Vom Verbrecherjagd-Alltag zum inneren Frieden
Shownotes
In dieser Ausgabe begrüßt Volker Pietzsch einen Mann, der beruflich tief in die Abgründe der menschlichen Seele geblickt hat: Der ehemalige Frankfurter Mordermittler David M. Seil ist zu Gast im Studio. Doch im Gespräch geht es diesmal nicht nur um spektakuläre Kriminalfälle, sondern um den Menschen hinter der Marke. Seil berichtet offen über seine Kindheit in Wiesbaden-Breckenheim, seine Schulzeit und den hohen Preis, den der ständige Druck im Dienst von ihm gefordert hat. Eine packende Sendung über Resilienz, mentale Gesundheit und die Suche nach der inneren Balance nach Jahren im Blaulicht-Einsatz.
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00:00:01: Mein heutiger Gesprächspartner ist männlichen Name.
00:00:04: David M. Seil
00:00:07: Alter.
00:00:08: Ich bin jetzt siebundvierzig Jahre alt.
00:00:10: Gebirtsort
00:00:12: Wiesbaden.
00:00:13: Dein Beruf
00:00:14: Mord und Ermittler.
00:00:17: Hast du Hobbys?
00:00:18: Und wenn ja, welche?
00:00:19: Eine ganze Menge Sportmord.
00:00:22: Ansonsten gerade sehr viel Lesen wieder... ...und ganz viel in der Natur sein das ist Das ist ein großes Hobby von mir.
00:00:29: und Sauna.
00:00:30: Sauna ist auch ein Hobby, wenn das ein Hobby ist.
00:00:34: Warum nicht?
00:00:35: Also finde ich schon okay.
00:00:37: Hast du sowas wie Lebensmotor?
00:00:41: Wow!
00:00:41: Lebensmotoren.
00:00:42: Also muss kein Spruch sein aber kann auch ein Spruch.
00:00:45: sei manche haben dass... also ich habe es auch nicht.
00:00:48: Also
00:00:48: mein neues Lebensmotto würde ich sagen, seit einiger Zeit ist Ende Deine Grenzen
00:00:54: Die Menschen, die mit dir zu tun haben.
00:00:55: Was meinst du?
00:00:56: Sagen sie über dich was macht ich aus?
00:00:58: woran erkenne ich dich?
00:01:00: Ich bin definitiv zuverlässig.
00:01:02: Ich bin höflich.
00:01:04: Ich Bin ein empathischer Typ.
00:01:06: Professionell hoch motiviert und auch schnell zumotivieren
00:01:14: Ist ein echter Wiesbadener!
00:01:16: Ich bin echt der Wiesbadener.
00:01:17: Gebürtiger Wies-Badener arbeite in Frankfurt aber ja beruflich, immer schon in Frankfurt gewesen eigentlich und komme und wohne aber... ...in Wiesbaden aus Wiesbaden.
00:01:29: Also auch in Wiesbanden aufgewachsen so?
00:01:30: Richtig ja genau!
00:01:32: Darf ich fragen, in welcher Ecke?
00:01:34: Also meine Eltern wohnen immer noch im Wiespaden Breckenheim und mich hat es dann später nach Auringen verschlagen.
00:01:41: also das ist jetzt hier vor Ort.
00:01:42: Ich habe aber auch schon der Innenstadt gewohnt, war schon in der Yorkstraße.
00:01:47: Da wird M. Seil es mein Gesprächspartner Da wird er im Seil war lange Zeit Mordermittler, darum geht es auch später in unseren Gespräch.
00:01:55: Er kommt aus Wiesbaden und ist mein Gesprächspartner.
00:01:58: Breckenheim habe ich gehört als Wohnort und als Zeit der Jugend.
00:02:05: Generell zieht mich viel so in die östlichen Vororte rein?
00:02:08: Ich finde schon ein bisschen Unterschied wenn man Wiesbaden kennt ob ich in der Innenstadt wohne oder...
00:02:13: Total total.
00:02:14: also Auring, Nauru das wo ich aufgewachsen bin, wo ich mich heute noch unheimlich viel in der Natur bewege.
00:02:20: Und wenn mir das unheimlich viel gibt, ich habe auch ein Wald direkt vor der Tür.
00:02:23: Das ist extrem wichtig und es ist auch als Ausgleich toll für Frankfurt, obwohl da haben wir einen fantastischen Park zum Beispiel den Nitterpark.
00:02:32: Ich genieße das immer sehr.
00:02:33: Also Natur wie du hörst, ist mir immer
00:02:35: wichtig.".
00:02:36: Und Wiesbaden Breckenheim war dann auch Ort der Kindheit und der Jugend?
00:02:41: Ich bin in Diesbaden Breckenheim an die Grundschule gegangen.
00:02:44: Später bin ich dann auf das Gymnasium am Mosbacher Berg gewechselt, dann am Ende vor meinem Abitur noch mal war ich an der Karl von Nossietski-Schule oder Oberstufengymnasium West.
00:02:54: Da habe ich mein Abiturt gemacht.
00:02:56: Warst du ein guter Schüler?
00:02:58: Schreib' ich auch in meinen Buch und würde sagen man kann mich als Schulversager bezeichnen.
00:03:03: Klingt immer so bisschen übertrieben wenn man dort doch einen Abiturm gemacht hat was okay war.
00:03:07: aber ich hab Schule nie gemocht.
00:03:08: Na hier ist
00:03:10: nicht mal eine Frage der Zeit, ne?
00:03:11: Das heißt bei ganz vielen ist das irgendwie am Ende in Ordnung weil dann kapiert man ein paar Dinge und dann macht man vielleicht auch Dinge wo man gar nicht hundert Prozent dahinter steht.
00:03:20: aber man hat halt gelernt wie es funktioniert.
00:03:23: Also wenn ich auf die siebte Klasse die ich zum Beispiel mehrfach gemacht habe schaue das war natürlich einen Albtraum.
00:03:30: Ja ja Schule kann auch ein Albtraum sein.
00:03:33: also ich kenne das bei meinen Kindern Genau in der Zeit, gerade in der Schule unterwegs.
00:03:39: Und da habe ich selbst als jemand der Schule auch wirklich nicht so mochte manchmal auch Schwierigkeiten zu motivieren.
00:03:44: aber am Ende ist es ja doch irgendwie wichtig in unserer Gesellschaft und ohne den Schulabschluss wäre ich nicht da wo ich jetzt bin.
00:03:52: Dinge einige Dinge muss man leider eben machen das gehört dazu und die Schule war für mich immer ein Teil des ganzen.
00:03:58: interessanterweise lerne ich erst wieder richtig lernen Lese und mir rausschreibe, unterstreiche und Highlight.
00:04:10: So habe ich als Schüler alles nicht gemacht.
00:04:12: Ich war jetzt raus.
00:04:13: Nach der Schule
00:04:15: habe ich so gut gelernt wie nie.
00:04:17: aber das war dann einfach alles aus mir heraus weil ich Dinge wissen will.
00:04:22: Und dann fühlt es sich halt nicht an wie Schule sondern hat eine gewisse Leichtigkeit sag' ich mal!
00:04:27: Damit lernst du halt Dinge... Also ich bringe mir heute noch so viele Sachen Auto die dackt bei Weil ich hab die Muße mich da rein, ich will's verstehen.
00:04:35: Ich will es können und dann geht das.
00:04:37: zum Glück hat sich meine frause um die schule später gekümmert weil ich war der echten ganz schlechter.
00:04:42: ich war einmal auf dem elternabend.
00:04:43: dann habe ich gesagt kann er nicht hin
00:04:46: Ja guter habe ich das große glück dass meine erste frau Grundschullehrerin ist Und sie automatisch ganz viel übernommen hat.
00:04:53: also ich bin zwar geschieden aber wir sind sehr gut befreundet und Da fängt sie wahnsinnig viel auf.
00:05:01: sehr erfolgreiche Söhne in der Schule tatsächlich.
00:05:03: Die Noten zu nach Hause bringen, wo ich immer sage, die hatte ich nie.
00:05:07: Also meine eine hat jetzt mehrere Einsen nachhause gebracht und gesagt, ich hatte keine Eins mehr.
00:05:12: Und denke mal außer im Sport das habe ich noch geschafft.
00:05:16: Mein Sohn hat eine Gabe auf die ich total neidisch war an der Schule.
00:05:20: Der hat echt auf Punkte gelernt!
00:05:24: Wenn ihn das nicht doskiert haben, dann hat er gesagt, er will einfach nur bestehen, viel reicht ihm.
00:05:28: Und er konnte das ganz perfekt und es war eine Vier.
00:05:32: Ja?
00:05:32: Der wusste aber auch immer, der ist nach Hause geworden gesagt, ja, das ist gut!
00:05:35: Das ist ne Eins oder ein Zwei.
00:05:36: Das wusste er immer vorher.
00:05:39: Hatte ich nicht.
00:05:39: Das ist euch ein bisschen neidisch zu sagen.
00:05:43: Mir war das eher so wahrscheinlich ein innerliches Bangen, dass irgendwie alles noch reicht.
00:05:49: Ich habe immer viel gemacht und das war trotzdem sage ich mal eher unterrichtunglich.
00:05:53: Also deswegen... Egal
00:05:56: Kein Sück vorbei für uns beide.
00:05:58: Ja, es war ein schöner Tag muss ich ganz ehrlich sagen.
00:06:01: also das war kein Trauertag als die Schule vorbei war für mich.
00:06:04: Also insofern
00:06:06: ist alles verbrannt.
