Dr. Sebastian Feuß – Die faszinierende Welt von Jacob Collier

Shownotes

In dieser Episode von „Im Talk mit Volker Pietzsch“ ist der Journalist, Autor und Unternehmenssprecher Dr. Sebastian Feuß zu Gast. Gemeinsam sprechen wir über den britischen Ausnahme-Musiker Jacob Collier, dessen außergewöhnliche Karriere und die verbindende Kraft der Musik. Außerdem geht es um Journalismus, Kommunikation, Kreativität und die Frage, warum Leidenschaft und Neugier der Schlüssel zu neuen Ideen sind. Ein inspirierendes Gespräch für Musikliebhaber und alle, die gern hinter die Kulissen außergewöhnlicher Lebenswege blicken.

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00:00:00: Mein heutiger Gesprächspartner ist männlich, Name?

00:00:05: Sebastian.

00:00:06: Alter!

00:00:09: Geburtsort.

00:00:10: Lage Lippe in Ostwestfalen.

00:00:13: Dein Beruf

00:00:15: Unterlebenssprecher.

00:00:16: Hast du Hobbys und wenn ja welche

00:00:21: Musikproduktion?

00:00:22: meine Gitarren laufen, schwimmen aber hauptsächlich Musik.

00:00:28: Hast Du sowas wie ein Lebensmotor.

00:00:30: Es klingt abgedroschen, aber mittlerweile ist es kapedieren.

00:00:37: Ja, also tatsächlich höre ich häufiger... Aber was bleibt uns denn anderes übrig?

00:00:45: Ich glaube dafür sind wir hier!

00:00:47: Also das ist immer ein bisschen so leicht esoterisch, aber ich glaube wir sind genau dafür da.

00:00:53: Die Menschen die mit dir zu tun haben, was meinst du sagen sie über dich?

00:00:57: Was macht dich aus?

00:00:58: Woran erkenne ich dich?

00:00:59: ... zu die klassische Bewerberfrage.

00:01:02: Absolut, absolut!

00:01:05: Was macht mich aus?

00:01:07: Ich glaube das im beruflichen Kontext ist es eine gewisse... ich sag mal sachliche Art, die teils ins analytische abkippen kann und privat würde man mich glaube ich als sensibel bezeichnen, aber nicht im negativen Sinne.

00:01:32: Ich glaube es wird nachher noch lustiger weil natürlich ja da kommt natürlich dieses ganz große Musikthema und ich weiß ja du kannst dir auch für etwas richtig fiebern.

00:01:40: also das heißt das steht dann im Widerspruch zum analytischen.

00:01:43: aber daraus kann man dann auch wieder was analytisches machen ne?

00:01:47: Ja!

00:01:48: Also ich ändere dass sensibel ein Feind findet.

00:01:52: Doktor Sebastian Foyes ist mein Gesprächspartner Jacob Collier, das ist der britische Musiker.

00:01:58: Über den geht es heute im Gespräch mit Dr.

00:02:01: Sebastian Vois?

00:02:02: Ich weiß jetzt, dass du heute in München bist aber bist du in der Region da an der Lippe oder bist du da aufgewachsen?

00:02:11: Ja ja ich bin aufgewachsen in der Barzeits-Uflin.

00:02:14: Das ist in der Nähe vom Bielefeld.

00:02:17: Ich weiß, da gibt's vielleicht die Bielefelsverschwörung und ich bin insofern Teil der Verspürung, weil ich nur in der Nähe wohne.

00:02:26: Aber ich war schon mal da.

00:02:28: Es gibt viele Fälle... Da hab' ich so die ersten zwanzig Jahre meines Lebens zugebracht und dann bin ich für weitere zehn nach Leipzig gezogen, einen kurzen Abstecher über Köln gemacht und jetzt bin ich schon seit vierzehn Jahren in

00:02:44: München.".

00:02:45: Das heißt Schulzeit, Kindheit, Badgesalz, Uffeln?

00:02:49: Genau!

00:02:50: In Ostwestfalen.

00:02:51: Es ist eine Frage, die muss sich einfach loswerden.

00:02:54: Weil ich die wirklich jede Woche frage.

00:02:57: Warst du ein guter Schüler?

00:02:59: Ja.

00:02:59: Oh!

00:03:02: Wenn ein klarkes ja.

00:03:04: Also es war tatsächlich so.

00:03:06: Aber nicht so weil ich besonders viel gelernt habe im Sinne von Pauken.

00:03:12: Das kommt immer doof, wenn man sagt irgendwie ich hatte gute Noten aber hatte ich tatsächlich... ...aber ich hab nicht wahnsinnig viel gemacht dazwischen.

00:03:19: Entdeutsch und Musik?

00:03:20: Gute

00:03:21: Noten?!

00:03:22: Weil das mal nur eins.

00:03:24: Wahrscheinlich hätte ich jetzt alles abfragen können, es wäre wahrscheinlich immer eine gute Not.

00:03:29: Also wenn du Mathe fragen würdest da wär's ganz anders aber deutsche Musik auf jeden Fall.

00:03:34: Hast du schon ein Gefühl gehabt dass du das vielleicht im Leben auch brauchen wirst oder das?

00:03:40: oder keine Ahnung?

00:03:42: manchmal hat man ja so'n Gefühl.

00:03:43: also bestimmt ja.

00:03:46: also Musik.

00:03:49: dadurch dass sich schon seit meinem letzten sechsten Lebensjahr Gitarre-Spiele war eigentlich sehr früh klar, dass das immer noch Rolle in meinem Leben spielen würde.

00:03:59: Und Deutsch habe ich direkt oder schon in der Schulzeit Praktikum gemacht beim Herrforder Kreisblatt, wie ist das?

00:04:08: Also im Lokaljournalismus und es war eigentlich immer meinen Wunsch zu schreiben und gleichzeitig Musik zu machen!

00:04:17: Wobei, das ist auch was wir hier machen.

00:04:18: Für mich ist es ja die Königsklasse,

00:04:20: d.h.,

00:04:20: der Lokaljournalismus ist mit die spannendste Form des Journalismus weil du hast ziemlich hohe Anforderungen durch die Überprüfbarkeit wie bei keiner anderen Form da ist.

00:04:34: D.h.

00:04:35: wenn ich schreibe auf der Kreuzung XY ist das oder dass passiert dann waren halt viele dabei und haben's gesehen und ich muss sehr genau meine Schilderungen setzen Während ich sage mal, wenn was weiß ich in Bielefeld etwas passiert.

00:04:51: Ja dann ist es für viele im Bundesgebiet erst einmal abstrakt.

00:04:55: Ich sehe das ganz genau so.

00:04:57: Der Lokaljournalismus verdient absolut mehr Ansehen und Anerkennung als er jetzt womöglich in Teilen hat.

00:05:06: Genau weil es so wichtig ist im Lokal Journalismus genau zu sein wird natürlich auch besonders schlecht bezahlt Wobei, es schickt eine riesige Chance drin.

00:05:15: Ich verstehe gerade, weil gibt ja die ein oder andere Tageszeitung, die durchaus auch noch gegen den Trend arbeitet aber das sind meistens dann die, die halt wirklich sagen ich gehe auf jeden Termin und ich mache diesen klassischen Kaninchenzüchterverein mit der gleichen Liebe wie einen großen Pressetermin.

00:05:34: Auf jeden Fall!

00:05:34: Und man lernt als Nachwuchsjournalist ohne Passpapier wenn bei einem Schützenfest auf einem Foto die Schützen in der Bildunterzeile nicht... ...in der richtigen Reihenfolge genannt werden, dann gibt es sofort Ärger.

