Opposition, Verantwortung und politische Kultur
Shownotes
Im Sonntagstalk von Antenne Mainz ist diesmal Christian Zöpfchen, Landesvorsitzender der Freien Wähler Rheinland-Pfalz, zu Gast.
Im Gespräch erzählt der IT-Unternehmer von seinem Weg aus der Wirtschaft in die Politik, spricht über seine Leidenschaft für Philosophie und erläutert, warum für ihn Eigenverantwortung, Leistungsbereitschaft und kritisches Denken zentrale Werte sind.
Außerdem geht es um aktuelle politische Entwicklungen in Rheinland-Pfalz: den Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe, die Rolle der Opposition, die geplante Änderung der Regeln für Untersuchungsausschüsse sowie die Frage, wie Politik verlorenes Vertrauen zurückgewinnen kann.
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00:00:00: Mein heutiger Gast ist männlich, Name?
00:00:03: Christian Zöpfchen.
00:00:05: Alter!
00:00:06: Siebenvierzig.
00:00:07: Geburtsort
00:00:09: Neues
00:00:10: Beruf
00:00:11: Geschäftsführer einer IT-Unternehmung.
00:00:14: Haben sie Hobbys?
00:00:15: und denn ja welche?
00:00:16: Ja also ich beschäftige mich sehr viel mit Literatur in meiner privaten Freizeit Besonder war auch mit Philosophischer Literatur.
00:00:25: Al Popper zum Beispiel ohne die Spiele Schach Auch in Luxemburg und in Trier.
00:00:31: Und ansonsten habe ich noch meinen Garten, meine Spaziergänge nicht so machen.
00:00:36: Haben Sie so etwas wie ein Lebensmotto?
00:00:39: Ein Lebensmoto!
00:00:41: Niemals aufgeben.
00:00:44: Ja das ist letztendlich... Ja, entscheide ich gar nichts hinzuzufügen.
00:00:49: Das ist es Die Menschen die mit ihnen zu tun haben.
00:00:51: was meinen sie?
00:00:51: sagen die über sie?
00:00:53: Was macht sie aus?
00:00:54: woran erkenne ich sie?
00:00:55: Also ich denke schon, dass sich jemand, der vor allen Dingen auch zuhören kann, der im Endeffekt auch reflektieren kann nachdenken kann über das was gesagt wird und was zu tun ist.
00:01:05: Und in dem Endeffekte auch jemanden, der Verantwortung übernehmen kann und den Menschen ein gewisses Gefühl der Sicherheit möglicherweise geben kann.
00:01:13: Christian Zöpfchen ist bei den Freien
00:01:15: Wählern und wir sprechen im Verlauf des Gespräches unter anderem über eine Entscheidung
00:01:19: die zurzeit im Rheinland-Pfälzischen
00:01:21: Landtag
00:01:22: getroffen wird.
00:01:23: Christian Zöpfchen ist mein Gesprächspartner, er ist bei den Freien Wählern.
00:01:26: Wir sprechen über ja auch das und vieles mehr!
00:01:30: Ich muss jetzt gerade überlegen Neues.
00:01:31: verbinde ich das richtig mit dem Deandertal?
00:01:37: Also neues bin ich ja quasi nur geboren.
00:01:39: Ich bin ja hier auch gewachsen und zur Schule gegangen und es kommt halt daher weil sagen wir mal... Im Rahmen des Karnevals ist immer eine Kooperation mit.
00:01:49: Neues gab in meinem Ort, wo ich auch aufgewachsen bin mit Kordel.
00:01:52: Und du kamen dann halt damals, neunzehnt neunsebzig eins zum anderen sagen wir es mir
00:01:58: so.
00:01:58: Also Neues war im Prinzip nur die Städte der Geburt und die Kindheiten alles hat woanders stattgefunden?
00:02:04: Ja richtig genau!
00:02:05: Ich bin also hier in den Kordeln bei Trier aufgewachsen dort auch zur Schule gegangen und habe dort mein Abitur gemacht.
00:02:10: Okay das hört sich jetzt aber sehr ländlich an.
00:02:14: Ja, das stimmt.
00:02:16: Der ländliche Raum hat auch seine Vorzüge.
00:02:18: Man ist vom Lärm der Stadt ein bisschen entkoppelt und ich kann mich auch sehr gut daran erinnern dass ich damals beruflich nach Hamburg gezogen bin was mir halt auch wichtig letztendlich nicht so direkt in Trubel der Innenstadt zu leben sondern eher in einem Waldorf ein bisschen abgeschiedener wo man etwas mehr Ruhe hat.
00:02:36: von daher passt es als insgesamt ganz gut.
00:02:39: Der ländliche Raum hat für mich ganz, ganz viele Vorteile.
00:02:42: Etwas was ich also komme aus der Stadt und bin auch in den ländlichen Raum gezogen Und definitiv wenn man einfach das Miteinander erlebt.
00:02:50: Es ist schon ein Unterschied, wenn es funktioniert.
00:02:53: Ja die Stadt hatten eine gewisse Anonymität.
00:02:54: Das ist wichtig.
00:02:55: Ich denke früher war das halt noch viel ausgeprägte am ländischen Raum Da gab's ja noch Gabs hier noch ein vitales Vereinsleben Vielfach und Erststätten, indem er sich auch getroffen hat dann später Und auch Jugendliche, die halt früher dann sich im Ort getroffen haben und das unternommen haben.
00:03:12: Das ist jetzt natürlich ein bisschen stückweit zurückgegangen.
00:03:14: Und bei mir im Ort gerade deswegen auch sehr verteilt zurück gegangen, weil wir ja in den Jahr zwanzig-einzwanzig diese Ahrflut hatten.
00:03:21: Die Ahr Flut war ja logischerweise im Ahrtal aber wo die Kürze lang fließt, gab es natürlich auch einen sehr, sehr umfangreiches Fruchwasser und da ist halt im Ortskern selbst viel kaputt gegangen aufgebaut worden, sodass der ländliche Raum so an Lebensqualität nach so einem Hochwasser wenn im Ortskern quasi alles her am Endeffekt dann unter Wasserstand und die Geschäfte dann nicht wieder auch machen natürlich schon eine fatale Entwicklung darstellt.
00:03:47: So jetzt sind wir schon mittendrin in dem politischen Thema viel früher als ich es erwartet habe.
00:03:51: aber tatsächlich dieses Ahrtal.
00:03:53: also ich war mehrfach in der Region die auch direkt betroffen war und ich kann immer wieder... das ist ja zu fünf Jahre Herr, ich kann immer noch meinen Entsetzen ausdrücken.
00:04:04: Ich hätte niemals gedacht dass wir in unserem Land... Unabhängig jetzt den Personenschaden können wir nicht gut machen.
00:04:10: das ist leider die Menschen die dort ums Leben gekommen sind.
00:04:13: Das ist nicht wieder gut zu machen.
00:04:15: Aber jetzt rein von der Aufbauleistung war ich entsetzt Dass ich in eine Region komme in der ich es noch eindeutig sehe was dort passiert ist.
00:04:24: Ja, das ist in der Tat richtig.
00:04:26: Also es hat auch mich schockiert.
00:04:27: Ich war ja damals auch beim Rahmen des Untersuchungsausschusses für die Freien Wähler als Wissenschaftlermitarbeiter noch tätig gewesen und hatte dort dann auch Zugang zu den Unterlagen und konnte mir das alles anschauen.
00:04:38: Es ist natürlich ein massiver Verlust an Infrastruktur.
