und genau.

00:47:33: Dann ziehen wir ein Stagende der Fotograf kommt und dann kommt es dann in den Verkaufsprobe Prospekt

00:47:42: Neben dem Toilettendeckel, was ist noch das meist vernachlässigste?

00:47:47: Das Toilettenpapierfolge.

00:47:50: Das hängt ja dann immer nur so mit einem... Aber wir falten das.

00:47:54: und kennst du den Trick?

00:47:56: Wenn man nimmt das Toiletenpapir, man faltet das macht ein Wasserhahn an und macht ihn gleich wieder aus Dann ist da ja so'n Tröpfchen drin Und dieses spitze Stück von dem Dreieck, dass hältst du dann unter den Wasserhahnen Und dann ist das Toilettenpapier so ein bisschen versiegelt durch das Wasser und hat also dieses Dreieck, wie so einen kleinen Runden siegelt.

00:48:14: Das sieht dann ganz toll aus wenn es auf dem Toilettenspender hängt.

00:48:25: Es wird wirklich an alles gedacht.

00:48:27: Ich welle gerade weil ich gehe auch gedanklich durch Räumen.

00:48:29: Es ist wichtig was für sich dass in der Küche natürlich irgendwo eine Handtuch ist oder sowas.

00:48:34: All diese Utensilien die täglich da sind sich zumindestens irgendwie wiederfinden.

00:48:39: Ja, wobei ich bei dem Handtuch das machen viele... Ich muss dir da widersprechen weil wenn ich jetzt Gäste habe dann hängen meine Handschücher nicht in der Küche rum.

00:48:48: Ich schmeiß sie entweder in den Kellerabgang runter und dekoriere die jetzt nicht an dem an dem An den Griff des Backofen.

00:48:55: Da hängen sie ja gerne drüber oder auch die Lappen die über dem Wasserhahn hängen sondern das ist alles auch sehr ästhetisch.

00:49:03: also der Küchen sollten maximal fünf Teile stehen So dass das sehr aufgeräumt, clean ist.

00:49:10: Wer fragt muss mit der

00:49:11: Antwort nehmen?

00:49:13: Ich, ich, ich ... Gut!

00:49:15: Du hast natürlich ein Punkt an den ich gar nicht gedacht habe weil wir wollen natürlich, du gibst natürlich ein Beispiel wie es sein kann, dass man die Proportion des Raums erkennt.

00:49:26: aber tatsächlich sind wir in diesem Moment.

00:49:28: wenn wir eine Besichtigung machen sind wir zu Gast in den Räumen.

00:49:32: Richtig

00:49:33: Ja und wenn ich Gäste habe dann dann liegt da nicht irgendwas rum.

00:49:37: Dann sind die Socken vom Sofa oder keine Ahnung, was man so

00:49:41: hat?

00:49:41: Real falsch

00:49:41: schon!

00:49:42: Genau das ist halt die Dinge und genauso sollte denn halt die Wohnung oder das Haus vorgefunden werden.

00:49:49: Genau es ist immer so.

00:49:50: ein Mix weißt du also auf der anderen Seite soll auch Leben da sein.

00:49:54: deswegen werden ja auf die Decke noch wirklich wir sagen über die Lene schmeißen dass das nicht so gefaltet ist Sondern dass es auch so aussieht, als ob vielleicht derjenige gerade den Schluck Rotwein hatte die Decke von den Knien nimmt und das Buch auf die Seite legt.

00:50:08: Also dieses Leben soll schon stattfinden aber... Ja wie soll ich das sagen?

00:50:13: Also ästhetisch!

00:50:15: Ein Küchenhäntuch ist nicht ästetisch Weißt du?

00:50:21: Meistens sind ja kariert.

00:50:25: Ich suche immer unkarierte Küchen-Hänschig Aber das ist ein anderes Thema.

00:50:31: Es ist schwierig, schöne Küchenhandtücher zu finden.

00:50:34: Die dann auch noch zur Farbe der Wand passen oder zum Bild was über der Kaffeemaschine hängt?

00:50:41: Ich habe über die Kaffeemaschine Frida Kahlo hängen.

00:50:45: Da musste dann wieder gucken wurde das schönste Küchenhändler.

00:50:47: Aber jetzt geht's so weit.

00:50:50: Das sind die Probleme, die dann so auftauchen.

00:50:53: Ich hab gerade noch etwas gehört, das fand ich sehr spannend und hab mir nie Gedanken drüber gemacht als du gesagt hast... Wenn dann der zweite oder dritte Makler mit dem Objekt unterwegs ist, ist das Objekt eher schon, vielleicht nennt es jetzt mal ganz bös verbrannt.

