Wie bleiben Unternehmen in einer Welt voller Krisen und rasanter Veränderungen zukunftsfähig?
Shownotes
Unternehmensbegleiter Michael Habighorst ist überzeugt: Nicht fehlende Motivation oder schlechte Kommunikation sind die größten Probleme vieler Unternehmen – sondern veraltete Strukturen, starre Regeln und die Angst, Bewährtes zu hinterfragen. Im Sonntagstalk spricht er mit Volker Pietzsch darüber, warum Organisationen heute anders funktionieren müssen als noch vor 20 Jahren und weshalb echte Veränderung nur gelingt, wenn Unternehmen ihre Denk- und Arbeitsweisen neu ausrichten.
Anhand zahlreicher Beispiele – von der Deutschen Bahn über Volkswagen bis hin zu erfolgreichen Innovationsprojekten – erklärt Habighorst, warum Bürokratie, Machtstrukturen und vermeintlich sichere Planbarkeit häufig Innovation verhindern. Er zeigt, weshalb Führung weniger mit Kontrolle als mit guten Rahmenbedingungen zu tun hat und warum kleine, geschützte Experimentierräume oft wirksamer sind als große Veränderungsprogramme.
Persönlich wird das Gespräch, als Michael Habighorst von seiner außergewöhnlichen Fahrradtour zum Nordkap erzählt. Die Reise wird zum Sinnbild für den Umgang mit Unsicherheit, Rückschlägen und der Erkenntnis, dass oft nicht das Erreichen des Ziels, sondern der Weg dorthin die größten Veränderungen bewirkt. Ein inspirierendes Gespräch über Mut, Veränderung und die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen – und letztlich auch unseres Wirtschaftsstandorts Deutschland.
Transkript anzeigen
00:00:00: Mein heutiger Gesprächspartner ist Männlich.
00:00:03: Name?
00:00:04: Michael Habeckos
00:00:05: Alter!
00:00:07: Fünfundfünfzig.
00:00:08: Beruf
00:00:09: Unternehmensberater, Unternehensbegleiter will ich lieber sagen
00:00:12: Okay Da steckt der Zeitfaktor mit drinnen oder?
00:00:15: Genau, wir kämpfen
00:00:16: an die wirkliche Begleitung und es geht darum gemeinsam die Beste drum sind vor zur Lösung zu erarbeiten.
00:00:22: Mit dem Kunden zusammen.
00:00:23: Hast du Hobbys und wenn ja welche?
00:00:25: Capoeira ist so mein... Intensivsysteme, was ich mache hobbymäßig.
00:00:30: Das ist eine brasegianische Kampftanz-Kunst.
00:00:33: Mountainbike fahren bzw.
00:00:34: jetzt Mitarbeiter Gravelbike fahren.
00:00:37: Das sind so meine Hobbies die ich nebenbei nochmal
00:00:39: gebürzt habe.
00:00:41: Bielefeld!
00:00:43: Ich hatte es schon mal gehört.
00:00:44: Es ist witzig aber über der Witze ist alt.
00:00:47: Lassen wir einfach weg.
00:00:49: Es kennen die trotzdem noch nicht alle.
00:00:51: Ich glaube, es macht schon Sinn den aufzulösen.
00:00:53: Also
00:00:53: Bielefeld gibt's ja angeblich nicht, ne?
00:00:55: Das ist irgendwie dieses Ding und gibt mehrere Theorien... ich weiß gar nicht.
00:00:58: eine habe ich mir irgendwie gemerkt.
00:01:00: Die hat irgendwas mit den Internetknotenpunkten zu tun.
00:01:02: Ich weiß nicht ob das stimmt.
00:01:04: Also die Variante, die ich kenne, ich hab mich natürlich auch mal schlau gemacht deswegen, ist angewicht.
00:01:09: ein Verschwörungstheoretiker der anhand eines völlig banalen Beispieles zeigen wollte, wie schnell sich Verschwörungstheorien die eigentlich völlig unsinnig sind doch verbreiten.
00:01:20: Und deswegen hat er gesagt Bielefeld gibt's nicht und das hat es mittlerweile mindestens also immerhin bis im Tatort geschafft.
00:01:28: Ist ja erstmal nur eine Theorie denn ich hatte irgendwann gehört dass Bielefels zu den letzten aber dafür Gibt es das Ding, glaube ich auch schon zu lange?
00:01:35: Aber zu den letzten Städten die so richtig an das Internet angebunden wurden bei uns gehört.
00:01:39: Ja, die war wir und
00:01:41: da kenne ich mich ja.
00:01:41: aber vielleicht hat man sich erst dem Nachhinein erfunden weil sie so wunderbar in dieser Erzählung passen
00:01:45: kann natürlich gut sein.
00:01:47: Wobei die Bielefelderscheidung dann ein industrieller Knotenpunkt ist also immer in Dr.
00:01:51: Oetker verzagt.
00:01:52: Es ist Biele Feld, Schiko Fenster, Miele und da gibt's einige nur weiterhin namhafte internationale Fährungen.
00:02:00: wär schon
00:02:01: blöd, wenn's das nicht geht.
00:02:03: Hast du so was wie Lebensmutter?
00:02:05: Machen und wachsen!
00:02:06: Also ausprobieren Sachen ausprobierend auch mal neue Sachen auszuprobieren und daran dann zu wachsen.
00:02:12: Das schlitzt sich darin noch nie, dass ich einmal im Jahr eine für mich ungewöhnliche Aktion starte Und das ging immer so los mit diesen typischen Chaka Sachen.
00:02:23: Bungi Jump in falscher Sprung, gingen weiter in eine Woche Meditations Retreat zu machen bis hin zur Narratur die vier Monate ging.
00:02:34: und so bin ich zum Rally fahren gekommen.
00:02:37: und also da probiere ich versuche jedes Jahr Irgendwas anderes aus, mit dem ich vorher noch nicht so viel zu tun hatte.
00:02:43: Okay!
00:02:43: Wir haben viel Gesprächsstoffe, merke ich schon mal... Die Menschen die mit dir zu tun haben.
00:02:47: was meinst du sagen über dich?
00:02:48: Was macht dich aus, woher ne kenne ich dich?
00:02:50: Zuverlässigkeit.
00:02:53: Stücke hat zurückhaltend und dann steht aber doch dieses Behaarlichkeit.
00:02:59: Wenn ich mich mal ein Thema auseinandersetze dann habe ich schon das
00:03:03: Ziel
00:03:05: mich da auch tiefer einzugraben und dann die dahinter liegende Probleme zu lösen.
00:03:11: Das ist auch der Grund, warum ich nicht so viel Bock habe auf meinen Beruf, weil es mir wirklich darum geht die Probleme, die Unternehmen haben zu lössen und dabei zu begleiten diese zu lössen.
00:03:23: Ich spreche mit Michael Habekhorst.
00:03:25: heute geht es um die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen und damit natürlich auch um die zukunftsfähigkeit von Deutschland.
00:03:32: Michael Habikhorst ist mein Gesprächspartner.
00:03:34: Bielefeld war das dann der Ort der Kindheit?
00:03:37: Nicht direkt in der Nähe von Bielefeld, den Erlinghausen bin ich groß geworden.
00:03:41: Also so fünfzehn Kilometer entfernt vom Bieleffeld mit dem Kabel umgezogen also gebürtig wirklich im Bielefelt dann rings vom Bilefeld ein bisschen umgezogen irgendwann auch in Bielefield gelandet wo ich dann studiert habe Maschinenbau.
00:03:54: und vom Bielfeld ging es dann direkt nach Freiburg wo ich seit sieben zwanzig achtundzwanzig Jahren mittlerweile lebe.
00:04:02: eine Frage die immer los werden muss warst du guter Schüler?
00:04:07: In einigen Bereichen ja Mathe Physik war ich sehr gut.
00:04:11: Alle anderen Sachen war es so ... ja, mäßig bis Jahr.
00:04:15: Okay!
00:04:15: Mäßig-bis Jahr.
00:04:17: Das finde ich eine ganz gute Umschreibung.
00:04:20: Du bist heute an der Position, dass du selbstständig bist?
00:04:23: Wie bist du da hingekommen?
00:04:24: Ich
00:04:25: habe schon ein paar Stationen hinter mir.
00:04:27: Ich fahre während meines Studiums das erste Mal selbstständigt.
00:04:31: Damals wollte ich hier ein bisschen Geld verdienen und mein Studium zu finanzieren.
00:04:34: Dann habe ich angefangen Mountainbikes aus dem Ketterhaus zu verkaufen.
00:04:37: Das war meine erste Selbstständigkeit.
00:04:40: Dann war es damals ein bisschen schwierig, Jobs als Ingenieure zu kriegen was man sich heute gar nicht mehr vorstellen kann.
00:04:46: Und das war ... ... und dann bin ich als Praktikant nach Freiburg gekommen.
00:04:55: Hab da in der kleinen Firma gearbeitet mit vier Leuten.
00:04:59: Die ganze Zeit habe ich dann wieder selbstständig gemacht, hab alles rund ums Thema Scheibenbremsen gemacht für Mountainbikes.
00:05:05: Die Firma gibt's heute noch, Firma Trickstaff.
00:05:07: die habe ich damals gebundet.
00:05:09: Dann war ich wieder in der Industrie.
00:05:11: Ich habe einen großen Unternehmen gearbeitet, auch in verschiedenen Positionen und habe mich im Jahr hier im Jahr zum Beispiel im Jahr zehnt zwanzig siebzehn dann wieder selbstständig gemacht weil ich es so gemet habe.
00:05:19: So große Organisation ist schön.
00:05:22: Es ist natürlich eine vermeintliche Sicherheit übrigens rum.
00:05:26: Ein hohes Wort vermeintlich?
00:05:28: Ja!
00:05:30: Wir lernen ja gerade was das ist sicher.
00:05:32: Das heißt wir haben ja gerade durchaus einmal herausfordernde und manchmal auch merkwürdige Zeiten
00:05:38: wo tatsächlich
00:05:40: feststehende Bollwerke ins Wanken kommen, weil halt einfach wenn man halt viele Dinge ignoriert dann ist es halt eher zu spät und selbst ein großes Unternehmen.
00:05:49: Das geht schneller als manchmal.
