Wie sehr bestimmt das Internet, was wir denken, kaufen und für richtig halten?
Shownotes
Wir lesen Bewertungen, vergleichen Sterne, vertrauen Empfehlungen und lassen uns von Likes, Rankings und Algorithmen beeinflussen – oft, ohne es zu merken. Im Sonntagstalk spricht Volker Pietzsch mit Maren Hartmann über die Macht von Online-Bewertungen, Social Media und digitalen Meinungsmachern.
Ausgehend von ihrer wissenschaftlichen Arbeit und ihrem Buch „Ich frag mal kurz das Internet“ erklärt Maren Hartmann, warum wir unsere Entscheidungen immer häufiger an den Urteilen anderer ausrichten, wie Bewertungen unser Kaufverhalten beeinflussen und weshalb wir lernen müssen, digitalen Informationen kritischer zu begegnen. Dabei geht es auch um Fake-Bewertungen, den Einfluss von Algorithmen, die Jagd nach Likes und die Frage, wie wir wieder mehr Vertrauen in unsere eigene Urteilskraft gewinnen können.
https://www.amazon.de/Ich-frag-mal-kurz-Internet/dp/3986412638
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00:00:00: Mein heutiger Gesprächspartner ist weiblich Name.
00:00:05: Die Frage, die man Frauen nicht stellt... ich mache es trotzdem immer wieder alter!
00:00:09: Ganz frische, thirty-six.
00:00:12: Geburtsort?
00:00:13: Bahrendorf.
00:00:16: Beruf
00:00:18: Mutter Elternzeit.
00:00:20: Einige sagen Pause andere sagen Mehrarbeit und ich traue mich noch nicht zu sagen Autorin.
00:00:27: Okay Kommen wir später drauf.
00:00:29: Aber ich weiß, als die Kinder bei uns ins Leben kamen, finde dieser Begriff Mutter-Vater ... Das ist schon verrückt was das auf einmal für insbesondere in ersten Lebensjahren eine Zeit einnimmt.
00:00:42: Das zweite Kind läuft dann so nebenbei aber das erste Kind fand ich schon abenteuerlich und es hat total viel Zeit gekostet.
00:00:49: Insofern ist da schon etwas dran.
00:00:51: also das ist Vollzeit!
00:00:53: Ja, das ist wohl wahr.
00:00:55: Wobei mir immer gesagt wird ich soll nicht über meine Kinder sprechen weil die so Anfänger-Bewies sind.
00:01:01: tatsächlich Deswegen schweige und genieße Ich einfach und stimme schweigend auch zu
00:01:09: Hast du Hobbys?
00:01:09: Und wenn ja welche?
00:01:10: doch
00:01:11: Kinder sind sehr einnehmen.
00:01:12: Meine Hobbies sind Spieltags spazieren gehen und Kita faden.
00:01:17: Okay, also es ist dann doch da.
00:01:21: Hast du so etwas wie ein Lebensmotor?
00:01:23: Also muss kein Spruch sein, muss man aber auch nicht haben.
00:01:27: Tatsächlich ein wenig purer Wider erklären oder ja purer Wieder Das heißt, das Leben quasi genießen wie es ist.
00:01:39: Nicht mit den Vergleichen die mehr haben sondern denen, denen's schlechter geht und es entstanden durch einen Kostarika-Urlaub wo ich die Leute sehr um ihre Lebensweise beneidet habe was wieder purer widerspricht weil da geht auch nicht um Neid sondern einfach dankbar und glücklich zu sein mit dem was man hat Und nicht gucken was der Nachbarn mehr hat sondern vielleicht was jemand anderes weniger hat und dann mehr wert schätzen Wo man gerade ist,
00:02:03: das ist ja schon fast gleich der Tisa auf weitere Inhalte unseres Gespräches.
00:02:08: Ich empfinde dass wir leben in einer verrückten Welt, dass wir oft nicht mehr zufrieden sind mit dem was wir eigentlich wollen sondern uns daran ausrichten etwas was ich dass da irgendjemand mehr hat.
00:02:21: also ich würde noch nicht mal auf das weniger gucken sondern einfach Wir sollten einfach mehr bei uns bleiben und sagen, will ich das?
00:02:27: Und wenn ich nicht bereit bin, dass und das zu machen um vielleicht das teure Auto zu haben ist es okay.
00:02:33: Ja, ja, das stimmt.
00:02:35: Es ist zum einen dieses was der andere hat möchte ich auch haben.
00:02:38: aber auch Was denkt in die Gesellschaft was ich haben muss?
00:02:42: also mit Mitte dreißig bis vor zwei Jahren war ich Kinder los und dann wird auch eine Mitte Dreißig lange Beziehung keine Kinder nicht verheiratet.
00:02:52: Was ist mit der nicht richtig?
00:02:53: Noch nicht mal ein Eigenheim.
00:02:54: Also, was hat die gemacht in ihrem Leben bisher?
00:02:58: Auf den Druck da!
00:03:00: Ja und ich glaube wir sollten uns immer wieder befreien und immer schauen sind wir eigentlich bei uns oder sind wir irgendwo woanders?
00:03:06: Wir sollten unser eigenes Leben irgendwie leben.
00:03:09: Und vor allem im Auge behalten.
00:03:12: Die Menschen, die mit dir zu tun haben, was meinst du?
00:03:14: sagen sie über dich?
00:03:15: Was macht dich aus?
00:03:17: Oh Gott wahrscheinlich... Sollte ich bevor ich den Mund aufnache nachdenken?
00:03:23: Ja oder spontan raus.
00:03:26: Also sehr offen, manchmal zu offen vielleicht.
00:03:30: Redet sehr gerne.
00:03:31: Manchmal auch zu viel.
00:03:33: Da müssen wir jetzt irgendwas rausschneiden später.
00:03:36: Die Frage habe ich nicht erwartet.
00:03:38: Dann war es doch schon mal eine gute Frage würde ich sagen.
00:03:41: Ich fand's okay.
00:03:41: also das ist mich beruhigt dass wenn jemand sagt er redet soviel weil dann muss sich mir für hier die nächsten Zeit, keine Gedanken machen und keine Sorgen machen.
00:03:51: Also insofern bin ich jetzt beruhigt.
00:03:53: Aber auch inhaltlich zu viel.
00:03:54: Warum hast du das denn erzählt?
00:03:56: Oh!
00:03:58: Maren Hartmann ist meine Gesprächspartnerin.
00:04:01: Um Bewertungen-und Meinungsmacher geht es gleich im Gespräch mit Maren Harthmann.
00:04:06: Sie is' meine Gesprächstpartnerin.
00:04:08: Erzähl mir was über Wahrendorf
00:04:10: Warendorf.
00:04:11: Statt des Pferdes war als Kind total super, auch wenn ich nicht vom Pferdehof sondern von einem Hof mit Kühn komme.
00:04:19: Es wurde immer langweiliger im Laufe der Zeit und mit Achtel bin ich geflüchtet.
00:04:25: Das ist diese Klasse.
00:04:26: Ich habe kein Bild, oder doch ich hab glaube ich einen Un... Also ich bin in Karmen geboren also ich kenne ein... nicht ganz so weit weg ja und ich habe ein Bild von der Region.
00:04:35: das ist glaube ich tatsächlich sehr ländlich geprägt sehr von der Landwirtschaft.
00:04:39: Das sieht schon so ein bisschen aus wie wenn man in Niedersachsen dann ist wo irgendwie viele Kühe und lange nix?
00:04:45: Ja genau!
00:04:46: Also Niedernachsen ist ja quasi nebenan.