00:04:41: besonders trage ich selbstverständlich der Verluster Menschenleben, der dort stattgefunden hat Und was danach natürlich durchaus ein Problem war, dass dieser Wiederaufbau tatsächlich sehr schleppend vorangeht.
00:04:54: Da hätte ich mir eigentlich schon mehr erwünscht von der Landesregierung, dass man da vor allen Dingen, wenn wir uns ja auch angekündigt hat wesentlich unbürokratischer aktiv wird.
00:05:03: Und ich kann auch sagen, ich sehe das ja selber hier bei der Investitions- und Strukturbank die Artie aktuell für die Flutschäden dieses Programme aufgelegt und ich selber helfe dann noch einen Eltern und Ehepaar, die auch von den Flutsschäden betroffen sind jetzt zwar nicht im Ahrteil sondern in der Region.
00:05:18: Wenn ich da sehe wie die Behörde arbeitet Die müssen ständig irgendwelche Unterlagen nachreichen und das Ränseverfahren dauert jetzt bestimmt schon fast ein Jahr.
00:05:28: Und da kann man ja nicht mehr von unbürokratischer Hilfe sprechen.
00:05:31: Nein, definitiv nicht!
00:05:33: Gleich geht es weiter.
00:05:34: im Gespräch mit Christian Zöpfchen.
00:05:38: Der Landesvorstand der Freien Wähler Rheinland-Pfalz ist mein Gesprächspartner.
00:05:42: Christian ZÖpfchen
00:05:43: Lass uns noch mal ganz kurz in Ihren Werdegang springen.
00:05:46: Das heißt Schule Kindheit hat alles in Korderstadt gefunden.
00:05:53: Waren Sie ein guter Schüler?
00:05:54: Ich war ... Das war eine sehr interessante Frage.
00:05:58: Ist meine Lieblingsfrage, die ich wirklich jede Woche stelle!
00:06:02: Ich sag mal so... Ich war tatsächlich in der Mittelschuhe dann relativ gut und auch in der Anfang der Oberstufe hatte ja mit achtzehn Jahren schon bereits bei einem IT-Unternehmer so ne GwR gegründet mit nem Schulzwein zusammen Und mit zwölf Jahren habe ich tatsächlich auch schon ne Programmiersprache erlernt.
00:06:18: Also ich bin im IT Sektor quasi groß geworden, so zu den Anfängen zur Jahrtausendwende hin.
00:06:24: und sagen wir mal in der Oberstufe habe ich halt eben mich dann tatsächlich auch mehr auf diese Informationstechnische Seite konzentriert und hab das den Unterricht etwas vernachlässigt.
00:06:38: Ich war da eher... In der Ober- stufe hatte ich meine Sturm- und Drangzeit und sicherlich auch meine Reimungsverduste.
00:06:44: mit dem Lehrpersonals war eine Rebellenzeit Und ich sage mal, das gehört doch einfach dazu.
00:06:49: Man muss im Leben irgendwann auch seine Hörner irgendwie absturzen und die Frühjahr, dass passiert ist, so besser ist es ja eigentlich.
00:06:56: Naja, das ist ja tatsächlich hilfreich.
00:06:58: also in der Schule ist sehr dieses... Ich habe das in vielen Gesprächen festgestellt, dass angepasste durchaus hilfreiche, aber im Leben ist es nicht mehr hilfreichen?
00:07:06: Ich denke, es ist wichtig, dass man lernt wo Widerspruch zu führen und nicht immer Stromlinien für mich zu sein.
00:07:14: Ich denke, das ist ein wichtiger Aspekt den man vielleicht in so einem geschützten Raum wie einer Schule da kann einem ja nicht so viel passieren.
00:07:20: Besser lernen kann schon mal anlernen kann als im späteren Leben wo es dann doch viel viel schmerzhafter wird.
00:07:26: Ja ich hatte damals auch mich noch dran erinnert mit dem Direktor immer eine Auseinandersetzung weil ich gesagt habe okay gut die Oberschufe ist quasi ne Vorbereitung aufs universitäre Studium und da kann man sich auch aussuchen welche Vorlesung man geht und welcher nicht.
00:07:42: nicht so gut gefunden.
00:07:43: und nein ich sag mal in der Tat ist es wichtig für die persönliche Entwicklung, dass man halt auch mal Grenzen austestet.
00:07:52: Ja, ich finde den Ansatz ganz gut also er gefällt mir.
00:07:56: Ich habe aufgeübt, ich hab Schülerzeitung gemacht und hatte auch ein Jahr nur Stress.
00:08:00: Das kann ich mir sehr gut vorstellen!
00:08:03: Insofern ja aber das Ding an der Sache ist doch... Es gibt einfach Grundprinzipien und für die muss man manchmal streiten.
00:08:12: Ich bin mir sicher, ich habe auch Grenzen überschritten.
00:08:14: Aber auf der anderen Seite wurden auch Grenzensüberschritte.
00:08:17: Man darf dann schon für seine Dinge einstehen.
00:08:21: Genau und man muss vor einigen Konsequenzen seines Handelns verspüren um auch zu lernen Verantwortung zu übernehmen.
00:08:28: Also man muss ja irgendwie einen Feedback bekommen in seiner eigenen Handlungsweise.
00:08:32: wie wird das aufgenommen?
00:08:33: Man muss vor allen Dingen auch in der Schule, die Schülerzeitung angesprochen hat, lernt man ja auch den ersten Weg mit anderen zusammenzuarbeiten was es für Konflikte mit sich bringt.
00:08:41: Das ist schon ein wichtiger Baustein des späteren Lebens, denke ich schon.
00:08:44: Die Schule alleine bedeutet nicht nur Wissensvermittlung sondern sie bedeutet ja auch in Interaktion mit anderen irgendwo einen wichtigen Schritt der eigenen Entwicklung und Sozialisation.
00:08:55: Ja wir müssen wahrscheinlich sowieso aber das ist jetzt ein Thema für sich Schule wahrscheinlich neu denken weil wissens vermitteln ist ja heute eine Sache.
00:09:03: Aber ich sitze ja so nah an Wissen dran wie noch nie.
00:09:05: das heißt es wirklich wertvoll irgendwelche Daten zu lernen.
00:09:09: Reicht es nicht, wenn ich das einordnen kann?
00:09:11: Weil ich kann's nachschlagen und ich muss ganz andere Fertigkeiten drauf haben heute.
00:09:16: Ja also ich sag mal so.
00:09:18: Also meine Informationen sind ja in der heutigen Zeit relativ einfach erreichbar und sagen wir mal da besteht eine niedrige Zugangsschwelle aber wissen als solches.
00:09:30: Das heißt diese Information im eigenen Filter laufen zu lassen, zu verwerten und daraus im Endeffekt Schlüsse zu ziehen ist Und sagen wir mal darauf auch aufbauend eine entsprechende Leistungsfähigkeit zu erbringen.
00:09:43: Das kommt in der heutigen Zeit glaube ich eher tatsächlich noch zu kurz weil, Ich habe eigentlich eher den Eindruck dass die Menschen sehr viel Informationen aufnehmen ja aber diese Informationen sozusagen nicht zwangsläufig in Wissen überführen.
00:09:56: das ist glaube ich eine Unterscheidung die man treffen muss und die Entwicklungsbildungssysteme beobachte schon mit einer gewissen Ja wie soll ich sagen besorgnis Zumal ich auch IHK-Prüfer bin und jedes Jahr weiß, also die Menschen haben – irgendwie habe ich den Eindruck über die Jahre hinweg immer weniger abstraktomisches Denkvermögen irgendwo aufgebaut.