00:05:48: Also das ist eine gewisse Unmittelbarkeit da, die jedem Nachwuchsscheuersten prägen wollte.

00:05:53: Sprechst du aus Erfahrung?

00:05:55: Ja!

00:05:57: Ja, ich spreche aus Erfahrung.

00:05:59: Also dass tatsächlich fällt... also ich meine, es hat auch etwas weil du kommst ins Gespräch mit Menschen.

00:06:04: aber ich sag mal ein kleiner Fehler fällt dir relativ schnell auf die Füße wird schnell entdeckt Und auch da ist es dann, das gehört in heutigen Zeiten sowieso dazu.

00:06:13: Guter Umgang damit ist dann klar zu Fehlern stehen.

00:06:16: Auch das gehört zum Journalismus.

00:06:18: nicht einfach irgendwelche Sachen weglöschen was heute ja auch hier und da mal gemacht wird.

00:06:22: Ist kein guter Stil in der Arbeit nachvollziehbar sein.

00:06:25: und wenn man Fehler gemacht hat auch dann zu dem Fehler stehen.

00:06:29: Wie lange hast du das gemacht?

00:06:32: Den Vokal-Journalismus.

00:06:35: Was kallt

00:06:36: das Kreisblatt?

00:06:37: Das Herr Moller Kreis Blatt war ich mit.

00:06:41: Da ging ich.

00:06:42: mit zwanzig, also drei Jahre hab' ich's gemacht und dann habe ich aber im Studium tatsächlich bin ich dem Kreisplan nochmal treu geblieben.

00:06:47: Also ich glaube es waren so vier Jahre insgesamt in Lokaljournalismus... ...und dann später noch mal während des Volontariats auch noch einmal vier Monate im Lokalen.

00:06:57: Ja

00:06:57: okay!

00:06:57: Das heißt aber auch so dieses klassische, wenn ich höre, während des Studiums treugeblieben ist?

00:07:02: Also auch dieses klassisch auf Zeilen schreiben ja?

00:07:05: Also mit Zeilen Honowa?

00:07:06: Ja ja, auf jeden Fall.

00:07:08: Da gab es noch Geld für ein selbst entwickeltes Foto.

00:07:11: So alt bin ich schon.

00:07:14: Ein selbst entwickeltes Foto?

00:07:17: Ja, ich glaube dem einen muss man das tatsächlich erklären.

00:07:19: Das ist echt verrückt, dass man Bilder nicht gleich sehen konnte.

00:07:24: Aber das macht trotzdem spannend mal alles selbst gemacht zu haben von Foto bis zum Text.

00:07:31: auf Pfeile geschrieben wie du sagst – das hat schon geprägt!

00:07:35: Ich merke das ja auch in meiner heutigen Arbeit, ich hab ja auch das ganze Analoge Zeugs gelernt und es ist ein Unterschied wenn du analog also dass das analoge hat nichts verziehen.

00:07:43: das heißt der Fehler der war einfach da.

00:07:49: Ja dazu geführt dass man vielleicht sogar sorgfältiger arbeitet als das mancher online sozialisierte Kollege heute tut.

00:08:02: Also ich gucke im Schnitt immer noch tatsächlich viel genauer hin, als ich das manchmal sehe wie andere das machen.

00:08:07: Weil halt einfach bei uns war es wirklich das klassische Messer und war es blöd geklebt und schlecht geschnitten hast du halt immer diese Stelle gehört?

00:08:14: Und du wolltest natürlich ja nicht dass jemand hört, dass die Stelle geschnitte ist.

00:08:18: Ja, stimmt!

00:08:20: Aber es ist extrem lehrreich gewesen und prägt mich glaube ich auch bis heute.

00:08:25: also zum Beispiel das auf Zeile schreiben.

00:08:28: Journalismus hast Du dann auch studiert?

00:08:30: Genau, ich habe Diplom-Journalistik und Politikwissenschaft studiert in Leipzig.

00:08:35: Und hab dann am Ende auf noch promoviert in Journalistik.

00:08:40: Gleich geht es weiter im Gespräch

00:08:41: mit Dr.

00:08:41: Sebastian Fois!

00:08:44: Ich spreche später mit Dr.. Sebastian Foise über Jacob Collier...

00:08:48: ...und jetzt waren wir gerade bei deinem Werdegangen und du hast studiert IN Leipzig!

00:08:54: Dr.Sebastian Fois ist mein Gesprächspartner.

00:08:58: Wann warst Du in Leibzig?

00:09:00: Es war von zweitausend bis zwei tausend sieben.

00:09:04: Dazu habe ich einen Volontariat gemacht bei der Leipziger Volkszeitung und von zweitausend Sieben bis zweitauzehn zehn habe ich promoviert, auch in Leipzig.

00:09:12: Warum Leip sich?

00:09:16: Ich kam da hin also ich hatte auf die Möglichkeit gehabt nach Dortmund zu gehen zum Studium.

00:09:21: das ist nahe im Bielefeld mehr als im Bilefeld als leipzig.

00:09:26: ich hab mich dann aber für Leipwig entschieden.

00:09:29: In Dortmund konnte man auch Journalistik studieren.

00:09:31: Brauchte da aber ein NC, ein Numerus Klausus und in Leipzig brauchte man den nicht... Also ich habe zwar einen guten NC gehabt, aber ich fand einfach das Verfahren eine Aufnahmeprüfung zu machen an der Uni Leipzig fand mich ungleich interessanter als mit einem NC irgendwo reinzukommen weil die schon die Leute ausgesucht haben, die auch eine Perspektive haben im Journalismus dann wirklich Fuß zu fassen.

00:10:00: Und das fand ich sehr sympathisch und ich fand so wie das da abgelaufen ist, die Aufnahmeprüfung

00:10:04: usw.,

00:10:05: fand ich es sehr gut und die Stadt hat mir auch unmittelbar gefallen.

00:10:09: Ich wollte ehrlich gesagt auch ein bisschen weiter von Zuhause sein und nicht nach Dortmund.

00:10:14: Also ich hatte jetzt ganz einfach für mich überlegt wenn ich die Wahl zwischen den beiden Städten... also ich habe Verwandtschaft in Dortmund deswegen kenne ich das ganz gut Und ich kenne Leipzig auch gut und alleine schon von dem Gefühl der Stadt, hätte ich auch leipzig den klaren Vorzug gegeben.

00:10:30: Ja auf jeden Fall!

00:10:30: Ich habe es auch nicht bereit.

00:10:32: Das war ein absolut schönes Studium und ich komme immer wieder gerne dahin zurück.

00:10:38: Und nach dem Studium?

00:10:40: Wo ging's dann hin?

00:10:41: Nach dem Studiums... genau, da hab' ich promoviert das hab ich schon gesagt Bin ich relativ schnell, habe ich dann ein Vorstellungsgespräch bekommen.

00:10:50: bei der WMV werden und verkaufen in München das so eine Medienmarketing Fachzeitschrift.

00:10:56: Und da hab' ich als Redakteur wiederum gearbeitet im Ressort, im Medienressort.

00:11:03: zuständig war ich vor allen Dingen für Fernsehthemen Produktionsthemen.

00:11:07: Dann ergab sich irgendwann die Möglichkeit auf die dunkle Seite der Macht zu wegstellen nämlich im DPR.

00:11:15: Und das habe ich dann auch gemacht, im Jahr zweitausend.

00:11:19: Fünfzehn war das und bin zur Bavaria Filmgruppe als Unternehmensprecher gegangen und da bin ich immer noch nach elf Jahren.