00:04:48: Also ich glaub wir brauchen von uns aus eine halbe Stunde nach Niedermachen.
00:04:55: Ja, grundsätzlich ist es... Also ich sage immer Warenhof, weil das die nächstgrößere Stadt ist.
00:05:00: Also geboren in Warendorf aber auch aufgewachsen.
00:05:04: Es gibt ja dann den Moment wo die Orte es nicht zu einem gelben Ortsschild geschafft haben sondern grün mit gelben Buchstaben sogenannte Bauernschaften und ich sag mal Ich bin in dieser Bauernchaft groß geworden.
00:05:18: der nächste kleinere Ort da bin ich dann zur Schule gegangen Der hat genau eine Fußgängerampel Und zu meiner Zeit gab damals noch drei Bäcker, ich glaube heute gar keinen mehr.
00:05:28: Und Warendorf ist dann die nächste größere Kreisstadt wo man hin will wenn man Lebensmittel braucht.
00:05:33: Das heißt also ein Kind vom Land!
00:05:37: Ich kannte das mit den Schildern.
00:05:39: Das habe ich noch nicht gehört, das kannte ich noch nie.
00:05:41: Ich kenne hier zwar auch sehr kleine Dörfer die haben aber trotzdem noch ein eigenes Bild.
00:05:46: Ich muss mir das mal anschauen.
00:05:48: Das finde ich spannend und das ist halt genau das was du gerade gesagt hast.
00:05:52: Das ist natürlich in der Kindheit wahrscheinlich erst einmal schick weil man viele Freiheiten hat und viel draußen sein kann.
00:05:59: In der Jugendzeit wird es natürlich schwierig weil dann möchte man andere Dinge machen
00:06:03: Und kommt nicht weg.
00:06:04: Genau, der Bus fährt an den Werktagen und am Wochenende weil man Glück hat ein oder zweimal... ...und wenn man dann mit dem Fahrrad die Radwege sind nicht beleuchtet und im Dunkeln abends zurück ist auch schwierig.
00:06:16: Man isst gefangen!
00:06:18: Das war vielleicht mein Ausbruch dann relativ früh mit acht Jahren schon zur Folge hatte.
00:06:22: Das heißt aber schon mit der Schule ging das halt los dass es irgendeinen Weg raus gab, der irgendwie täglich genommen werden musste?
00:06:29: Ja, morgens früh zum Bus laufen den Nachbarn, die ein paar mehrere zehn bis hunderte Meter wegwohnen.
00:06:37: Und hat man sich an der Busseilustelle getroffen, gegenseitig aufeinander aufgepasst und ist dann zur Schule gefahren.
00:06:43: Warst du eine gute Schülerin?
00:06:45: In welcher Klasse?
00:06:49: Also ich glaube...
00:06:52: Eine gute Gegenfrage!
00:06:53: Die merke ich mir.
00:06:55: Das ist ne Standardfrage, das ist ein Punkt, den lasse ich in keinem Gespräch aus was aber vielleicht auch an meinem persönlichen Trauma liegt.
00:07:03: Also Grundschule habe ich ganz gut geschafft.
00:07:05: Es ging dann zur Realschule, wo ich zum Ende hin gemerkt habe, dass es ernst ist und die Noten für den weiteren Weg erst wichtig sind.
00:07:16: Ich habe das Minimalprinzip angewendet würde ich sagen.
00:07:21: Dann habe ich Fachabitur gemacht und das habe ich mit einer Eins vorne bestanden.
00:07:26: Je älter ich wurde, desto mehr wusste ich, dass die Notend besser werden mussten.
00:07:31: Gut, jetzt mittlerweile weiß ich den Noten interessieren kann.
00:07:34: Manchmal ärgere ich mich aber... Ich glaube, ich habe das ganz okay geschafft!
00:07:40: Ich hab sogar noch was ganz anderes später in meinem Berufsleben gelernt.
00:07:43: wenn man halt Menschen einstellt oder Teams baut dass man feststellt, dass nicht immer die Schulbesten die Besten sind
00:07:51: Dann hätte ich mich wahrscheinlich mit dem Zeug in meiner achten Klasse bei dir geworben.
00:07:55: Ja, aber das ist so verrückt weil man denkt normalerweise ganz oft nicht um unbedingt einen Zusammenhang.
00:08:02: Das heißt, wenn man in der Schule irgendwie besonders gut war, heißt es nicht dass man ein Job besonders gut macht.
00:08:08: Ja ich habe das bei vielen Beispielen Wenn man so Mitschüler anschaut.
00:08:12: jetzt die konnten einfach gut lernen Gut auswendig lernen oder gut irgendwie das gelernte In die Klasur bringen.
00:08:21: Aber das hat wenig mit dem Leben zu tun.
00:08:23: oft
00:08:24: Ja, es geht dann manchmal mehr.
00:08:25: Wir brauchen dann oft im Alltag diese lösungsorientierten Geschichten und da muss man eine Entscheidung treffen und die steht dann halt ganz oft nicht in irgendeinem Lehrbuch sage ich mal sondern die ist einfach dann etwas... Ich muss es entscheiden!
00:08:39: Und die Eins in Mathe hilft mir nicht bei der Steuererklärung.
00:08:42: Gut, das gibt so zwei drei grundlegende Dinge.
00:08:45: Drei Satz sollte man beherrschen aber den Rest habe ich nicht mehr gebraucht muss ich ehrlich zugeben.
00:08:52: Ich mache einmal am Wochenende noch eine schöne Kurven-Diskussion.
00:08:57: So nach der Schule.
00:08:58: hast du gewusst wo das hingehen soll?
00:09:01: Ich dachte, ich habe gewusst.
00:09:03: Ich bin in Hamburg gelandet und habe dort Sport im weitesten Sinne studiert.
00:09:09: Bin dann nach Essen gezogen, habe dort weiter Sport studiert – im Bachelor.
00:09:14: Und habe dann relativ schnell gemerkt, in dem Bereich arbeitet man entweder mit schlechten Arbeitszeiten oder mit schlechtem Gehalt und bin dann ins Gesundheitswesen gewechselt, betriebliche Gesundheitsmanagement um genau zu sein.
00:09:30: Und dort war ich dann mehrere Jahre bis ich nochmal langsam gedacht habe da muss noch mal was anderes her hab dann mein Master in Sales Management gemacht, berufsbegleitend und den dann hinterher in einem Wirtschaftsunternehmen also Privatwirtschaft umgesetzt als Assistenz der Geschäftsführung.
00:09:53: Gleich geht es weiter im Gespräch mit Maren Hartmann.
00:09:56: Um Bewertungen, im Internet geht es unter anderem heute hier im Gesprich mit Mareen Hartmann.
00:10:02: Okay da war jetzt ganz viel drin.
00:10:03: nochmal ganz kurz auf den Sport.
00:10:04: War das dein Ding?
00:10:07: Ja doch also mit Teamsport groß geworden.
00:10:11: Dann den Gefallen während des Sportsstudiums vor allem auch daran gefunden wie gut man sich fühlt wenn man einfach fit ist körperlich fit ist ausgelastet.
00:10:21: Es war dann auch total, also eine total schöne Zeit während des Studiums dann im Fitnessstudio zu arbeiten.
00:10:27: Weil ich mein Leben drei Jahre lang in Jogginghosen verbracht habe.
00:10:31: Also als es hinterher hieß... Ich muss ins Büro.
00:10:34: Hieß das für mich, ich gehe shoppen und kauf mir erst mal ne Team?
00:10:38: Die
00:10:38: hatte ich irgendwie nicht!