00:10:17: Das scheint irgendwie ein bisschen im Rückgang zu sein.
00:10:20: Da ist es ein gefährlicher Bereich in Zukunft, denke ich schon.
00:10:24: Also ich sehe etwas, ich nenne das Lebensfähigkeit, die so ein bisschen entgleitet.
00:10:29: Das heißt, ich hab früher was als ich hier im Praktikum oder sonstwas Menschen gesehen, die konnte man relativ schnell mit irgendeiner Aufgabe betreuen.
00:10:36: Heute muss man erst mal einen Moment begleiten und das ist, wo ich einfach denke wow dabei sind es aber aufgewägte durchaus schlagfertige junge Menschen.
00:10:47: Das ist so eine ganz komische Bewegung!
00:10:48: Ich kann das gar nicht richtig einordnen, aber ich sehe manchmal muss man dann Menschen doch nochmal an die Hand nehmen und sagen was man auf so und so macht man das?
00:10:57: Also es gibt ja diesen Begriff in der Psychologie, diese selbst ernannte Hilflosigkeit die meinst du halt was anderes.
00:11:01: Aber wenn man's jetzt vom einen Begriff her nimmt denke ich schon dass es halt viel mehr Menschen gibt die irgendwie erwarten das dass die Gesellschaft um sie herum ihnen quasi den Weg bereitet und ihre eigenen Schwierigkeiten abnimmt.
00:11:16: Das ist natürlich eine sehr gefährliche Entwicklung weil so lernen Menschen nicht mehr im Endeffekt selber Entscheidungen zu treffen, selber für sich zu sorgen und selber sozusagen ihren eigenen Weg zu finden.
00:11:29: Das ist sicherlich etwas was in der heutigen Zeit mehr zubenommen hat auch sicherlich durch das Internet.
00:11:34: Allweise würde ich sogar sagen auch bedingt dadurch weil man vielleicht von guten Ansätzen ausgegangen ist und den Kindern es vielleicht auch nicht mal beibringt sich mal durchbeißen zu wissen.
00:11:42: Ich habe keine Ahnung manchmal ist es so für mich der Eindruck her.
00:11:45: Gleich geht's weiter im Gespräch mit Christian Zöpfchen.
00:11:48: Christian Zöpfchen ist mein Gesprächspartner.
00:11:51: Er ist der Landesvorsitzende der Freien Wähler in Rheinland-Pfalz und wir waren gerade an der Stelle, dass wir uns über unsere Gesellschaft den Zustand unserer
00:11:59: Gesellschaft
00:11:59: wie es mit Leistung läuft und welche Fähigkeiten man haben sollte welche hilfreich sind.
00:12:06: da waren wir grade hier im Gespräch.
00:12:09: Ja, ich glaube die Frustration Toleranz ist etwas gesunken.
00:12:12: Manchmal braucht es halt einen Moment bis ich irgendwas erreiche, bis ich irgendetwas schaffe oder ich stoße auf Widerstand und ja das gehört auch dazu.
00:12:20: Das stimmt.
00:12:21: also ich sage mal beim man hat ja... Also man setzt der Individualismus mit Egoismus, das war gleich.
00:12:28: Ich hatte eben Alkal Popper zitiert.
00:12:29: er sagt dann offene Gesellschaft zeichnet sich dadurch aus dass Menschen individualistisch sind und menschenfreundlich und des Gegenteils von Individualismus Ist ja Kollektivismus und das Gegenteil von Menschenqualität ist eigentlich Egoismus.
00:12:41: Also was ich teilweise beobachte, dass wir eigentlich viel mehr Egoisten in dem Sinne haben, dass sie das Menschen sagen okay die Umwelt muss sich an mich anpassen aber ich muss mich nicht an die Umwelt anfassen.
00:12:52: Das ist halt quasi der falsche Weg.
00:12:54: Vielleicht fasse ich es einfach kurz seit diesmal zusammen.
00:12:57: wenn mir habe ich hier die Chance dazu.
00:13:00: Ich glaube mittlerweile bis man halt dass die Menschen heutzutage Ja, Individualismus mit Egoismus verwechseln oder umgekehrt.
00:13:08: Und sie wollen eigentlich dass ich die Gesellschaft an sich selbst anpasst und Sie sich nicht an die Gesellschaft anfassen müssen.
00:13:15: also es ist ja immer tatsächlich eine Art zweischneidiges Schwert.
00:13:18: also Anpassungsfähigkeit ist ja wichtig und gleichzeitig will man ja auch sozusagen seine persönliche Entwicklung voran bringen.
00:13:24: aber das was man vielleicht heute in dem Begriff der der Boknes versteht Beilichte betrachtet und das ist schon mal ein Eindruck eher so etwas, dass man diese woken Menschen versagen.
00:13:38: Okay ich bin so schwach und ja wenn vielleicht auch Hilfe und die Gesellschaft muss sich an mich anpassen sie muss alle meine Eigenarten akzeptieren aber ich selber muss keinen Anpassungsbeitrag mehr leisten.
00:13:49: Und das ist glaube ich eine bedenkliche Entwicklung unserer Gesellschaft.
00:13:52: da sollten wir sehr vorsichtig mit sein.
00:13:55: Naja, wir sind ja so ein bisschen vom Schulsystem gekommen.
00:13:58: Es geht ja darum auch vielleicht seine Stärken und seine Schwächen zu erkennen... ...und auch zu akzeptieren!
00:14:04: Das heißt das ist ja dieses klassische Thema der Bundesjugenspiele dann gibt es irgendwie keine Urkunde?
00:14:09: Nein natürlich man muss halt damit leben dass man das nicht.
00:14:12: also ich bin damit auch fertig geworden und man findet dann seinen Weg im Leben Und merkt aber, guck mal ich habe hier eine Stärke und darum geht es letztendlich auch.
00:14:22: Es gibt nichts Schlimmeres als wenn wir alle gleich wären also?
00:14:25: Ja das Leistungsprinzip ist doch eigentlich etwas was in einer Gesellschaften wie in unseren gerade in der C-Staaten so entscheidend ist.
00:14:33: Aber es ist auch generell ein wichtiges Prinzip.
00:14:36: Wenn man halt in einer Disziplin jetzt nicht seistens stark ist, wenn man bei den Bundesjugendspielen keine Siegerurkunde oder jährige Urkunde bekommt dann hat man vielleicht andere Bereiche oder hat bestimmt andere Bereiche, in denen man leistungsfähig ist und da auch seine positiven Effekte rausziehen kann.
00:14:53: Und von daher finde ich es ganz fragwürdig, letzten Endes das Leistungsprinzip mehr oder weniger durch gleichmacherei, durch Kollektivismus zu ersetzen funktioniert nämlich nicht.
00:15:03: Ich habe schon herausgehört Sie haben schon während der Schulzeit eigentlich genau gewusst wo's hingeht?
00:15:09: Ja, das ist richtig.
00:15:09: Also wie gesagt auch schon sehr frühzeitig mit Computern und Informationstechnik beschäftigt und fand es immer wieder faszinierend.
00:15:19: Damals war das ja noch eine ganz andere Zeit da gab's ja noch kein Internet in dem Sinne.
00:15:23: Da gab's vielleicht irgendwann diese Modems die dann diese komischen Geräusche gemacht haben und dann konnte man sich relativ wenig Bandbreite im Internet bewegen.