00:05:52: Ja sie finden, dass ich mir in Nierschwed hat da
00:05:54: gerade
00:05:54: Volkswagen vor, das ist schon spannend zu sehen wie ein Konzern eigentlich so Stück für Stück in sich zerfällt und das sogar auch ein bisschen somit Ansage von oben.
00:06:04: Genau bei uns ist gerade beste Beispiel Jobrad.
00:06:08: Jobart kennt ja in Prinzip fast jeder Mitarbeiter in Deutschland und ist eines der Vorzeigunternehmen in Deutschland mittlerweile, die haben hier ein Sitzjahr oder auch die Gründung gerade in Freiburg.
00:06:19: Und vor drei Wochen schon in der Zeitung werden jetzt Hundertseptziger Mitarbeiter mitlassen.
00:06:25: Das war die Institution in Freiberg.
00:06:27: Oder ist es weiterhin aber auch da selbst in solchen dramatischem... Witterwind auf einmal anders.
00:06:33: Naja, war eine tolle Idee mit dem Jobrad einfach zu gucken wie möglich ist Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern günstig an Fahrrad zu kommen?
00:06:41: Und ja, die Idee war gut!
00:06:44: Die Idee ist weiterhin gut, die seht ihr auch noch.
00:06:45: Also Jobrad hat ungefähr tausend Mitarbeitende.
00:06:49: Das ist nicht so dass diese ganze Geschäftsidee oder das Geschäftsmodell nicht mehr stimmt aber das zeigt, dass sich die Zeiten einfach geändert haben.
00:06:56: Es war eine höhere, vielhöhere Dynamik im Markt.
00:07:01: Unternehmen müssen sich diese Dynamik anpassen.
00:07:04: Und das ist die Herausforderung.
00:07:07: Noch einmal ganz kurz, weil ich das gerade gehört habe... Wie kommt man auf die Idee Fahrräder so zu verkaufen?
00:07:14: Ich bin der von Hause aus gelernter Autoschrauber und wie gesagt, da hab' ich gesagt ne Autoschauben.
00:07:20: Das is nicht so meine Passion für den nächsten Jahre!
00:07:23: Und hab mir dann überlegt, wenn ich jetzt studiere muss ich irgendwie Geld verdienen.
00:07:27: und mein Nachbar der war damals schon soweit dass er für mehrere tausend D-Mark noch sich ein sündhaft teures Mountainbike gekauft hat.
00:07:35: Er war damals aber siebzehn und er durfte kein Gewerbe anmelden.
00:07:39: Und er hat mich damals dann überredet, wurde ich damals keine Ahnung hatte von Fahrrädern nicht überredelt das ich einen Gewerber anmelle und wir zusammen machen und das Zusammenwachen hat nicht ganz so lange geklappt.
00:07:49: Dann habe ich das alleine weiter gemacht.
00:07:50: umso bin quasi zu meinem ersten Gewerbe gekommen mit Fahrrad.
00:07:56: Wünsig, das Fahrrad zieht sich dann auch mal so ein bisschen durch dein Lebenslauf?
00:08:00: Genau, seitdem zieht es sich ziemlich stark durch mein Lebenslauf genau.
00:08:03: Es hatte immer wieder Stationen da mit und es macht ja auch Spaß!
00:08:08: Die Entscheidung in die Selbstständigkeit zu gehen hatte dann schon ein bisschen was damit zu tun dass man in manchen Organisationen oder großen Organisationen dann wenn man irgendwas bewegen will wie sage ich vorsichtig an Grenzen kommt.
00:08:23: Das ist sehr gut ausgerückt, würde ich sagen.
00:08:26: Also nicht nur an Grenzen kommt... Ich habe früher auch gedacht das es eine Grenze.
00:08:31: aber die wirkliche Schwierigkeit, die ich mit dieser Grenze hatte und diese Grenze war nicht diejenige dass sich aufsteigen wollte und in andere Positionen rein wollte, das war überhaupt nicht mein Thema Aber ich wollte einer Smiler-Perspektiven sinnvoll Tätigkeit nachgeben Und ich wollte meinen eigentlichen Job machen für den ich angestellt war und das war gar nicht so einfach.
00:08:56: Und in diesem Gemängelage habe ich mich persönlich sehr stark aufgerieben, bis ich gesagt habe hey so kann und so will ich nicht mehr weiterarbeiten und hab dann gekündigt und habe gesagt okay ich möchte Unternehmen dabei unterstützen genau dieses Potenzial was da ist und was auch in meiner Person damals in der Unternehmung da war dass sich das entfalten kann und nutzbar gemacht wird.
00:09:21: Ich höre das immer häufig, dass Menschen genau so über ihre Position sprechen.
00:09:26: Dass sie einfach nicht das was sie machen wollen umsetzen können.
00:09:30: und ich glaube es gibt auch nur zwei Reaktionen drauf.
00:09:33: die eine ist resignieren Das heißt, dass es Arbeit Vorschrift nach Dienst nennen wird glaub ich und vielleicht weniger Und die andere ist...ich gehe woanders hin
00:09:44: Genau!
00:09:44: Ich würde den ersten Fall also Dienst nach Vorschriften.
00:09:46: Dieser Ausdruck differenziert mittlerweile ein bisschen.
00:09:49: Aber ich muss mich entweder mit der Situation arrangieren, dass ich sie akzeptiere und sage okay so läuft das hier in diesem Unternehmen oder Ich breche raus.
00:10:00: Und das weiß nicht kündige.
00:10:01: am schlimmsten sind da ist natürlich dann diese situation.
00:10:05: Die die sich mit der situationen nicht arrangiert kann aber auch nicht künstigen und das sind aus meiner perspektive In dieser ganzen psychischen probleme dienen.
00:10:14: auftreten.
00:10:15: ich börne und alles was dazu gehört weil das das was stresst.
00:10:18: ich versuche etwas, vielleicht bin in einem System gefangen was ich nicht ändern kann.
00:10:24: Was aber mir zuwider ist in irgendeiner Art und Weise oder wo ich Probleme sehe Und bleibe trotzdem da drin das macht mich krank.
00:10:34: Jetzt sind wir bei diesen Regeln.
00:10:35: Das regeln sind ja was wertvolles Also würde es gar nicht abstreiten.
00:10:38: Regeln sind wichtig weil dadurch wissen wir wie wir uns in manchen Situationen verhalten.
00:10:43: Wir wissen wie wir Dinge anpacken können und dürfen.
00:10:48: Aber mittlerweile glaube ich, dass sowohl in unserer Gesellschaft als auch im Unternehmen die Regelwut so überhand genommen hat.
00:10:55: Dass wir uns sowas von aus bleiben müssen.
00:10:58: Also was ich gelernt habe in den letzten Jahren ist, dass es hilft wenn man sehr stark differenziert.
00:11:07: Ich bleibe jetzt mal in einer Organisation drin und wir brauchen ein Stück weiter Regeln.
00:11:14: das macht auch Sinn viele Sachen zu regeln.
00:11:17: Aber es macht auch bei vielen Sachen keinen Sinn etwas zu einer Regel dafür aufzustellen, weil das einfach gar nicht funktioniert.
00:11:25: Weil diese Mechanismen gar nicht regelbar sind.
00:11:28: und dass ist die Schwierigkeit in der Organisation drinstecken.
00:11:34: Und das war früher vor dreißig vierzig Jahren.
00:11:37: war das nicht das Problem, weil der Markt, in dem die Unternehmen tätig waren eine relativ geringe Dynamik hatte.
00:11:48: Der Käufermarkt war so groß, dass alles was ich produziert habe, konnte ich auch verkaufen.
00:11:52: Alles wurde mir aus der Hand gerissen und das hat sich in den letzten Jahrzehnten drastisch geändert und das wirkt auf die Unternehmen.
00:12:01: Das heißt unternehmen müssen Mitarbeiter viel viel flexibler sein und daher rührt auch oder da müssen Unternehmen auch sich anders intern organisieren.
00:12:15: Das heißt aber nicht, das gesamte Unternehmen muss sich neu organisieren.
00:12:18: Sondern nur ein Teil des Unternehmens und diese ganzen New Work Welle die ja ob sie jetzt immer noch so stark läuft oder nicht?
00:12:25: Das kann man jetzt auch mal darüber diskutieren.
00:12:27: was man genau unter new work versteht Kann es auch nochmal dreimal diskutieren.
00:12:31: Aber was du eben Volksmund darunter zu verstehen Es ist ja alle sollen Verantwortung übernehmen Und Mitarbeiter brauchen einen möglichst großen Freiraum.
00:12:42: Auch das funktioniert nicht.
00:12:44: Die ersten Unternehmen, die genau sich so aufgestellt haben merken mittlerweile, dass sie auch ins Chaos stürzen und verschwemmeln und betreiben.
00:12:52: Und die große Herausforderung ist aus meiner Perspektive für Unternehmen heute diese Balance zu finden zwischen Dingen also Routine arbeiten, die ich mit Regeln und Prozessen beschreiben kann und mit anderen Bereichen, die vorhersehen kann, was passieren wird.
00:13:10: Das keine Routine arbeiten, wo ich immer wieder Entscheidungen treffen muss und die muss sich anders organisiert.
00:13:16: Und das ist die Schwierigkeit, die es gibt und das bedingt dass ich dadurch Organisationen auch strukturell an Masse aufbauen muss.
00:13:28: Die Unternehmen, die das erkennen, finden auch Wege dafür mit uns zu gehen.
00:13:31: aber viele kippen von einem extrem ins andere und dann haben sie auch einmal so viele neue Probleme.
00:13:38: Das ist dann mein Wiener.
00:13:39: Sie stecken im Chaos.
00:13:41: Gleich geht es weiter im Gespräch mit Michael Habeckhorst.
00:13:44: Ich spreche später hier mit Michael habekhorst über die Zukunftsfähigkeit von Organisationen, jetzt aber interessiert mich deine Radtour zum Nordcup.
00:13:53: Wie kommt man auf die Idee einer, na gut ich kenne viele Menschen mittlerweile, die doch weitestreckend mit dem Fahrrad fahren?
00:13:59: Warum Nordcup?
00:14:00: vielleicht ist da die Frage
00:14:02: Warum Nordgab?