00:06:11: Aber du hast ja schon angedeutet es ist ja alles gut geworden es hat zum Abitur geführt.
00:06:16: und hast du nach der Schule gewusst was du machen willst so dass hingeht?
00:06:20: Also spannenderweise habe ich bis ganz kurz vor meinem Schulabschluss gedacht, ich gehe zur Bundeswehr.
00:06:26: Ich hatte eigentlich den großen Wunsch fernsperr bei der Bundeswehr zu werden.
00:06:30: das ist eine elitere Einheit die also taucht klettert falsch umspringt und so weiter.
00:06:37: Ich glaube sogar sie sind später im Gwando Spezialkräfte aufgegangen.
00:06:40: Ich weiß es aber gar nicht mehr so genau.
00:06:42: Das war jedenfalls mein großer Traum.
00:06:43: Ich hab kein Alkohol betrunken.
00:06:44: Ich habe mich geraucht.
00:06:48: Gewichtsrucksack im Wald unterwegs und hat mich hoch trainiert.
00:06:52: Und hatte dann aber eine Atmerin damals, und dann hat sich das irgendwie so ergeben, dass man festgestellt hat oder wir zusammen festgestellt haben, dass alles nicht funktionieren wird in der Bundeswehr.
00:07:04: Dann habe ich sehr kurz entschlossen gesagt, dann versuche ich es einfach bei der Polizei, hab mich beim Bundeskriminalamt beworben und bei der hessischen Polizei, beim BundesKriminalamt hat mein Abitursschnitt nicht gereist!
00:07:17: Die hatten tatsächlich eine Art NC, ich glaub der war damals bei zwei Null oder so.
00:07:21: Da hab' ich gerissen und dann hat mich die hessische Polizei sehr schnell genommen.
00:07:28: Ich habe einen sehr guten Test da gemacht.
00:07:29: Ich war ja auch super vorbereitet auf alle möglichen Tests... ...und bin dann wirklich als jemand, der mit Polizei vorher nichts anfangen konnte, aber wirklich gar nicht in die hessesische Polizei gekommen zu ganz normaler Schutzpolizei beantahe im gehobene Dienst eingestiegen.
00:07:44: Da gab's ja schon keinen mittleren Dienst mehr!
00:07:47: Gobendienst bedeutet Polizeikommissar, ist der Einstieg da.
00:07:52: und da war ich dann bei der Bereitschaftspolizei.
00:07:55: Ich habe tatsächlich noch diese grünen Uniform getragen.
00:07:57: Diese Bambusfarben in Händen mit den braunen Hosen, also unglaublich schick!
00:08:02: Und bin dann aber recht schnell zur Kriminalpolizei gegangen, hab da diesen Wechsel vorgenommen.
00:08:10: Das bedeutete, dass ich noch weitere Lehrgänge machen musste und zwar nach kurzer Zeit im Uniform nur noch zivil.
00:08:17: Dann war ich Kriminalbeamter und habe im Jahr two-thausend drei angefangen in Polizeipräsidium Frankfurt als Ermittler im Bereich Wohnungseinbruchdiebstahl zur Arbeit.
00:08:28: Gleich geht es weiter im Gespräch mit David M Seil.
00:08:33: David M. Seil hat mir schon einiges über seinen Weg bei der Polizei verraten, er ist mein Gesprächspartner.
00:08:40: Normaler Einschritt zurückmachen weil kann mir das nur so ungefähr ausmalen also Bereitschaftspolizei bedeutet Das sind die Menschen, die angerufen werden und dann raus müssen?
00:08:50: Wenn irgendwas passiert oder...?
00:08:52: Nee, Bereitschaftspolizei ist das was man in den Nachrichten sieht.
00:08:55: Wenn Polizisten Helm- und Stock... ...und damals noch Schilds tragen.
00:08:59: Und das war zu der damaligen Zeit auch ein Wahljahr.
00:09:03: D.h.,
00:09:03: da gab es viele Veranstaltungen.
00:09:05: Dann ist man bei Fußball spielen, bei Demonstrationen.... Also wirklich das klassische, was man immer sieht, bei großen Demonstrationsen.
00:09:13: Das ist die Bereitshaftspolizie.
00:09:14: Das habe ich da gemacht!
00:09:16: Aber auch Objektschutz heißt das,
00:09:17: d.h.,
00:09:18: vor Konsulaten stehen und aufpassen, dass dann nichts passiert.
00:09:22: Also alles eine Arbeit die... Ich komme nicht auch da irgendwie zu motivieren, die mir aber letztlich nicht lange hinzugesagt habe, deshalb hab ich dann auch diesen Wechsel gemacht.
00:09:31: Okay!
00:09:32: Dann hab' ich jetzt gerade schon sowas gehört, dass was du machst, gemacht hast?
00:09:36: Das sind ja Einblicke, die zum Glück die meisten von uns in ihrem Leben nicht bekommen.
00:09:43: Ja Jetzt danach oder auch schon davor?
00:09:45: Vorwärts, wahrscheinlich.
00:09:46: Nein, nein.
00:09:48: Also ich bin jetzt eigentlich bei deiner Arbeit in dem Moment wenn du mit Mord zu tun hast dann siehst du ja Sachen die wir in der Regel zum Glück nicht sehen.
00:09:59: Ja also ich glaube es war schon so dass sich bei der Polizei aus ein bisschen das Extreme gesucht habe und hatte dann erste Berührung auch mit Tod zumindest mich unbedingt direkt mit Tötungsdelikten.
00:10:10: aber Mit dem Blick sage ich mal, wie ich nenne das jetzt so ein bisschen rosarisch.
00:10:14: So Blick in den Abgrund.
00:10:15: also man sieht Dinge die man als normaler Mensch wenn man Glück hat nur einen zwei drei Mal im Leben wahrnimmt.
00:10:22: und mich hatte es irgendwie fasziniert weil ich aus einem komplett bietlichen Elternhaus komme ich hatte weder mit Tod noch mit Gewalt irgendwelche Vorerfahrung.
00:10:34: dann geht man als Polizeibeamter natürlich mit einer gewissen Aufgabe und der Vorbereitung daran und man erlebt dann Dinge die einfach außergewöhnlich sind.
00:10:41: Und so habe ich dann auch während meiner Ausbildung zur Kriminalpolizei im Kriminaldauer die Zeichel an der Welt umgeblieben ist, wahrgenommen und das habe ich auch in dem Buch, ich sage mal verarbeitet oder wiedergegeben weil da es auch sowas war was zum einen Spuren hinterlassen hat.
00:10:57: Das kannte sich nicht so gut an diese Situation erinnern.
00:11:00: Zum anderen mich aber auch irgendwo fasziniert hat.
00:11:03: Dann habe ich gesagt, diese Arbeit in diesem Bereich ist zum einen so wichtig.
00:11:08: Also man hat direkt ein Gefühl dafür, dass das was man tut eben Sinn ergibt.
00:11:13: Dass es nicht irgendeine Tätigkeit ist die irgendwie jeder machen kann sondern schon etwas Spezielles.
00:11:19: und da schließt sich vielleicht so bisschen der Kreis von diesem Wunsch zu einer speziellen Einheit zu gehen und dann später in diese für mich Anita der Kriminalpolizei zu wechseln als Modern-Mittler.
00:11:30: Nicht weil alle Modern Mittler irgendwie die Schlausten und Besten und Tollsten sind sondern eher weil unser Anspruch der absolut höchste sein muss.
00:11:38: Unsere Verfahren führen eben, wenn es entsprechende Verfahren sind ja auch zum Lebenslangen-Freiheitstrafe.
00:11:43: Da sind Schicksale die da dranhängen Angehörige, die ihr natürlich erwarten richtigerweise dass der Staat alles tut um Taten aufzuklären.
00:11:52: und da habe ich gesagt das da bin ich der Typ für Ich mache das ich kann das Und bin dann genau diesen Weg gegangen.
00:11:57: also erst diese Grundausbildung bei der Kriminalpolizei Wohnungseinbruchdiebstahl Alles gemacht bandenverfahren spannende verfahren gemacht aber dann Der nächste Schritt einfach, wo die Dinge passieren.
00:12:10: Die man üblicherweise nur aus dem Fernsehen kennt und die dann selbst zu erleben auf eine ganz eigene Art natürlich.
00:12:18: das hat mich begeistert Und hat mich auch sehr erfüllt.
00:12:22: und es war auch würde ich sagen Identitätsstiften natürlich auch wieder da zurückgehen Schulversager immer schon sportlich irgendwie so ein Typ aber Da kann man nicht viel mit anfangen.
00:12:34: Und dann kommt man plötzlich in den Beruf und merkt, hier bin ich richtig gut.
00:12:37: Hier kann ich alles ausgeben was ich kann.
00:12:39: Das motiviert mich, das begeistert mich, es macht mir Spaß... ...und dann ist das eben mehr und mehr auch natürlich zu einer Identität von mir selbst geworden dieser Mordermittler.
00:12:49: Gleich geht's weiter im Gespräch mit David M. Seil!
00:12:53: Es geht später im Gesprich über die Erkenntnisse eines Mordtermittlers.
00:12:57: Das ist David M Seil erst mal Gesprächspartner und wir waren gerade in der Schulzeit und haben uns da über unsere Erfahrungen ausgetauscht.
00:13:06: Einmal ganz kurz den Blick da drauf, Schulversager darf man sein.
00:13:10: Man sollte halt im Leben nicht her sagen!
00:13:12: Ja total.
00:13:13: und wenn man was findet, was einen so begeistert wofür man brennt wie man ja auch so sagt dann ist das unglaublich toll.