00:11:29: Die W&V, also ich bin ein bisschen älter, darf ich ja verraten aber das war in den Achtziger oder Neunziger und ich glaube auch noch in dem Zweitausender so ein absolutes Für alle, die irgendwas mit Medien zu tun hatten ein absolutes Fachblatt und hatte auch jeder irgendwie.

00:11:46: Ja war es auch immer noch in der ich sag mal zwei tausend zehn an so.

00:11:52: das ist also Ich glaube es ist auch heute noch angesehen des Fachmagazins hat aber natürlich wie der gründ Journalismus insgesamt schon ein tiefes Tal auch hinter sich.

00:12:04: insofern gibt es heute wahnsinnig viele andere online Portale, die den ganzen bisschen Konkurrenz machen.

00:12:10: Aber auch in meiner Zeit war das immer noch ein gutes Wochenmagazin.

00:12:15: Es hat sehr viel Spaß gemacht da zu arbeiten.

00:12:17: Ja und es war also tatsächlich wenn du irgendwie eine Position von A nach B gewechselt hast dann hast Du alles getan um dort zu erscheinen?

00:12:26: Eine riesige Reichweite einfach!

00:12:29: Und ja ist ein bisschen wie der Seriencharakter auch vielleicht jetzt auch der Bezug zu deinem heutigen Arbeitsfeld, es war schon schön, dass du einmal in der Woche geballt diese Information bekommen hast.

00:12:42: Du hast dich gefreut darauf, du hast dich intensiv damit beschäftigt und heute hast du die Situation das eigentlich jeden Tag irgendwie so ein kleiner... ja eine kleine Botschaft immer reinkommt und dafür ständig.

00:12:54: Tatsächlich ist es ein bisschen Nostalgie.

00:12:56: ich fand das schon schöner weil man war intensiv in dem Thema drin hat sich mit den Sachen beschäftigt dann war auch wieder für eine Woche gut.

00:13:03: was diese Neuigkeiten betrifft

00:13:05: Wobei ich auch feststelle, so bei meinem Volontär in der PR.

00:13:11: Der freut sich jede Woche auf die Zeit und insofern glaube ich ist gar nicht zu viel nach Vergiege nötig weil auch die Nachwachsende Generationen offensichtlich sich noch auf Sonnenwochen Magazin einlassen kann und möchte.

00:13:28: jetzt Also, du hast gerade so schön gesagt.

00:13:30: Du hast auf die dunkle Seite gewechselt, wobei ich das ja... Ich sehe es im Unternehmenskontext eigentlich gar nicht.

00:13:36: Wo ich Bauchschmerzen habe ist Kollegen von Medium in Politiksprecher wechseln und wieder zurück in die Medien.

00:13:44: Aus meiner Sicht ist es eine Einbahnstraße.

00:13:46: Das heißt wenn mich entscheide Regierungssprecher zu werden, ist es für mich damit verbunden dass ich nicht mehr glaubwürdig zurück kann in ein Medium.

00:13:55: Da haben wir so einen kleinen Knacks in den Medien bekommen, aber ich sage mal als Unternehmenssprecher ist die Positionierung für mich ja klar.

00:14:01: Ich weiß genau was ich dann mache und was ich da tue.

00:14:05: Und wenn nicht ausgerechnet in einem journalistischen Ressort bin dass sich nur damit beschäftigt Dann hat es vielleicht ein Geschmäckler.

00:14:13: aber ansonsten glaube ich sehe das gar nicht als die dunkle Seite.

00:14:18: Es wird von Journalisten oftmals bezeichnet Oder wurde.

00:14:23: ich glaube dass das heute auch einfach anders ist, wenn es gut läuft.

00:14:27: Es ist einfach ein professioneller Austausch von von Sprecher und Journalist.

00:14:32: Ich hatte ja auch einen Grund.

00:14:33: also ich meine ich würde auch wenn ich jetzt sage ich bräuchte in einem Unternehmen einen Menschen der die Unternehmenskommunikation übernimmt dann nehme ich mir doch jemanden den Redaktionsbetrieb kennt.

00:14:43: Ja das hat mein Chef genauso gesehen

00:14:46: Weil es fängt ja bei den Sachen an.

00:14:48: also heißt ich weiß was die Kollegen Erwarten, was sie lesen wollen.

00:14:52: Ich weiß wie viel Sie lesen?

00:14:54: Wollen ich weiß auf was sie vielleicht reagieren und wenn halt Sachen tatsächlich schon sehr genau reinkommen in der Redaktion ist ja die Wahrscheinlichkeit größer dass man aufs stadt findet

00:15:04: Ja auch jeden fall.

00:15:06: gleich geht es weiter im gespräch mit

00:15:08: dr.

00:15:08: Sebastian foiß Jacob Collier das ist ein ganz großes thema das thema von dr.

00:15:14: Sebastian foiß.

00:15:15: da sprechen wir später darüber

00:15:18: Und das heißt heute informiert du rund um die Bavaria Film?

00:15:23: Und die Bavarian-Filmgruppe, genau mit ihren Tochtergesellschaften.

00:15:28: Man sagt heute die Corporate PR.

00:15:30: Also ich gehe nicht so sehr auf unsere Programme sondern kommuniziere auch Unternehmensebene.

00:15:36: Genau und das mache jetzt tatsächlich schon elf Jahre und ich machs sehr gerne.

00:15:42: Sag mir ganz, wenn wir schon dabei sind was genau macht ihr?

00:15:46: Unsere Tochter Gesellschaften produzieren also Portfolio zum Beispiel die Rosenheim-Crops, diverse Tatorte aus Münster, Köln, Dortmund und teilweise München.

00:15:59: Dann haben wir die Dailysturm der Liebe, die Medical in aller Freundschaft, die Giovanni Zarella Show also da ist wirklich sehr viel dabei und breites Portfolios.

00:16:09: dann haben wir natürlich hier in München die barriere Studios, die vielleicht viele kennen.

00:16:14: Da finden so Showproduktionen vor allen Dingen heute Stadt wie Joko & Klaas.

00:16:20: Und dann haben wir noch einen großen rechten Bereich, also es ist eine sehr breit aufgestellte Gruppe.

00:16:26: Ja und für all das koordiniere ich die Kommunikation intern und extern.

00:16:32: Ich habe jetzt gerade einen kleinen Check gekriegt weil ich das lange schon nicht mehr so genau verfolge aber in aller Freundschaft läuft immer noch.

00:16:38: Es ist wirklich ein Dauerbrenner und ein Phänomen.

00:16:43: Ich glaube seit zwanzig Jahren

00:16:45: Ja ich weiß ich hab das irgendwie, es gab mal so Zeit lang weißt du wenn du einmal so hängen bleibst dann guckst dir solche Sachen und wenn du wieder ausgestiegen bist und verlierst das im Auge dann krieg ich manchmal einen Schreck.

00:16:56: Aber auch dass ist natürlich du lebst natürlich in einer Branche die massiv im Wechsel ist.

00:17:01: das heißt auch dort ziehen die digitalen Techniken immer mehr ein immer mehr Möglichkeiten.

00:17:06: das ist schon ziemlich

00:17:08: intensiv.

00:17:10: Gerade durch die Streaming die Insta die zugekommen sind vor Sag mal, an Bedeutung gewonnen hab ich vor zehn Jahren.

00:17:17: Hat sich wirklich noch mal richtig viel getan in der Bewegtbildbranche.

00:17:23: Ja, ich glaube wenn ich das so verfolge haben die wirklich alles umgedreht und ich kenne fast... also insbesondere die jüngeren Menschen, ich kende niemanden, der tatsächlich noch so... ja da hat jeder einen Streaming-Dienst und man ist es mittlerweile gewohnt dann irgendwie eine Serie am Wochenende durchzugucken.