00:15:33: aber in diesem Kontext fand ich seit immer sehr spannend halt irgendwo, sagen wir mal, Entwicklung zu betreiben, Programme zu schaffen etwas.
00:15:40: Zu entwickeln was dem Menschen irgendwie weiter hilft und das hat mir immer sehr viel Spaß gemacht weil es ja auch so eine schöpfende erzeugende Kraft ist.
00:15:49: und ich hatte damals schon tatsächlich auch in der Oberstufe für den Schulunterricht, den Sommerferien bei einem Adress-Rechner Makura Sampler Das war ein Lernprogramm für Schüler, die ich damals auch schon entwickelt und das fand ich sehr faszinierend dieses Programm dann später auch im Unterricht eingesetzt worden ist und ja selber in dem eigenen Unterricht, an dem ich auch teilgenommen hatte.
00:16:09: Das war schon eine sehr interessante Erfahrung.
00:16:11: Und das hat natürlich ein Stück weit mein Weg auch sicherlich geprägt.
00:16:14: Ja, das ist schon richtig!
00:16:15: Und das war dann Selbstständigkeit?
00:16:17: Also diese Entwicklung deiner Schule war natürlich im Rahmen der Schultätigkeit.
00:16:20: Ich selber hatte dann über diese Unternehmung hatten wir tatsächlich einen anderen Weg damals beschritten.
00:16:26: Wir hatten damals Game Server im Internet vermietet.
00:16:30: Das hat aber auch Entwicklung mitgekostet, weil die laufen ja nicht von selber.
00:16:34: Und hier gibt es eine Initiative Interfaces und was man sonst alles machen muss.
00:16:38: Und das war damals so eine Idee, die wir da verwirklicht hatten.
00:16:42: Wir hatten damals einen Webshop Creator entwickelt.
00:16:46: Damals gab's noch keine Webshops wie heute, die gibt's ja halt kostenlos.
00:16:50: Da hatten wir ein System entwickelt, mit dem man Webshops selber erzeugen konnte.
00:16:57: Okay, aber es ging im Prinzip schon in die Selbstständigkeit bei Ihnen komplett.
00:17:00: Ja ja das ging dann schon recht wohl in den Selbstständigkeiten hat sich aber dann wie's immer so ist eigentlich dann auch wieder anders entwickelt.
00:17:06: weil ich damals dann von der Bundeswehr selber bin war ich auch in dem IT Sektor tätig gab es im Bereich des Pflegungen Änderung und da hat mich dann damals sehbesystemhaus abgeworben die dann später von der Telekom aufgekauft worden sind Mit einem relativ charmanten Angebot, das man wie man so schön sagt den Mafiakreisen nicht ablehnen konnte.
00:17:30: Und dann bin ich dort halt dem Ingenieur unter ein Projektmanager geboren.
00:17:34: Gleich geht es weiter im Gespräch mit Christian Zöpfchen.
00:17:38: Er ist der Landesvorsitzende der Freien Wähler in Rheinland-Pfalz.
00:17:41: Christian ZÖpfchen ist mein Gesprächspartner.
00:17:44: Wie ist denn die Politik in ihr Leben gekommen?
00:17:46: Also ich war schon in nineteen neunzig also weit von sechzehn In die CDU eingetreten und hatte mich da in der Schule, hat man immer so viele Diskussionen auch.
00:17:57: Also damals war es noch eine lebendige Schulkultur, wo man sich aber politische Themen austauschen konnte.
00:18:02: Hatte damit da Interesse gezeigt.
00:18:04: Und damals war's ja wie gesagt mit der CDU noch unter coolen anderem Zeit und bin dann halt zuerst mal normal mitgelaufen.
00:18:11: Das ist dann wieder eingeschlafen als ich damals durch das System Hamburg war und bin nachdem ich von Hamburg zurückkam.
00:18:19: Ich bin dann weiter ab der CDU dann quasi mich weiter eingebracht.
00:18:23: Ich bin Politikinteressiert, bin erschöpft in der Kreisversitzung geworden und so ging dann erstmal die erste Weg in die Politik weiter.
00:18:30: Also ich bin also kein klassischer Politiker, der irgendwo einfach mal angefangen hat mitgeschwommen ist und innerhalb dieses Ramens Karriere gemacht hat.
00:18:41: Nein das war so nicht!
00:18:43: Okay, d.h.
00:18:44: Lokalpolitik im Kreise der CDU?
00:18:47: Wann haben Sie mit der CDU gebrochen?
00:18:49: Äh ... zwanzigundzwanzig und zwar also nicht wegen der Achtflucht sondern weil der Landtagsweilkampf dort zum wiederholten Male verloren gegangen ist damals ja und weil ich mit der Politik von Merkel schon zu dem Zeitpunkt Ja gehardert habe und ist nicht so erforderhaft was alles passiert ist.
00:19:13: Und die gesagt hat dann diese Antriebswahl den der letzten Tropfen Wasser geliefert, der das fast zu überlaufen brachte.
00:19:19: und ich hab dann halt gesagt Die CDU hat jetzt vom Profil her wenn man jetzt sagt die CDU ist so bürgerlich konservativ vielleicht geprägt.
00:19:27: Hat mich mehr dasselbe viel wie von uns in fünf neunzig als ich da eingetreten bin und findet auch zu diesem Profil nicht mehr zurück.
00:19:34: Und das war für mich so der Punkt, zu sagen ich komme zwar mit den Leuten kreisverband wunderbar, kann mich wunderbar zurecht werden.
00:19:40: Wir haben da sehr tolle Leute in der CDU auch was die Kreisebenen angeht aber ich komme mit der Politik insgesamt nicht mehr zurechte und die die CDU betreibt und das hat für mich dann ausschalte wie immer auszutreten.
00:19:51: Das ist übrigens ein Ding dass sich immer häufiger höre d.h wenn man mit Menschen die an der Basis an der sogenannten Basis in der cdu aktiv sind spricht.
00:20:00: Ich kenne fast niemanden, der nicht mit seiner Partei fremdelt.
00:20:03: Es sei denn er hat natürlich irgendwie auf seinen Einkommen drangebunden?
00:20:10: Ja, ich sage mal wer es botig ist, dass die dich singt.
00:20:13: das ist natürlich klar.
00:20:14: ja wenn man da erstmal natürlich bezahlte Mandate angenommen hat ob's im Landtag oder im Bundestag oder als Amtssträger da auf Landkreiseben oder sonst wo ist dann ist klar, dann ist man hier geneigt und dieser Partei weiter anzugehören.
00:20:31: Dann ist man vielleicht auch Berufspolitiker, wobei ich Berufsp politiker in diesem Begriff echt schwierig finde.
00:20:37: Ich kann es ehrlich sagen ja!
00:20:40: Sie hätten ja mit einem Beispiel mit so ein frustrierender Erlebnis oder mit einer Erkenntnis – hier komme ich nicht weiter – hätten sie auch aufgeben können?
00:20:48: Aber sie haben ja nicht aufgegeben
00:20:51: Schlimm, ja.
00:20:51: Weil ich hatte damals, äh... ...zweifelnd ein Jahr, dann halt erst überlegt okay ganz eine Haken an die Politik zu setzen und bin dann aber tatsächlich zu den feinen Wählern gekommen weil ich mir dann halt auch logischerweise mal das Wahlprogramm angeschaut habe und was die feine Wähler so machen und hatte eigentlich gedacht ahja das ist eigentlich interessant dass es ne Partei die im Endeffekt das widerspiegelt was damals vielleicht die CDU hatte, aber vielleicht darüber hinausgehend dann auch noch ein bisschen so liberale Ansätze habe.