00:14:03: Das ist relativ einfach zu erklären.
00:14:05: Als ich mir damals diese Idee hatte, mal für mich etwas ganz anderes zu machen, wollte ich einen markanten Punkt haben wo ich hinfahre.
00:14:13: Ich wollte nicht eine Runde durch Europas ahnt.
00:14:16: So nach dem Motto komm' ich heute komm', komme ich morgen.
00:14:18: Weil da hat mir so dieser Anreiz gefehlt und ich wollte ein markantes Ziel haben.
00:14:24: Und die typische Zara Drute wenn es immer dieses Longtime Traveling geht ist häufig von Deutschland irgendwie nach Shanghai zu fahren im Fahrrad.
00:14:33: So, das war aber damals schon... Da waren schon ein paar Krisenherde so unterwegs und das war mir zu aufwendig mich da wirklich mitzubefassen und mit den ganzen Visums die man da braucht und und und also das heißt Richtung Osten der Weg war so mach.
00:14:48: ich wusste nicht so richtig Das war jetzt zu aufwändig Richtung Süden da hat mir das richtige Ziel gefehlt Richtung Westen da ist nichts da ist man gleich im Wasser.
00:14:58: Also blieb nur noch in Norden.
00:15:00: Und meine ursprüngliche Idee war, zum Polarkreis zu fahren.
00:15:03: Weil ich so dachte... Ich fahre ja vorher noch nie in Skandinavien und habe gedacht, polarkreise ist schon cool und es ist schon ganz schön weit weg.
00:15:11: Und dann sagte ein Freund von mir, als ich ihm das erzählt hatte, wenn du die Polarkreise ist voll langweilig.
00:15:17: Da war ich natürlich total geknickt.
00:15:19: und er sagt aber im nächsten Satz, also Wendern musst du zur Nordkart fahren.
00:15:24: Und da ich keine Vorstellungen hatte von diesen Dimensionen in Skandinavien Da habe ich dann halt gesagt, ok.
00:15:31: Ich fahre ein Fahrrad zum Nordkampf.
00:15:33: Das ist auch egal.
00:15:35: und im nächsten Satz hat ein anderer Kumpel der neben mir saß damals gesagt Wenn du zum Nordkraft fährst, dann baue ich den Fahrradrahmen Und mein kumpel hat bis zu dem Tag zwei Fahrradramen gebaut.
00:15:48: Er hat so eine Hobbywerkstatt über sich eingerichtet in der Garage.
00:15:52: Und da habe ich so in meinem Eifer gesagt, wenn du mir einen Rahmen baust, dann fahré ich wieder zurück.
00:15:57: Und da war ich so ein bisschen verhaftet in dieser Konstellation.
00:15:59: So kann das zustande und ich hatte eine Idee darüber hinaus, ich wollte immer... Also meine Themen sind ja unter anderem auch das Thema Lean Management und Agilität, agiles Projektmanagement.
00:16:11: Ich habe immer wieder gehört oder wurde mir mal gesagt hey Michael, es mag ja sein dass ist bei Toyota oder sonst wen funktioniert aber wir, wir sind so speziell, da geht das nicht!
00:16:21: Und ich hab damals immer nach einer Idee gesucht oder nach einem Projekt gesucht wo man diese Managementphilosophien anwenden kann, um diese universelle Einsetzbarkeit zu zeilen.
00:16:33: Und das habe ich dann damit verbunden!
00:16:35: Also eine Studie quasi gemacht?
00:16:37: Nein, nein, nein... Ich habe es auf Forms wurde irgendeine Eigenstudie gemacht und hab mir überlegt ist das wirklich so universale Einsatzfahrung?
00:16:44: Das probiere ich jetzt mal aus.
00:16:45: mit dieser Denkhaltung, mit der Grundeinstellung habe ich die Radtour gemacht.
00:16:48: Also das ist so die Story darum und diese ganzen Ideen, das waren fünf Tage.
00:16:52: Da war für mich die Reise perfekt und geplant in Anführungsstrichen geplant dann war alles fixiert.
00:16:58: Und wir
00:16:59: können verraten es hat geklappt?
00:17:01: Ja genau!
00:17:02: Ich
00:17:03: weiß nicht die erste oder der zweite Abend eigentlich schon die ersten Herausforderungen kam.
00:17:07: Es war wirklich... also es war ne erste Abend bzw.
00:17:09: ne erste Morgen.
00:17:10: So muss ich's genau sagen.
00:17:12: Ich bin losgefahren in Freiburg und ich wollte möglichst viele Länder auch bereisen.
00:17:17: Und deswegen habe ich einen kleinen Schlenker über Frankreich gemacht, um Frankreich sind da über zwanzig Kilometer und hab dann die erste nach den Straßburg verbracht abends fins anzuregnen.
00:17:26: es hat die ganze Nacht durchgeregnet und ich hatte im Zelt gepennt natürlich und am nächsten Morgen war der Campingwirt so erst stand so zwei drei Zentimeter unter Wasser und das war halt weiterhin aufregend.
00:17:37: Da habe ich da gesessen.
00:17:40: Dass ich zwischendurch mal Regen habe, war mir natürlich klar so naiv bis blau durch.
00:17:46: Aber dass ich jetzt damit auch starten muss das war immer ein Plan natürlich nicht drin.
00:17:49: und dann hab' ich im Zelt gelegen und hab', ich weiß nicht mehr drei Stunden zwei oder drei Stunden mit mir selber diskutiert was ich denn jetzt mache?
00:17:57: Und bin dann irgendwann zu der Erkenntnis gekommen, was gibt's eigentlich für Abbruchkriterien?
00:18:05: Da ist mir so eingefallen.
00:18:05: okay wenn Wenn ich verletzt bin, wenn ich krank bin oder wenn es gefährlich ist in eben deiner Art und Weise.
00:18:11: Das wäre ein Aprokritäne.
00:18:12: aber Regen
00:18:15: kommt halt vorhin auf so einer Strecke.
00:18:16: Kommt vor auf so eine Streckel?
00:18:17: Und konnte ich mir selber nicht erklären dass das ein Apro-Kritärin wäre oder einen Kriterium wäre nicht zu fahren.
00:18:24: Als ich mir das eingestanden habe, bin ich aus dem Zelt raus im Strömenregen, hab alles zusammen gepackt und bin der Sonne entgegen gefahren.
00:18:32: sprich das war der regenreichste Sommer seit Wetteraufzeitung und bin fünfzig Prozent aller Tage, die ich unterwegs war.
00:18:40: Da waren hundert- sieben Tage, weil du unter willst, da dann neun vierzig Tagen hatte ich reden.
00:18:45: Wow!
00:18:46: Und es war aber die Lohnt.
00:18:47: Das war zu viel Lohn.
00:18:48: Aber nach dieser ersten Erkenntnis nach dem ersten Morgen war es nicht ein einziges meine Diskussion für mich ob ich jetzt fahre oder nicht Es war... Ich habe selber darüber nie mit mir selber diskutiert.
00:19:00: Und das ist eine spannendes Erkennnis gewesen für mich.
00:19:02: Deswegen wahrscheinlich auch gut, dass es gleich passiert ist.
00:19:05: Weil ich nach zwei drei Wochen hätte man, wenn's dann auf einmal losgegangen wäre, wahrscheinlich ganz anders reagiert weil man so eine positive Erfahrung hat.
00:19:11: Genau.
00:19:13: Ja spannend das ist ja.
00:19:14: und wie ist das ans Ziel anzukommen?
00:19:17: Das war für mich sehr emotional aber nicht positiv.
00:19:20: emotional zu dem damaligen Zeitpunkt weil Ich bin sieben halb Wochen gefahren Du bist da hoch, es waren über viertausend Kilometer und ich bin im Vorfeld damit man das so einsortieren kann.
00:19:31: Im Vorfeld bin ich zwei Stunden in der Woche Fahrrad gefahren und jetzt bin ich fast siebenhalb Wochen am Stück gefahren.
00:19:40: Also dass du zu den Dimensionen wo ich mich sonst belegt habe im Fahrrad fahren.
00:19:45: So und es hatte sich für mich als ich diese Reise geplant hatte, hat sich einmal natürlich auch bei Google geguckt wie sieht's da oben überhaupt aus?
00:19:52: Und da oben ist schon so ein Wahrzeichen eine große Große Erd, so ein großes Kugel.
00:19:59: So eine Logusart auf einem Ständer.
00:20:02: Auf so einen Bodest der so vielleicht meter-fünfzig hoch ist.
00:20:04: dieses Bodest und hinter diesem Wahrzeichen kommt halt zwei tausend Kilometer glaube ich nichts.
00:20:12: bis zum Nordpol also kommt noch Wasser.
00:20:15: Und ich habe mich unter diesen Wahrzeich mit Hände in den Höhen wenn mein Fahrrad vor mir stehend auf dem Bild gesehen.
00:20:21: das war so mein Magnet was mich da hochgezogen hat.
00:20:25: im Prinzip Ich bin sieben mal Wochen alleine gefahren.
00:20:32: Unter achtundzwanzig Kilometer vor dem Nordkapp gibt es einen Campingplatz, wo dann noch drei weitere Radfahrer waren.
00:20:41: Die drei weiteren Radfahrern sind natürlich auch alle am Morgen losgefahrens genauso wie ich.
00:20:45: also sind wir zu viert in so einem Gefahren und das passt natürlich nicht mit meinem Bild überein.
00:20:50: Und die Vorstellung oben ist ein fahrsinniger Wind gewesen man macht nochmal richtig Höhenmeter.
00:20:56: Jetzt hatte ich das natürlich dieses Bildfahrung und ich wollte paar Tu-vollen aneinander oben sein.
00:21:01: Das
00:21:01: heißt im Kopf eine Wektaservsituation entstanden?
00:21:03: Genau,
00:21:03: ein Egotrip.
00:21:04: Also für mich im Nachhinein war es voll der Egotripe.
00:21:07: Was ich von mir persönlich gar nicht so kenne Und das geht aber... also ich habe immer gemerkt dass geht alles im Zeitraffach auf.
00:21:14: einmal ist es da und dann war dieses Bild da.