00:17:40: Ja auf jeden Fall!

00:17:43: Ich habe mich leider auch schon dabei erwischt, deswegen kann ich jetzt gar nicht irgendwie was sagen.

00:17:46: Ja

00:17:47: ja, eigentlich auch.

00:17:48: also ich bin... Wobei so mittlerweile gibt es ja schon wieder die gegenläufige Entwicklung, gar so nicht.

00:17:54: Jetzt hat neulich HBO Max gestartet in Deutschland und die veröffentlichen von neuen Produktion jede Woche eine Folge.

00:18:03: Wie früher?

00:18:04: Wie früher, genau!

00:18:05: Streaming wie früher aber das hat auch etwas irgendwie.

00:18:10: Das ist so wie vorhin mit den Wochenmagazinen, man freut sich jede Woche auf eine neue Folge.

00:18:15: Also es tatsächlich bei Stranger was war das ja auch so?

00:18:19: Das heißt wenn du halt wirklich sehr schnell dabei warst musstest Du auch immer warten um alles zu sehen.

00:18:26: Ich weiß nicht.

00:18:27: ich glaube diese Vorfreude hat etwas.

00:18:29: vielleicht sollten wir auch ein bisschen überlegen diese ständige Verfügbarkeit von allem.

00:18:35: Wir sind ja hier auch in einem alten Medium eigentlich Radio, was aber immer noch hervorragend funktioniert.

00:18:41: Und ich hatte auch eine Theorie warum das so hervorragend funktioniert?

00:18:45: Natürlich habe ich meinen Streaming-Dienst mit... Ich weiß gar nicht wie viele zwanzig Millionen Songs gerade!

00:18:50: Aber was will ich mit zwanzich Millionen Songs?

00:18:54: Ja, ich kann nur einen hören.

00:18:55: Man kann nur ein auf einmal, genau.

00:18:58: Also das ist und ich glaube dass es etwas das merken wir Wenn wir das Überangebot haben, dass letztendlich die eigentliche Währung ist.

00:19:07: Die Zeit.

00:19:08: und wenn ich jetzt schaue, höre ich dann doch, wenn ich den Musik bewusst höre, dann doch oft immer dasselbe?

00:19:16: Ja!

00:19:17: Ich glaube es wird auch nochmal... Das wird sich auch wieder umkehren.

00:19:21: dieser Trend durch KI spült ja noch mal viel mehr Musik also in Anführungszeichen Musik.

00:19:28: Das, was

00:19:28: wir Musik nennen.

00:19:31: Genau und das ist sozusagen ohnehin vorhandener Überangebote potenziert sich noch mal und irgendwann tritt glaube ich der rückläufige Effekt ein und die Leute kehren wieder dahin zurück dass sie auf Livekonzerte gehen und behe es sich vielleicht intensiver nur mit einem Künstler oder einer Platte oder einen Song auseinandersetzen.

00:19:51: also ich glaube das kippt irgendwann.

00:19:53: Ich bin mir sicher, es ist sogar schon in vielen Teilen gekippt.

00:19:56: Weil wenn man einfach nur schaut ich merke das von meinen Kindern was die sich für Musik raussuchen also Es gibt eine gewisse parallele die hören dieselben achtziger wie ich.

00:20:06: Also das heißt da ist glaube ich auch ein Jahrzehnt gewesen dass besonders keine ahnung ich weiß nicht einen besonderen Impact gesetzt hat vielleicht auch einfach durch diese diesen Start dieser großen medialen Wirkung dass es bei vielen halt so eingebrannt ist.

00:20:20: Und dann sind es aber doch auch oft Sachen, also ich gucke gerne bei meinen Kindern in die Playlist weil ich weiß dann manchmal schon was in sechs Monaten ins Radio kommt.

00:20:32: Ja sehr gut!

00:20:34: Also das ist ganz witzig.

00:20:35: ja wo ich da einfach mal sage oder es kommt irgendwie neu und dann sag ich naja da war meine Tochter schon vor irgendwie vor einem Jahr auf dem Konzert.

00:20:42: Es hat tatsächlich auch irgendwas so... Die haben dann ein ganz feines Gespür für Dinge, die dann so ein bisschen vor dem Trend kommen.

00:20:50: Das finde ich auch sehr... Aber so wehrt sich, glaube ich jede Generation!

00:20:54: Ja wahrscheinlich.

00:20:57: Was hörst du denn für Musik?

00:20:59: Das ist tatsächlich ganz unterschiedlich.

00:21:02: Es gibt natürlich einen, den ich öfter höre, den wir uns ja auch wahrscheinlich hier unterhalten Jacob Coyer höre ich tatsächlich sehr viel, es gibt aber auch noch andere Sachen auf meinen Playlists.

00:21:16: Also ich bin ein großer Indie-Fan zum Beispiel.

00:21:21: Hör aber... Ich sag mal wenn mich jemand fragt so wie du was ich höre dann sage ich immer alles wo eine Gitarre drin vorkommt.

00:21:30: Das ist so weil ich mich da gar nicht so festlegen möchte auf der Siobhanfe denn ich finde alles spannend wo jemand wirklich Gitarre spielt.

00:21:39: Egal, das kann der schlechteste Synthesound sein und die abgeschrammelste Rock-Gitarre oder eine Konzertgitarre.

00:21:50: Das kann alles sein aber ich finde alles spannend, wenn eine Gitarra drin vorkommt.

00:21:54: Gleich geht es weiter im Gespräch mit Dr.

00:21:55: Sebastian Vois.

00:21:58: Ich spreche mit Dr.

00:21:59: Sebastian Foyz, er beschäftigt sich mit Jacob Collier und hat uns auch schon verraten dass wenn er Musik hört das er alles mag wo eine Gitarre drin vorkommt.

00:22:10: warst du schon mal zufällig auf einem Reinhard May-Konzert?

00:22:13: Ja, aber da würde ich auch eingehen.

00:22:15: ja!

00:22:16: Ich hoffe dass er nochmal auf Tour kommt weil es jetzt über über achtzig Jahre ist aber wenn Du mal die Gelegenheit hast stehen überall.

00:22:23: Das ist sehr beeindruckend sobald Du jetzt Gitarren sagst.

00:22:25: deswegen fällt mir das halt ein Wenn ein Mann alleine auf der Bühne, also wirklich alleine mit einer Gitarre.

00:22:32: Achttausend Menschen unterhält und der Saal ist still.

00:22:35: Ja.

00:22:36: Toll!

00:22:36: Wirklich toll.

00:22:37: Das ist das was Musik auszeichnet.

00:22:39: ja

00:22:40: Und du hörst eine Stecknadel?

00:22:42: Also diese Stecknadel fallen und ich finde damit kommt auch das Thema weil... Ich habe Videos gesehen da hat Jacob auch einen Saal wo ich das Gefühl habe genau das kann jetzt passieren.

00:22:57: Ja, das ist so ja also gerade bei dem aktuellen Album von ihm the light for days.

00:23:04: Das ist im Prinzip nur er also Stimme und Gitarre Und wenn man ihn da mal erlebt hat der geht jetzt auch damit auf Tour in Herbst.

00:23:13: Aber ich habe ihn schon vorhin mal damit gesehen auf verschiedenen Konzerten.

00:23:16: Wenn er dann spielt Gitarra und Gesang Ist eine ganze Halle von fünf tausend Menschen oder zehntausend Menschen still und es ist toll.

00:23:30: Ich finde, dass ich mag diese Momente, wenn du irgendwo in einem Konzert bist und genau das passiert.