00:10:39: Also vom Outfit, vom Look her.
00:10:43: Also die Branche an sich hat mir total gut gefallen.
00:10:46: Das war alles so bequem Ja, aber also insofern dachte ich, ich wusste wo es hingeht.
00:10:51: Aber dann hat sich das ja nochmal gewendet!
00:10:54: Ich habe immer einen Respekt vor Menschen die so nebenbei ein Studium machen, ein Abendstudium oder sonst was machen weil das ist echt hart ne?
00:11:02: Weil man muss sich immer wieder noch aufraffen wenn man eigentlich sagt Es ist Zeit sich auf die Couch zu setzen ne?
00:11:10: Ja, weil ich finde das Wort nebenbei Das klingt ja auch so lapidar.
00:11:15: Also Ja, ich mach das jetzt nebenbei.
00:11:18: Aber es ist tatsächlich... Es ging gut aber nebenbei ist auch anders.
00:11:25: Ich trinke nebenbei Kaffee!
00:11:28: Das ist eher so.
00:11:29: das Nebenbei was man sich
00:11:32: dann vorstellt?
00:11:32: Also ich wollte es eigentlich eher aufwerten und nicht abwerten weil ich da wirklich hohen Respekt davor habe.
00:11:37: Weil ich merke, ich hab mir halt viele Sachen Autodidakte in meinem Leben beigebracht.
00:11:42: Das ist intrinsisch, das ist immer ein bisschen einfacher dann wenn man etwas lernen will.
00:11:46: Aber es ist dann schon... Es ist anstrengend, wenn man irgendwie was aus ich vielleicht mehr als acht Stunden sogar gearbeitet hat und sich da noch drei Stunden hinsetzt und versucht neue Inhalte zu lernen.
00:11:57: Und da merkt man halt, wenn wir das längere Zeit macht, was man tut.
00:12:00: Ja.
00:12:00: Mhm.
00:12:01: Weil's hat geklappt!
00:12:03: Okay.
00:12:04: So, und das heißt?
00:12:06: Wenn ich den Begriff Sales verkaufen höre, das heißt um was ging's genau?
00:12:12: Man lernt, am Ende nicht so wirklich angewendet habe.
00:12:16: Also es ist ursprünglich wahrscheinlich in dem Sinne gedacht so was Unternehmensberater lernen wie kann ich meine Verkäufe steigern?
00:12:23: Wie arbeiten Marketing und Verkauf ineinander?
00:12:26: also wie managere ich einfach auch meine Verkäufer und sowohl online als auch offline grundlegende Sachen für mich.
00:12:34: am ende war sie ja dann auch interessant wie Online-Verkauf funktioniert im Sinne von Wo schauen die Leute rauf?
00:12:42: Was brauchen sie, um eine Kaufentscheidung zu treffen?
00:12:45: und eigentlich alles was man sich so vorstellen kann.
00:12:49: Schon im spannenden Teil ist das Online-Bereich.
00:12:53: Da scheint es sich heute alles herumzudrehen.
00:12:56: Das heißt und alles was wir heute machen ich entdecke mich selbst manchmal wenn ich noch versuche sehr viel noch im stationären Handel zu kaufen.
00:13:04: Es gelingt nicht immer aber ich versuche es trotzdem nicht.
00:13:08: so trotz steht man dann auch im Geschäft immer noch da und guckt dann nochmal das Vergleichsangebot durch oder sucht noch mal.
00:13:16: Manche Ketten blocken das mittlerweile, dass man gar keinen Empfang mehr hin drin hat.
00:13:21: Also gehört auch ein bisschen zu dem Marketing Thema.
00:13:25: aber was ist denn da passiert?
00:13:27: nicht?
00:13:27: Weil es ja irgendwie zu deinem Thema geworden... Was ist da passiert, dass wir bei allem eigentlich sofort immer gucken gibt's da irgendwas?
00:13:35: Glaube das meiste sind zweier leisachen.
00:13:38: zum einen der wille zu sparen.
00:13:41: also online ist ja oft auch.
00:13:44: Die intention ich finde da irgendwo ein super gutes rabatt angebot ich kann sparen.
00:13:49: ich gucke mal kurz auf die preise aber auch die informationsflut.
00:13:54: wenn man jetzt einen Baumarkt nimmt und möchte sich über was informieren, dann hat man da drei Verkäufer die sich hinter den Regalen verstecken oder wenn man fragend aussieht laufen sie gefühlt noch schneller weg.
00:14:05: Das heißt das Internet ist natürlich einmal dafür um mich zu informieren über die Produktmerkmale.
00:14:12: Was gibt es vielleicht nur für Alternativen?
00:14:15: Glaube aber das allerwichtigste wo die Informationen auch herkommen sind aus den Bewertungen der anderen Leute, die dieselbe Erfahrungen mit Artikeln gemacht haben.
00:14:25: Mit dem Produkten oder auch mit Dienstleistungen.
00:14:28: Ich meine wenn ich jetzt zum Friseur gehe will ich am Ende sicher sein dass es gut aussieht.
00:14:33: natürlich verspricht der Friseure mir da blaue vom Himmel.
00:14:37: Aber am Ende interessiert mich vielleicht mehr, was denn die Frau, die vor mir auf dem Stuhl gesessen hat über den Friseur denkt?
00:14:43: Also zufrieden sind die Strähnchen hell oder pink oder lila geworden und das hat glaube ich noch mal ein anderes Gewicht wenn nicht einfach andere Leute Frage, die mir dann eine ehrliche Meinung geben weil sie einfach auch nicht mit dran verdienen.
00:14:57: Jetzt aber schon wieder bei dem Thema.
00:14:59: das heißt wir lagern unsere Entscheidung so ein bisschen aus und gucken, was andere denken.
00:15:06: Und genau das war das Problem, dass ich am Ende meiner Masterarbeit hatte, dass sich mir echt überlegt habe wie kann es sein?
00:15:14: Dass ich die anderen Leute darüber entscheiden lasse, was ich mir hier für den Fernseher in die Wohnungsstelle oder womit ich meinen Kaffee aufbrühe?
00:15:22: also das sind ja von kleinen Anschaffungen.
00:15:25: bis über womit fahre ich morgens dann mein Kind in die Tieta auto nehme Ich augenscheinlich darüber zu entscheiden wie ich mein Leben gestalte.
00:15:36: Ich bin das erste mal über dieses Thema gestolpert, also ich habe so eine Angewohnheit wenn ich irgendwas Unangenehmes was was ich wie ne Steuererklärung oder Buchhaltung oder sowas machen muss dann mache ich mir das immer gemütlich und meistens dodelt dann irgendwie irgendeinen Film nebenbei.
00:15:53: und tatsächlich geht es da auch los.
00:15:55: man guckt nach den Kartungen, die irgendwie ein Film hat.
00:15:59: wenn das dann irgendwie tausend Leute mit fünf Sternen bewertet haben.
00:16:03: Dann neigt man dazu eher mal an zu machen als nicht bis ich festgestellt habe mein Gott mir gefällt auch einen Film der nur zwei Sterne bekommen hat in der durchschnittlichen Bewertung weil er mich mehr anspricht.
00:16:16: und wenn ich jetzt nur nach dieser Matrix gegangen wäre hätte ich den film nicht entdeckt.
00:16:21: Ja, man wird natürlich vorgefiltert auch.
00:16:24: Also fünf Sterne Bewertungen werden wir eher angezeigt.
00:16:27: und ich mein gerade auch beim Thema Film gibt es so viele verschiedene Geschmäcker.