00:21:21: Hat die ich jetzt auch ganz charmant finde um ehrlich zu sein und das hat mich dann dazu dann dazu gefühlt dass ich den freien Wählern gewechselt bin ja
00:21:29: Und die Freien Wähler sind dann auch in Rheinland-Pfalz in der Landtag eingezogen?
00:21:33: Ich bin allerdings erst nach dem Landtags einzugewinkelte.
00:21:37: Aber es war für mich nicht der ausschlaggebende Faktor.
00:21:40: also Der Landtag war sicherlich ein tolles Erlebnis für die freie Wähler Und ich denke, das hätte aber nicht mich jetzt daran gehindert, wenn die Freien Wähler jetzt nicht im Landtag gewesen sind in der Partei zu wechseln.
00:21:52: Ja gut!
00:21:53: Aber natürlich es geht schon bei Politik ja auch um Gestaltung und für Gestaltung gehört halt... Das muss man immer ehrlich sagen, gehört natürlich auch dazu dass man in Parlamenten vertreten ist?
00:22:01: Die Geschleitungsfähigkeit ist einfach erhöht, das ist natürlich klar, auch wenn man in der Oppositionsrolle steht dann wird hier auch von der Presse stärker wahrgenommen und kann da seine Agenda viel besser ausbreiten als bei einer Partei, die nicht im.
00:22:15: Und ich sag jetzt mal Opposition und Rheinland-Pfalz, da wird ja schon einiges geboten.
00:22:19: Also wir hatten das Ahrtal Wir haben Posten die bezahlt werden obwohl die Menschen irgendwie beurlaubt waren.
00:22:26: und Jetzt zum Ende kommt der rheinland felsische Landtag noch einmal zusammen in einer Konstellation wie wir es eigentlich nicht mehr erwartet hätten nämlich mit der bereits abgewählten.
00:22:38: Ja das ist net hart richtig.
00:22:40: Es hat mich auch sehr schockiert.
00:22:42: um ehrlich zu sein hatte da ja auch eine Pressemitteilung ausgegeben, weil es ist verfassungsrechtlich wahrscheinlich unbedenklich.
00:22:51: Das ist aber nur die rein juristische Seite und die politische Seite, das viel interessanter.
00:22:56: Und da finde ich dieses Vorgehen extrem fragwürdig, denn man hat in den neuen Rheinland-Pälzischen Antrag der sich am achtzehnten Juni konstituiert ja nur zwei Oppositionsparteien.
00:23:06: Es sind einmal die AfD und einmal den Grünen.
00:23:12: Der Verfassung hat noch mal stehen, dass ein Fünfte der Abgeordnete des Landtags meinen Untersuchungsausschuss einberufen können.
00:23:18: Und dann überlegt man sich ja gut einen Fünftel das ist ja.
00:23:22: dann könnte die AfD ja selber den Ausschuss einleiten und dann schafft man einen Maßnahmen gesetzt in meinen Augen an Lex AFD benutzt den bisherigen jetzt in Auflösung befindlichen Landtag da noch um so eine Gesetzesänderung hervorzubringen.
00:23:38: Da fragt sich die Bevölkerung natürlich auch Ja okay Was will die zukünftige große Koalition damit bezwecken?
00:23:48: Im Endeffekt führt es dazu, weil die Grünen ja bereits schon gesagt haben, dass sie jegliche Zusammenarbeit mit der AfD ablehnen.
00:23:56: Das ist überhaupt kein Untersuchungsausschuss mehr entsteht im landtag außer die Regierungsdoteilen wollen das und bei den Themen, die im Wahlkampf gespielt worden sind nämlich zum Beispiel die Sonder- oder Verschadenssekretäre Und vielleicht ist ein oder andere Thema mehr, was vielleicht auch noch unter der Decke liegt.
00:24:13: Das wird jetzt natürlich nicht der parlamentarischen Aufklärung zugeführt.
00:24:16: und wenn man von Vertrauensverlust in die Politik spricht und wenn das Vertrauen der Bürgerinnen- und Bürger wieder zurückgewinnen will dann sollte man vielleicht nicht den Weg gehen Kontrollmechanismen vollständig auszuschalten in dem Sinne oder beziehungsweise so zu modifizieren dass im Endeffekt tatsächlich nur mit der Regierungspartei zu einem Instrumentarium durchgesetzt werden kann.
00:24:42: Das hatte ich für sehr, sehr kritisch und Linda hat auch mal gespannt ob wieder die weitere Entwicklung ist und wie das auch innerhalb der Beschölkung aufgenommen wird.
00:24:50: weil muss ja auch sagen die AfD bekämpft man meiner Meinung nach nur mit vernünftiger Politik und nicht indem man solche Spielchen spielt.
00:25:00: gleich geht es weiter im Gespräch mit Christian Zöpfchen.
00:25:04: Bevor der neue Landtag sich konstituiert, kommt in Rheinland-Pfalz für eine Gesetzänderung noch einmal der alte abgewählte Landtag zu sammeln.
00:25:13: Das ist Thema im Gespräch mit Christian Zöpfchen.
00:25:15: Er ist der Vorsitzende der Freien Wähler Rhein-Landpfalz.
00:25:19: Wir haben das auf der Bundesebene ja gesehen.
00:25:21: da wurde auch gesagt keine neuen Schulden mit der CDU und dann kam es zu dieser Rekordverschuldung.
00:25:28: Und wenn man jetzt die Mittelverwendungen sich etwas näher anschaut War ja alle berechtigte Kritik, hatte ja zumindest mal Teilwahrheiten.
00:25:37: Das heißt es ist nicht gut mit alten Mehrheiten solche Sachen zu machen?
00:25:42: Das sehe ich genauso.
00:25:43: also wie gesagt und vor allen Dingen das natürlich man muss ja dazu sehen.
00:25:48: die Grünen sind jetzt in der Regierungsverantwortung bis zum achtzehnten Mai wenn sich der Landtag neu konstitiert sind sie auf der Oppositionsbank aber natürlich in der Vergangenheitsbewältigung sind ja waren sozusagen Teil der Ampel Koalition.
00:26:04: Und die werden ja teufel daran tun, Untersuchungsausschüsse einzusetzen, die sich mit dem Regierungshandeln der vergangenen Legislaturperiode beschäftigt.
00:26:13: also das ist eigentlich schon ein sehr faszinierendes Vorgehen.
00:26:20: Naja und wenn ich jetzt einfach so nach demokratischen Grundprinzipien es lebt von diesem Spiel Regierung und Opposition und letztendlich Und hat es eigentlich in der gesamten Zeit der Bundesrepublik immer von einer starken Opposition gelebt?
00:26:36: Das stimmt ja.
00:26:37: Also ich denke auch eine starke Opposition ist wichtig, das hat sich jetzt natürlich durch die Brandmauer thematik, die ja noch einmal existiert wird.
00:26:49: die AfD, die natürlich meinen Augen schon entschiedefacher in Sicht Rechtsextremen Tendenzen hat.
00:26:54: Das ist so eine Frage der Fall!
00:26:56: wird hier im Endeffekt isoliert, aber es ist eigentlich noch viel schlimmer.
00:26:59: Dadurch weil die AfD ja bestimmte Themen aufgreift, die vielleicht auch relevant sind wie auch was von nunspolitischen Gründen auch behandelt werden müssen, er hindert die Brandmauer daran dass diese Probleme gelöst werden und im Umkehrschluss gibt die AfD den Regierungswanderenden ein Jahr gern davor.