00:23:36: Dass du auf einmal merkst hier Ticken irgendwie egal ob es zweihundert oder viertausend oder zehntausend oder vielleicht noch mehr Menschen sind.

00:23:44: Ticken gerade für einen ganz kleinen Moment irgendwie haben dasselbe Gefühl die selbe Emotionen und das ist unerreicht.

00:23:51: solche Momente.

00:23:54: Das kann Jacob Koya sehr gut hervorzaubern, egal welche abgespacete Jazzpop Version von irgendeinem Song oder einem seiner eigenen Songs er gerade vorher gespielt hat.

00:24:05: Wenn er dann einfach Gitarre und Gesang habt, dann ist es einfach auch eine... Er schafft das einfach da diese Lücke die da irgendwie entsteht auch zu füllen.

00:24:15: Also die musikalische Lücke war nicht jetzt die Instrumente die da fehlen.

00:24:20: Einfach zu füllend.

00:24:20: Blumen mit Gitarren.

00:24:23: Würdest du dich als Fan bezeichnen?

00:24:26: Ja, ja.

00:24:27: Ich bin sicher Jacob Collier-Fan.

00:24:31: Kannst du noch ergründen wie das passiert ist?

00:24:36: Manchmal packt einer ein Lied... Also ich habe mich jetzt beschäftigt auch in Vorbereitung natürlich unseres Gespräches und Also mich amüsiert, dass wenn ich sehe wie er auf der Bühne rumspringt und tatsächlich wir Menschen fängt muss ich fast sagen.

00:24:53: Ja es ist ein Menschentrenner auf jeden Fall!

00:24:56: Ich hatte so eine Initialzündung.

00:24:58: Es war heute zusammen in Kopenhagen beim Kopenhaben Jazz Festival und da spielte Jacob eines seiner ersten Konzerte.

00:25:07: das war im Jahr zehnzig-seventeen glaube ich.

00:25:10: Da ging jetzt oft Tournee mit seiner One Man Show.

00:25:13: Warnmenschau ist wörtig zu verstehen, weil er allein dort stand mit ganz vielen Instrumenten um sich herum.

00:25:20: Denn er ist ja Multi-Instrumentalist und spielte anderthalb Stunden lang ein unfassbares Konzert.

00:25:28: Damals war ich glaube ich zwanzig oder so.

00:25:30: Ich habe da gestanden und gedacht das hast du noch nie gesehen sowas.

00:25:33: Das ist einfach einzigartig!

00:25:35: Und damals waren auch nicht so Publikums nahe klar.

00:25:38: Es hat sich so ein bisschen entwickelt.

00:25:39: heute ist er ja kurz knapp über dreißig glaub ich Aber er ist einfach auch ein witziger Typ, der schon damals irgendwie mit den Publikum spielen konnte und das war so die Initialzündung.

00:25:51: Und dann habe ich diese Reise, die er für sich selbst in der vergangenen Dekade unternommen hat.

00:25:57: Die hatte ich mitbegleitet und mit jeder Platte, mit jedem Album ist diese Faszination irgendwo gewachsen.

00:26:04: Auch mit ihrem Konzert, dass ich danach besucht habe, weil ich weiß nicht wie oft ich ihn live gesehen habe, schon einige Male... Da ist einfach innerhalb der letzten Dekade wahnsinnig viel Faszination dazu gekommen ist heute.

00:26:16: Und wenn du das jetzt so beschreibst, dass es ja für einen jungen Menschen fast egal ob er zwanzig oder dreißig ist... Das ist ja eigentlich auch mutig sich auf eine Bühne alleine zu stellen und zu schauen, was man mit dem was man da so an Instrumenten und Dingen hinstellt, dass man ein ganzen Abend füllt?

00:26:34: Ja absolut!

00:26:35: Zumal er sich immer in Interviews selber als sehr introvertiert Typen bezeichnet, zumindest damals als er um die zwanzig war.

00:26:46: Das kommt noch mal dazu ja also wie er es sozusagen geschafft hat für sich diese Introvertiertheit ein Stück weit los zu werden auf der Bühne.

00:26:55: das ist auch total schön zu sehen irgendwie.

00:27:00: Jemand so wie Musik ist auch schafft jemanden so die Extrovertiertheit zu übermitteln oder zu überlassen.

00:27:08: Das finde ich total

00:27:09: spannend.".

00:27:13: Man hatte damals so das vielleicht noch als Bild ganz schön, er hatte die Instrumente vor sich um sich herum wie so eine Wand oder wie so ein Schutz für den introvertierten Jacob Collier von zwanzig Jahren.

00:27:26: und heute hat er halt keine Schutz mehr um sich rum, sondern nimmt das ganze Publikum Mit schließt es in seine Musik ein und das hat sich geändert, auch sichtbar geändert.

00:27:38: Und wie sage ich das?

00:27:40: Wer so alt ist wie ich, der kennt sie noch die Fischerkürde!

00:27:45: Also als Beispiel... Ja, Rudelsing liegt ja durchaus auch im Trend aber es gehört trotzdem was dazu.

00:27:51: Das funktioniert nicht bei jedem dass alle mitmachen.

00:27:55: Die Publikumskörere sind mittlerweile ein fester Bestandteil jeder Show und er dirigiert seinen Publikum nur mit Gesten, Mimik Händen.

00:28:06: Das ist schon sehr beeindruckend.

00:28:08: auch also improvisiert quasi jeden Abend mit seinem Publikums, mit seinem favorisierten Instrument und das ist die Stimme von Anfang an gewesen.

00:28:19: Und wenn man da steht und tausende von Menschen um einen herum singt und man hat wieder dieses Vereinnende Gefühl von Musik, das Musik bringen kann.

00:28:32: Das hat schon was ganz Besonderes denke ich und die er es schafft Die Menschen die alle unterschiedlich sind zusammen zu bringen in diesem moment eine ganz besondere Ganz ganz besonderen Chor mitzuerleben da ist schon wirklich toll.

00:28:45: Ja

00:28:46: Und für mich ist sogar noch eine faszination mehr drauf.

00:28:49: des gelingt weltweit.

00:28:52: Das ist total erstaunlich.

00:28:53: ja also dass funktioniert in asien genau wie in südamerika zeigt halt doch, dass wir da eine gemeinsame Sprache finden können.

00:29:04: Und dafür steht Jacob Coyer auch für die Verbindung zwischen Menschen.

00:29:12: Ich glaube gerade in so einer Zeit wie heute ist Jacob da auf so einer gewisse Projektionsfläche vielleicht, der schacht es ein verbindendes, ein einendes Momentum zu schaffen.

00:29:26: Egal ob in Indien oder Arabischen Raum haben wir dann doch andere musikalische Gesetze, sage ich jetzt mal als in westlicher Musik.

00:29:37: Aber auch da funktioniert das ja.

00:29:40: Er schafft quasi den Brückenschlag über Kontinente und über Kulturen.

00:29:46: Und das ist sehr beeindruckend.

00:29:50: Ja, das heißt da wo wir manchmal nicht mehr unsere Meinung richtig austauschen können?

00:29:55: Funktionär, aber es gibt mir ein gutes Gefühl.

00:29:58: Weil das heißt ja wir haben dann doch eine Basis und vielleicht ist es auch manchmal okay, es nicht mit Worten austauschen zu müssen wenn wir auf anderem Weg dann doch wieder irgendwie ein gemeinschaftliches Gefühl hinbekommen?

00:30:08: Ja, auf jeden Fall!

00:30:10: Jetzt... Haben wir etwas beschrieben.