00:16:32: und wenn man jetzt nicht mit der Masse schwimmt oder die typischen kommerziellen Filme sich anguckt die die großlaufen und dann halt eher nischen Themen hat oder generell gute Filme, die gar nicht erst schaffen mir angezeigt zu werden weil sie zu wenig bewertet werden.
00:16:49: Weil Sie zu wenig gesehen werden.
00:16:51: Da ist man natürlich sehr eingeschränkt am Ende wenn man sich tatsächlich nur auf Bewertungen verlässt.
00:16:56: Gleich geht es weiter im Gespräch mit Maren Hartmann.
00:16:59: Woher bekommen wir unsere Meinung?
00:17:01: Bei vielen Dingen schauen wir heute immer zuerst ins Internet.
00:17:04: das ist Thema hier im Gesprich mit Maren Hartman.
00:17:09: Jetzt gerade zum Beispiel diese Google Bewertungen, das kenne ich durchaus auch von Menschen die Geschäfte haben.
00:17:16: Das entwickelt sich ja manchmal zu einer ganz bösen Waffe.
00:17:20: Es ist ein großes Geschäft geworden vor allem mit der Erkenntnis dass die Bewertung in der Power haben was die Kaufentscheidungen angeht Und da wo was dann zu holen ist, da gehen sie rein.
00:17:32: Also entweder kaufe ich mir gute Bewertungen oder ich kaufe Bewertung um meinen Konkurrenten schlechtzumachen.
00:17:38: also geht in beide Richtungen traurigerweise und... Dann ist auch die Frage wie weit kann ich mich noch auf diese Bewertungs verlassen wenn eventuell viele gefelgt sind?
00:17:51: Und haben kleine familiengeführte Restaurants überhaupt nur eine Chance wenn die großen Ketten oder großen Anbieter da Budget reinkumpen, um den kleinen Familienbetrieb in die Seite zu drängen.
00:18:07: Das hattest du gerade alles?
00:18:08: Hat dich gar nicht auf dem Schirm, das heißt wenn ich auf irgendeiner Plattform dann ist immer der best gerangte, der ist immer oben oder was?
00:18:15: Nicht nur der Bestgerangte auch mit den meisten Bewertungen also dass es wie bei Social Media die Sachen, die am meisten geklickt werden und am meisten bewertet werden.
00:18:25: Sie sind augenscheinlich am interessantesten und da klicken die Leute mehr.
00:18:28: Also packe ich direkt nach oben, damit die kleineren ein bisschen in den Hintergrund rundherum gerückt werden.
00:18:34: Aus Sicht des Plattformbetreibers natürlich sinnvoll.
00:18:37: er möchte die Leute möglichst lange auf seiner Plattform halten also nimmt er die Inhalte die scheinbar gut funktionieren nach oben.
00:18:43: Algorithmus ganz einfach aber führt dann tatsächlich dazu dass wir vielleicht die ja interessanten Sachen nicht entdecken.
00:18:53: Zum einen die interessanten Sachen und wenn man irgendwo neu starten möchte, muss man auch erst mal kämpfen um überhaupt gesehen zu werden.
00:19:01: Also ich glaube dass der Einstieg selbst einfach immer schwerer wird.
00:19:06: also vor allem wenn man bei null startet dann muss man doch erstmal eine Basis schaffen.
00:19:10: was macht das mit uns?
00:19:11: Wenn wir jetzt etwas was ich bei den großen amerikanischen Riesen auf dem Plattform Produkte sehen Und ich weiß es gar nicht.
00:19:19: Ich überlege jetzt gerade, ob ich mich von dem Ranking lasse?
00:19:23: Ich mich zu einer Kaufentscheidung tatsächlich wahrscheinlich ja, ne?
00:19:28: Du persönlich.
00:19:32: Aber die Mehrheit.
00:19:34: Ja, weil das ist ja vielleicht auch etwas was und das ist vielleicht das tückische Weil wir reden jetzt ja ganz bewusst über dieses Thema.
00:19:43: wenn ich jetzt aber sage, dass ich suche neuen Föhn und gucke einfach mal Was gibt es da Und von was lasse ich mich dann wirklich verleiten, wenn ich fünf Produkte habe die die gleichen technischen Details haben?
00:19:58: Genau das ist es auch.
00:19:59: Also worin unterscheiden sie sich?
00:20:01: am Ende wird mir erstmal also die Frage doch wie lange möchte ich nach diesem Föhn suchen?
00:20:05: Ich möchte mal kurz eben schnell bevor die Werbung vorbei ist den Föhen gekauft haben.
00:20:10: Dann gucke ich ganz am Anfang Das sind die ersten drei Die mit den meisten Bewertungen, die auch schon am meisten gekauft wurden Und guckt dann.
00:20:17: lustigerweise kaufe ich auch eher, wenn der vier Kommasinenstern hat als wenn er fünf Sternen hat.
00:20:24: Dann ist der schnell gekauft.
00:20:25: Wenn ich jetzt sage, ich möchte da viel investieren in einen Föhn, der entsprechende Marke auch hat und vielleicht nicht hier nur zwanzig Euro und morgen im Briefkasten ist, dann gucke ich halt ein bisschen länger, dann kann ich mir ohne Bewertungen verlieren Zum einen vielleicht auch das Unternehmen, was dafür investiert hat.
00:20:46: Dass dieser Föhn mir schnell angezeigt wird gut präsentiert wird.
00:20:50: dann vielleicht habe ich den ein oder anderen Influencer für Haar Styling der mir dann auch nochmal versichert mit dem kleinen Kennzeichnungs Hinweis Währung dass aber trotzdem dieser Fön obwohl er dafür Geld bekommt der einzig wahre ist.
00:21:06: und in mein Badetimmer muss es schwierig sich von all diesen Faktoren nicht leiten zu lassen weil das Internet ist quasi darauf ausgerichtet für uns die Entscheidungen zu treffen.
00:21:17: Da kommt jetzt noch ein anderes Feld mit rein, da kommt nämlich auch etwas was wirklich bei uns in der Gesellschaft fehlt das ist diese Medienkompetenz.
00:21:24: wenn ich täglich sehe was an Sachen geteilt wird im Social Media die man einfach ja also man braucht eigentlich nur einen ganz kritischen Blick drauf und weiß dass es Nicht wahr oder kann nicht wahr sein.
00:21:38: Oder zumindestens mal bedenklich und wird aber trotzdem geteilt, das heißt ich glaube da fehlt uns wirklich eine ganz gehörige Portion an.
00:21:49: ja ja Medienkompetenz Und du hast gerade was Schönes gesagt.
00:21:54: Das heißt wir wissen aber schon wenn ein Produkt nur fünf Sterne hat dass es wahrscheinlich auch nichts stimmt.
00:22:04: Ja, das ist so ein bisschen also so ein kleines psychologisches Modell was dahinter steckt.
00:22:09: Nämlich es ist einfach gesagt Es ist zu gut um wahrzusehen.
00:22:13: Also nicht unbedingt dass ich weiß dass sie diese fünf Sterne gekauft oder gefaked sind Sondern dass ich sage ja tatsächlich zu gut und war zu sein und vier Komma sieben erscheint mir irgendwie realistischer.
00:22:25: Das passiert auch gar nicht dass man da bewusst drüber nachdenkt aber Ich habe das selber bei mir.
00:22:31: dann Während ich dann dafür recherchiert habe, hab' ich selber bei mir gemerkt.
00:22:36: Das ist bei mir das Phänomen bei ... darf ich Markennamen sagen?
00:22:40: Ja klar!
00:22:41: Bei Liferando.
00:22:42: Okay...