00:13:20: also das ist immer was ich sage dass auch mein meinem Sohn wenn die so fragen was wir machen sollen damit mal viel Geld verdient oder so Ich sage mir wenn du etwas tust was du wirklich liebst und was du so wichtig findest Das andere gar nicht so wichtig und ob du dann der Schule versagt hast oder nicht.
00:13:36: Es spielt dann keine große Rolle mehr, man muss allerdings natürlich einige Wege gegangen sein überhaupt dahin zu kommen.
00:13:42: ohne Abitur wäre ich nicht so zur Polizei gekommen beispielsweise.
00:13:46: daher ja bedingt leider das eine oft das andere.
00:13:50: Du hast gerade so einen schönen Satz gesagt dass was wir nur aus dem Fernsehen kennen ist denn das was wir aus dem fernseh kennen hat es was mit deiner Arbeitsrealität überhaupt zu tun?
00:14:02: oder werden die Dinge eher verzehrt dargestellt?
00:14:06: Also ich würde mal sagen, es gibt sehr, sehr gute Formate.
00:14:10: Die Unterhaltung tatsächlich einigermaßen realistisch dann auch darstellen können.
00:14:15: aber ich würde auch sagen also wenn ich sowas konsumiere jetzt so'n Krimi... Ich gucke jetzt nicht vieler Aber wenn ich nichts so was schaue Dann habe ich natürlich so'nen Beet dafür Was für mich gar nicht geht!
00:14:24: Also wenn das beispielsweise komplett Soziopathische Ermittler sind Die mit niemandem zurechtkommt.
00:14:31: Da muss ich meistens lachen, weil das ist immer Teamarbeit was wir machen.
00:14:34: also man kann noch so genial sein Man braucht seinen team sind so viel schichtig jetzt wenn die ermittlungen tätigen da kann nicht eine alles machen.
00:14:42: da brauchen wir ein funktionierendes team und dass es zum beispiel sowas was auf zu kurz kommt ist aber auch würde ich sagen sehr schwierig sowas dann in neunzig Minuten oder bei drei stunden wie lange filme heute auch gehen wirklich rein zu packen.
00:14:56: Es gibt hervorragende Sendungen, die ich manchmal auch empfehle wo ich sage das ist wirklich realistisch wirkt auch realistische und sie sind oftmals vielleicht doch basierend auf realen Fällen oder auf reale Erfahrungen derjenigen die die Drehbücher schreiben.
00:15:11: Und der Rest ist einfach Unterhaltung.
00:15:13: da gibt es ja auch Dinge das muss ich auch mal wieder sagen die sind so brutal die würde man auch nicht in den Film packen weil dass überhaupt keinen Unterhaltungswert bietet.
00:15:25: Wir sind ja immer interessiert an diesen äußerst kniffligen spannenden Fällen, also die meisten Tötungsdelikte sind nicht wahnsinnig kniffflig.
00:15:32: da ist es wichtig professionell das gut zu ermitteln und aufzuarbeiten um einen endenden Urteil zu ermöglichen vor Gericht was irgendwie der Wahrheit nahekommt.
00:15:41: aber so diese krassen Puzzlefälle haben wir vielleicht dann ein zweimal in Jahr.
00:15:49: Die sind natürlich besonders... Schön auch für Ermittler, um sich da wirklich, ich sage es mir, intellektuell auszutopen.
00:15:57: Aber die meisten Fälle sind das natürlich nicht.
00:15:59: Die meisten Felle sind einfach Gewaltausbrüche.
00:16:02: Zwei Leute treffen sich beinahe am besten noch betrunken und haben Streit an der ziehten Messer.
00:16:06: Der andere wird verletzt.
00:16:08: Das ist ein klassisches Versuch des Tötungsdelikts.
00:16:10: was wir zum Beispiel bearbeiten.
00:16:12: Das is natürlich fernab von dem was man sich abends im Fernsehen angucken würde.
00:16:16: Naja, es ist auch unsere Medienrealität.
00:16:20: Das sind einfach diese Meldungen die morgens hier mitlaufen in den Polizei-Meldungen.
00:16:24: das sind genau diese Gewaltübergriffe, die dann einfach irgendwo pastiert sind meistens in Verbindung mit Alkohol, Drogen oder so was oder halt irgendwie Dinge passieren ja?
00:16:33: Die da natürlich unschön sind.
00:16:35: aber erstmal sage ich mal wahrscheinlich gar nicht so spektakulär für ein Ermittler
00:16:39: Ne also der wird genauso gearbeitet Egal, was es geht manchmal sind auch diese kleinen Fälle sehr aufwendig.
00:16:46: Also auch da der Arbeitsaufwand kann man ganz schwer immer so festlegen.
00:16:49: Die Fälle, da habe ich jahrelang dran gearbeitet andere Fälle waren relativ schnell erledigt sage ich mal oder ausermittelt aber trotzdem extreme Fälle vielleicht.
00:17:00: ja das ist schwierig also ich hab schon selber klinis geschrieben da ich sag mal Rotagonisten reinzubringen mit dem man sich identifizieren kann dann noch Nicht zu groß das ganze aufzubauen, dass man nicht einen Überblick verliert.
00:17:11: Wie viele Leute arbeiten bitte denn in so einem Fall?
00:17:13: Das sind alles dann so Fragen die muss ich natürlich ein Drehbuch-Regisseur auch überlegen und da finde ich das meiste nachvollziehbar wieder in die Lösung gefunden werden.
00:17:21: Gleich geht es weiter im Gespräch mit David M. Seil.
00:17:24: Wir sprechen über die Erkenntnisse eines Mordemitlers.
00:17:27: David M Seil ist mein Gesprächspartner.
00:17:29: Überlege gerade weil ich mir... also man kann ja viele Dinge lernen.
00:17:33: Ich überlege grade wie lernt man denn ermitteln?
00:17:37: Das meiste lernt man tatsächlich on the job.
00:17:40: Man lernt von Ermittlern und es sind natürlich gewisse Lüse Tools, die genutzt werden um irgendwas zu recherchieren also irgendwelche Software-Lösungen, die bedient werden müssen.
00:17:52: aber tatsächlich lernt das einfach während des Berufs weil ganz viel von dem was man vielleicht so ermittler nach wie nennt man das Intuition nennt wusst auf jahrelange Erfahrung.
00:18:05: Also ich hab meistens ein gewisses Gefühl schon was passiert ist, wenn mir in Sachverhalt gestredert wird.
00:18:10: Ich sag okay das passt irgendwie nicht und es ist so viel glaubwürdiger oder glaubhafter weil ich das einfach schon so auf der Lebthabe und dann baut sich sowas zusammen.
00:18:20: man muss dennoch irgendwie immer die Schäuklappen weglassen rechts und links gucken und dann hinten so einem Team das ist es ja gerade ist auch eine Schwarmintelligenz da.
00:18:29: ja man hat dann einen Der ist in einer ganz anderen Lernis Realität unterwegs als der andere.
00:18:34: Ich habe zum Beispiel sehr junge Leute bei mir und dann setzt man sich zusammen und hat eigentlich immer so ein Brainstorming, okay was machen wir als nächstes?
00:18:41: Was machen wir jetzt?
00:18:42: Was können wir noch
00:18:43: ermitteln?".
00:18:43: Und oftmals geht es einfach darum Sachverhalte zu verifizieren also einen Zoll gesagt beispielsweise ich habe umso viel Uhr aus dem Fenster geguckt und hab'n rotes Auto gesehen.
00:18:56: das könnte damit zusammenhängen.
00:18:57: Also suchen wir zum Beispiel festzustellen, war das mit der Uhrzeit wirklich möglich?
00:19:02: Kann es sein, konnte er das wahrnehmen.
00:19:05: Überprüfen wir eben Aussagen.
00:19:06: beispielsweise ist eine klassische Ermittler-Tätigkeit.
00:19:09: In meinem Buch spreche ich z.B.
00:19:11: von der sogenannten Nullhypothese.
00:19:13: also wir glauben nichts für bleiben skeptisch bis wir's dann auch bewiesen haben.
00:19:16: um das abzukürzen weil immer wenn wir uns zu schnell festlegen natürlich dann wieder uns irgendwie angreif vermachen.
00:19:23: vielleicht steht da vor Gericht.
00:19:26: Es ist relativ simpel, aber auch sehr aufwendig und auch intellektuell herausfordernd.
00:19:31: Wir versuchen die Wahrheit zu ermitteln.
00:19:34: das geht über Beweise überzeugen über Videos über Daten.
00:19:39: Das wird alles zusammengefasst muss dann noch für das Gericht anschaulich dargestellt werden.
00:19:44: also es ist eine sehr komplexe Arbeit und ist aber unglaublich interessant natürlich auch sinnstiftend.
00:19:52: wenn ich zum Beispiel am Wochenende angerufen wurde Dann ging es eben auch um irgendwas.
00:19:57: Das war schon, da ist was Wichtiges passiert und dann kommt man eben auch als Spezialist an den Tatort.
00:20:02: uns kann mit seiner Expertise da vielleicht auch entscheidend dazu beitragen dass dieser Fall dann geklärt wird.
00:20:08: ja.
00:20:09: Naja das ist ja elementar weil wir sehen ja so eine Demokratie letztendlich hier auf der Rechtsstaatlichkeit Fuß ne?
00:20:17: Wenn die nicht funktioniert, wenn sie nicht enttackt ist dann wackelt halt das ganze System.
00:20:21: Deswegen ist es wichtig dass da sehr sauber und ordentlich gearbeitet wird.