00:30:13: ich glaube Wir haben ja heute gerade in der Popkultur Dinge wo einfach tatsächlich ne Gruppe gekastet wird.

00:30:19: Dann wird den Musik auf den Light geschrieben wie man sagt die werden gestylt.

00:30:24: Und das haben wir hier ja alles nicht, ich glaube wenn du das wiederholen wolltest es wird gar nicht funktionieren.

00:30:31: Das würde nicht funktioniern.

00:30:32: also er hat das auch alles... Also wie du es beschreibst da gibt viele Karrieren die in Ads, also in Social Media beginnen auf YouTube zum Beispiel, also da gibt es denkt man z.B.

00:30:43: an solche Künstler wie Justin Bieber oder so der auch seine ersten Videos auf Social Media ruckgeladen und seine Mutter hat dir ruck geladen glaub ich und ist jetzt auch irgendwie ein Popstar beziehungsweise von dieser branche sehr deformieren lassen oder die branche hat ihn deformiert, je nachdem.

00:31:00: Das nahm am anfang.

00:31:01: das nahmen wirklich mit den videos die seine mutter für ihn hochgeladen hat.

00:31:06: seit dem anfangen.

00:31:07: bei jacob ist es ganz anders.

00:31:09: der fing zwar auch im Internet an aber für den hat nie jemand Für den hat nicht jemand was gemacht sondern er hat alles selbst gemacht.

00:31:18: also als einer ersten videos selber hoch geladen selber geschnitten selber produziert Und es entwickelte sich dann die ganze Karriere, die heute, die wir heute verfolgen.

00:31:29: Natürlich gab's da auch bestimmte Punkte in deiner Karrierei, die ein bisschen nützlich waren und zum Beispiel Quincy Jones, der ihn entdeckt hat über YouTube.

00:31:37: aber im Grunde ist er Herr seiner Karrieren gewesen oder das ist immer noch?

00:31:42: Naja ich meine er musste ja was tun damit man ihn entdekkt.

00:31:45: Das ist ja immer so, dass ist der Erfolg kommt so plötzlich über Nacht.

00:31:49: Das ist natürlich nicht der Fall weil er hat natürlich etwas vorgeliefert Damit jemand, sag ich mal das entdecken kann und davon fast dafür.

00:31:58: Deswegen machen wir Dinge dass wir entdeckt werden ja.

00:32:00: Ja

00:32:01: bestimmt.

00:32:02: Gleich geht es weiter im Gespräch mit Doktor Sebastian Vois.

00:32:08: Doktor Sebastian Vois ist mein Gesprächspartner und er beschäftigt sich schon seit längerer Zeit mit dem britischen Musiker Jacob Collier.

00:32:16: Ist es vielleicht das?

00:32:18: Weil man das so schwer greifen kann, was da passiert ist es vielleicht genau der Punkt gewesen wo du gesagt hast komm da schreibe ich ein buch drüber.

00:32:26: Zumindest kann man mal Sachen sortieren.

00:32:29: also die eigentlich die Motivation dieses Buch zu schreiben war wirklich zu sagen diese Reise die er genommen hat die die ist so spannend und so faszinierend Die muss einfach irgendwie erzählt werden auch wenn auch für Leute die ihr nicht kennen.

00:32:47: Das war eigentlich so die Motivation zu sagen.

00:32:49: Daran kann man auch so viel über Digitalität oder Musik im digitalen Zeitalter, überlernen, musikalisches Lernen, lerntes Leben... Da kann man soviel rausziehen anhand dieser Reise in der vergangenen Dekade dass man die einmal nachzeitigt weil man nicht nur was über den Typen Jacob Collier erfährt sondern auch ganz viel darüber wie man in der Gegenwart seine Karriere beginnt als Musiker und beginnen kann, nämlich im digitalen Raum.

00:33:23: Und wie man aus dem digitalen Raum dann auf die größten Bühnen kommen kann.

00:33:29: oder wir haben es vorhin beschrieben, wie man es schafft tausende von Menschen in einem Raum zu vereinen welche Kraft es dazu braucht oder wie kraftvoll man sein muss.

00:33:42: also das sind alles so Sachen die man auch an Jacob irgendwie abkommt von ihm ableiten kann.

00:33:46: und deswegen dieses buch.

00:33:48: also es hat durchaus sozusagen einen breiteren rahmen als nur diese figure.

00:33:53: wir haben ja diese fatale situation.

00:33:56: ich weiß gar nicht ob es fatal ist aber gerade gerade medienmenschen wir versuchen natürlich alles in eine schublade zu bekommen.

00:34:03: das heißt wir versuchen irgendwie zu gucken dass es das pop das ist rock das ist jazz und ist dann immer schön wenn da noch jemand kommt.

00:34:14: Und dann sage ich, was ist das jetzt?

00:34:17: Den Gefallen tut Jacob Collier ein Nicht.

00:34:20: Dass man da einfach eine Schublade aufmachen kann und sagt, dass es Popmusik, sondern... Man muss bei ihm das Motto expect the unexpected.

00:34:31: Der ist in so vielen Kontexten unterwegs.

00:34:35: In so vielen Genres, dass man ihn da nicht mit einer Schublada fassen kann, Ich sage immer in einem großen Schrank, auf dem Musik drauf steht.

00:34:44: Und ab und zu macht er diesen Schrank auf und lässt uns da teilhaben.

00:34:48: Das ist sehr schön!

00:34:49: Sehr gut!

00:34:51: Und deswegen ist der Weg wahrscheinlich auch so gewesen?

00:34:53: Weil das ist natürlich im ersten Schritt erstmal nichts für sogenannte Mainstream-Medien.

00:34:59: Also heißt es so für klassische Medien wie wir das sind die möglichst viele Menschen erreichen wollen.

00:35:04: D.h.,

00:35:05: da ist erst mal die Musik im ersten Schritt wahrscheinlich, wenn wir sie einfach unkommentiert spielen erst mal befremdlich.

00:35:12: Ja das würde ich schon sagen so für die ersten acht Jahre mein Karriere vielleicht und da hat er sich ein bisschen emazipiert aus diesen totalen Fachkreisen heraus und heute ist das Ganze doch ein bisschen zugänglicher würde ich sagen.

00:35:30: Die letzten, also die Jessie IV und jetzt The Light For Days sind sehr stark an den Mainstream angelehnt oder daran orientiert.

00:35:43: Was nicht heißt, dass er keine musikalischen Grenzen mehr quasi überschreitet überwindet in seinen Songs

00:35:50: aber

00:35:51: sie sind durchaus sage ich mal auch für ein Mainstream-Publikum höherbarer geworden.

00:35:57: Du hast ihn schon getroffen ne?

00:35:59: Ich habe ihn immer getroffen ja genau

00:36:02: und ich weiß nicht manchmal soll man seine Ideole nicht treffen aber ich glaube es war okay

00:36:07: Das war total okay.

00:36:10: Ich hab ihn mal so getroffen nach einem Konzert und da hatten wir Gelegenheit, uns auszutauschen und er ist einfach ein sehr offener, herzlicher, bitziger Typ, der eigentlich auch so das ist authentisch.

00:36:27: Er ist nicht dieser auf der Bühne, dann habe ich euch alle lieb und danach lasst mich bitte in Ruhe.

00:36:33: Das ist er irgendwie nicht, also den Eindruck macht der er nicht auf mich.

00:36:39: Da hat er schon diese Charaktereigenschaft und diese Empathie... Ich glaube die ist ihm zu eigen, wirklich zu eigen!

00:36:46: Das würde mich auch enttäuschen wenn man die Videos sieht und dann würde das nicht so sein weil ich glaube dass es schon eine enorme Wirkung ist für so einen jungen Menschen vor allen Dingen

00:36:54: ja?