00:22:44: oder sonst nennen wir es einem großen Essenslieferant.
00:22:48: Auch an dieser Stelle hebele ich das mal wieder auf, weil wir das so oft in Medien hören.
00:22:53: natürlich kann ich in einem Kontext wenn ich was erklären muss immer auch einen Markennamen sagen ja und ich muss jetzt auch nicht alle anderen ums noch schlimmer dann zu machen alle anderen auszählen Ja?
00:23:04: Das ist nicht notwendig.
00:23:05: das ist jetzt dein Beispiel.
00:23:07: Okay,
00:23:09: also auf jeden Fall bei Lieferando habe ich immer gemerkt.
00:23:12: Fünf Sterne vielleicht auch wenig Bewertungen wird noch schön gekennzeichnet mit dem Hinweis neu.
00:23:18: Da denke ich mir okay kann ja gar nicht sein dass ein neues Restaurant aus wie sie fünf Sterne hat nämlich lieber den mit den mehreren tausend Bewertung hat aber nur vier Komma sieben vier mal fünf Sterner und man denkt da gar nicht bewusst drüber nach.
00:23:30: es passiert einfach so und das ist bei ganz vielen fällen wenn man sich dann hinterher da mit dem Thema befasst, was im Internet passiert und was mit mir passiert.
00:23:41: Wenn ich darauf aufmerksam gemacht werde, was da genau im Kopf vor sich geht, dann hilft es auf jeden Fall mal drei Schritte zurückzugehen und zu gucken... Was passiert da gerade mit mir?
00:23:55: Ja, wobei natürlich ich sage wir diese diese fünf Sterne sind tatsächlich bei dem Beispiel das du gesagt hast.
00:24:00: Ein Restaurant ist neu hat vielleicht fünf Bewertungen hat fünf mal gut gepunktet.
00:24:06: Ich weiß auch gar nicht wer.
00:24:07: also wahrscheinlich bewerten eher auch Menschen die zufrieden sind und Menschen die gar nicht zufriedens sind.
00:24:14: so mittendrin.
00:24:15: Wahrscheinlich bewertet man gar nicht ist halt okay.
00:24:18: Das stimmt dass es tatsächlich auch ein Problem weil Selbst wenn das Essen gut schmeckt, dann sitze ich ja nicht da und schreibe eine Bewertung.
00:24:28: Ich bin ein Satz, lehne mich zurück aber wenn das essen außergewöhnlich gut war Dann denke ich mir der verdient jetzt aber nur gute Bewertungen.
00:24:38: also es heißt entweder außergewönlich gut sein oder Es muss so miserabel sein.
00:24:44: Dann haue ich noch mal eher in die Tasten und schreibt eine schlechte Bewertungs Und so neutrale stimmen.
00:24:51: das was mich dann tatsächlich als diejenige, die Hunger hat interessiert ist es einfach Portionen gut genug umsatz zu werden kriegt man sie gut runter.
00:25:00: Die stimmen bleiben meistens aus.
00:25:03: Ja also es fehlt eigentlich ich sage immer so diese ganze wichtige mittelblock.
00:25:09: ein aufruf an die leute
00:25:14: Ich hätte ja sogar noch ganz andere Vorschläge.
00:25:18: Also ich würde immer bevor ich jemanden eine negative Bewertung öffentlich gebe, da können wir auch mal über Datenschutz reden ob das auch dahin gehört muss ich überall allen mitteilen was ich mache.
00:25:29: also das ist ja auch eine Frage.
00:25:31: aber könnte, gut kann man nicht mit Klarnamen machen.
00:25:34: Okay wäre noch eine Lösung aber wenn ich nicht zufrieden bin mache ich eigentlich immer genau das.
00:25:39: Ich spreche denjenigen bei dem ich etwas bekommen habe, mit denen mich nicht zu frieden bin direkt an weil da sind ja zwei Dinge erstens werde ich meinen Unmut los und vielleicht bringt es was?
00:25:51: Das wäre die sinnvollere Variante vor allem auch mit dem Punkt bringt das was.
00:25:57: Ich glaube, dass aber viele gar nicht unbedingt Bewertungen schreiben um eine Verbesserung zu erzielen oder ein Mehrwert direkt an den Anbieter zu geben.
00:26:10: Sondern eher zum einen vielleicht andere davor zu warnen und natürlich auch weiterzuempfehlen weil man gute Erfahrungen gemacht hat.
00:26:17: dann ist es halt oft ein Ventil um einfach nur meinen Frust oder meiner Freude Ausdruck zu verleihen.
00:26:24: also gibt da verschiedene Möglichkeiten warum ich bewerte Wobei man auch sagen muss, grundsätzlich lesen viele, viele Leute die Bewertungen.
00:26:34: Aber tatsächlich schreiben tun nur einen Bruchteil der Leute.
00:26:37: Also es sind wenige Leute, die generell überhaupt Bewertung schreiben.
00:26:40: Viele, die davon sehren.
00:26:42: Gleich geht's
00:26:42: weiter im Gespräch mit Maren Hartmann.
00:26:45: Ich frag dann mal das Internet.
00:26:46: Das ist das Thema von Maren Hartmann, sie schreibt darüber wie wir beeinflusst werden durch Bewertungen, durch Postings und das ist Thema hier im Gespräch mit ihr!
00:26:58: Und wir waren gerade bei dem ganz großen Thema der Bewertung.
00:27:01: Ich mach das immer nach Aufforderung, es gibt's manchmal.
00:27:04: Wenn ich krieg dann irgendeine Mail oder hat gerade irgendwie so eine Knalltüte mich bei Google negativ bewertet.
00:27:10: kannst du bitte mal.
00:27:11: Und wenn da jemand ist mit dem ich halt... Also ja, daran sieht man doch wie das System funktioniert und wenn ich das Thema den ich gut kenne, den ich vertraue, dann mache ich das in diesem Fall auch.
00:27:23: Es gibt ja auch die Unternehmen, die da mittlerweile so ein bisschen das Modell danach ausrichten und Bewertungen zu bekommen.
00:27:30: Also große Kleidungshersteller, die dir online die Ware zuschicken haben dann drei bis vier Postkarten mit im Paket.
00:27:39: Hier kriegst du Rabatt, nämlich Bewerke.
00:27:43: Und dann drei Tage später eine E-Mail, wieso hast du noch nicht?
00:27:46: Also die merken auch auf jeden Fall wie wichtig Bewertungen für diese sind um zu überleben und auch das nicht nur gute Bewertung sondern auch viele Bewerten wichtig sind.
00:27:56: So wir hatten vorhin ganz kurz über die Schulzeit gesprochen und ich glaube bei dir war es die achte bei mir was die siebte Klasse die sage ich mal etwas nicht so perfekt lief.
00:28:07: und jetzt haben wir immer diese fünf Sterne.
00:28:11: Das ist ja verrückt, weil vom Schulnoten-Prinzip ist es eher eigentlich schlecht.
00:28:16: Richtig!
00:28:17: Da waren die Fünfe nicht so pralle.
00:28:20: Ja, als gibt's tatsächlich... das hat mich auch zwischendurch interessiert aber ich habe nichts gefunden, wann diese fünf Sterne entstanden sind und warum sie fünft sind.
00:28:32: Es gibt natürlich das amerikanische System.
00:28:34: da gibt es glaube ich dann A bis F also die Schulnoten wo aber Also das Schlimmste ist der schlechteste oder mit am meisten Potenzial bietet noch.
00:28:48: Aber es ist tatsächlich verrückt, dass jetzt nicht quasi die eine große Stern das Beste ist sondern man die fünf braucht, die man in der Schule vermeiden wollte.