00:20:26: Ja ich habe ein schönes Beispiel aus der jüngsten Vergangenheit.
00:20:29: Das ist gerade durch die Presse gegangen auch.
00:20:31: Es gab ja dieses Mein Mädchen so nannte man das damals junges Mädchen was two-thousand eins tot aus dem Main gezogen wurde.
00:20:39: Und das ging damals durch Aktienzeichen nicht übsen und ich war selbst zwei-tausend neun wegen des Falls.
00:20:44: Und jetzt hat das Landeskriminalamt nicht nur ihre Identität festgestellt, sondern auch den Tatverdächtigen festnehmen können.
00:20:51: Das zeigt einfach nach twenty-fünf Jahren sind die Behörden und ist die Straferfolgung immer noch da.
00:20:58: Also man kann sich darauf verlassen dass der Staat nicht einfach irgendwie dann die Hände in die Tasche steckt und sagt es ist jetzt ewig erstfach keine Nachbarn Wir wussten ja nicht mal wer das Mädchen war, das sind alles Dinge.
00:21:10: Man sieht, der Stadt funktioniert da.
00:21:11: Und er funktioniert auch in solchen Fällen ganz besonders gut und das macht einen dann noch stolz Teil des Ganzen zu sein.
00:21:18: Gleich geht es weiter im Gespräch mit David M Seil.
00:21:22: David M. Seil aus Wiesbaden ist mein Gesprächspartner.
00:21:26: Wir sprechen unter anderem über die Erkenntnisse eines Mordermittlers.
00:21:30: Lass uns gerade nur auf Zeugen eingehen weil das finde ich sehr spannend wenn man selbst auch schon mal vor Gericht war.
00:21:36: Da muss man sich ja selbst manchmal prüfen, wie man denkt das Dinge waren.
00:21:39: Und wenn du dann aber drauf schaust merkst du nee kann eigentlich gar nicht so gewesen sein.
00:21:44: also Zeugen ist und es ist hier gar nicht böswillig sondern dass ist halt auch die Erinnerung die uns da manchmal einen Streich spielt.
00:21:50: Absolut eine Simipolizeiberante ja genauso.
00:21:53: deshalb schreiten wir alles auf.
00:21:54: Deshalb machen wir Vernehmungen mit Tonband und mit Video weil unsere direkte Wahrnehmung alleine schon ist ja manchmal fehlerhaft ist das aufgeschriebene schon mal ein Sicherheitsfaktor.
00:22:05: Wenn man dann als Zeuge ganz plötzlich in eine Situation gerät, die man nie geraten wollte und an die man sich auch am liebsten gar nicht erinnert und die Polizei möchte das dann alles wissen... Das ist immer eine Herausforderung!
00:22:17: Und dann es eben auch unsere Aufgabe zu überprüfen wie viel davon können wir denn beweisen?
00:22:22: Was ich eingangs gesagt hatte dieses Gucken aus dem Fenster rotes Auto da fahren wir vielleicht auch hinter Video Überwachung in der Nähe Und fragen vielleicht auch den Zeugen, was lief denn gerade hinter ihnen im Fernsehen für ein Programm um zu wissen ob das von der Uhrzeit stimmen kann.
00:22:36: Also wir haben dann viele Methoden um etwas zu verifizieren und dass es eben auch so eine unserer Hauptaufgaben auch natürlich für die Zeugen einem vielleicht auch geschädigten Opfer wie Aussagen vielleicht auch für dem Beschuldigte ermitteln ja auch durchaus endlastend zu überprüfen.
00:22:51: Was kann denn gewesen sein?
00:22:52: Ich habe das nicht selten des Zeugen die einen absolut glaubwürdigen Eindruck gemacht haben Eine angabe gemacht haben die klangstimmig und alles war gut.
00:23:00: Und wir haben dann ein video gesehen was nachgewiesen hat das war vollkommen mal quatsch, aber das ist eben auch wichtig und das ist meistens ja auch nicht bös.
00:23:08: Bildlich dass dann das Richtige nicht erinnert wird, aber es ist eben unsere Aufgabe aber nichts.
00:23:15: Aber nicht umsonst sagt man eben auch der Personalbeweis also der des Zeugen ist immer der geringste von der Beweislast.
00:23:22: Ja so ein Fingerabbruch ist natürlich toll Blut am Tatort, solche Dinge, die irgendwie nicht weg zu diskutieren sind.
00:23:30: Das sind sicherlich immer die stärksten Beweise.
00:23:31: aber manchmal hat man eben auch nur Zeugen und dann wird es ganz spannend nachzuvollziehen kann dieser Erinnerung stimmen oder nicht?
00:23:38: Da gibt's ja auch richtige Gutachter, die das dann in Sexualdelikten zum Beispiel überprüfen, wo es eben nur zwei Aussagen gibt, die gegeneinander sprechen.
00:23:47: Also ein sehr, sehr spannendes Feld.
00:23:48: Ich gehe ja auch da sogar in den Buch drauf ein weil ich dass selber so unglaublich interessant finde wie Ja wie wir tecken, auch so Vernehmungen sind ja immer gehört somit zu den spannendsten Dingen die man als Kriminalbeamter machen kann.
00:24:01: Naja unser Gehirn ist etwas tatsächlich Faszinierendes und wunderbares weil wir natürlich Dinge uns auch schönmachen mit etwas Zeit anders drauf blicken.
00:24:10: das ist wahrscheinlich auch ein Schutz dass wir alle gut zurechtkommen.
00:24:14: Wir lernen alle ganz instinktiv das was wir sehen Zu ergänzen mit dem was wir glauben was da sein müsste.
00:24:22: Und dann bildet sich so ein Bild, und das ist eben oft nicht die Realität.
00:24:26: Aber das ist natürlich ja, da wissen wir auch.
00:24:29: Wenn man wie du viele Dinge sieht an einem Fahrtort, Durchschilderungen... Wie geht man damit nach Hause?
00:24:36: Das heißt es ist für dich ein normaler Arbeitstag aber für mich würde das richtig rund um die Uhr erst mal beschäftigen.
00:24:45: Ja, das ist auch Grundlage dieses Buches, dass ich das ja neunzehn Jahre lang gemacht habe Und ich eigentlich, nicht nur eigentlich.
00:24:54: Ich meinte damit sehr gut umgehen zu können und dass es mich gar nicht belastet.
00:24:59: Also das hat einfach auch was mit so einem eigenen Empfinden zu tun.
00:25:05: So nach Hamotto wenn... also ich kann das, ich kann nachts schlafen, ich habe keine Alträume.
00:25:09: Ich komme da mit gut klar.
00:25:11: Es gibt einen Begriff zum Beispiel bei uns der nennt sich Leichenschästigkeit.
00:25:16: Das bedeutet, dass jemand, wenn jemand leichen schäst, mit Leichen sag' ich mal kein Problem hat.
00:25:22: Weil wir sehen sehr viele Leichen, also es geht ja nicht immer um Mord und Todschlag, wir machen auch sogenannte Todesermittlungsverfahren die das gro dessen Abbild was ich jetzt auch an Leichchen gesehen habe einfach Menschen die verstorben sind wo wir die Umstände klären müssen wo es eigentlich als nie um Tötungszündigte geht.
00:25:38: aber da sind alles so Dinge Suizide
00:25:40: usw.,
00:25:42: wenn man dahin kommt und man merkt schon ich kann nicht mit Leichen umgehen dann geht man natürlich nicht zur Mordkommission Gleichen zu sehen, wir müssen die auch ausziehen umdrehen anfassen.
00:25:55: Das gehört dann alles zu diesem Beruf dazu.
00:25:57: und ich glaube was ganz wichtig ist zum einen gehört man dann zu den wenigen wie das können.
00:26:03: Man hat eine Aufgabe die richtig ist ja es sind Stiften was du da tust und du kriegst von außen auch gespiegelt dass das natürlich etwas ganz tolles ist und das bestärkt einander drin dass man das weitermachen kann.
00:26:17: Und das hat bei mir tatsächlich nie ein Problem gegeben.
00:26:21: Also ich habe wirklich nie nachts davon geträumten, ehemaliger Vorgesetzter von mir mal gesagt wenn du anfängst nachts von den Leichen zu träumen musst du aufhören und das ist bei mir nie passiert.
00:26:30: es ist oft was anderes, wenn selbst jemand aus unserem Arbeitsbereich plötzlich persönlich betroffen ist also mit dem Turot eines nahen Angehörigen oder generell mit dem turot oder ich hatte auch eine Kollegin die war schwer verletzt worden weil im Unfall... Das war für die.
00:26:45: dann dann ging das nicht mehr, weil eben nicht mehr diese Grenze gezogen werden konnte zudem.
00:26:50: Das ist mein Beruf und das bin ich.
00:26:53: Und deshalb konnte ich diesen Beruf auch so lange machen, weil ich diese Grenzen ziehen konnte was ich halt nicht gut konnte.
00:26:59: die ersten, würde ich sagen, fünfzehn Jahre war damit gesund umzugehen.
00:27:04: Weil natürlich bleibt was haften, natürlich hinterlässte Spuren.
00:27:07: und dazu kommt noch so ein Druck der einfach mit Arbeitsbelastung, mit Stress, mit Bereitschaftsdiensten nachts einer Wochenende arbeiten zu müssen zusammenhängt.
00:27:16: Und da fängt dann eigentlich das an, worum es in meinem Buch auch geht.
00:27:20: Sie kann nicht gesund bleiben, obwohl ich diese Arbeit mache, weil ich es eben in meinem eigenen Fall dann irgendwann nicht mehr
00:27:27: war.".