00:21:16: Ich musste alleine vorne sein und hab mir wirklich die Seele aus dem Leib gestrampelt.
00:21:22: Es war Also wir sind teilweise sechs bis neun Kilometer pro Stunde in der Ebene gefahren, so ein starker Winter.
00:21:29: Und das waren ja die anderen drei, die haben die gleiche Strecke mehr oder weniger hinter sich gebracht.
00:21:33: also sie waren alle genauso gut trainiert aber die konnten mir im Windschatten nicht folgen.
00:21:38: so schnell war ich weil ich diesen Egeltritt durchbezogen habe und jetzt kommt eigentlich das Fatale vor.
00:21:46: dieser Erdkugel ist ein riesen Besucherzentrum was ich vorher auf den Bildern nie gesehen hatte weil keiner das Besucher-Zentrum fotografiert.
00:21:53: Da bin ich um dieses Besucherzentrum rumgefahren und damit da keine Autos rumfahren.
00:21:57: Und lagen das so dicke Felsbrocken, dass man dann nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad durchkommt.
00:22:02: Als ich darum fahre habe ich endlich diese Weltkuhl gesehen... ...und hab gesagt Schakar die anderen waren überhaupt nicht mehr zu sehen.
00:22:09: Jetzt kriege ich mal ein Foto was ich haben wollte und bleibt mit der Packtasche an einem Stein hängen, lebt mich da oben voll aus Maul.
00:22:16: Also so richtig so wehtlich Ellbogen eingeschlagen auf den Kopf gestanden.
00:22:19: was war so ein typischer Sturz wo man auch sich gerne mal das Schlüssel beinrichtet.
00:22:22: Das Foto hättest du ja so gehabt ob du der erste, zweite, dritte oder vierte bist
00:22:26: ne?
00:22:26: Ja so klar konnte ich nicht mehr denken.
00:22:28: Ich bin verrückt was aber es ja manchmal uns vorgeht.
00:22:32: Und jetzt kommt eigentlich dir... Du sagst das gerade bisschen vorweg genommen bis ich dann soweit war.
00:22:39: Ah, waren die anderen da?
00:22:40: Waren die andere da und hat technisch befreut, lagen sich in den Arm und haben Fotos gemacht.
00:22:44: Und ich stand da völlig verzerrt... Und hättest eigentlich
00:22:48: dabeistehen können
00:22:49: ne?
00:22:49: Ich hab mich dann dazu gestellt um mein Helm hin da so vorne noch runter weil ich das nicht geblickt habe.
00:22:54: Weil ich hab es nicht geschafft alleine mein Fahrrad auf dieses Podest zu kriegen.
00:22:56: Weil meine Paktrasche hinten an dem Geländer hängen geblieben ist und ich erst nicht geschnallt habe.
00:23:02: also So stand ich unter Strom dass ich auch solche Kleidigkeiten nicht mehr hingekriegt habe.
00:23:09: Diese Erkenntnis war für mich so erschreckend, dass ich es nicht genießen konnte.
00:23:16: Diesen vermeintlichen Erfolg und das ist für mich persönlich eine sehr erschreckende Erkenntnisse gewesen muss ich sagen.
00:23:23: da was?
00:23:24: also das war wirklich... Das war nicht schön aber sehr erkennt.
00:23:28: Gleich geht's weiter im Gespräch mit Michael Habekhorst.
00:23:32: Michael Habikhorst ist mit dem Fahrrad bis zum Nordkap gefahren.
00:23:35: am Schluss ist ein bisschen etwas schief gegangen.
00:23:38: er ist mein Gesprächspartner Trotz dem prüstem Ziel erreicht.
00:23:40: also, oder?
00:23:44: Ja ja ich weiß
00:23:45: das muss er wieder zurücknehmen.
00:23:46: Das ist der Verstand.
00:23:49: Oder wird
00:23:49: dann das erste Moment bewusst dass man eigentlich sagt oh
00:23:55: diese Gedanken die kamen natürlich schon immer wieder rein weil ich so gedacht habe okay also irgendwie da oben ankommen was werde ich schon irgendwie schaffen?
00:24:05: Und dieses Magnet, dieses Bild.
00:24:07: Das war wirklich für mich ein persönliches wirklichen Wahnsinns-Magnet.
00:24:10: Ich habe es mir da hochgezogen.
00:24:12: Aber diese Frage ist das eigentliche Ziel in Anführungsstiche oder im Minimalziel habe ich erreicht?
00:24:19: Was heißt das jetzt für die Motivation und für die Rückfahrt?
00:24:21: Weil ich genau wusste...ich muss jetzt noch mal acht Wochen zurückfahren weil ich ja über Estern, Litauen, Ländern und Polen zurückgefahren bin.
00:24:29: Also die Strecke zurück war weiter wie die Hinstrecke.
00:24:34: Deswegen war schon immer so eine Grundsorge, da schaff ich das überhaupt.
00:24:37: Ist Wert die Motivation jetzt oben oder nicht?
00:24:39: Und... Das war schon spannend für mich dann auch zu erleben.
00:24:43: So du hast nicht abgebrochen,
00:24:45: d.h.,
00:24:45: du hast dich nicht verletzt außer vielleicht am
00:24:47: Ziel?
00:24:48: Ja, ein bisschen, aber zum Glück keine so starke Verletzung mehr.
00:24:53: Gefahr?
00:24:55: Also ich bin ab und zu durch Gewitter gefahren mit Blitz und Donner.
00:24:58: Es war so ein bisschen gefährlich, aber da war ich auch wirklich in Regionen Da wusste ich auch nicht, was ich hätte sonst machen sollen.
00:25:04: Hätte ich mich in den Wald stellen können, aber...
00:25:06: Das ist ja nicht jeder's die Idee oder?
00:25:08: Genau deswegen hab' ich gedacht aufm Fahrrad ist vielleicht doch besser und deswegen bin ich gerade gewalt Gefühle gefahren?
00:25:15: Nee eigentlich nicht.
00:25:17: Also einmal habe ich gedacht dass ich im Wald geschlafen habe das irgendwie mit einem Tieren gekommen Aber das war dann noch nicht so.
00:25:23: Ob ich glaube
00:25:23: nur weil mir die Geräuschpolisse eigentlich nicht kennt
00:25:25: Ja, wobei oben in Schweden gibt es auch Bären Von dem her ganz absehe ich was nicht.
00:25:32: Was
00:25:32: war das dritte Kriterium?
00:25:34: Krank.
00:25:34: Okay, war auch nicht.
00:25:35: Ja einmal so und ich habe immer viel Ingwer begegert.
00:25:38: Das wäre auch so, genau.
00:25:40: Und auf dem Rückweg in Laustrad in Littown da hatte ich mal einen leichten Anflug von Herr Keldung weil ich halt wie gesagt ständig durch Regen gefahren bin aber...
00:25:50: Der Fahrtfilm mit Regen ist jetzt nicht die beste Kombi, ne?
00:25:52: Nee, nee, nee.
00:25:54: Aber eigentlich auch kein Problem!
00:25:56: Okay, d.h.
00:25:57: da könnte man ja auch zu Nord sagen Pause
00:25:59: ich über eine Uche oder so.
00:26:00: Ich
00:26:00: mache ein, zwei Tage Pause und nehme da vielleicht mal Zimmer und lasse es im Zelten nur.
00:26:07: Ja ja spannend wenn man nach so einem Erlebnis wieder zurückkommt kann mir vorstellen dass das gar nicht so einfach ist wie der normal weiterzumachen.
00:26:15: Ich weiß nicht mehr ganz genau aber was waren sie zwischen sechs und acht Wochen wo ich in so einem Hype war?
00:26:20: So voll geil dass ich geschafft habe!
00:26:24: Und dann bin ich hier ins Loch gefahren.
00:26:27: Nach dem Motto Ich habe mich vorbereitet in dem Sehnsinn.
00:26:32: Ich habe Geld angespart dafür, ich habe den Rahmen mit meinem Freund gebaut und das Rad zusammengebaut.
00:26:37: Mein ganzes Equipment musste er kaufen.
00:26:40: Somit war dieses gesamte ja doch etwas länger der Zeit wo ich mich damit befasst habe.
00:26:45: Und ich habe mich die Zeit wirklich fast nur noch damit befasst dann auch wenn ich die Radtour an sich nicht wirklich geplant habe.
00:26:52: aber danach war so ein Vakuum so.
00:26:55: was kommt denn jetzt?
00:26:58: das große Projekt fehlte.
00:27:02: Und auch das war eine spannende Erfahrung, dass zu erleben was es heißt in so einem Loch zu fallen.
00:27:08: Wie geht's denn jetzt weiter?
00:27:09: Also nicht weil ich mich als soziale Ängste habe wie geht es weiter sondern einfach ja was meinst du?
00:27:14: Was ist die nächste Herausforderung, die ich nicht stellen kann?
00:27:19: Du hast es ja mal schon angedeutet oder du hast im Prinzip eigentlich jedes Jahr stellst du dir so eine Herausforderung oder machst etwas was nicht normal ist
00:27:27: was für mich ungehörig ist.
00:27:29: Das muss nicht immer eine körperliche Herausforderung sein, sondern einfach auch ganz andere Sachen sein.
00:27:34: Also wie ich es eben schon angedeutet habe... Ich war da mal eine Woche meditieren, bin überglühen und alles Ende laufen.
00:27:40: Wollte ich jetzt mal sagen, wo ich meditiere?
00:27:42: Kann ja auch schon eine Herausforderung sind!
00:27:43: Ja das ist ne ganz andere Herausforderung aber es ist keine in dem Sinne sportlich herausfordernden, das wollte ich sagen.
00:27:49: Man braucht nicht besonders Mut dafür, in dem Sinn was wir unter Mut verstehen.
00:27:53: Ich muss nicht besonders fit sein, einfach mal eine andere Situation, bewusst in einer anderen Situation bringen und gucken was passiert.
00:28:02: Und diesen Mut muss ich aufbringen mir einzugestehen dass da eventuell etwas passiert, was aufkommt oder sonstiges mit dem ich nicht gerechnet habe wo ich
00:28:11: ja ich kenne viele Menschen die dann einfach mal so ne Woche schweigen waren oder sowas und dann doch wirklich zurück kamen und gesagt haben das war mit der größte Herausforderung die sie jemals hatten und dann einfach nur sich selbst zurückgeworfen ist und Dinge die einem im Kopf rumschießen nicht mitteilen kann.