00:28:58: Ist verrückt wie bist du an dieses Thema gekommen?
00:29:00: Das heißt das ist ja irgendwie ein Alltagsding.
00:29:04: Man sieht das einfaches da Und und du hast dich ja wirklich jetzt so intensiv damit befasst, was dahintergründig halt auch passiert.
00:29:13: Aber erst mal könnte man hier drüber hinweggehen sind Bewertungen?
00:29:17: Ja es war tatsächlich.
00:29:20: wir müssen in der Zeit ein wenig zurückreisen zum Masterstudium zu meiner Masterarbeit die den Schwerpunkt hatte wie Amazon bewertungen unser Kaufverhalten beeinflussen beziehungsweise wie die Amazon-Rezentierung gestaltet sein muss, damit sie mich beeinflusst um das mal vereinfacht auszudrücken.
00:29:41: Am Ende ist es aber so dass weder ich noch irgendjemand anderes diese Massathesis nochmal lesen möchte sei denn als Schlafmittel vielleicht.
00:29:48: da geht's halt viel um Statistik und grob zwei Millionen Amazon Bewertungen die man sich angeschaut hat in ihren Merkmalen und dann geguckt hat.
00:29:57: was genau macht das mit mir?
00:29:58: fand ich dir jetzt hilfreich oder nicht?
00:30:00: Und das Thema an sich fand ich aber viel zu wichtig, als dass man das jetzt in so einer Thesis im Schrank verstauben lässt.
00:30:07: Und damals habe ich mir gesagt, wenn ich irgendwann mit Kindern zu Hause sitze und viel Zeit habe – damit dachte ich ja noch naiverweise mit Kindern hat man viel Zeit zuhause -, dann schreibe ich darüber ein Buch was die Leute auch lesen wollen also etwas unterhaltsamer, mit einem bisschen Witz, mit Anekdoten aus dem Alltag wo man sich selber erwischt oder sich selbst wieder erkennt wo ich mich von den Meinungen anderer leiten lasse.
00:30:36: Seitdem ist mein kleines Notizbuch mit mir gereist und immer wenn ich dann gemerkt habe, oh hier ist gerade wieder der Schwerpunkt nicht auf das was ich möchte sondern ich suche etwas andere wollen und gucke mal danach immer im Notizbuch gelandet.
00:30:50: und ja mit dem ersten Elternzeit wurde es dann in ein Buch verwandelt.
00:30:57: Ich finde es für das sehr spannend, dass dieses Thema tatsächlich dann zwei Hundert Seiten füllt.
00:31:02: Aber es geht halt wirklich um mehr.
00:31:04: Du hast jetzt gerade schon das Beispiel Amazon gebracht.
00:31:07: Das heißt dieser Bereich der Bewertungen wie viele Sterne vergeben sind.
00:31:11: was da drunter steht führt dann tatsächlich zu Kaufentscheidungen?
00:31:16: Ja oder halt
00:31:17: nicht.
00:31:18: Oder halt nicht genau.
00:31:20: Es zeigt mir Vor allem auch diese unterden Rezensionen kann ich ja dann angeben, weil diese Information hilfreich für mich.
00:31:28: Auch das was macht diese Bewertung für mich hilfreich und was nicht?
00:31:32: Das ist nicht unbedingt der Inhalt da drin steht sondern auch dieses kleine Hinweis verifizierter Kauf.
00:31:40: Also ich vertraue dieser Bewertung, weil durch dieses Batch wäre Fizia da kauf.
00:31:45: Ich weiß der hat das wirklich auch bekommen und wirklich gekauft und wirklich Geld ausgegeben Und dann wird er mir schon die Wahrheit sagen.
00:31:53: gleich geht es weiter im Gespräch mit Maren Hartmann.
00:31:56: Wir lassen uns
00:31:57: heute
00:31:58: sehr
00:31:58: stark
00:31:58: lenken, sei es auf
00:32:00: Streamingdiensten
00:32:01: dass wir uns die Bewertungen
00:32:02: anschauen.
00:32:02: Wie viele Bewertung hat ein Titel und wie viele davon sind gut?
00:32:06: Und so ist das natürlich auch im täglichen Einkauf im Internet bei den großen amerikanischen Plattformen!
00:32:11: Das
00:32:11: ist gerade
00:32:12: Thema im Gespräch mit Marin Hartmann.
00:32:15: Ich weiß,
00:32:15: ich hab mal eine Reportage gesehen das also gerade auch in dem Amazon in diesem Universum halt tatsächlich viel gemogelt wurde.
00:32:23: Das heißt da gab es auch Agenturen die irgendwie dann Menschen beauftragt haben das zu kaufen und an den Betrag sobald man das eingereicht hat mit einer Provision wenn das ordentlich bewertet war wieder zurückerstattet.
00:32:35: Das heisst alle Systeme haben auch die Gefahr dass sie massiv manipuliert werden.
00:32:43: Es war damals, also das sind achtzehn auch schon so.
00:32:46: Ist jetzt aber auch schon fast zehn Jahre her.
00:32:49: Es ist sicherlich mehr geworden vor allem durch KI.
00:32:52: da ist es ja noch mal leichter irgendwie sich Bewertungen schreiten zu lassen.
00:32:57: Aber grundsätzlich besteht immer die Gefahr dass was ich da lese nicht wirklich authentisch ist.
00:33:05: Okay, das heißt bei KI hat man vielleicht noch die Chance weil da gibt's ja mittlerweile Tools oder Buzzwords, mit denen man das sieht.
00:33:14: Aber es mache ich natürlich bei einer Produktrecherche eigentlich nicht, ne?
00:33:17: Das heißt, da gucke ich ja nur oberflächlich drauf und sage okay dass das das das und dann treffe ich die Entscheidung.
00:33:23: Das ist ja oft auch ein Prozess der gar nicht lange dauert.
00:33:28: Genau vor allem wenn wir wieder beim Beispiel föhnen sind den ich mal eben schnell vor dem nächsten Werbeblock bestellen möchte, dann gehe jetzt natürlich auf die Bewertungen und gebt die Bewerbung dann auf einer anderen Seite ein, um zu gucken ist sie echt oder nicht.
00:33:43: Da geht es halt schnell.
00:33:44: Also für meine Entscheidung ist das die Abkürzung zu sehen.
00:33:48: Das sind viele Bewertung, das ist der Durchschnitt der Sterne und viele Menschen werden schon nicht
00:33:53: lügen.".
00:33:55: Was machen, wenn man das Thema so... Bewertungen machen, das ist ja letztendlich jeder der von uns in Social Media unterwegs ist.
00:34:04: Ist ja auch schon dieses Haschen nach Bewertung ne?
00:34:06: Dass er sich schreibe was und wie viele Likes kommen unter meinen Beitrag.
00:34:11: Ja und jeder Like gibt mir natürlich einen kleinen Kick weil das was ich interess... weil dass was ich geteilt habe ist interessant.
00:34:21: also interessiert ihr kriegt jetzt eine Unmeng an Likes.
00:34:24: Mensch ich hab doch ein richtig cooles Frühstück.
00:34:27: Diese Bestätigung der Leute, die ich dafür bekomme.
00:34:31: Die sorgt natürlich für ein gutes Gefühl.
00:34:33: Jetzt sind wir doch bei dem Punkt.
00:34:34: also schönes Beispiel Avocado Toast.
00:34:38: Normalerweise wenn ich diesen Avocado toast gerne esse und ihn mir mache dann sollte mir das doch schon genug sein.
00:34:46: was ist das?
00:34:47: Was ist damit uns nicht in Ordnung?