00:27:19: Ja wenn sie die Themen aufrufen dürfen sie nicht behandelt Und damit nimmt die AfD diese Themen aus dem politischen Diskurs heraus und gibt also damit indirekt negativen Sinne den anderen Parteien die Agenda vor.
00:27:36: Das halte ich für einen sehr kritischen Weg, denn da beschwinden sie.
00:27:40: Dieses Konzept der Brandmauer – das kann man natürlich im politischen Spiel machen aber wir sehen jetzt ja egal wo wir hinschauen….
00:27:48: Der Wähler, die Wählerinnen machen ja nicht mit!
00:27:50: Das heißt, die halten sicherlich dann diese Brandmauer?
00:27:53: Ja, ich sag mal so.
00:27:55: Wir haben ja selber einen Beschluss, der nicht zusammenarbeitet mit der AfD damals im Bundesparteitag festgelegt und da müssen wir uns als Partei auch halten.
00:28:03: Das ist aber die Frage wie weit geht denn eine Brandmauer?
00:28:06: Klar!
00:28:07: Da muss sich in den ganz normalen Wähler hineinversetzen.
00:28:09: Wenn ich jetzt eine Brandmauer in der Weise habe, dass ich sage okay, ich möchte mit denen nicht koalieren.
00:28:14: Ich möchte als Partejahre zwei Wähler wollen auch nicht mit denen koaliert werden.
00:28:19: Wir wollen noch nicht mit der Linkspartei zusammenarbeiten.
00:28:22: Es ist klar, aber wenn es jetzt um Inhalte geht und sagt alle Inhalten die eine andere Partei also diese Partei hinter dieser Mauer ist aufgeworfen hat dürfen wir nicht behandeln.
00:28:31: Und wenn sie die einbringen müssen wir die ablehnen und dann werden die nicht verfolgt.
00:28:34: natürlich kommt das beim normalen Wähler nicht an weil der sieht halt nur was weiß ich hohe Spritpreise.
00:28:40: muss etwas dagegen getan werden Wenn die AfD sagen würde wir schocken die Mineralgestelle ab dass jetzt ein bisschen übertriebener Vorschlag wird abgelehnt werden Dann fragen sich die Menschen natürlich schon, warum passiert das?
00:28:50: Ja was hilft uns denn?
00:28:52: Was hilft denn diese Brandmauer wenn sie dazu führt dass die wichtigen politischen Themen dann möglicherweise gar nicht angegangen werden in der Weise wie sich die Bevölkerung es vorstellt.
00:29:01: Und da sind wir.
00:29:01: das ist glaube ich damit nokt man sich gegenseitig aus klar auch politisch.
00:29:07: Naja ich sage jetzt nur völlig naiv aus meiner Sicht ein sinnvoller Antrag bleibt ein sinn voller Antrag egal wer ihn adressiert.
00:29:14: Ja natürlich!
00:29:15: Das ist doch im Endeffekt klar.
00:29:16: Das ist ja Vernüntspolitik.
00:29:19: Also wenn ein Antrag vernünftig ist, dann sollte er auch mehrheitsfähig sein.
00:29:24: Wenn einen Antrag vernünstigt ist und der findet keine Mehrheit und das basiert darauf dass man sagt, der kommt aus einer falschen Ecke, dann bewegt man sich in den Bereich, den man vielleicht als Gesinnungspolitik bezeichnen kann.
00:29:40: Und Gesinnungspolitik führt nichts zum Erfolg und es ist auch nicht Aufgabe das Parlament ist, weil Gesinnungspolitik ja nicht problemlösungsorientiert ist und ich erwarte dass Politik Probleme löst und sich mit Gesinnungsfragen austauscht.
00:29:58: Und es gibt ja was aus Sicht die Änderungsanträge, es heißt es gäbe sogar auch noch ganz gutes zielistische Mittel um wirklich nicht diesem eigentlichen Antrag zustimmen zu müssen!
00:30:07: Es gäbe ja Möglichkeit.
00:30:09: Ja, das ist ja teilweise dann so, jetzt habe ich selber auch noch erfahren, auch noch zur CDU-Zeiten.
00:30:13: Dann stellt die AfD einen Antrag, dann wird der Antrag abgelehnt und dann stellt die CDU den selben Antrag mit zwei U-Stellungen von Sätzen.
00:30:25: Und dem wird dann zügelstimmt.
00:30:27: aber das ist ja Kindergarten, wenn man ehrlich jetzt...
00:30:31: Ist aber in der Sachpolitik besser als Dinge gar nicht zu behandeln?
00:30:35: Das
00:30:36: stimmt!
00:30:38: Ich glaube wir finden im politischen Raum wahrscheinlich schwer so die ganz richtigen Dinge.
00:30:44: Gleich geht weiter im Gespräch mit Christian Zöpfchen.
00:30:48: In Rheinland-Pfalz wurde neu gewählt und jetzt, kurz bevor sich der neue Landtag konstituiert, kommen die alten Landtagsabgeordneten für eine Abstimmung noch mal zusammen!
00:30:57: Das ist unter anderem Thema hier im Gesprich mit dem Landesvorsitzenden der Freien Wähler Rheinlands-Pfälz Christian Zöffchen.
00:31:04: Was sind denn jetzt Ihre Gedanken mit diesen beiden Sitzungen, die da in Rheinlands-Pflanz noch stattfinden?
00:31:12: Ich gehe davon aus, dass das natürlich die Verfassungsänderung durchgeht.
00:31:15: Die muss dann wie gesagt in mehreren Lesungen durchgeführt werden und deswegen sind sie auch zwei Sitzenden, die noch angesetzt sind und ich gehe davon raus, dass wir dann halt durchkommen und bei der nächsten wird die Bevölkerung entsprechend darauf reagieren.
00:31:32: Der Aufschrei ist ja schon da, er ist ja überregional auch schon da.
00:31:35: Leider wird die AfD wahrscheinlich der Profiteur der ganzen Angelegenheit sein Und am Ende wird man dann in den Ballprognosen wieder anfangen, sich darüber zu beschweren.
00:31:45: Dass die AfD so viele Öhrerstimmen dazu begonnen hat.
00:31:49: Das ist mein Gefühl.
00:31:50: Mein Gefühl ist also insoweit eher negativ.
00:31:54: Die freien Wähler werden jetzt im nächsten Landtag nicht mehr vertreten sein?
00:31:59: Ja mit was für ein Gefühl gehen sie da?
00:32:03: Ja gut ich sag mal das war ein sehr aufreibender Wahlkampf der auch sehr viel der viel Nerven und Energie gekostet hat.
00:32:11: Und wir haben alle, also sowohl der Landesvorstand als auch den Spitzenkandidaten oder die Unterklärung sehr viel Energie und Mühe reingesteckt, die Kandidaten auf dem Wahlkreisebene, die Kreisverbände.
00:32:25: Wir hatten ja eigentlich das einzige Aufwegerthema im Wahlkampf, wer selber besetzt.
00:32:31: Auch wenn es vielleicht anders in der Öffentlichkeit dargestellt oder rüber kommt.
00:32:34: aber das Thema Sonderurlaub für Staatssekretäre, das war unser Thema.
00:32:39: Und ich hatte damals auch schon im Joachim Streit telefoniert und wir hatten gesagt okay, hoch Risiko besteht natürlich darin.