00:28:27: Genau, so und das heißt also da ist schon eine gewisse Heldschwelle da.
00:28:31: Also ich kann das schon verstehen dass einige sagen so will ich das wirklich?
00:28:35: Wille ich mich mit dem wirklich immer auseinandersetzen wenn ich es nicht vorher sehen kann was da passieren kann also sich ein Stück weit die Kontrolle auch abgeben muss.
00:28:44: Das ist schon schon immer wieder spannend Und das mache ich.
00:28:49: wie habe ich es irgendwie schon gesagt habe Zeit viel nie also mittlerweile wirklich halt viel ganz bewusst und das sind mal kleine Sachen Die einen halben tag dauern und mal also das größte weil es ist längst so weit.
00:29:00: wirklich dieser rathor Ich habe diese offroad rallys die ich auch seit einigen jahren aktiv mit fahre.
00:29:07: Ist auch dadurch jetzt stammt
00:29:09: Das heißt du erlegst du dir am anfang des jahres was mache ich
00:29:12: oder kommt es auf dich zu dass kommt es kommt auf mich zu Und dann nehme ich es an gleich und ab und zu wenn noch nichts auf mich zugekommen ist Denke ich auch schon mal drüber nach und gucke einfach so ein bisschen als zum feuerlauf bin ich so gekommen Dass ich gezielt einfach im Internet geguckt habe, ein bisschen gegoogelt habe.
00:29:30: Und dann hab' ich so gesehen, feiern auf über glühende Kohlen laufen und das ist ja auch mal spannend.
00:29:36: Mache immer mit.
00:29:37: Okay, mache ich.
00:29:38: Dann habe ich es mir heute schon dreimal gemacht.
00:29:42: Was ist das für ein Erlebnis?
00:29:44: Es ist spannend.
00:29:46: Das ist deswegen spannend finde ich weil es ganz anders verlaufen ist oder verläuft wie ich es eigentlich immer gedacht habe.
00:29:53: also ich habe immer gedacht man muss sich selber in so Arthrons Zustand bringen, durch Meditation oder sonst wie.
00:30:01: Dass man quasi in anderen ... Habe ich doch gesagt, in einem Serien ist irgendwie geistig aber es ist überhaupt nicht so.
00:30:08: Wenn man also so wie ich zumindest gemacht habe das geht dann mittags los und das geht bis abends dann ein bisschen die Nacht.
00:30:15: Man befasst sich eigentlich mit dem Thema an baut zusammen das Holz auf spricht darüber warum man auch hier ist und zündet dann irgendwann zusammen das holz an Sieht sich dann wieder zurück in der Gruppe, tauscht sich noch über verschiedenste Themen aus.
00:30:32: Und dann wird das Holz was abgebrannt ist verteilt.
00:30:37: Da ist es schon jedes Mal dunkel gewesen und da sieht man nur diesen glühenden Teppich vor sich... ...und man sinkt die ganze Zeit zum Wandrennen.
00:30:48: also so wiederholende ganz einfache Wandrenne um nicht aufzuhören zu atmen.
00:30:54: Das ist das Einzige, worauf man achtet und dann steht man vor den Kohlen.
00:31:01: Es ist schwierig zu beschreiben aber man merkt es dass es jetzt okay ist.
00:31:08: Und dann bin ich rübergegangen.
00:31:09: Okay?
00:31:09: Und das fühlt sich so ein bisschen an.
00:31:11: also es gibt verschiedene Beschreibungen.
00:31:13: einige sagen wie beim Mooschlaufen kann ihr es nicht so bestätigen.
00:31:16: für mich fühlt sie das immer so an.
00:31:17: Es gibt ja diese roten Rundensteinchen die in dem Pflanzen so manchmal drin sind.
00:31:22: Ja, und dann geht man da rüber.
00:31:24: Und am Anfang natürlich so zwei Riesenschritte und wirklich schnell.
00:31:27: Und gerade beim ersten Mal... Das war noch eine Frau die das geleitet hat, die meinte so, hey ihr werdet es merken?
00:31:35: Also ihr könnt's ja oft rüberlaufen wie ihr wollt aber ihr werde jetzt irgendwann merken dass ist jetzt gut ist, dass es jetzt vorbei ist.
00:31:41: Und den Punkt sollten wir nicht überschweiten!
00:31:45: Ich bin ich weiß nicht drei vier fünf mal rüber gelaufen und da hab' ich es wirklich gemerkt.
00:31:50: Hey jetzt ist gut und da habe ich es auch nicht mehr gemacht.
00:31:52: Dann sollte man aufpassen.
00:31:53: Und das Spannende war jetzt bei mir auch beim ersten Mal, ich sehe dann überberichtet verbrennt man sich nicht die Füße und so was.
00:32:01: Ja, jetzt meine Frage.
00:32:03: Zumindest ist es ja heiß?
00:32:05: Ja,
00:32:06: es sind blühende Kohlen.
00:32:07: Ich weiß nicht wie viel Grad aber normalerweise verbrennen wir sich schon mal bei sechzig Grad oder bei sechszig Grad kann man es glaube ich nicht mehr festhalten.
00:32:15: Es ist deutlich über sechszig Grad.
00:32:19: Und ich hatte dann quasi im Hohlfuß, also so unter dem großen C oder in der Hohlfusse anfing.
00:32:26: Da hatte ich einen ganz kleinen Brandblasen und sogar ein Feuerkus.
00:32:31: Ich habe dann auch gefahrt und habe gesagt man verbrennt sich nicht.
00:32:35: Das war ganz spannend und ich habe dann geguckt und meine Soil sollte mal bei mir gucken wie es im Raum von Soda Plexus ist.
00:32:41: ob ich da irgendwelche Verspannungen habe weil die Energie nicht ablesen kann Konnte ich damals nicht verstehen, weil ich so ganz meine Welle lege.
00:32:52: Ich habe zu der Zeit quasi in Höhe vom Plexus immer Rüttenschmerzen.
00:33:01: Aber jetzt nicht vorne sondern halt hinten am Rücken.
00:33:04: und ich bin dann irgendwie vier Wochen später zum Physiotheopie gegangen wegen meinen Rücken Und er hat gesagt ja leg dich mal auf den Rücken unter die Rücken quasi so reingedrückt und dann in so der Plexus.
00:33:16: Und da wäre ich fast für die Decke geschossen, weil das total verspannt war und alles.
00:33:20: Das hat er dann gelockert?
00:33:22: Den letzten Feuerlauf den ich nicht gemacht habe, da war dann nichts mehr.
00:33:26: Okay also es ist schon spannend dass man da sehr gut noch miterlebt.
00:33:29: Alles hängt mit allem zusammen,
00:33:31: oder?
00:33:32: Genau genau!
00:33:32: Es sagt sich sehr leicht aber wenn man das da mal erfährt... Also es ist nochmal was anderes wie
00:33:37: ich sage Naja, das ist ja jeder der mal zu Osteopathen geht oder halt auch in die Physiotherapie.
00:33:43: Du merkst natürlich schon was es ich kriegst hier oben in die Schulter rein gedrückt und du merkst es bis zum C. also es hängt alles zusammen.
00:33:51: Gleich geht's weiter im Gespräch mit Michael Habekhorst.
00:33:54: Die Zukunftsfähigkeit von Organisationen und Unternehmen.
00:33:57: Das ist das Thema von Michael Habikhorst Und ich glaube dass ein Thema in Deutschland eher ist mein Gesprächspartner.
00:34:03: Ja, wenn wir heute in Organisationen gucken, steigen wir doch mal an das Thema ein.
00:34:07: Ich weiß jetzt dass du Bahnfahrer bist da kriegst Du ja auch allen Blicke in einer Organisation oder?
00:34:12: Ja nicht immer zum Positiven aber ja.
00:34:15: also ich fahre in der letzten Zeit relativ viel Bahn.
00:34:19: Alle zwei Wochen fahr' ich gerade noch Dresden zum Projekt und das stand über eine längere Zeit, über mehrere Monate und ich bin... ja ich muss einfach sagen es gibt nicht eine Fahrt wo ich kann mich an keine Vater erinnern Wo es keine Verzögerungen gab, wo es keine Probleme gab.
00:34:36: Denkt man darüber nach was stimmt hier nicht?
00:34:38: Ja
00:34:39: und man hat ja auch viel Zeit oft mit der Bahn
00:34:40: verweint.
00:34:41: Ich merze alle auf dem Wein.
00:34:42: Denke schon drüber nach finde ich auch immer wieder spannend.
00:34:45: Und das sind so verschiedene Aspekte die mich da auch interessieren.
00:34:51: Ein Aspekt der mich da interessiert ist diesen ganzen Problemen den die Bahn zu tun hat.
00:34:59: Also welche sind eigentlich Haus gemacht und welche sie nicht hausgemacht, also welche könnten wir eigentlich theoretisch beeinflussen.
00:35:05: Und welche können wir nicht beeinflussend?
00:35:09: Das ist so zwei Aspekte die mich immer wieder beschäftigen.
00:35:11: und dann zahlt das ja auch nur Auswirkungen, also alle Probleme in einen Topf geworfen.
00:35:17: Jetzt versucht die Bahn irgendwie die Gemüter zu sämftigen, zu besämpftigen dass die Kunden nicht total durchdrehend.
00:35:27: und ich frage mich da auch immer wieder Diese Energie und die Zeit und das Geld, was darin investiert wird.
00:35:33: Warum versuchen wir es nicht mal an anderer Stelle zu investieren?
00:35:39: Das ist so aus Sicht der Diskunden des Fahrgastes.
00:35:41: und dann frage ich mich natürlich auch Was heißt da seine für den Mitarbeitenden?
00:35:46: Alles sehr auch über die Mitarbeiter finden das ja auch nicht toll.
00:35:49: also Ich finde es man merkt es dass über diese zeit durch das jetzt relativ intensiv mache die für das Thema Bahn fahren Der Zündismus steigt.
00:36:01: Mittlerweile gibt es keine Vorgabe mehr über die Erklärungen, was wirklich die Probleme sind.