00:34:49: Und Ich gehöre hier und da auch dazu was es mit Uns Nicht In Ordnung.
00:34:52: Das wird es teilen und Dann Tatsächlich Eine Bewertung Auch noch geben.
00:34:58: Es ist tatsächlich die Sucht nach diesem guten Gefühl Bestätigung zu bekommen für mein Lebensstil sozusagen, es ist dieses Ich werde von einem gemocht, ich sehe das an den Likes, die ich bekomme und es gibt immer so einen kleinen Dopaminkick.
00:35:19: Das heißt wie beim Glücksspiel auch.
00:35:22: Ich habe auf einmal so ein aufregendes, gutes, kribbelndes Gefühl.
00:35:25: ich kann es kaum erwarten nochmal den Beitrag irgendwie zu aktualisieren, zu gucken ob noch mal Likes dazugekommen sind.
00:35:33: Es ist tatsächlich einen guten Gefühl.
00:35:39: Ich hatte mal in einem Gespräch das funktioniert tatsächlich ist aber auf Dauer nicht durchhaltbar weil's nicht so schön ist.
00:35:45: Es wird deutlich unattraktiver wenn du deinen Bildschirm auf Schatz weißt stellst Weil die roten anzeichen, wie viele gerade eine Nachricht gelesen haben.
00:35:59: Geht
00:36:00: drastisch in der Wahrnehmung runter.
00:36:02: Das funktioniert aber es macht halt auch keinen Spaß wenn man weiß was das Gerät alles kann und wie schön dass er auszieht und tatsächlich dass du nicht dieses.
00:36:12: ich muss jetzt mal sofort gucken da ist dann tatsächlich weg.
00:36:14: also der spielt eine große Rolle.
00:36:17: ja Ja, das ist erschreckend und es startet ja auch nicht direkt damit.
00:36:23: Es ist so ein Sog der einen reinzieht.
00:36:26: Also vielleicht am Anfang auch nur die Neugier?
00:36:28: Was ist das für eine Plattform?
00:36:30: Was passiert da?
00:36:31: Da komme ich posten mal was!
00:36:33: Und dann kommen die ersten Beiträge mit drei, vier Likes.
00:36:38: Vielleicht die Nachbarin oder die alte Schulfreundin.
00:36:41: Dann passiert genau... dass ich mir dann angucke, was macht denn die alte Schulfreundin jetzt?
00:36:47: Zehn Jahre nicht mehr gesehen habe.
00:36:48: Da war sie auf Bali und dann hat sie da ihren Avocado-Toast in der Hand und ... Dann kommt genau das Gefühl, wovon wir ganz am Anfang gesprochen haben.
00:36:57: Ich orientiere mich auf einmal, was der andere mehr hat und ich nicht hab Und vor allem wenn ich sehe, dass mein Beitrag jetzt von drei Gleitbunden, was total toll ist, hat aber trotzdem die alte Schulkameraden fünfhundert Likes Und dann kommt das gefährliche Fomo, also dass viel offen ist, ich verpasse hier was.
00:37:17: Ich sitze ja auf meiner Tauch und gucke die neuste Staffel von irgendwas, während man dessen meine alten Schuhfreundin an den Stränden der Welt herspaziert und da kommt halt dieses Gefühl, ich muss da vielleicht mithalten oder ich muss dahinterher.
00:37:41: Es werden immer mehr Likes, je toller mein Leben zu sein scheint.
00:37:45: Ich halte jetzt dagegen wenn ich nicht nach Bali will?
00:37:48: Dann sollte mich das nicht tankieren!
00:37:51: Ansonsten muss sie gucken dass sich vielleicht nach Bali komme.
00:37:53: ja also das wäre der Umgang damit.
00:37:56: aber Wenn ich nicht noch Balibil würde mich es nicht tangieren würde mich freuen.
00:38:00: ach guck Hat so hoffentlich viel Spaß.
00:38:02: das wäre jetzt mein Gedanke dabei.
00:38:05: Ja Ja, und so unterschiedlich sind die Leute.
00:38:08: Also die einen, wo ich dann auch versuche immer mehr hinzukommen... Ich gucke jetzt nicht, wo ist sie?
00:38:16: Wo ich nicht bin!
00:38:17: Sondern ich bin total zufrieden da wo ich gerade bin weil es gibt Leute den geht's halt auch deutlich schlechter.
00:38:24: Und das ist diese Gefahr, ich gucke immer nur auf die denen es besser geht und klar man sollte immer bei sich bleiben auf sich schauen Und wenn man sich aber dennoch mal irgendwie etabt fühlt zu sehen, mir fehlt was.
00:38:37: Dann hilft es manchmal zu gucken auf die, die noch weniger haben?
00:38:41: Naja, das ist eine gewisse Logik weil natürlich... Wenn es mir besser geht habe ich natürlich auch mehr Gelegenheit irgendwelche Dinge zu inszenieren und kann somit bessere Bilder produzieren.
00:38:53: Richtig!
00:38:56: Das ist der Strudel in denen wir reingesogen werden, wenn wir in den Handy schauen.
00:39:00: Gleich geht's weiter im Gespräch mit Maren Hartmann.
00:39:04: Ich frag mal kurz, dass
00:39:05: Internet wie Bewertungen, Trends und Meinungen unser Denken
00:39:08: lenken.
00:39:09: Das ist das
00:39:10: aktuelle
00:39:10: Buch von Maren Hartmann.
00:39:12: Sie ist meine Gesprächspartnerin
00:39:14: Und heute müssen wir halt noch aufpassen ob das überhaupt echt ist was ich da sehe?
00:39:18: Das ist ja der nächste Punkt weil Wir leben ja in einer Zeit in der insbesondere in Videos und Bild in künstlicher Intelligenz Dinge entstehen Und ganz schnell habe ich mich selbst in eine Szene reingemacht, in der ich gar nicht war.
00:39:38: Ja das wird immer mehr und ich glaube auch immer gefährlicher und es ist ein total großes Thema was am Ende ein eigenes Buch verdient.
00:39:51: Ich frage mal kurz das Internet.
00:39:53: Lass uns ja gerade einmal für wen ist denn das Buch?
00:39:58: Ich meine, da muss man ja zumindest schon mal so ein bisschen den Willen haben sich auch vielleicht auch wieder so ein bißchen autonom zu werden.
00:40:05: Wieder zu sagen hey pass mal auf ich möchte mich so die Werden alle täglich manipuliert aber ich möchte nicht so wenig manipulieren lassen wie möglich?
00:40:13: Ja oder ich möchte mir zumindest bewusst sein dass ich gerade manipulierte werde was ja auch vollkommen in Ordnung ist.
00:40:20: Hat das Buch extra so geschrieben kein Fachbuch ist, also es ist jetzt nicht mit den Fachbegriffen übersät.
00:40:29: Es soll spart machen zu lesen.
00:40:31: ich möchte die Leute zum Schmunzeln bringen wenn sie es lesen einmal weil sie sich vielleicht ein bisschen ertappt fühlen und ähnliche Situation kennen aber auch weil's einfach auch ein paar Kleinigkeiten gibt die ich machen kann um da leichter rauszufinden.
00:40:47: Und am Ende ist das Buch für alle den Satz ich frag mal kurz das internet schon gesagt oder gedacht haben.
00:40:56: Ja, also ich sehe es tatsächlich.
00:40:57: ich höre dass oft ich höra auch oft heute den satz ich frage dann mal die k i. also das ist so wahrscheinlich der nächste.