00:36:55: Ja total.

00:36:57: Ist ja auch sehr was er so erzählt, das ist ja so reflektiert.

00:37:00: manchmal denkt man dann auch Gott da wird dreißig Da habe ich noch nicht so reflektiert geredet.

00:37:07: Also da hat er echt schon eine gewisse Intellektualität, die auch sehr inspirierend ist.

00:37:13: dann teilweise bei den Sachen dir erzählt und das macht auch Jacob Collyer aus.

00:37:18: Das ist immer dieses Wechselspiel aus Intellektionalität Entertainment – es ist ja letztlich auch der vollkommenen Musik.

00:37:30: Er überwindet die Grenzen und

00:37:35: Genres.

00:37:36: Er macht ja auch privilegierte Erfahrungen, der hat eine ganz andere Entwicklung als wir in unserem normalen Leben zu laufen.

00:37:45: Ich glaube er hat viele Dinge gesehen.

00:37:47: Auf jeden Fall!

00:37:49: Der ist in einer Musiker-Familie groß geworden.

00:37:53: Seine Mutter Susi Colliad hat eine große Bedeutung für ihn.

00:37:57: ist auch Biolinistin und ja, wenn man so aufgewachsen ist.

00:38:01: Ich glaube in deinem Interview hat die Susie Collier mal gesagt was er konnte singen bevor er sprechen konnte oder irgendwie.

00:38:09: sowas glaube ich.

00:38:10: das spricht für sich.

00:38:11: also der ist natürlich wie du sagst im Umfeld groß geworden dass extrem begünstigt hat.

00:38:22: Jetzt ist aber die Situation, dass Schubladen hin und her, Struktur hin und Her.

00:38:28: Wenn man ein Buch schreibt, braucht es eine Struktur?

00:38:32: Ja!

00:38:33: Und meine Struktur als Buch hat ja nicht umsonst den Untertitel einen musikalischen Mosaik.

00:38:40: Die Struktur ist ein Mosaic.

00:38:42: also ich beschreibe nicht linear sein Werdegang der ist vielleicht mit Anfang dreißig auch noch nicht so lang sondern dieser dieses Dieser Bärdegang in der Anführungszeichnung, das Porträt ist ein Mosaikstein.

00:38:55: Dazu kommen ganz viele weitere.

00:38:57: Da kommen zum Beispiel auch Listicles über seine Vorbilder davor.

00:39:04: also ganz unterschiedliche Textformen.

00:39:06: oder ein Kapitel ist so als Manual, als Bedienungsanleitung für seine musiktechnologischen Innovation geschrieben.

00:39:13: oder eine Social Media Story Also ganz viele unterschiedliche Text-Hormen, die sich diesen Phänomen Jacob Collier widmen und ihn nähern.

00:39:25: Weil ich glaube man kann ihm nur so auch gerecht werden irgendwo.

00:39:29: also man kann diesen Jacob Collyer nicht linear erzählen.

00:39:33: Man muss ihnen aus vielen Perspektiven erleuchten und am Ende des Tages hoffe ich dass wenn man alle Mosaiksteine zusammenlegt dieses Buch ist das man dann ein doch gutes hat von ihm, dass das Mosaik in all seinen Facetten schimmert und wahrgenommen werden kann.

00:39:52: Ich glaube es ist eine Herausforderung.

00:39:54: du hast sie noch mal im Eindruck gut gemeistert und wenn man ihn zum ersten Mal wahrnimmt und sich mit ihnen beschäftigen möchte weil er übt eine gewisse Faszination aus dann ist es ein guter Weg sich eben auf ja fast allen Bereichen zu nähern.

00:40:12: Denke schon, ja ich denke man wird immer so gesagt dass man das macht.

00:40:16: Weiß er dass es dieses Buch gibt?

00:40:18: Ja!

00:40:19: Das wissen und das weiß er zusammen.

00:40:21: Das hat ihm seine Managerin vor euch getroffen habe ihn auch erzählt und er war sehr begeistert was dieses Projekt anbelangt.

00:40:30: leider ist dann nicht zu einer direkten Zusammenarbeit gekommen Aber er weiß, dass es das Buch gibt und ich denke, dass ist da vielleicht auch die eine oder andere Kontaktaufnahme geben könnte.

00:40:44: Könnte!

00:40:44: Vielleicht jetzt hier noch mal rausgesendet?

00:40:47: Natürlich bietet sich bei einem Buch natürlich auch an, dass man es wunderbar in andere Sprachen übertragen kann und vielleicht hat das halt auch nochmal ein Reiz.

00:40:59: Ich hoffe natürlich, dass ihm das Feld... da dann ein bisschen wiedererkennt.

00:41:05: Wir schauen wichtig, dass der Protagonista sich selbst erkennt darin.

00:41:14: Ja aber ich glaube er ist sicher durchaus auch bewusst das er so facettenreich auf der Bühne ist.

00:41:20: und natürlich die Botschaft.

00:41:23: Und vielleicht ist es auch das Faszinierende wahrscheinlich bei jedem etwas anders ankommt?

00:41:28: Ja klar.

00:41:29: Der Interpretationsraum ist immer da!

00:41:31: Es geht gleich weiter im Gespräch mit Dr.

00:41:33: Sebastian Feuss.

00:41:36: Dr.

00:41:36: Sebastian Feuss ist Pressesprecher bei der Bavaria-Film in München, er ist gelernter Journalist und er interessiert sich sehr für Musik und führt Jacob Collier, der britische Musiker.

00:41:48: Und das ist Thema hier im Gesprich.

00:41:49: Bespielst du – weil wir hatten es am Anfang mit den Gitarren – spielst du auch Songs von ihm?

00:41:55: Ja!

00:41:55: Also Jakob hat ja vor ... Ein paar Jahre eine fünfseitige Gitarre der Fachwelt vorgestellt, also die extra für ihn entwickelt worden ist von Andy Taylor und von Taylor-Guitars.

00:42:10: Und die ist auf den Markt gekommen und ich habe sie mir natürlich gekauft.

00:42:15: Ich hab ein bisschen investiert, da kann man hinzugeben.

00:42:18: Darauf spiele ich tatsächlich die Songs von seinem The Life For Days Album.

00:42:24: Es ist allerdings so wenn man so klassisch ausgebildete Hände hat wie ich Dann ist das schon was er so macht mit seinen Händen auf der Gitarre, sprich man kann es gar nicht richtig nachspielen.

00:42:35: Man muss seine eigenen Wege irgendwie finden aber das steht auch wieder typisch.

00:42:41: also jeder findet sein eigen Weg zu Jacob Collier und es geht über diese Gitarren.

00:42:49: Man hat seine künstlerische Vision in der Hand, man kann sie irgendwie greifen.

00:42:55: tatsächlich Und da spiele ich auch Jacob Colliers Songs.

00:42:58: Manche sind ein bisschen zu wild, der das so hobbymäßig macht.

00:43:05: Aber im Grunde spiel ich die Songs ja...

00:43:08: Also ich habe auch mal versucht, Gitarre zu lernen.

00:43:10: Das ist aber sehr lange her und es hat nicht wirklich geklappt.

00:43:17: Wie macht man das denn mit fünf Seiten?

00:43:19: Das heißt dass alles was man an Akkordengriffen gelernt hat, ist ja hinfällig schlagartig.

00:43:26: Auf jeden Fall.

00:43:28: Also fast so, als wenn man noch mal ein neues Instrument lernt.

00:43:32: Die Seiten sind ja auch anders gestimmt in Quarten und Schwindeln also vier- und fünftonen Stippen.