00:36:06: Es gab's mal eine Zeit an, da hatten wir einen Katalog von Sachen, die sie nur sagen dursten.
00:36:13: Mittlerweile ist das... wie ich mitgekriegt habe, ist das ausgesetzt und wie ... Die Zugbegleiter und Beleitern können quasi das so beschreiben, wie sie möchten.
00:36:23: Und gerade so beim... Ich kann mich noch an die Leste machen.
00:36:25: Aber
00:36:26: ich find' ehrlich gesagt ne gute Regelung!
00:36:27: Ja?
00:36:28: Weil
00:36:28: du stehst ja einfach an der Stelle wo du erklären musst Und wenn es nicht meine Erklärung ist, wirke ich auch schon wieder unblabberig.
00:36:35: Genau!
00:36:36: Also aus der Perspektive finde ich das auch so überspannend und ich find's über spannend was daraus entsteht.
00:36:41: Daraus entstehen ein Zündismus.
00:36:43: Und dieser Zündismus bei der letzten Fahrt hat sich so ausgebildet.
00:36:47: Einfahrt Frankfurter Bahnhof ist mittlerweile das totale Chaos.
00:36:51: also die Züge sind bis zehn Minuten vor Frankfurt pünktlich häufig und dann vor Frankfurt ist Stürstadt das erste Mal Offersprecke und beim letzten mal war da Ah, liebe Mitfahrenden.
00:37:04: Ich hoffe das ist das letzte Mal dass sie meine Stimme hören müssen aber wir sind hier nochmal kurz vor Frankfurt zum Stillstand gekommen und es wird gleich weitergehen weil so viel Betrieb ist.
00:37:14: Wir haben wieder weitergefahren dann sind wir wieder angehalten und dann so er ist eine Leid aber ich muss die noch mal belästigen Und dann kam die nächste Erklärung.
00:37:21: Dann sind wir wider los gefahren und nochmal gehalten.
00:37:23: da hat sich nochmal gemeldet und beim Einfahren in den Bahnhof rein hieß es dann auch einmal Herr Übrings Der Zug ist länger als der Bahnsteig.
00:37:32: Die letzten Wagon müssen alle nach vorne kommen, weil hinten werden die Kühen nicht aufgegeben und das ist jetzt wirklich das letzte Mal dass wir mal eine Stimme gehört haben für heute.
00:37:43: Es ist natürlich schön auf der einen Seite, es lockert das Ganze ein bisschen auf aber es zeigt natürlich schon auch was dahinter steckt.
00:37:52: Das ist so ein Aspekt der sich in vielen Organisationen zeigt, dass auf einmal der Zynismus mehr und mehr entsteht, aber die eigentlich Probleme nicht angemessen sind.
00:38:04: Das heißt,
00:38:04: die Energie fließt auch in die falsche Richtung?
00:38:06: Das heißt
00:38:07: das System sucht sich einen Weg mit diesen Themen umzugehen und sie zu verarbeiten.
00:38:14: Und wenn du in ein Unternehmen gehst findest du dann... Ich weiß nicht, siehst du sofort wo was im Agen liegt?
00:38:19: geht es schnell?
00:38:21: Schnell?
00:38:22: Nicht immer nein!
00:38:24: Wenn wir bei dem Zynismus bleiben, die wirkliche Ursache kann er verschiedenste Facetten haben.
00:38:31: Wichtig ist nur, dass man nicht meint diesen Zynismus abstellen zu müssen indem man den Mitarbeitenden irgendwie eine Regel vorschiegt.
00:38:40: Zum Beispiel ihr dürft das nicht mehr sagen.
00:38:42: es gibt jetzt hier wieder diesen Katalog an Aussagen die ihr machen dürfte.
00:38:47: Das ist nicht die Lösung des Problems!
00:38:49: Das ist ein Ruhmbochter an den Symptomen.
00:38:53: und die Frage ist schon was ist die wirkliche Ursache von diesem Zynismus?
00:38:59: Oder was ist die Funktion von diesem Zynismus?
00:39:05: Ich muss auf irgendeine andere Art und Weise dieses Problem thematisieren.
00:39:10: Und das darunter liegt ein Problem.
00:39:12: Naja, ich sag mal wenn die Bordtoilette nicht funktioniert... ...wenn das Bordpistol geschlossen hat, wenn die Klimaanlage im Hochsommer nicht funktioniert Selbst wenn es eine Erklärung gibt, ich glaube beim ersten und zweiten Mal ist das okay.
00:39:26: Aber wenn du das auf einer Strecke die jemals was ich vielleicht sechs Stunden dauert, ich weiß nicht wie oft erklären musst dann wirst Du hier irgendwann zynisch?
00:39:33: Genau.
00:39:33: aber Die Lösung ist nicht den jetzt diesen Mitarbeiter einzumremmen sondern sozusagen einen Mitarbeiter schießen Nein!
00:39:39: Sondern die Lösung ist diese Wartungsintervalle die irgendwann mal immer mehr verlängert worden sind.
00:39:44: bei den Zügen war wieder zusammen zu streichen Und sich mal zu überlegen.
00:39:48: Es ging irgendwann los mit Medorn als der unbedingt an die Börse wollte mit der Bahn.
00:39:52: Der hat das erste Sparprogramm eingeleutet.
00:39:55: Und dann wurden zum Beispiel die Wartungsintervalle der Züge verlängert, da hat man gesöhnt noch keinen Auswirkungen und kam eine Nächste.
00:40:02: Ach, da kann ich noch mehr sparen!
00:40:03: Wir verlängern die WARTUNGS-Intervalle doch mehr.
00:40:06: Nichts passiert.
00:40:07: Wir können sie noch mehr verlängeren oder noch mehr Geld sparen.
00:40:09: Und jetzt merken wir auf einmal... Jetzt bricht uns alles zusammen.
00:40:12: Die ZüGE ist es mehr und mehr Störmeldungen, weil Züge nicht fahren.
00:40:18: Weil die Türen nicht zugehen.
00:40:20: Also ich sah selber schon in solchen Zügen drin.
00:40:22: Ich stehe mir am Bahnhof-Tür geht nicht zu und dann dockt dann die da... Ich wundere mich immer, dass der Zugführer da mal gerade irgendeine Hand anlegt.
00:40:29: Dann geht die Tür irgendwann zu?
00:40:31: Dann fahr'n wir los!
00:40:32: Zehn Kilometer später halten wir die Hand mit einer Stecke.
00:40:35: Ja, die Tür geht nicht mehr.
00:40:36: Hier ist irgendwie Fehlermeldung.
00:40:37: Da denke ich mir an Leute.
00:40:40: Solche Themen.
00:40:42: Und das ist Der Ursprung vom Problem ist eigentlich, dass wir Geld sparen wollen.
00:40:48: So und jetzt muss man sich über Lehlsparen
00:40:49: kann er teuer werden?
00:40:50: Genau!
00:40:52: Das haben wir so einen Investitionsstau... Dass der Berg auf einmal so riesig ist, da traut sie auch keiner mehr an.
00:40:58: Zu richtig.
00:40:59: also nicht ein Riesenkonzern
00:41:00: es ist alles verwinkelt und wahrscheinlich gar nicht so einfach.
00:41:03: du musst irgendwelche Entscheidungs-Hirachien entsprechend berücksichtigen aber prima macht.
00:41:10: das was du sagst, ergibt für mich einen totalen Sinn und letztendlich könnte man ganz schnell die ersten Maßnahmen ergreifen um wieder den Weg der Besserung zu schaffen.
00:41:20: Genau!
00:41:21: Und wenn jetzt solche Pläne aufgestellt werden dann kommen wir auf einmal Zahlen raus die mir das alles machen wollen dann kostet es ich weiß nicht wie viel Milliarden Euro und es dauert... ...fünfzehn Jahre.
00:41:30: und da sagen alle das sind das so ein Plan den du mal aufgestellt hast.
00:41:34: das akzeptieren wir nicht.
00:41:35: Und dann wird wieder ein Vorstandsvorsitzender rausgekickt und der Neue kommt rein.
00:41:41: Der verspricht in irgendetwas, wo alle wissen das ist illusorisch aber er erzählt das was die Leute hören wollen.
00:41:48: Und
00:41:48: dann sind wir wieder fünf Jahre
00:41:50: erst abgeln auch gestrichen.
00:41:51: So jetzt muss man überlegen was es eigentlich... Was ist häufig gerade in solchen großen Konzernen das Thema?
00:41:59: Da geht's!
00:42:00: Also eigentliches sind wirtschaftliches Unternehmen.
00:42:02: Also bei der Bahn, das ist jetzt noch mal ein bisschen speziell.
00:42:04: Aber das kann man auch auf Konzerne überbrechen.
00:42:07: Weilig ist es ja
00:42:08: und letztendlich ist es nichts anderes als Konzernen nur ganz genau.
00:42:10: Ja aber trotzdem... Der Bund steckt ja auch nur mit drin und das Schienennetz und solche Geschlechtes größere Probleme.
00:42:18: Das ist mit einem Problem also deswegen die Bahn ist natürlich schon nochmal speziell wollte ich damit sagen.
00:42:24: Aber die gleiche Denk ist im Konzern genauso.
00:42:28: Wenn man aus der Soziologie oder aus der Systemtheorie sich so was anschaut, kommt dann bei was
00:42:34: hey
00:42:35: das System Wirtschaft da geht es darum Geld zu verdienen oder kein Geld zu verlieren.
00:42:40: Das ist die sogenannte Kulierung.
00:42:43: aber in diesem System Wirtschaft gibt es Subsysteme und hier heißen unter anderem Politik so und die Politik je größer das Unternehmen ist desto größer ist dieses Subsystem Politik nämlich Macht haben oder keine Macht haben und werden viele Entscheidungen getroffen nicht aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten, sondern aus Macht-Gesichtspunkte meine Macht zu erhalten oder womöglich auszubauen.
00:43:08: Deswegen fange ich auf einmal an Seilschaften zu bilden und das ist der Ursprung so kann man das zumindest mal erklären woher diese Probleme und vorher viele Probleme einfach üben.
00:43:21: gleich geht es weiter im Gespräch mit Michael Habekost.