00:27:29: Gleich geht's weiter im Gespräch mit David M Seil mental gesund trotz Mord und Tutschlag.
00:27:38: Das ist das Thema von David M. Seil.
00:27:40: er war lange Zeit Mordemittler und ist mein Gesprächspartner.
00:27:44: Ich habe ein Wort gelernt, die Leichentestigkeit.
00:27:47: Wenn ein Angehöriger stirbt oder jemand aus dem Freundeskreis, dann bekommt man normalerweise das erste Mal eine Leiche zu sehen.
00:27:55: Das kann man aber doch erst den Job machen und das kann man ja gar nicht üben.
00:28:00: Nee,
00:28:01: das stellt man fest, dass man eigentlich auch mal eine Leche gesehen hat.
00:28:04: Das passiert irgendwann im Streifen.
00:28:06: Es passiert natürlich auch, sei es ein Verkehrsunfall oder auch die Erstbefassung mit Sterbelfällen Das ist immer erst mal die Streifen, also das sind die uninformierten Kulissen.
00:28:15: Die haben ja auch dann überraschend mit einer Leiche konfrontiert, weil sie z.B.
00:28:19: in der Wohnung nachschauen müssen ob es der Person noch geht und dann die Egen tot in der Wohnung... Also die sind auch mit ganz besonderen Belastungen dann auch... Ja!
00:28:28: Und dass es diese Leichenfestigkeit und Kapitänfest ganz ehrlich alles spannend was ihr macht bei der Mordkommission.
00:28:33: aber mit Leichen habe ich jetzt keinen Interesse dran und das ist nachvollziehbar und wir machen das auch so.
00:28:39: wenn Praktikanten haben Hospitalen, also polizeiliche Praktikaner und Hospitalen bei uns.
00:28:45: Dann sagen wir das auch ganz klar wenn da ein Problem ist dann wird jemand nicht kaum attisiert oder nicht bewusst noch in diese Thematik reingezogen sondern dann versuchen wir auch dieser Kollegen natürlich zu schützen.
00:28:58: aber der große Unterschied ist eben es ist normalerweise keine persönliche Betroffenheit wenn man die Person gar nicht kennt Und dass ist ja eben bei anderen Wenn man Sterbefälle erlebt in der Familie oder im Freundeskreis eben schon anders
00:29:09: Gehört.
00:29:09: ja noch ein ganz anderer Aspekt dazu.
00:29:11: Das heißt betroffen kann mich natürlich auch einen Opfer machen, die Situation den Einblick in soziale Gefüge, die ich nicht kenne.
00:29:19: Die Gewalt, die vielleicht ausgeübt wurde, das lässt eine ja auch nicht kalt?
00:29:24: Nee, das ist auch wirklich so was hinterlässt alles irgendwo Spuren.
00:29:29: Ich war halt lange in der Lage auch einfach das wegzudrüppen.
00:29:33: Also ich war eben so, ich habe meine Aufgabe gehabt.
00:29:37: Ich wusste was ich kann und so.
00:29:41: Und dann macht man das auch.
00:29:43: Das ist einfach egal, dass wir für Einflüsse kommen.
00:29:47: Man ist oder ich war einfach sicher, dass es alles funktioniert.
00:29:50: Dass kein Problem ist.
00:29:54: Es ist auch im ersten Moment nicht... Es ist glaube ich das was hängen bleibt, dass etwas so nach und nach einfach seine kleinen Spuren hinterlässt.
00:30:02: Und dann wäre es ja bei mir der Fall da meldet sich irgendwann eine Körper und sagt super das du da so cool immer durch alles durchgegangen bist.
00:30:11: aber jetzt ist mal stopp die Kelle.
00:30:13: wie war der Verkehrskontrolle?
00:30:15: Jetzt geht's nicht mehr weiter.
00:30:16: und das hat er bei mir dieses Umdenken dann auch gebracht wo ich gesagt habe okay krass Warum passiert mir das jetzt?
00:30:23: Ich habe immer funktioniert und das kriegst du ja in ganz vielen Arbeitsbereichen auch, Leute die Gas geben.
00:30:29: Immer, immer vorne sind und die würden immer sagen alles super!
00:30:33: Die haben es halt nicht drauf, sind Weicheier irgendwas auch... Das ist so eine Kultur aber sich gegenseitig zu bestärken.
00:30:41: Genau daher komme ich und das ist glaube ich auch so eine Zielgruppe für dieses Buch ...sehe Menschen, die eigentlich keine Lust auf... Leute haben eben so erzählen, um ihre mentale Gesundheit kümmern sollen.
00:30:55: Und ich war ja auch jemand, der überhaupt keinen Rat von außen angenommen hat, weil das alles cool ist.
00:31:00: Das hat ja alles funktioniert!
00:31:01: Na ja, man lernt ja oft durch den eigenen Schmerz aber es muss nicht immer sein, dafür gibt es hier unter anderem auch Bücher wie von dir.
00:31:10: Gleich geht's weiter im Gespräch mit David M. Seiden Mental gesund, trotz Mord und Totschlag.
00:31:18: Darüber kann David im Seil reden!
00:31:20: Es sind Erkenntnisse eines Mord-Emmitlers.
00:31:24: Jetzt haben wir schon über so viele Dinge gesprochen aber letztendlich ist es ja gut dass wir in unserer Gesellschaft so viele Menschen haben die täglich funktionieren und ihre Leistung bringen.
00:31:34: Und das ist genau die Sache.
00:31:36: ich bin überzeugt davon, dass das ganz wichtig ist, dass wir Menschen haben, die Hundertzehn, hundertzwanzig Prozent geben können.
00:31:45: Ich sage auch immer noch, ich habe nicht weniger Leistungsfähigkeit eigentlich durch meine neue Herangehensweise gewonnen.
00:31:53: Sondern viel mehr!
00:31:54: Ich bin ausgeglichener und habe einfach festgestellt es gibt Methoden die ich angewandt hab um zu kompensieren was ich so erlebe.
00:32:02: die waren einfach ungesund.
00:32:03: also ich habe viel geraucht ich habe Alkohol getrunken jetzt nicht in Dienst oder so.
00:32:07: ich war nicht extrem mich hat nicht morgens irgendwie den Start schon gehabt, aber ich war jemand.
00:32:12: Ich konnte zum Beispiel auch zeitweise abends besser schlafen wenn ich noch ein Glas Whiskey getrunken habe also wirklich wieder wie der Krimi-Mittler der nochmal cool mit dem Whisky Schwenker dann so am Fenster steht und mit der Zigarette in der Hand noch sinierend über den Fall seinen Tag beendet, so ähnlich hab' ich genebt, aber es war irgendwann eben nicht gesund.
00:32:33: oder das ist von vornherein nicht gesund?
00:32:35: Nein, das ist mein...
00:32:37: Aber das ist ein Automatismus der manchmal einfach so kommt weil ich keine anderen Ideen hatte, weil ich auch nichts anderes angenommen habe.
00:32:44: Weil das bei meiner Persönlichkeit entsprach.
00:32:46: und das Spannende ist eben gerade... Ich hab jetzt so ... Das Buch ist ja auch noch raus und die ersten haben es gelesen.
00:32:52: Und ich habe so eine ganz tolle, tolles Feedback von einem Feuerwehrmann zum Beispiel bekommen der sagt hier jetzt, ich erkenne mich überall wieder!
00:33:01: Das ist total krass und ich weiß dass das jemand ist, der würde sich nicht anhören über mentale Gesundheit.
00:33:08: Und genauso war ich früher auch, ich hätte das nicht akzeptiert.
00:33:12: Wenn es nicht jemand gesagt hätte von dem ich glaube dass der glaubwürdig Stress lebt vielleicht ein gewisser gut Mensch ist wo man sagt ach der beschäftigt sich mit sowas und ich glaube das ist das ist auch so mein Ansatz auch Leute abzuholen die sagen Wir sitzen irgendwie auf Bali und erzählen was von Entspannungskursen Ist?
00:33:32: nicht meine Welt oder nee ich komme eben aus dieser Aus dieser Situation raus.
00:33:38: Hundertzehn Prozent immer vorne.
00:33:41: Man hat gemerkt, es geht nicht!
00:33:42: Ich mach's anders und ich kann das immer noch.
00:33:44: Also ist nicht so, dass es mir dadurch jetzt nicht gelingt zu funktionieren sondern genau andersherum.
00:33:49: Ich funktioniere dadurch gesünder.
00:33:52: So... Jetzt ist es ja ein schmaler Grad zwischen dem ich funktioniere und ich komme damit mitm zurecht und ich arbeite mich vielleicht auf eine Situation hin wo ich nicht mehr gut zurechte komme.
00:34:04: Was sind denn Anzeichen?
00:34:05: Woran merke ich dann?
00:34:06: vielleicht, dass ich mich um meine mentale Gesundheit genauso wie um eine körperliche kümmern sollte.
00:34:12: Also ich habe auch genau über das Thema gesprochen gerade erst mit meiner Partnerin.
00:34:16: die ist selbst auch Coach und kennt sich wahnsinnig und außen diesen ganzen Themen noch viel besser als ich.
00:34:21: Das hat kümmerter tolle Gespräche für... Ich lerne immer wieder was Neues und sind auf einen sehr guten Begriff für mentale Gesundheits gekommen weil die Frage ist was ist eigentlich mental gesund?
00:34:31: Kann man sich überhaupt über vorstellen, meine Idee war erst so eine Reihe.
00:34:34: Man merkt es nicht mehr.