00:41:03: der nächste ist ja letztendlich das gleiche prinzip was dahinter steckt und Ich seh das ein bisschen als ein appell doch wieder so diesen eigenen gesunden menschenverstand anzuwenden Und sich selbst häufiger Mal zu vertrauen.
00:41:21: Ja, sich selbst vertrauen und vor allem auch die Verantwortung nicht abzugeben.
00:41:27: Weil am Ende entscheidet trotzdem ich selber was ich kaufe, was ich mir angucke wo ich essen gehe Und ich kann am ende dann niemandem die Schuld dafür geben außer mir selbst.
00:41:38: Also sollte ich zumindest bevor ich eine Entscheidung treffe oder mir eine Meinung bilde so gut informiert sein dass Ich selber diese entschieden habe und Nicht blind dem internetvertraue.
00:41:51: Bewertest du im Internet?
00:41:54: Nein.
00:41:58: Ich nehme es mir vor, ich müsste auch lange überleben ob ich das schon mal gemacht habe oder wann aber ich gehöre tatsächlich was das angeht zu der Mehrheit die nicht bewertet.
00:42:11: und ich hatte mich schon geautet ich mache es auf Anforderung tatsächlich ja dann mache ich es wenn ich wirklich gebeten werde.
00:42:18: Aber ich glaube, dass sich das auch noch nie aus eigener Motivation gemacht.
00:42:22: Weil weil ich tendiere auch wirklich dazu.
00:42:25: Gut jetzt natürlich versuche ich, wenn du einen Föhn bestellst sagst, sagst du nicht?
00:42:29: Das war jetzt toll!
00:42:31: Ich glaube aber wenn du in einer Gastronomie warst und es war gut dann finde ich darf man auch sagen, dass es gut war.
00:42:37: Und wenn irgendwas nicht stimmt, finde ich kann man auch nett und freundlich sagen, das hat mich gestört.
00:42:46: Also mein Anreiz wäre, wenn mir jemand Kritik sagt an dem was ich mache dann denke ich drüber nach.
00:42:52: Ist es mein Verschulden kann ich etwas verbessern und diese Chance finde ich ist fair, wenn man die jemanden gibt.
00:42:58: also Ich bin da auch eher das Team ich spreche die Leute direkt an ob sie das Essen ist was nicht geschmeckt hat oder die Frisur die beim Fusörnig toll war weil nur dann kann noch mal nachgebessert werden oder generell zu einer Verbesserung führen.
00:43:16: Vielleicht sollte ich mir das als Vorsatz nehmen, auch mal mehr Bewertungen zu schreiben.
00:43:24: Mir fällt aber gerade noch ein Ding ein.
00:43:26: Das gab es früher schon in Internetforen
00:43:30: d.h.,
00:43:30: wenn man eine Lösung für ein Problem sucht dann findet man oft ausführlich das Problem geschildert von jemanden der um Hilfe bittet Und dann findet man zwanzig Einträge darunter, die sich mit der Rechtschreibung beschäftigen.
00:43:46: Mit irgendwelchen Nichtigkeiten.
00:43:49: und das ist mir tatsächlich bei Bewertungen auch schon aufgefallen dass Leute dann sowas reinschreiben wie ein schönes Gerät.
00:43:57: aber ich kann nur drei Punkte geben weil die Batterien war nicht dabei.
00:44:01: guckst du oben im Produkt steht aber ganz klar Batterien werden nicht mitgeliefert.
00:44:06: Ja das Hotel war total super, aber es hat geregnet.
00:44:09: Vier Sterne!
00:44:12: Das kann doch als Hotel nichts dafür?
00:44:15: Aber erschreckenderweise kommt sowas häufig vor.
00:44:17: also ich bewerte dann tatsächlich nicht dass was der Anbieter beeinflussen kann sondern ich bewertete das was mich emotional aufgeregt hat ob positiv oder negativ und das muss dann raus.
00:44:32: okay und das fließt dann in das Ergebnis ein.
00:44:36: Das fließt in das Ergebnis ein und deshalb ist es umso wichtiger zu erkennen, welche Bewertungen helfen mir.
00:44:43: Welche soll ich lesen?
00:44:45: Und sich vor allem vor dem Kauf zu überlegen was möchte ich eigentlich?
00:44:48: Was ist mir wichtig beim Urlaub?
00:44:51: Möchte ich ein schönes Hotelzimmer oder möchte ich Strand nähe oder möchte Ich dass der Schieferlei vierundzwanzig sieben geöffnet hat?
00:45:00: und Wichtig wäre dann, dass ich mir halt auch die Bewertung anschauen, die da was ich haben möchte beurteilen und nicht das, was mich gar nicht interessiert.
00:45:09: Ja so einfach ist das ne?
00:45:10: Das heißt also bei sich bleiben ja.
00:45:13: Wann fragst du das Internet?
00:45:15: Viel zu häufig und ich muss sagen trauriger weise... Ich weiß gar nicht ob es traurig ist mit kleinen Kindern Zuhause die dann mal Fieber haben.
00:45:25: Frage ist das internet.
00:45:26: Oh Gott ab wann muss ich zum Arzt?
00:45:28: warum hat er Fieberg, warum hat der da einen roten Punkt?
00:45:30: Also man merkt schon dass Internet kann helfen, Sicherheit zu geben.
00:45:36: Dass man sagt gut das ist jetzt noch gar keine erhöhte Temperatur entspann ich mal Modi.
00:45:40: also ich frage tatsächlich dass Internet häufig auch bei Kinderthemen seitdem sie da sind wo sich der Kreis wieder schließt wie einnehmen diese Kinder sind?
00:45:48: Ich merke während wir sprechen doch einnehmen da als ich mir eingestehen möchte oder als mir bewusst war
00:45:56: Naja, es hat ja auch tatsächlich einen ganz großen Vorteil.
00:45:59: Weil man kriegt sehr schnell gute Informationen und kann sie eigentlich auch sehr schnell einkreisen.
00:46:04: Aber das ist jetzt auch ein schönes Beispiel.
00:46:06: Man muss halt aufpassen dass man nicht in Panik verfällt weil dafür gibt's hier halt auch wieder Fachleute um dann abzugrenzen Ist es jetzt ernst oder ist es nicht ernst?
00:46:15: Und ich kann mich daran erinnern.
00:46:17: Ich hatte vor kurzem mit der Katze in der Tierklinik war.
00:46:21: guckst du natürlich auch vorher nach sitzt du da eigentlich vor der Tierärztin und hast schon alle fünf Diagnose-Möglichkeiten selbst im Kopf.
00:46:29: Und kannst überall schon mitreden, was eigentlich der Tag bescheuert ist!
00:46:33: Und eigentlich, dass die Tierärzte noch schlecht bewährt wird?
00:46:37: Weiß ich gar nicht... Ich habe mich da einmal gut aufgehoben gefühlt und dann ist das Thema für
00:46:42: mich... Und direkt fünf Sterne da gelassen?
00:46:44: Nein!
00:46:45: Wie gesagt, hätten sie mich aufgefordert hätte ich es vielleicht gemacht aber wenn mich jemand nicht direkt aufforderte mache ich's nicht.
00:46:53: Ja, spannendes Thema.
00:46:54: Und unterhaltsam geschrieben was du da gemacht hast und tatsächlich ein ja ein toller Stoff der uns eigentlich alle beschäftigen sollte weil immer dann wenn wir irgendwo hin gelenkt werden sollen ist es glaube ich sinnvoll.
00:47:14: Es ist manchmal okay aber es ist trotzdem gut die Technik zu kennen.
00:47:18: Ich danke dir für das Gespräch
00:47:20: Danke auch.
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