00:43:25: Mit Michael Habekhorst spreche ich über die zukunftsfähige Organisation.
00:43:29: Warum uns ausgerechnet die Deutsche Bahn eingefallen ist?
00:43:32: Naja, er ist mein Gesprächspartner!
00:43:34: Mir fallen total viele Sachen ein wobei das natürlich schade finde.
00:43:37: aber ich hatte
00:43:39: ein bisschen
00:43:39: länger her.
00:43:39: Ich habe eine tolle Erfahrung mit der Bahn.
00:43:41: Die war eine Minute zu früh in Leipzig Außer dass wir am falschen Gleis in Frankfurt abgefahren sind, waren alle stimmig.
00:43:49: Aber die Mitarbeiter wussten dass der Zugampf, also war nicht ausgeschildert.
00:43:53: aber man konnte fragen und dann so sagt nee müssen sie da hinten hin.
00:43:55: Also das war sage ich mal die einzige.
00:43:57: vielleicht sag ich was nicht funktioniert hat.
00:43:59: Ich habe aber zum Beispiel was ich sehr zu schätzen weiß auf der Fahrt zweimal Schokolade bekommen.
00:44:03: Aber natürlich frage ich mich wenn ich das Problem höre ob es
00:44:06: auf des sein muss Genau weil es ist eine gute Frage auch immer wieder.
00:44:09: Ich wäre
00:44:10: genauso froh und toll am Ziel gewesen und dankbar ohne die Schokoladen wenn's plumplich geklappt
00:44:15: hätte.
00:44:15: Ja genau das ist das Thema Lieblingsgast.
00:44:20: Ja genau, ich kriege diese Tütchen auch immer wieder und frag mich das auch jedes Mal und frage mich dann auch wieder... Was heißt das jetzt eigentlich?
00:44:28: Wie ist das ein Hinunternehmen?
00:44:30: Keileren Unternehmen!
00:44:32: Da wird viel Wert auf Sachen gelegt um mit diesen Symptomen umzugehen.
00:44:39: Hey du musst mal deine Mitarbeitenden in die Spur bringen, du musst deine Mitarbeiter motivieren.
00:44:44: Hey, der Mitarbeiter ist schlecht drauf.
00:44:45: Du musst mal als du die Beführungskraft ein Kommunikationstraining besuchen damit du mit deinem Mitarbeiter richtig reden kannst.
00:44:55: Das ist alles Quark, das ist nicht das eigentliche Problem.
00:44:58: Was ja eben die Frage stellt... Ist es leicht dieses Gebursprung der Probleme zu erkennen wenn man in Unternehmen ist?
00:45:07: Ist es eben nicht immer.
00:45:08: also wenn ich in solchen Situationen bin dann dieses Verhalten der Mitarbeitenden ist primär von den Verhältnissen, in denen sie sich bewegen abhängig.
00:45:20: Das muss ich diese Verhältnisse verstehen um daraus abzuleiten was es eigentlich das eigenliche Problem dahinter steckt.
00:45:27: Das sieht man halt in dem meisten Fälle nicht direkt.
00:45:30: Das sind Sachen die sich über die Jahre eingeschüchern haben, das sind Sachen teilweise die vor zwanzig dreißig Jahren sinnvoll waren so zu machen aber heute nicht mehr.
00:45:38: Aber keiner traut sich mal einen neuen Weg zu gehen und dadurch kommt zu behinderen in der eigentlichen Wertschöpfung.
00:45:46: Und wenn ich den ganzen Tag was machen muss, wo ich eigentlich sage, wo mein gesunder Menschenverstand sagt es ist sinnlos oder nicht sinnvoll das so auf diese Art und Weise zu machen, dass wäre viel sinnvoller das auch auf eine andere Art und Weise zu machen weil es sich einfach in die letzten Jahre anders geändert hat dann ist dann ist das das Problem wie schaffen wir jetzt eigentlich die Wertschöpfung wieder in den Mittelpunkt zu stellen.
00:46:09: Wie schaffen wir es, die Politik mal runterzufahren in den Unternehmen und dann die Wertsschöpfungen im Mittelpunkt zu stellen?
00:46:14: Das sind ja die Fragen.
00:46:15: was hindert uns eigentlich an der Wertschüpfung solche Fragen zu stellen?
00:46:18: und
00:46:20: das
00:46:21: ist natürlich auch gerade bei meinen Führungskräften nicht so gerne gesehen weil sie dann wieder Angst haben um ihre Position macht er halt Spiegel an der Rolle.
00:46:34: Naja, ich weiß ja gar nicht ist es denn die Aufgabe der Führungskraft immer alles zu wissen, alles besser zu können?
00:46:41: Ich glaube gar nicht.
00:46:42: Das sind doch eigentlich eher andere Fähigkeiten.
00:46:46: Das war früher schon so.
00:46:48: Also früher... also das ist heute immer noch ein ganz viel Unternehmen.
00:46:51: Wer wird als Führerskraft irgendwann?
00:46:53: oder wer geht in der Hierarchie nach oben?
00:46:55: Das ist die beste Fachkraft wird häufig zur Führer's Kraft gemacht.
00:47:00: und was ein Fehler sein kann Das was meistens irgendwann, also die ersten ein zwei Stufen ist es aber meistens passt das noch.
00:47:07: Also erledt man ja immer wieder und man beschreibt es ja als Peterschüsse-Druck, nämlich dass Mitarbeiter mehr und mehr befördert werden und irgendwann in einer Position sind wo sie völlig fehl am Platz sind oder auch unwirklich oft.
00:47:21: Und dadurch kommt das meistens, das ist dann meistens eine Folge davon.
00:47:25: Deswegen ist es auch wichtig, man denkt immer von unten nach oben in der Hierarchie.
00:47:31: Aber es muss auch die Möglichkeit geben zurückzugehen.
00:47:33: Ja aber wer macht das schon?
00:47:34: Ich weiß, aber wenn man's im System denkt, dann ist es hilfreich weil eine gute Fachkraft zu verlieren ist nicht Krimg.
00:47:41: Also ich kenne einen einzigen Fall.
00:47:43: da war ich früher noch in den Festanstellungen.
00:47:45: Er hat jetzt ein Werksleiter was gemacht in einem Zersparnungsbetrieb in dem Werk waren.
00:47:50: Ich weiß gar nicht mehr.
00:47:50: hundertfünfzig Mitarbeitende glaube war die beste Fachkraft, ist irgendwann zum Werksleiter ernannt worden und der hat nach ungefähr einem Jahr gesagt hey Leute das ist nicht mein Ding ich will raus aus dieser Position.
00:48:01: Ich möchte immer eine alte Position zurück und das war ein richtiges Raun.
00:48:05: durch die Unternehmung also an dem Standort haben wir in Summe siebenundfünfzig Angestellte und das wurde von der Geschäftsleitung.
00:48:18: Die wollten das nicht akzeptieren Und das war ein harter Kampf für ihn wirklich diesen Schritt wieder machen zu können in seiner alte Position.
00:48:27: Das fand ich echt spannend, damit habe ich das nicht so verstanden.
00:48:30: Habe mich auch gesagt, dass er herrt und mir froh sei, den Anführung zu schrinken.
00:48:33: Aber dann hat sich der Tod umgeliebt.
00:48:35: Ich hab Beobachtungen vor diesen Entscheidungen, weil letztendlich wenn man anderen Stellen einen besseren Job gemacht hat, gehört er dahin.
00:48:43: Genau!
00:48:44: Aber das ist halt immer noch die Ausnahme.
00:48:46: Das muss man leider sagen, solche Schritte.
00:48:48: Welche Rolle spielt denn Kommunikation?
00:48:51: Ja, spannend.
00:48:55: Die Kommunikation wird ja häufig... Also wenn man in einem normalen Sprachgeworfen unterwegs ist es eine sehr große Rolle zu zugesprochen.
00:49:03: Kommunikations ist das Wichtigste.
00:49:04: In Veränderungsprozessen müssen wir besser kommunizieren weil so viele Veränderungen gescheitert sind.
00:49:11: Das war schlecht kommuniziert.
00:49:13: Genau genau die sind deswegen geschaltet weil es schlecht komponiert worden ist und sie soll mal alles beschreiben.
00:49:21: also Da würde ich sagen, man kann mich nicht kommunizieren.
00:49:25: Also alles was wir machen ist eine Art von Kommunikation.
00:49:29: aber das Thema Kommunikations auch wenn sie schlecht gemacht worden ist in der Regel nicht das eigentliche Problem weil ich erlebe es ja auch in den Projekten die ich beleite.
00:49:40: Es wird informiert und wird kommuniziert.
00:49:43: Das ist immer alles genau richtig oder nicht?
00:49:46: Es ist gar nicht das Problem als er Das Thema, dass das was gesagt wird nicht mit dem übereinstimmen wie gehandelt wird.
00:49:57: Also das sind Themen.
00:49:59: also das ist so ein Weg.
00:50:01: und der andere Weg ist jetzt wird es ein bisschen abstrakt.
00:50:06: ich komme wieder aus mit einem anderen Blickwinkel einfach in die Situation rein nämlich auch über den Blickwinkel der System Theory.
00:50:14: Die System Theory sagt eine Organisation besteht nicht aus Menschen sondern eine Organisation besteht nur aus Kommunikation und auf Kommunikationsmustern und Entscheidungsmuster.
00:50:28: Das heißt, es gibt ein gewisser Erwartungstrukturen wie Kommunikion verarbeitet wird.
00:50:38: Und das ist eigentlich der spannender Weg aus meiner Perspektive weil es ist etwas anderes ob ich etwas als wenn ich in einer Organisation bin?
00:50:46: Ob ich etwas sage wenn ich an einer Organisation oder ob du etwas sagst, selbst wenn wir die gleichen Wörter benutzen.
00:50:53: Es kommt etwas anderes an bei den anderen Mitarbeitenden.
00:50:59: und jetzt ist ja die Frage was passiert eigentlich in der Organisation?
00:51:06: Oder wie wird die Kommunikation verarbeitet und auf welche Art und Weise werden entscheidend betroffen?
00:51:14: welche Muster, welche wiederholbaren Muster sind hier zu erkennen?