00:32:49: Das muss man trotzdem eingehen meiner Meinung nach dass die CDU das Thema irgendwann kapert.
00:32:53: Das hat sie ja dann auch zum Ende des Wahlkampfes gemacht, seitdem sie den relativ inhaltslos durchgeschüttet.
00:32:59: Durch die starke Polarisierung der CDU SPD verlieren die Kleinen immer.
00:33:03: Wir haben jetzt vier Komma zwei Prozent geholt.
00:33:05: Das ist jetzt zwar enttäuschend, weil wir die fünf Prozenten nicht geschafft haben.
00:33:10: andererseits wenn das jetzt so wie bei der SPD wäre mit zweieinhalb Prozent dann wäre das schon wieder schmetternd.
00:33:17: aber bei Vier Komma Zwei sage ich okay?
00:33:19: Wir haben nachtbares Ergebnis geholt.
00:33:22: diesmal hat es halt leider nicht geklappt für den Landtag.
00:33:25: Aber wir werden halt in den nächsten fünf Jahren schauen dass wir unsere Arbeit sowohl auf Landes-Eben als auch kommunaler Ebene weiter ausbauen.
00:33:33: und in fünf Jahren, sagen wir mal.
00:33:35: Auch wenn das eine lange Zeit ist, aber meine Prognose ist es dann wieder die Erzeugung der kleinen Parteien da ist.
00:33:41: Und wir haben lieber Radwürgerliches Profis oder sich davon ausgeht, dass wir da nochmal erfolgreich sein werden.
00:33:46: Ja?
00:33:46: Und deswegen gehe ich mit Gemischspiel raus.
00:33:49: Andererseits tut's mir auch leid für die Mitarbeiter der Landtagsgruppe, die jetzt natürlich ihren Job verlieren, auch für die Abgeordneten, die schauen müssen, wie sie ihren Lebensunterhalt verdienen und natürlich auch für die Partei was die Wirksamkeit angeht.
00:34:05: Aber es ist jetzt nicht so dass ich sage das ist jetzt das Ende der Freien Wälder sondern es ist eher eine Art Apo aus der parlamentarischen Opposition die wir jetzt einheben müssen und da müssen wir halt unsere Hausaufgaben machen und ich denke das wird uns gelingen.
00:34:19: also die Partie insgesamt ist auch sehr stabil was jetzt die Mitkette angeht bis auf einige wieder vielleicht bisschen an die Presse jetzt gegangen sind, aber das hat man halt immer.
00:34:30: Ansonsten denke ich mal dass wir stabil in die Zukunft schauen können.
00:34:34: War es auch vielleicht so ein bisschen mit dem... Es war ja mal eine Fraktion, ein bisschen selbstverschuldet?
00:34:40: Vielleicht ein paar
00:34:42: Prozentpunkt
00:34:43: hinterm Komma?
00:34:45: Also ich sag mal so, ich glaub der SWR hatte damals getittet zwei Egoisten zerlegen die Fraktion.
00:34:51: Ja Das war schon eine Sache in der Tragweite sehr überraschend.
00:34:57: Ich bin eigentlich schon davon ausgegangen, dass es mal wort die Personalentscheidung herrige war, weil das ja damals als Fraktionsvorsitzender hat dann ein bisschen Veraufregungen gesorgt.
00:35:10: aber ich bin dann schon davon ausgegangen und die Leute raufen sich dann zusammen und versuchen auch im Interesse der Partei – und das ist für mich auch einmal sehr wichtig – dass man immer in den Interessen der Parteier handelt, dem im Interess der Parteil nicht diese Fraktion zerbrechen ist.
00:35:24: Da war ich schon überrascht.
00:35:26: Ja, also selbst verschuldet... Also nicht aus Parteisicht, selbst verschuldet ist immer schwer zu sagen.
00:35:34: bei so einer Dynamik die sich dann entwickelt denke ich eher selbst verschuldet von zwei Personen die wirklich egoistisch voran geschulten sind.
00:35:41: Wir haben
00:35:42: jetzt ein bisschen die Situation das auch so.
00:35:45: früher konnte man so Parteien genau besetzen und in Rheinland-Pfalz sieht man es ja dass die einst mal liberale Partei FDP Ja, scheinbar komplett in die Bedeutungslosigkeit.
00:35:56: Also die wären glaube ich über die vier Komma zwei Prozent ja noch glücklich gewesen.
00:35:59: Das stimmt!
00:36:00: Wenn man das muss, haben wir das doppelt an Stimmen eingeholzt?
00:36:04: Naja es ist Rheinland-Pfalz... also Baden-Württemberg war das Stammland.
00:36:07: aber Rheinlands-Pfals war durchaus immer ein Land, in dem die FDP Ergebnis erzielen konnte.
00:36:13: Das sehe ich auch so.
00:36:14: Also Baden Württberg ist glaube ich für die FDP vielleicht noch ein bisschen schmerzhaft da weil sich ihr Stammband ist.
00:36:18: Aber auch Rhein-Land Pfalz ist schon problematisch.
00:36:21: Ich sag mal sowohl die FDP hat vielleicht tatsächlich ihr liberales Profil ein bisschen also stark eingebüßt durch ihre Politik auch in der Bundesregierung, in der formaligen Bundesregierung und daher auch meiner Meinung nach so stark am Profil gewonnen dass sie nicht mehr attraktiv sind andererseits.
00:36:41: Ich glaube das war auch mal immer eine Partei die ein bisschen Hedonismus ausgestreit hat.
00:36:45: an den Zeiten wie diesen weil die Menschen mit Zukunftsängsten konfrontiert sind kommt es halt nicht mehr so gut an.
00:36:50: ja Ich glaube, die haben auch teilweise... Das ist halt auch ein Problem.
00:36:54: Aber man muss sich ja nichts vormachen!
00:36:56: Die SPD hat im Endeffekt ihre Stammwählerschaft auch vollständig verloren.
00:37:00: Also die Arbeiter und Angestellten können sich in der Politik der SPD doch aktuell nicht wiederfinden.
00:37:07: Und dann wird man bestraft.
00:37:08: Das sieht man ja auch.
00:37:09: Die SPD hatte sehr krasse Verlust davon tragen müssen.
00:37:13: Wenn man das anschaut an anderen Bundesländern, dann wird es noch schlimmer.
00:37:16: Und ich denke schon, dass wir momentan in so einer Zeit sind, wo die Parteien auch mal wieder überlegen müssen.
00:37:22: Für wen stehen sie eigentlich ein?
00:37:23: und vor allen Dingen verlässliche Aussagen treffen müssen, die auch das Vertrauen wiederbringen?
00:37:29: Und diese Aussagen dann auch versuchen müssen umzusetzen.
00:37:34: Daran mangelt es heutzutage, daran mangelt der FDP, daran mangelt aber leider auch den anderen insbesondere den größeren Partei.
00:37:40: Na ja, also bei der SPD mir fällt immer noch die Geschichte aus dem baden-württembergischen Wahlkampf ein.
00:37:45: Wo halt der Spitzenkandidat der SPD seinen Fahrer Delikatessen holen lässt in Frankreich beim Wahlkampftermin und keine Scheu hat das gegenüber der Öffentlichkeit der Presse zu äußern.
00:37:59: wo ich dann einfach schon wirklich sage da hat jemand aber sowas von den Bezug zu seiner Basis verloren.
00:38:06: Das stimmt ja, das ist so eine Art Champagnersozialismus die da betrieben wird.
00:38:11: Also ich will ihm das gar nicht absprechen!