00:51:07: Aber... Es ist natürlich logisch!

00:51:08: Das heißt, es gibt sich wenn du eine Immobilie hast die vielleicht ein Prozent zwei Millionen kostet, dann gibt es jetzt auch nicht unzählige Menschen, die sich dafür interessieren sondern das sind überschaubare Gruppe.

00:51:19: Dann lasst das vielleicht vierzig-fünfzig Leute sein, die sie sich das regelmäßig anschauen und vor allem über die Zeit haben Und sehen dann halt dass es beim Dritten Makler dann wird die Verhandlungsposition schlecht.

00:51:31: Das ist suboptimal, ja?

00:51:33: Also das ist wirklich nicht gut.

00:51:34: Wobei wir selbst in diesen schrecklichen Fällen, die du gerade zeichnest auch da haben wir mit Homestaging wahnsinnig gute Erfolge.

00:51:45: Ja also dass es durch das wir so ein junges Gewerksind oder haben und es gibt ja vierhundert Stager mindestens in Deutschland.

00:51:55: Also das heißt, die Gruppe ist nicht mehr klein.

00:51:57: Aber es wird nicht ... Der Erfolg wird nicht gesehen und wir haben natürlich, wenn jemand sagt können Sie das garantieren?

00:52:04: Wir haben ja keine A-Probe oder B-Proben.

00:52:06: Es gibt nicht die identischen Objekte, die man miteinander vergleichen kann.

00:52:12: Wenn man diese Erfolge über Jahre in dieser ganzen Gruppe entstehen, vergleicht ... Wir hatten jetzt auch wieder eine Altbauwohnung wie so nett in Frankfurt.

00:52:23: Wunderschön!

00:52:25: Schön geschnitten, zwei Terrassen.

00:52:27: Also wirklich vielleicht muss die Küche oder das Bad ein bisschen was gemacht werden aber weit davon entfernt zu sagen ach du lieber Gott Das war anderthalb Jahre am Markt wollte keiner haben erst durch zwei Maklerhände gegangen unverkäuflich Maklerwechsel.

00:52:42: Wir haben gestaged und nach drei Wochen war Die Wohnung zum vollen Kaufpreis beim Notar.

00:52:48: also dass diese Erfolgsgeschichten Zum einen schreibe ich die gerne am liebsten.

00:52:54: Es gibt natürlich auch Objekte, die vielleicht drei vier fünf Monate brauchen aber durch verschiedene Hände oder die Menschen denken Ich probiere es erst mal alleine wo ich manchmal so denke.

00:53:05: Ich würde nicht machen!

00:53:06: Ich würde es nicht empfehlen!

00:53:07: Ich traue mich ja noch nicht einmal mehr ein Auto allein zu verkaufen weil dann legt sich jemand unten drunter und fragt mich irgendwas habe ich eine Ahnung davon?

00:53:14: Und das teuerste und das wertvollste was man hat.

00:53:20: Über Homestaging habe ich heute gesprochen mit Cornelia Augustin.

00:53:23: Jetzt haben wir, glaube ich, gelernt dass viel zu beachten ist.

00:53:27: trotzdem gibt es von dir auch Literatur die so ein bisschen einen auf selbst in die Lage versetzen könnte das eine oder andere im Bereich homestaging selbst zu machen?

00:53:41: Ja das ist richtig.

00:53:42: also man kann ganz viele Sachen selbst machen.

00:53:46: Jetzt die ganzen Minuten über Immobilien geredet, die leer sind.

00:53:49: Es gibt ja auch Immobilen, die bewohnt sind und verkauft werden sollen.

00:53:53: Und natürlich können die Menschen dann auch in der Immobilie gewohnen ganz viele Sachen selber machen.

00:53:59: Das ist ausgiebig mit einer Checkliste in meinem wundervollen Buch erwähnt wo man dann wirklich durchgehen kann was es wichtig.

00:54:08: und das fängt damit an dass man sagt so die rote Wand im Wohnzimmer sollten wir vielleicht jetzt doch weiß streichen oder die Däckchen alle so ein bisschen wegnehmen, dass das nicht so emotional ist.

00:54:18: Oder die Scherpe vom letzten Tanzwettbewerb von der Wand nehmen und die Kinderbilder entfernen... Die Menschen, die sich eine Immobilie angucken möchten ja ihre eigene Zukunft sehen und nicht die Vergangenheit anderer.