00:34:35: da ist wenn ich nicht mehr funktioniert aber man kann vorher schon ansetzen und sich überlegen ob das Leben eben lebt so privat und beruflich.
00:34:45: stimmig ist.
00:34:47: Der Begriff Stimmig den finde ich unglaublich gut weil Mal zu überlegen dass was ich gerade tue wie ich hier lebe wie Ich mal einen Tag gestalte Ist das wirklich stimmiges.
00:35:00: Dazu gehört der allererste Schritt in diese Reflexion zu gehen.
00:35:03: Das fällt ja schon vielen wahnsinnig schwer, viel mir auch schwer.
00:35:06: ich habe mich ständig abgelenkt.
00:35:08: Heutzutage mit den Smartphones unserer Tasche haben wir die Ablenkungsmaschine schlecht hin.
00:35:17: Es ist nicht nichts einfacher heutzutag als sich vor uns selbst abzulenken.
00:35:22: und deshalb hat bei mir das ganze auch angefangen dadurch dass ich hatte Reizdam Symdrom ... wo mein Körper gesagt hat, stopp.
00:35:30: Und ich habe angefangen... Ich bin schwarzieren gegangen zum Beispiel.
00:35:34: Am Anfang mit Podcasts und so... ...dann hatte ich mich berieselmicher weiter.
00:35:39: Es war nur noch am höheren... Irgendwas... Ich lasse nie diese Ruhe zu.
00:35:44: Als ich das dann gemacht hab, die so Ruhe zugelassen haben wirklich mal komplett runtergekommen bin,... Dann hat es angefangen, dass sich darüber nachgedacht hat was tut mir denn gut?
00:35:52: Was gibt mir
00:35:53: Energie?...
00:35:54: Und was nimmt mir Energie?
00:35:56: und dann stellt man nach und nach.
00:35:57: Es hat bei mir auch Jahre gedauert fest, wo man sein Leben stimmiger gestalten kann.
00:36:03: Das ist für mich mental gesund wenn man weiß ich kann abends entspannt einschlafen Ich kann morgens entspannt aufstellen egal wie krass meine tage sind weil ich mein nervensystem nicht ständig weg drücke wie nervigen anruf sondern mich darum kümmere es wirklich wirklich mich um dieses nervensystem zu kümmern.
00:36:27: das ist so ein ding, dass es so wichtig einfach und das habe ich alles jetzt gelernt das hat lange gedauert.
00:36:33: Das buch ist eher so ein impuls mal anzufangen sich mal zu hinterfragen mal sein leben zu hinter fragen vielleicht zu sehen.
00:36:39: oh krass das geht mir eigentlich auch so.
00:36:42: gleich geht es weiter im gespräch mit david m seil.
00:36:44: David M. Seil hatte beruflich besondere Anforderungen, er ist Mordemittler und hat viele Dinge gesehen.
00:36:50: Sein Thema heute ist mental gesund trotz Mord- und Totschlag.
00:36:54: Er is mein Gesprächspartner.
00:36:57: Jeder jeder bei Reizdarm sollte mal überlegen was tut der da gerade?
00:37:01: Weil das natürlich nicht normal ist dass man ein Reizdarum
00:37:03: haben.
00:37:04: Das ist einfach ja ich meine das ist um es deutlich zu sagen Scheiße!
00:37:08: Das Reitzdarm-Syndrom ist einfach richtig ätzend, das ist total demütigend.
00:37:13: irgendwie.
00:37:14: Bei mir war das anfangs noch so, bevor ich diese Diagnose bekommen habe.
00:37:19: Mir wird es sofort verknüpft mit irgendwas was wahrscheinlich tödlich sein wird.
00:37:22: jetzt und dadurch dass ich das dann irgendwann hatte... Es war kein großes Problem am Ende das wegzubekommen.
00:37:29: Und ein Thema ist natürlich auch die Ablenkung, die wir heute haben.
00:37:32: Wir können uns ja stundenlang ablenken, wir haben Streamingdienste... ...wir können in Social Media schauen, aber es geht jetzt einfach mal darum,... ...die Ablenkung ein bisschen zurückzudrängen.
00:37:42: Das ist natürlich schön das Mal zu machen, aber da darf halt keine acht Stunden am Tag werden!
00:37:46: Ich
00:37:46: hab Bildschirmzeiten.
00:37:48: Also ich habe Social Media auf meinem Smartphone und sind irgendwann gesperrt.
00:37:54: Die haben alle einen Limit tägliches.
00:37:57: Das sage ich.
00:37:57: Ich sag das mit den Kindern und ich sage daran seht ihr, ich bin auch kein Deutsch wie schlauer oder weiser als ihr.
00:38:02: Ich falle genau auf das Reihen und dieser Algorithmus zieht mich komplett rein und zieht sich runter.
00:38:08: Ich habe jetzt angefangen.
00:38:10: unter der Woche gucke ich abends keinen Fernsehen mehr.
00:38:12: Ich lese nur noch.
00:38:13: Und ich bin dermaßen entspannt worden dadurch aber ich höre natürlich trotzdem welche Autofahr.
00:38:19: dann höre ich meine Podcasts.
00:38:20: Ich mache dass ich bin Informations junkie.
00:38:23: Ich höre gerne Nachrichten.
00:38:24: Ich bilde mich da gerne fort Aber ich mache zum Beispiel nicht eine Minute, nachdem ich aufgestanden bin.
00:38:30: Ich kann mich ruhig mal ein bisschen in den Tag kommen.
00:38:33: Das sind alles so kleine Veränderungen die man vornehmen kann um dieses Nervensystem und wie oft so übergehen zu entlasten.
00:38:42: Und es gibt viele... Also für mich habe ich etwas entdeckt.
00:38:44: das ist ja... Man kommt ja oft was aus Sicht zu Terminen und dann verschiebt sich irgendwas und ich hab mittlerweile mit denen Situation einen absolut ruhigen Umgang.
00:38:53: Also ich freu mich fast, wenn ich irgendwo zu früh bin und dann noch sich jemand verspätet.
00:38:58: Und ich auf einmal zwanzig Minuten für mich habe.
00:39:01: Ja toll!
00:39:02: Dann kommen wir
00:39:02: mal Menschen und sagen, soll ich ihnen irgendwas bringen?
00:39:05: Wollen sie irgendwas lesen?
00:39:06: Wollten Sie irgendwas... Nein, ich sitze jetzt einfach nur hier und warte bis es soweit ist und gehe mein Gedanken nach.
00:39:13: Es gibt auch so viele kleine Tests die man bei sich selbst machen kann.
00:39:17: Ich weiß nicht, war mal alleine in Amsterdam im Urlaub.
00:39:20: Das war das erste Mal, dass ich in der Stadt alleine war alleine gegessen im Restaurant und da einfach mal zurückversuchen, sein Handy nicht in die Hand zu nehmen.
00:39:29: Weil es natürlich eine so schöne Flucht ist damit man nicht denkt oh Gott jeder guckt jetzt warum sitzt der Hitz allein am Tisch?
00:39:35: Mit leidend angeschaut ne
00:39:38: Und das lenkt einen sofort ab wenn du's raus.
00:39:40: das habe ich auch bewusst.
00:39:41: dann versucht und genauso dass es ein bisschen sag ich mal zum Lachen betritt.
00:39:45: aber scheinbar insbesondere Männer das habe Ich gemerkt ich hab das bei LinkedIn als Challenge reingesetzt Die Männer sollten doch auf Toilette gehen ohne ihr Smartphone.
00:39:56: Und vieles ist es undenkbar, weil das ist die Zeit wo sie dann in Ruhe in dieses Smartphone gucken können.
00:40:03: Das ist bei vielen eine wirkliche Herausforderung.
00:40:06: Ja aber wir sollten doch einfach mal schauen.
00:40:08: ich weiß gar nicht dass es immer verheerend wenn man schaut man kriegt ja angezeigt wieviel Stunden man das Ding am Tag in der Hand hat.
00:40:16: also ich kann mir jedem empfehlen sich das anzuschauen.
00:40:22: Ich bin auch nicht bin.
00:40:23: ich bin alles andere als perfekt.
00:40:25: Also das heißt, ich bin da auch hab das viel zu viel und nutze es viel zuviel.
00:40:29: Es ist auch furchtbar praktisch.
00:40:31: aber nichtsdestotrotz sollten wir uns bewusst sein dass wir manchmal vielleicht so ein bisschen in eine analoge Welt eintauchen.
00:40:37: Ja damit fängt das schon an sich überhaupt das mal bewusst zu machen.
00:40:41: Das ist der erste Schritt.
00:40:42: ja für Alles.
00:40:44: also ich habe vor kurzmacht eines Veranstaltungen habe ich mein Telefon im Auto liegen lassen vergessen Die ersten zehn Minuten war ich nervös und dann fand, das war immer richtig toll.
00:40:55: Und dann bin ich irgendwann nur um drei zwanzig Uhr ins Auto gekommen und habe geschaut wer mich alles angerufen hat.
00:41:01: die Welt ist auch nicht untergegangen merkwürdigerweise
00:41:04: Ja.
00:41:05: aber das ist der Grund für mein Hobby Wandern und Sauna.
00:41:11: ein Sauner ist natürlich toll das gesunde nicht mit hier.
00:41:14: das Ding ist weg Es gibt kein Handy in der Sauna fertig und er sitzt sich zwei Stunden bin ich dann da so eine Termin wie es beiden hat ja.
00:41:21: Fantastische Temm, und ich bin da regelmäßig mit fast schon süchtig danach und das sind halt zwei Stunden locker.