00:38:14: Das mag alles ein Recht sein aber die Frage ist was stelle ich ins Schaufenster?
00:38:19: Ich glaube es ist vor zwanzig dreißig Jahren auch passiert aber niemand wäre auf die Idee gekommen das so zu dokumentieren.
00:38:25: Ja, da frage ich mich natürlich auch immer wieder die Wahlkampfgestaltung und das Wahlkampfsmanagement.
00:38:31: Wenn solche Bilder transportiert werden, aber vielleicht sind ja auch die richtigen Bilder in dem Fall mal transportiert worden?
00:38:37: Weil dadurch halt meine Entsauberung dessen Statuell gefunden hat was sonst immer versucht wird ein bisschen so hinter den Teppich zu kehren ist könnte natürlich auch sein.
00:38:44: Ich sehe aber auch wie gesagt ich sehe auch tatsächlich.
00:38:47: also wenn man sieht die Wähler Bewegungen ist.
00:38:49: jetzt ist ja wirklich auch so, da muss sich die SPD an die Nase packen.
00:38:52: Es sind sehr viele Wähler auch insbesondere von den Bildungsschichten jetzt normal angestellten, sind zur AfD gewandert und das muss man sich vorstellen.
00:39:02: Die SPD hat ihre Stammwählerschaft letzten Endes auch zu einem großen Teil in dem Sinne an die AfD natürlich auch eine Linkspartei verloren und ich sehe aber keinen Wechsel in der Bewegung.
00:39:14: also ich sehe keine inhaltlichen Verbesserung seitens der SPD.
00:39:18: Ich sehe eigentlich immer nur die Leute so noch mehr abgeben, es soll noch mehr verteilt möglicherweise umverteilt werden den Leuten viel weniger im Monat übrig bleiben.
00:39:27: klar!
00:39:29: Wenn man ganz wenige Monate zur Verfügung hat und wird konfrontiert mit hohen Energiekosten, damit konfrontieren wir tun Spritpreisen jetzt
00:39:37: usw.,
00:39:37: dann ist man halt sauer und dann wählt man so eine Partei auch nicht mehr, weil man sich von der auch nicht vertreten will.
00:39:43: Gleich geht's weiter im Gespräch mit Christian Zapfian
00:39:45: dieser Tankrabatt, der Herz hier für zwei Monate gilt.
00:39:51: Ich weiß gar nicht wer sich so was ausdenkt wie man auf solche absurben Ideen kommt und das noch als Erfolg verkaufen will?
00:39:57: Und dann wenn man durchrechnet ist es noch nicht mal die siebzehn Cent sind das heißt also auch sich vor die Presse stellt und noch nicht einmal im Prinzip die Wahrheit verkünden kann weil's als hinten und vorne nicht stimmt Ich weiß es nicht.
00:40:10: Ich tue mich da manchmal schwer in der Beurteilung dieser Dinge, weil ich denke, da fehlt's manchmal an Bodenhaftung.
00:40:16: Ja also ich sag mal das ist ja alles irgendwie schereiig wie Sie schon sagen mit den Tankrappern was mich halt irgendwie immer wieder... Also was irgendwie tragisch komisch ist.
00:40:25: die Parteien denken dann irgendwie sie könnten die Bürger irgendwie verarschen indem sie dann sowas auf den Weg bringen und die fallen dann möglicherweise drauf rein und sagen jetzt ist ja eine tolle Lösung.
00:40:38: Das ist immer das, was mich halt immer sehr wundert.
00:40:40: Also
00:40:40: ich kenne niemanden der das für eine gute Lösung hält.
00:40:43: vielleicht bin ich da auch alleine aber wenn ich mein Umfeld höre gibt es nur Kopfschütteln und ja und dieses Gefühl nicht ernst genommen zu werden?
00:40:51: Genau!
00:40:52: Ich glaube dass ist auch ein entscheidender Punkt.
00:40:53: die Menschen fühlen sich auch an der Politik nicht mehr ernst genommen und das ist denke ich eine fatale Entwicklung und ich befürchte halt auch dass diese Parteienleutschaft wie wir sie jetzt aktuell kennen dass sie sich auch in den nächsten Jahren nochmal radikal ändern wird, weil man muss sicher nichts vormachen.
00:41:10: Die aktuelle Wirtschaftspolitik führt ja dazu, dass wir in der nächsten Jahr nicht einen Wohlstandsverlust erleiden werden.
00:41:17: Damit geht hier niemand offen um aber der Wohlstandsverluste kommt und wenn der Wollstands Verluste erst mal kommt und eine erhebliche Maße ausgeprägt ist, wenn das Sozialsystem in der Weise wie wir es jetzt kennen dann nicht mehr aufrechterhalten werden kann, dann wird die Bevölkerung auch solche Parteien nicht mehr wählen.
00:41:36: Naja und der Wohlstandsverlust kommt ja durchaus in der Kommune schon an.
00:41:39: Das heißt, wenn man mit offenen Augen geht was wird dann geschlossen?
00:41:42: Schwimmbäder all diese Einrichtungen die früher selbstverständlich waren sind heute für die Kommune ein Problem.
00:41:48: Ja das stimmt.
00:41:49: also da muss ich auch sagen Da kommt ihr auch von den vielen Milliarden wie jetzt der Bund zur Verfügung stellt mit seiner mit der Auflösung des Schuldens und dem Schuldenpaket kommt hier auch wenig an muss man sagen.
00:42:00: es versickert hat quasi Im Amtsschimmel sozusagen mit der Überbürokratisierung, die ja dazu führt dass es im Ende nicht in den Kommunen ankommt.
00:42:09: Das ist schon bedauerlich.
00:42:12: Ist die Lyrik-Syntexte dann ein Ausgleich für auch die politische Arbeit?
00:42:20: Ja gut ich sage mal so, ich mache ja politischer Arbeit im Ehrenamt und ich sag mal... Die politische Geschleitung ist sehr interessant.
00:42:27: Ich habe ja auch den Entwurf des Antragsweihprogramms mit der Zahn- und Programmkommission, aber von den Leitlinien wesentlich selber vorgegeben.
00:42:35: Das macht mir schon viel Spaß!
00:42:36: Aber sagen wir mal... Man darf es nicht zu sehr an sich rankommen lassen, man darf auch nicht den Fehler machen dass das alltagsbestimmend ist, weil nur Politik würde mich nicht ausfüllen um es so etwas zu drücken.
00:42:49: Okay, wie muss ich mir das vorstellen?
00:42:50: D.h.,
00:42:50: sie ziehen sich dann zurück in einen gemütlichen Sessel und lesen oder wie ist das Bild?
00:42:55: Ach ja, gut.
00:42:56: Wo liest man da mit den Sätze?
00:42:58: Kann man hier gemütlich lesen eigentlich?
00:42:59: Ich mache so einen Ballkampf war es schon sehr viel Arbeit.
00:43:02: aber ansonsten teile ich mir halt den Tag schon ein dass ich jetzt sage okay meine rufliche Arbeit in die Sonne zuviel Stunden rein, meine Parteitätigkeit in die Sohn zuvier Stunden.
00:43:13: Man kann ja sehr viel auch von Zuhause aus machen mittlerweile und im Endeffekt Partnerin Und Familie, Respektive und Privataktivitäten um so unsere Stunden ein.
00:43:22: Das geht schon.
00:43:23: Da muss man aber schon stringelt das Regiment dafür.
00:43:26: Ich bedanke mich für dieses Gespräch!
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