00:54:31: Das ist ja das was dann auch so vielleicht manche Interessenten beklommen macht.

00:54:36: also Mir geht das selber so, bist du in einer Immobilie wo vielleicht noch jemand wohnt?

00:54:41: Demnächst aber rausgeht.

00:54:42: Wir gehen dann mit dem Staging rein und du gehst jetzt ins Schlafzimmer.

00:54:46: Das ist ja der intimste Raum oder das Badezimmer!

00:54:49: Und du siehst da irgendwie Medikamente rumstehen.

00:54:52: oder stellst dir vor, Mensch vor vier Stunden lag da noch jemand drin und da war die Decke noch warm.

00:54:58: Das sind alles Sachen, die machen ein bisschen beklommen und das müssen wir für die Besichtigung neutralisieren und das kann man natürlich sehr gut auch alleine machen.

00:55:07: Nicht so gut wie ich.

00:55:08: Aber das ist in der bewohnten Immobilie ein großer Faktor, ja?

00:55:13: Also, das heißt wer vielleicht selbst da die ersten Schritte mal machen will und tatsächlich mit der Begrifflichkeit voran auf Haus verkauft... Das würde ich jetzt mal so als weil man vielleicht kein einzelnes Wort findet, dass würde ich mal als deutsche Definition für Home Staging eigentlich gelten lassen!

00:55:31: Ist das nicht

00:55:31: toll?!

00:55:34: Naja, weil es hat tatsächlich Da hat ja diese Begrifflichkeit Vorhang, macht tatsächlich diese Brücke zwischen Wohnraum und Theater hervorragend.

00:55:45: Weil da gibt es diese beiden Bedeutungen?

00:55:47: Genau!

00:55:48: Also beim Vorhang auf denke ich einen roten Samt-Vorhang und nicht an eine Gardine aus den siebziger Jahren die ein bisschen vergilpt ist.

00:55:56: Das muss so der Vorhang auch.

00:55:59: Gut... Die vergilfte Gardine, die müsste ja auch glaube ich raus,

00:56:03: ne?!

00:56:04: Sehr gut, sehr gut.

00:56:07: Also ich glaube da braucht es gar nicht viel Fantasie aber das ist natürlich nicht einladend vor allen Dingen wenn dann vielleicht dass ein Jahrzehnte langer Raucherlose halt war, dann sollte man das halt...

00:56:18: Das gibt es auch.

00:56:19: Ja.

00:56:21: Das heißt aber du kriegst auch einen Einblick wahrscheinlich in Immobilien die nicht jeder von uns bekommt ne?

00:56:27: Das heißt der erste Blick ist dann manchmal Oh Gott!

00:56:30: Ich bin ja ein sehr positiver Mensch und bevor ich Gott sage, muss viel passieren.

00:56:36: Aber wir hatten in der Tat.

00:56:37: letzte Woche haben wir uns einen Häuschen angeguckt.

00:56:39: auf dem Rückweg sagte mein Mann zu mir und ich sag brauchst du nicht station das habe ich in zwölf Jahren noch nie gesagt.

00:56:47: Und wir haben dann auch den Auftrag abgelehnt haben gesagt dass das geht nicht.

00:56:51: also das war Ein Sanierungsprojekt.

00:56:55: es war Wenn ich irgendwo reingehe, es gibt immer Lichtblicke.

00:56:58: Es gibt immer was Schönes.

00:57:00: und wenn es in einem Altsbau wo vielleicht die Tapeten schon runter kommen und wir vielleicht doch tapezieren müssten oder so, wo man sich so denkt aber dann ist da vielleicht eine schöne Fensterolive und dann ist das ein ganz süßes rundes Sprossenfenster?

00:57:17: Und wo ich denke, dass... Gott!

00:57:19: Das ist genau das, was jemand deren Altbau sucht Das sind die Lichtblicke.

00:57:25: Und darum... Also es passiert auch oft, dass ich sage, ich brauche diesen Sessel und in der Immobilie wo er dann passt wird alles um den Sessel herum von mir dann gestellt weil ich diesen Sessel unbedingt in dieser Immobilier sehe.

00:57:41: Ich finde es aber spannend und ganz gut zu unserem Schluss des Gespräches das es tatsächlich auch Grenzen gibt.

00:57:49: Ja also es gibt Grenzen.

00:57:52: Wir haben zum Beispiel die Grenze, wenn ein Mieter in der Wohnung lebt, der nicht der Eigentümer ist.

00:57:58: Brauchen wir mit dem Homestaging nichts zu kommen?