00:41:28: einfach digital oder digital detox ist nichts mit Handy beim Wandern.
00:41:33: auch macht das auf lautlos nicht stören.
00:41:37: Das ist nur zum Fotografieren denn da dass uns die kleinen sagen wo man wirklich merkt das tut einem so wahnsinnig gut Aus meiner Wart, ich sage mal, ich bin ja manchmal so das übertriebene Beispiel für diesen, dieser Fettepress und so der so läuft.
00:41:50: Da ich ja in neunzehn Jahren mein Leben auch nach meiner Rufbereitschaft organisiert habe also ich hatte ja Wochen oder ich üblicherweise so ein Viertel bis eine Drittel des Monats da war ich in den Ruf Bereitschaft.
00:42:00: Das heißt gerade zu Hause ich hatte mein Handy jederzeit Tag und Nacht abrufbar.
00:42:05: Gleich geht es weiter im Gespräch mit David M Seilen.
00:42:09: David M. Seil viele Jahre war er in Rufbereitschaft, das ist unter anderem auch heute sein Thema mental gesund trotz Mord und Totschlag eher War-Mord-Ermittler Und das ist ja gerade auch Thema in der ganzen Blaulichtfamilie.
00:42:24: diese Ruf Bereitschaft die ständige Verfügbarkeit Das macht natürlich was mit uns oder?
00:42:29: Mein System hat sich daran gewöhnt es muss bereit sein Es muss loslegen können.
00:42:34: Ich war auch hier mal das Handy hat geklingelt nicht ein zwei Mal stand schon da und hatte es am Ohr.
00:42:39: Das macht auch was mit allem, deshalb gehe ich glaube eben gerade auch diesen Weg in die andere Richtung.
00:42:43: Sachen weniger davon mehr für sich auch mal merken was tut einem gut?
00:42:48: Was gibt einem diese Energie wieder?
00:42:51: Mental gesund trotz Mord und Todschlag.
00:42:53: Das ist ja schonmal sage ich mal
00:42:54: so eine
00:42:55: ganz große Ansage.
00:42:57: Wen möchtest du denn erreichen mit dem mit deinen Erfahrungen mit deinen Dingen, die Du aufgeschrieben hast?
00:43:05: Ich würde mir wünschen, dass ich Menschen erreiche die in derselben Situation sind wie ich als ich das noch nicht erkannt habe auf was ich mich dazu bewege und wie ungesund ich mit mir selbst umgegangen bin.
00:43:18: Also Menschen, die sich noch keine großen Gedanken über ihre eigenen Grenzen gemacht haben, über die Energie-Sauger, die sie so in ihrem Leben haben, das ist sicherlich so... Das ist für die Zielgruppe, der würde ich mir sehr wünscht, Vielleicht gerade darüber, dass ich hier nicht so der klassische Ratgeber-Typ bin für solche Themen.
00:43:37: Und das eben auch im Sinne eines Impulsgebers.
00:43:40: Also das ist jetzt nicht ein Buch über fünfhundert Seiten wo man in die Tiefe irgendwelche psychologischen Denkschulen geht sondern es geht darum sich zu reflektieren und sich zu hinterfragen.
00:43:51: Das ist das Erste.
00:43:53: Zum anderen möchte ich ja auch eine Idee geben an die Arbeit eines Mordermittlers meines Lebens.
00:43:58: Ich kann natürlich nicht für alle sprechen, es gibt ganz unterschiedliche Kollegen die ganz unterschiedlich mit ihrer Arbeit umgehen können und vielleicht doch gar nicht diese Themen hatten wie ich da hatte.
00:44:07: Und auch meine Sichtweise auf unsere Arbeit und auch teilweise auf kleinen Teil, auch auf gesellschaftliche Themen im Richten.
00:44:15: das ist also recht breit gefächert was ich mir wünsche.
00:44:17: aber Es kann natürlich auch jemand sein der man Buch kauft um es jemandem zu geben der in so einer Situation ist und gar nicht auf die Idee kommen so ein Buch zu kaufen.
00:44:27: Und man aber denkt, der könnte das vielleicht gebrauchen.
00:44:31: Wenn er das liest... Es ist snackable sage ich mal!
00:44:34: Das ist kein schwieriges Buch, es ist ein Buch was man sich angucken kann.
00:44:38: und da denke ich wieder an diese liebe Feedback von diesem Feuerwehrmann wo ich dachte toll den habe ich erreicht, der hat plötzlich über Dinge nachgedacht die waren für ihn vorher hatten die keine Rolle gespielt in seinem Leben.
00:44:50: Ja, ich glaube dieses leicht konsumierbar muss halt auch manchmal sein.
00:44:54: Weil das ja auch so ein Thema ist was wir ja bewusst.
00:44:57: also Resilienz wird hier auch immer gefordert, dass wir alle Resilienten sein sollen?
00:45:02: Ja aber wenn wir es halt nicht mehr sind dann müssen wir halt irgendwie damit umgehen!
00:45:06: Ja Resilience ist ein Riesen-Thema.
00:45:09: Es würde auch oft falsch verstanden als hart seien.
00:45:12: so Ich kann das alles ab.
00:45:13: da hätte ich früher vielleicht auch gesagt Ich kann den natürlich von einer leichten Gruppe super umgehen Aber vielleicht ist Resonanz eben gerade eher zu erkennen, wo sind denn meine Grenzen?
00:45:23: Und wo darf ich die mehr einhalten um gesünder zu bleiben und dann entspannter mit meinen Stresssituationen und meinem Belastung umgehen zu können.
00:45:34: Wir sind verpflichtet entsprechend diese Grenzen einzuhalten weil wir wollen ja auch alle unser Job machen und wir wollen aber noch für die Familie da sein, für Freude und das funktioniert.
00:45:44: aber wenn wir... Ja ich sag mal so irgendwie in unserer Mitte sind!
00:45:49: Absolut.
00:45:50: Und es... Es hat Auswirkungen in alle Richtungen, das ist ja schön!
00:45:53: Also wenn man da damit erst mal angefangen hat, wenn wir jetzt mal die Begriff Persönlichkeitsentwicklung auch, dann hört man gar nicht mehr auf, weil er eine neue Sucht tatsächlich entwickelt und man merkt so, krass, dass ist wieder ein Thema.
00:46:04: Wenn ich da dran gehe, das wird mir gut tun, das würde mir helfen.
00:46:07: Das wird meine Beziehung verbessern, mein Umgang mit meiner Arbeit und mir selbst verbessern.
00:46:13: Deshalb ist das unheimliche wertvoll, wenn man erstmal angefahren hat damit.
00:46:18: Sag ich mal so, dieses ganze Umfeld der Blaulicht-Familie ist wahrscheinlich schon auch die Zielgruppe deines Buches.
00:46:24: Weil das sind ja tatsächlich Menschen, die immer ein bisschen mehr Belastung glaube ich haben als andere Bereiche wobei... Ich muss mir überlegen, ich habe das gerade im persönlichen Umfeld gesehen, Menschen wie Pflege gemachten sind oft am Limit von dem was sie dort leisten.
00:46:42: und ich glaube hier da finden wir ganz viele Bereiche, wo Mensch und wirklich am Limit ihre Tätigkeit machen, damit irgendwie alles läuft.
00:46:52: Ja also das geht ganz... Das geht sehr in die Breite.
00:46:55: Also vielleicht hat jemand aus der Blaulichtfamilie eher so Bezüge dann auch zur Polizei.
00:46:59: Es kann ja auch rettetun.
00:47:01: Alles drin.
00:47:02: aber ich denke nochmal auch an die alleinerziehende Mutter.
00:47:04: Die viel Schwierigkeiten hat vielleicht das ein Einklang zu bringen, ihre ganzen Aufgaben, den Grundrauschen des Stresses, denen sie da hat.
00:47:12: Gleich geht es weiter im Gespräch mit David M. Seillen.
00:47:15: Kenntnisse eines Mordermittlers sind heute Thema hier im Gespräch mit David M. Seilsprecher, ich und jetzt ist es ja so wie alle haben ihren Beruf Und wir haben unsere Herausforderungen und wir haben ihn ja auch selbst gewählt und natürlich gibt's dann auch immer Phasen in denen ist Es besonders anstrengend und auch belastend und da kommt man Ja ohne weiteres dann auch nicht raus.
00:47:38: Also gerade die Mordkommission Ich hätte da nicht arbeiten müssen.
00:47:40: Man hätte auch sagen können Dann geht doch einfach woanders?
00:47:43: Du kannst ja auch Aufgift fahnder werden oder du kannst irgendwo Akten sortieren in der Behörde.
00:47:49: Das hätte für mich finanziell überhaupt keinen Unterschied gemacht, beispielsweise.
00:47:53: Das heißt man ist dann vielleicht auch so dass ich das jetzt durch weil es wird mehr von mir verlangt und weil ich das ja selbst gewählt habe und weil er sehr ausso sinnvoll ist was ich mache während andere vielleicht einen beruf machen wo sie sagen der ist auch stressig aber ich hab viel Geld dafür und wenn ich das gelte nicht mehr will da mache ich etwas anderes.
00:48:11: Und da mit sich selbst offen zu sein und zu merken, okay, da funktioniert was nicht.
00:48:15: Aber ich kann das ändern und dann funktioniert es eben anders und dadurch möchte auch besser.
00:48:20: Das ist natürlich auch eine Möglichkeit die dann plötzlich in den Fokus kommen kann.
00:48:24: Wir sind hier alle auch unterschiedlich und jeder hat andere Belastungsgrenzen oder hat darstarken oder schwächen.