00:43:37: Ganz andere Stimmung als die klassische Gitarre.

00:43:40: Und eine Seite fehlt natürlich.

00:43:48: Das macht es auch nochmal anders aber... Man hat nicht diese klassischen Gitarrenakorde, die man mal gelernt hat sondern sie sind ganz andere Griffe.

00:43:57: Es sind ganz andere Griffe, es sind die selben Akkorde, klar, dieselbe, dieselben Harmonie, aber es sind andere Griffen.

00:44:05: und ja deswegen ist das noch ein bisschen so als wenn man ein bisschen neues Instrument lernt.

00:44:11: Ist er vielleicht auch schon ein bisschen die Antwort?

00:44:13: Also ich persönlich tue mich mit insbesondere den letzten zwei Jahrzehnten der Popmusik schwer weil ich nicht mehr.

00:44:24: Ja, ich vermisse so ein bisschen die Innovation.

00:44:27: Es gab früher immer wieder mal... Jetzt bin ich halt auch schon sehr alt an dieser Stelle.

00:44:32: aber was wir sehen in den Achtzigern kamen auf einmal yes mit als Rockband und hatten die Elektronik entdeckt oder die Stones hatten das mit wie hieß es undercover of the night?

00:44:42: Was hatten sie dann auf einmal diese technischen digitalen Effekte entdeckten?

00:44:47: Und es gab immer wieder Michael Jackson mit black and white auf einmal rockig.

00:44:51: daher Es waren immer solche Brüche, die tatsächlich passiert sind.

00:44:54: Aber dann irgendwie so ab der zweitausender Wende war das alles nett aber vorausschaubar?

00:45:02: Ist es vielleicht auch die Chance dass so etwas dann entstehen kann weil wir natürlich auch neugierig sind auf neue Dinge und nicht immer Ähnliches haben wollen?

00:45:12: Ja genau ich glaube das ist die.

00:45:15: Ich würde gar nicht mal sagen, dass Dracar Pryor ja alles radikal anders macht.

00:45:20: So ich glaube nur Was er tut ist, er verbindet einfach Elemente die noch keiner vor ihm miteinander verbunden hat.

00:45:29: In der war es, sag ich mal.

00:45:31: Und das aber extremst?

00:45:34: Ja weil ich hatte ja gerade ein Beispiel gesagt, dass sich die Stones irgendwann auch mal Elektro-Effekte entdeckt.

00:45:40: Dann waren sie halt drin.

00:45:41: dann war das oh was machen die Stones da?

00:45:43: alle haben hingeguckt und fanden's dann doch irgendwann gut.

00:45:46: Aber es war halt eine Mischung von zwei Sachen und hier sehe Ich weiß gar nicht, wie viele.

00:45:54: Er lotet im Prinzip die Grenzen des Machbaden aus und verbindet dann noch Sachen, die vielleicht sehr ungewöhnlich sind, also Mikrotöne, negative Harmonien.

00:46:05: Das findet alles in seiner Musik statt und findet man ja im Prinzip in normaler Popmusik oder Musik eines populären Künstler werden.

00:46:18: Den Künstlers nicht unbedingt so wieder.

00:46:21: Also, da für ihn ist glaube ich das radikal Neuer die maximale Ausluhtung des musikalischen Universums.

00:46:31: Wenn ich dich da so über Musik reden höre, hättet es dann auch eine Musikkarriere bei dir werden können?

00:46:38: Ja also ja vielleicht.

00:46:41: aber da gibt's noch so viele Grenzen die mich damals davon abgehalten haben tatsächlich Gitarre zu studieren.

00:46:50: Also ja, ich hätte da bestimmt so als als siebzehn, achtzehn jähriger Lust darauf gehabt das irgendwie daraus aus der Territ zu machen.

00:46:57: Aber dann kann man vielleicht ein bisschen anfangen.

00:46:59: tatsächlich zurück also diese beiden Elemente Musik und Deutsch.

00:47:03: wir hatten es ja von den beiden Befechern.

00:47:05: Da hat sich dann das Deutsche irgendwie durchgesetzt ohne dass die Musik als Nebenfach immer bliebe.

00:47:11: Naja, das ist ein bisschen wie in dem was ich hier auch mache.

00:47:14: Natürlich hat die Sprache ja auch eine große Wirkung und wir haben natürlich die Chance immer wieder mal selbst in einer Meldung einen Stil zu brechen irgendetwas anders zu machen und damit auch zu irritieren und funktioniert heute immer noch.

00:47:30: Ja, stimmt also da ist sich Sprache und Musik sehr nahe.

00:47:38: Gut und du hast ja beides, ne?

00:47:40: Ich hab beides.

00:47:42: Und jetzt in diesem wundervollen Buch auch noch verbunden!

00:47:45: Ja ich hoffe dass das wirklich gelungen ist und bin da gespannt auf alle Reaktionen.

00:47:53: wieder kochen.

00:47:54: Gleich geht es weiter im Gespräch mit Dr.

00:47:56: Sebastian Foyes.

00:47:58: Dr.

00:47:59: Sebastian Feus war heute mein Gesprächspartner, wir haben uns über Jacob Collier unterhalten u. a., das ist der britische Musiker, der weltweit innerhalb kürzester Zeit riesige Arenen füllt und zum Mitmachen bewegt und vieles mehr.

00:48:16: ein Ausnahmekünstler würde ich jetzt mal sagen.

00:48:19: Ist es aber auch doch spannend dass ein Künstler in der digitalen Welt so hochgekommen ist und angefangen hat?

00:48:26: dann tatsächlich doch jetzt auch in der Analogen angekommen ist.

00:48:30: Ja, genau das ist so.

00:48:33: ja ob es nun auf der Konzertbühne ist oder im Buchform.

00:48:38: Das ist wirklich spannend zu sehen, dass da aus dem Digitalen heraus eine analoge Karriere weitergehen kann.

00:48:47: Er war letztes Jahr an Wiesbaden und ich kann das nur wenn es die Gelegenheit gibt, sich darauf einzulassen.

00:48:55: Und selbst wenn es ein nicht hundertprozentig anspricht, ist trotzdem ein guter Abend.

00:49:00: Ja!

00:49:01: Das stimmt das sehe ich genauso.

00:49:03: Das sehen auch viele Leute die ich schon mitgeschleift habe zum Konzert und zwar gerade.

00:49:07: Okay.

00:49:09: Ah, ist ja so Sebastian will wieder ins Konzern.

00:49:13: Ja, jetzt sind's tatsächlich so durch das Buch

00:49:17: usw.,

00:49:17: natürlich bei mir im Freundeskreis dann auch noch mal irgendwie für extra Tension gesagt sagen muss jetzt natürlich auch mal im Konzert gehen und dann war ich letztlich ja mit einer Freundin in Hamburg.

00:49:29: Und die kannte ihn vorher auch nicht hat aber dann wirklich gesagt also ich muss mich zu Hause nicht unbedingt durch Spotify Lists machen, aber dieses Konzerte ist schon echt wirklich beeindruckend gewesen.

00:49:42: was wollen wir denn mehr als schöne Momente?

00:49:45: letztendlich ist es doch also komprimiert ist das auf dass es im Leben ankommt

00:49:50: Genau, und dass das wahrscheinlich sein größtes Verdienst hat, dass er diese Momente schafft.

00:49:57: Und sehr schön, dass du es geschafft hast um die Momente dieser Texte zu bauen.

00:50:03: Vielen Dank!

00:50:04: Ich danke dir für dieses Gespräch.

00:50:06: Sehr gerne!

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