00:58:01: Weil der Mieta kümmert sich ja nicht darum das die Immobilie perfekt aussieht für die Immobilge, wenn der Markler kommt.

00:58:08: Der ist vielleicht sogar eher sauer dass er raus muss oder weil es die Immobile wird verkauft.

00:58:13: Das ist so eine Erfahrung über die Jahre Dass man sagt, das macht überhaupt keinen Sinn.

00:58:18: Oder wenn wir jetzt wie dieses sanierungsbedürftige Häuschen gesehen haben, dass ich glaube, in den Fünfzigerjahren das letzte Mal renoviert wurde.

00:58:28: Also wo Leitungen Wasser Strom Fenster Dach also es war dann ist natürlich so dass man dann sagt Dann lass vielleicht wirklich lieber virtuelle Staging machen.

00:58:39: und da in diesem Moment ja durchaus seinen Platz verdient hat Verkauf nach Plan, also bei den Bauträgern.

00:58:47: Auch da ist virtuelle Staging das Mittel der Wahl, ja?

00:58:52: Aber das war in der Tat ein Haus wie... Ja!

00:58:55: Also

00:58:55: wo

00:58:56: mein Mann bisschen fassungslos war weil er sagte ich gehe rein und denke klar kleines Wohnzimmer kleine Küche.

00:59:03: hinter der Küche war dann das Klo Und es kam, der Lichtblick kam nicht.

00:59:10: Es kam nicht... Ist das ein schöner Raum?

00:59:13: Was haben die sich denn da mit dem Ärger gedacht oder irgendetwas ja?

00:59:18: Nee, es war dann auch noch einen Anbau und da war dann eine Toilette und ich hab mich gar nicht getraut die Tür aufzumachen weil ich nicht wusste was lichten da so.

00:59:29: Da ist es dann schwierig.

00:59:30: also da... Aber das passiert extrem selten!

00:59:34: Also wie gesagt wenn das jetzt alle zwölf Jahre mal passiert Kann ich damit leben?

00:59:37: Das ist für die Eigentümer blöd.

00:59:39: Im Endeffekt muss man sagen, du warst ein Abrisshaus.

00:59:43: Und das sag' ich selten!

00:59:45: Ja aber auch das ist doch etwas... Natürlich will man das in der Situation nicht hören, aber es ist trotzdem ein gutes Ergebnis weil ich weiß jetzt an dieser Stelle letztendlich muss ich sanieren oder was Neues machen.

01:00:03: Die Rolle die ich einnehme, die dann vielleicht für manche mag ja auch ganz doof ist.

01:00:08: Die müssen jetzt ihrem Eigentümer sagen es ist nicht ganz optimal und das und die Rolle übernehme ich dann gerne.

01:00:15: Das ist so wie gut Kopp und Bettkopp dass ich dann komme und sage also es ist eine tolle Lage sie haben wunderschöne Bäder aber wir müssen das und das noch machen und das das übernehmig dann auch gerne.

01:00:27: Also das halte ich dann schon aus Dass dann der eigentüma sagt aber das ist doch alles wunderbar Nein, also und dann kommen die Argumente.

01:00:36: Warum es nicht wunderbar ist?

01:00:38: Und warum es viel schöner werden kann!

01:00:40: Ich finde das ein spannender Einblick den du uns gewährt hast und ja auch völlig unterschiedliche Menschen mit denen so zu tun hast natürlich die Bauträger diesen glaube ich ganz klar was sie wollen was das Ziel ist.

01:00:51: aber spannend ist glaube ich dieser emotionale Bereich wenn's halt wirklich Privatmenschen sind Irgendeine Komponente ist, die man halt wirklich berücksichtigen muss damit man die Menschen nicht verliert.

01:01:03: Ganz genau!

01:01:04: Und da habe ich natürlich auch schöne Geschichten in meinem Buch stehen über die Menschen, über die Emotionen, über den Tränen und die Freude.

01:01:15: Ja aber ich denke wenn so viel Energie und so viel Geld drinsteckt dass man sich eine Immobilie hatte leisten können war vielleicht auch Jahrzehnte lang glücklich Dann ist es auch gut, wenn man einen Weg wie immer im Leben findet sich davon zu verabschieden.

01:01:30: Und ja ich sage mal gerne fein damit sein danach auch.

01:01:34: Ja ganz genau.

01:01:36: Ja Frieden zu machen damit.

01:01:40: Ich danke dir für den Einblick.

01:01:42: Voll geil.

01:01:42: Es hat war mir eine Freude!

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