00:48:31: Und ich kann mir halt vorstellen, was war sicher?
00:48:33: Wenn du vielleicht drei Kinder hast die anstrengend sind.
00:48:36: Dann kannst du dort auch in extreme Belastung kommen und das ist die gleichen Probleme.
00:48:43: Ja da kann doch jemand der von außen betrachtet keine hohe belastung hat.
00:48:47: Fühlt aber diese Belastungen.
00:48:49: Und darum geht es ja auch.
00:48:50: also das ist wieder so das schwierige wenn man lebelt als hochbelastet dann kann ja auch jemand der jetzt einen ganz normalen Job nine to five hat Der kann aber vielleicht durch einen sehr unangenehmen Chef über sich auch jeden Tag einen unglaublichen Stress haben.
00:49:07: Also es gibt ganz viele Reiche, wo von außen vielleicht niemand das akzeptieren würde, aber das ist auch egal weil's kommt ja nur darauf an was ich selbst empfinde dass ich selbst feststelle das stresst mich und setzt mich unter Druck.
00:49:19: da wird man die Grenzen überschritten.
00:49:20: Das da anzusetzen ist schon toll wenn man das für sich selbst erkannt hat.
00:49:26: Und du lieferst im Prinzip so eine Anleitung oder Tipps, wie ich im Prinzip dann sage.
00:49:33: Wenn ich so etwas in meinem Leben erkenne, dann komme ich mit diesen und diesem Mitteln wieder
00:49:39: raus.".
00:49:40: Also ich habe immer am Ende der Kapitel Fragen für den MESA eingebaut wo er oder sie sich selbst diese Fragen stellen kann wenn er oder Sie möchte?
00:49:52: Und das bringt da manchmal schon so eine gewisse Erkenntnis dass vielleicht irgendwas nicht ganz im Balance ist.
00:49:57: Dann habe ich so eine Mini-Übung, wo ich sage, mach doch mal das und das.
00:50:02: Versuch das mal!
00:50:04: Ich hab sie seilische Toolbox genannt, denn einfach Tools wie Atemübungen, solche Dinge kann ich jetzt noch in die Tiefe, könnte ich noch ganz lang gehen, aber Dinge, wo man einfach sagt, da kann ich was mitnehmen?
00:50:14: Das kann mir helfen egal ob ich jetzt eine Vorbildung im Anführungszeichen in diesen Themen habe oder nicht.
00:50:20: Es ist für jeden greifbar und nachvollziehbar.
00:50:22: Und ich glaube dass die mal mentale Gesundheit wird immer wichtiger weil wir haben ja Nicht nur unsere, sag ich mal normalen Alltagsprobleme die vielleicht manchmal auch bedrohlich sind.
00:50:33: Sondern wir leben ja auch in einer, wie nenne ich das mal krisenbehafteten Welt?
00:50:38: Das heißt es prasselt hier auch die letzten Jahre noch ein bisschen mehr auf uns ein.
00:50:42: Deswegen dass was du gesagt hast vielleicht auch mal ein bisschen den ausführlichen Nachrichtenkonsum abends einfach weglassen.
00:50:49: Ja sie ist ja gar nichts dagegen einzuwenden sich auf den laufenden Seiten.
00:50:53: Ich glaube was ganz wichtig ist da komme ich zu so einem richtigen Tool von mir Circle of concern oder Kreis, der circle of concern und control bedeutet einfach sich bewusst zu machen auf was habe ich überhaupt Einfluss.
00:51:05: Und was kann ich selbst kontrollieren?
00:51:07: so ein bisschen festzustellen mit was befasse ich mich den ganzen Tag?
00:51:12: Was kann ich denn überhaupt selber ändern?
00:51:14: und Lachrichten sind so Klassiker.
00:51:16: es gibt Menschen die Regen sich ja den ganzen tag über Dinge auf, an denen sie überhaupt nichts ändern können.
00:51:20: Ich habe eine mit radio Trump als Beispiel genommen weil er ja sehr polarisiert Und es ist jemand, da kann man sich ja wirklich den ganzen Tag darüber aufregen.
00:51:28: Über eine Person oder über irgendeine politische Situation und das mag auch richtig sein in der Sache.
00:51:34: aber die Frage ist wie sehr belastet mich das vielleicht auch?
00:51:38: Wie sehr kann ich vielleicht auch da ansetzen dass ich sage es gibt nicht zwar Aufregen aber für mein eigenes persönliches Leben komplett irrelevant?
00:51:48: Ich kann denen abwählen Ich kann nichts an dieser Situation ändern.
00:51:52: Aber was kann ich denn für mich selber ändern, um ein Leben besser zu machen?
00:51:56: Wenn ich da ansetze, habe ich die Möglichkeit, ein glücklicheres Leben zu führen als nicht an Menschen oder Situationen abzuarbeiten, die vollkommen außerhalb meiner Kontrolle liegen und allein das mal zu erkennen.
00:52:07: Gleich geht es weiter im Gespräch mit David M. Seil Wie bleiben wir in diesen Zeiten mental gesund?
00:52:14: Das ist Thema hier im Gespräch mit David M. Seil, er ist Mordemittler und hat ein Buch darüber geschrieben wie man trotz Mord- und Totschlagmental gesund bleibt.
00:52:25: Und jetzt kommt ja bei jedem die berufliche Belastung dazu der Alltag.
00:52:30: aber wir haben auch diese Geschichte dass wir immer mehr Krisen im Außen um uns herumhaben und diese halt auch über alle mögliche Kanäle wahrnehmen und die uns wahrscheinlich auch unter Stress setzen
00:52:42: Und das ist es heutzutage auch gerade im Social Media Bereich, ist natürlich auch diese Clickbait-Sachen.
00:52:49: Also irgendeine krass kolarisierende Nachricht die vielleicht auch Wut erzeugt sehr, sehr wirkungsvoll für diejenigen, die das verbreiten.
00:52:58: und keiner stellt sich die Fragen was macht das eigentlich mit mir wenn ich jeden Tag mit unglaublich aggressionserzeugenden oder angst erzeugenden Informationen zugeballert werde?
00:53:09: Das ist natürlich, wer hält sich da aus wie die gesamte Gesellschaft aus wenn Angst ständig erzeugt wird und negativ Nachrichten verbreitet werden.
00:53:18: Deshalb ist es uns wichtiger als jeder Einzel von sich überlegt, wie konsumiere ich das?
00:53:22: Wie nehme ich das wahr?
00:53:23: oder was mache ich mit diesen Informationen?
00:53:25: Spielen die für mich persönlich tatsächlich eine Rolle?
00:53:28: Oder ist irgendwas leicht in Zukunft, was ich weihflussend kann auch in der Zukunft liegt wo ich nichts verändern kann Das Thema, womit ich mich vielleicht gar nicht so tief beschäftigen muss.
00:53:39: Sondern vielleicht eher mal nach innen gucken wie sieht man aktuell das eben aus?
00:53:43: Was kann ich ändern um es besser dazu machen?
00:53:46: Und wir haben ja heute auch schon ein paar Sachen von dir gelernt.
00:53:48: Es sind halt oft die einfachen Dinge vom Wandern in der Natur und vielleicht auch zu überlegen brauche ich die Zigarette überhaupt.
00:53:57: Es sind manchmal ganz kleine Dinge die man verändern muss um wirklich besseres Leben zu führen.
00:54:01: Dann baut sich das eine auf das andere auf Darf man nur aufpassen, dass diejenigen, die noch nicht da sind einen noch versteht.
00:54:10: Das meck ich manchmal wenn ich mich sehr tief mit irgendwelchen Themen beschäftige das dann kommt so vor von redet der jetzt circle of concern nervensystem.
00:54:18: Da ist es das schwierige noch so ranzubleiben.
00:54:20: Ich hab's mir den buch versucht und hoffe eigentlich auch die richtigen worte gefunden haben dass jemand was mitnehmen kann davon.
00:54:26: ja
00:54:26: ich glaube dass du natürlich da wo du herkommst das was du beruflich gemacht hast ist es natürlich besonders besonders stark diese Botschaft.
00:54:34: Ich mache es jetzt mal aus unserem Gespräch.
00:54:36: Es ist nicht normal, dass man Reizdarm hat.
00:54:38: Es isst nicht normal das man andere nervöse Dinge hat die einfach durch den Alter kommen.
00:54:43: Das sollten wir nicht als Normal hinnehmen und immer wenn so was auftaucht ja vielleicht zu deinem Buch greifen oder zu anderen Dingen um einfach zu gucken dass man da rauskommt weil wir sollten alle ein gutes Leben führen und das führen dir nur wenn wir in unserer Mitte sind
00:54:59: Und vorher sich damit schon befassen dann bekommt man vielleicht gar kein Reizdarzt.
00:55:05: Das ist das allerbeste.
00:55:06: Aber ich befürchte, dass ein Großteil der Menschheit leider so ein bisschen gestrickt ist, dass da schon das erste Zipperlein da sein muss bis wir aufwachen und uns damit zu Dingen beschäftigen aber wir können natürlich heute hier den ganz großen Appell senden.
00:55:19: Es ist blöd also wenn andere die Erfahrung gemacht haben man muss nicht jeden Schmerz selbst erfahren Man kann ihn auch von anderen lernen und dort sagen pass mal auf Ich habe gesehen wie es dem Ding das muss sich nicht wiederholen
00:55:33: Das ist absolut richtig.
00:55:36: Ich danke dir für die Einblicke!
00:55:38: Sehr gerne.
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