00:51:19: Und das ist eigentlich der... Wie gesagt, es ist etwas abstrakt diese Sichtweise.
00:51:25: Aber sehr erkenntnisreich weil so kann man diesen Problem wo wir ja schon ein paar mal angedockt haben anfangen zu ergründen.
00:51:33: Wenn ich immer die gleichen Entscheidungsmuster erkenne aber diese Struktur wie Entscheidungen getroffen werden wie sie durchs Unternehmen laufen wenn ich das nicht verstehe da kann ich's auch nicht ändern.
00:51:47: Es wird.
00:51:47: bei vielen Veränderungsprojekten Besteht ja immer das Bild, eine Organisation besteht aus Menschen.
00:51:55: Wenn ich eine Organisation ändern will dann muss sich die Menschen ändern damit sich die Organisation ändert.
00:52:01: Aber sagen wir ehrlich wenn ich von dir verlange und du sollst dich verändern Dann ist es übergriffig.
00:52:08: Die Wahrscheinlichkeit dass sie das hinkriege ist Verscheinwindenlerin.
00:52:14: Es wird nicht zu guten Ergebnisse führen Genau, aber
00:52:16: trotzdem besteht dieses Bild in der Organisationsentwicklung bei Ich sage mal, neunzehnt Prozent einer Fälle.
00:52:24: Und das ist das Schlimme und jetzt kann ich mich da nicht ganz rausnehmen.
00:52:27: also bis vor wenigen Jahren habe ich genauso gedacht und genauso gehandelnd gearbeitet.
00:52:32: Ich habe aber in meiner eigenen Arbeit, also damals noch eine Festanstaltung, aber auch jetzt in meiner Beratertischart als Selbstständiger immer wieder erlebt dass sich an einem in den Projekten wo ich die Unternehmen begleitet habe in der Produktion einen neuen Projektmanagement besser zu werden um ihre Probleme zu lösen Wie man das Gefühl habe, ich komme an so eine imaginäre Grenze.
00:52:55: und jetzt geht es irgendwie nicht weiter in der Veränderung.
00:52:58: Wir haben einen neuen Arbeitsplatz gestalten wir haben neue Abläufe kreiert.
00:53:03: Teilweise wurden sie angenommen teilweise nicht.
00:53:05: Haben sie nicht angenommen worden ist auch mich sowieso nicht verstanden weil ich gedacht habe hey er hat das doch zusammen gemacht dass alles so nährbuchhaft war ich das ja versucht.
00:53:13: Ich hab gemerkt ne irgendwie sind die Grenzen Und deswegen habe ich mich immer wieder auf den Sucher gemacht Was ist das?
00:53:20: Was ist da hinterlegende Problemen?
00:53:22: und somit habe ich ja diese neue Sicht also für mich neue Sichtweise kennengelernt.
00:53:27: Und jetzt kann ich es auf einmal erklären, was passiert in Organisationen.
00:53:32: Das ist schon...das ist das Spannende.
00:53:34: und jetzt auf das ursprünglich wieder zurückzukommen.
00:53:37: Wenn ich versuche die Menschen zu ändern, dass sie zum Scheitern vorgehalten werden, dann kann ich so gut kommunizieren wie ich will.
00:53:45: Es ist übergriffig!
00:53:46: Ich kann dich nicht.
00:53:47: Ich kann dein Verhalten nicht direkt verändern.
00:53:51: Kann nur die Rahmenbedingungen ändern in deiner Organisation?
00:53:54: Oder als Führungskraft oder als Management.
00:53:57: Das Management kann nur die Rahmbedingungen verändern, mit dem Ziel das dein Verhalten sich jetzt verändern wird und mit dem Wunsch aber auch da wirklich passiert.
00:54:07: Das weiß ich nicht!
00:54:08: Das kann ich nicht entscheiden.
00:54:09: Und wenn der
00:54:10: Rahmen gut ist dann ist ja die Wahrscheinlichkeit dass sich Dinge verändern... Nicht schlecht sag' ich
00:54:15: mal.
00:54:15: Genau
00:54:17: Gleich geht's weiter im Gespräch mit Michael Habekhorst.
00:54:21: Mit Michael Habekost spreche ich über zukunftsige Organisationen und wir waren auch gerade beim Thema Führen.
00:54:28: Michael Habikost, mein Gesprächspartner.
00:54:31: Ich finde ein schönes Beispiel ist Empathisch Führen.
00:54:32: ja damit wirst du Menschen erreichen aber natürlich auch nicht alle weil es gibt Menschen die reagieren da drauf gar nicht?
00:54:38: Genau!
00:54:39: Und es gibt eine Studie, an Evergreen Studio Da wurden, ich weiß nicht mehr ganz genau, ich glaube, hundertsechzig Unternehmen über zehn Jahre lang begleitet ob diese Persönlichkeitsmerkmale einer Führungskraft entscheidend sind für den Erfolg der Unternehmung.
00:54:56: Und da ist ganz klar rausgekommen, dass kein Kausaler zusammenholt zu erkennen.
00:55:01: Ob ich empathisch führe oder nicht hat auf dieser Studie keinerlei Auswirkungen auf den Erfolg in der Organisation.
00:55:08: Ein bekannter von mir zitiert immer gerne auch ein Buch wo Führungskräfte mit unterschiedlichen Stilen beschrieben werden und die haben eins gemeinsam
00:55:18: Jeder
00:55:19: hat seine eigene Regel und die funktioniert.
00:55:23: Genau,
00:55:24: das heißt auch immer... Die Milliardäre stehen morgens um sechs Uhr auf und gehen erst mal eine halbe Stunde joggen und trinken da alles in den Kaffee.
00:55:32: Gibt es solche?
00:55:33: Ja, genau!
00:55:33: Es gibt welche, die das so machen aber nur werde ich morgen zum sechste aufstehe und einen Kaffeedrinker danach bin ich nicht Millionär.
00:55:40: dieser Zusammenwand denen gibt es nicht Aber so wird es häufig verkauft dass es das gibt Und das ist ein großes Problem.
00:55:48: Das ist halt auch einfach zu verkaufen, weil wir uns ja... Wir wollen alle einen Plan haben.
00:55:54: Also ich erlebe das jedes Mal wenn neuer Kunde mich anspricht, die wollt immer den exakt ausgearbeiteten Plan haben wie wir jetzt vorgehen und was passieren wird.
00:56:02: Das sage ich jetzt.
00:56:02: Sorry, tut mir leid!
00:56:04: Das ist hochkomplexes Thema eine Organisation zu entwickeln und komplexes thema kann ich nicht planen.
00:56:09: Wir können es doch vorbereiten!
00:56:11: Wir können uns Gedanken im Vorfeld machen welche Richtung wird es gehen?
00:56:16: Aber den fixierten Plan kann ich nicht machen.
00:56:19: Ich kann das verkaufen, aber dann ziehe ich entweder dem Plan durch.
00:56:23: In dieser Situation war ich früher häufiger wenn wir mit externen Berater zusammengearbeitet haben.
00:56:28: Die haben uns ein Korsett übergestülpt und habe gesagt so müsste es machen, damit es funktionieren wird.
00:56:32: Gerade im Projektmanagement für Produktneuliedungen.
00:56:35: Dann waren die wieder weg da haben Haufen Geld dafür gekriegt und wir standen dann hinterher alleine da und es hat meistens schlechter funktioniert wie vor weil dieser fixierte Plan nicht funktioniert hat.
00:56:48: Aber das wird verkauft, das ist das Problem mit Maschinen.
00:56:51: Ich glaube es hat früher gut
00:56:52: funktioniert?
00:56:53: Der Neunzigern hat das noch funktioniert vielleicht noch Anfang der Zweitausender...
00:56:57: Nein, nicht mehr!
00:56:58: Auf
00:56:58: jeden Fall wurde es jähriger und heute sind wir multi-Krisen und was es alles gibt, es verändert sich.
00:57:03: Was neue Technologien und eine Technologie die früher fünfzehn Jahre wie halbwert Zeit hat, hat heute sechs Monate Halbwertzeit.
00:57:11: Das heißt du veränderst dich erständig und musst dich anpassen
00:57:14: Genau.
00:57:14: Sein Markt verändert sich ständig, das ist das große Thema und deswegen müssen sich die Organisationen nachpassen
00:57:21: Mit einer anderen Geschwindigkeit?
00:57:23: Genau
00:57:24: Und da sind Planen blöd, weil im Plan habe ich dann irgendwie im ersten Quartal mache ich das Im zweiten Quartall mache ich dass Wenn du um den zweiten Quartaal schon gar nicht mehr die Rahmenbedingungen aus dem ersten Quortal da sind Boah!
00:57:33: Ist der Plan hinfällig?
00:57:34: Genau.
00:57:35: Das heißt aber nicht Dass ich mich nicht auf eventuelle Situationen vorbereiten sollte unter die man durchgespielt haben sollte.
00:57:42: Das ist schon noch legitim.
00:57:44: Aber zu meinen wir machen einem, also ich seh das ja immer in den Budgetrunden.
00:57:48: Jetzt für dieser Jahreszeit alle machen Budgetrunde.
00:57:51: Keiner ist mehr ansprechbar.
00:57:53: dann wird zum Januar diese Budget freigegeben und nach drei Monaten soll die Investition dann getätigt werden?
00:58:00: Und was muss der Teile da machen?
00:58:01: Da muss noch mal irgendwie einen Antrag stellen und gucken und hoffen dass der Antrag durchgeht obwohl es zwei Monate vorher wochenlang schon diskutiert worden ist und gemacht und getan worden ist.
00:58:12: Da ist
00:58:13: ein
00:58:14: Gedanspruch.
00:58:16: Und das ist dieses Stress, und das merkt.
00:58:20: Das ist ein Problem.
00:58:21: Weil wir damit alle sagen, wir haben keine Zeit mehr.
00:58:25: Wir kommen überhaupt nicht mehr vorwärts.
00:58:27: Aber es ist der Ursprung.
00:58:28: Und dann denkt man, wir müssen noch besser planen!
00:58:31: Wir müssen noch feiner planen.
00:58:33: Also noch mehr Zeit, Energie und Geld investieren in die Planung.
00:58:39: Meinen wird's besser.
00:58:41: Und wenn etwas gegenteils mir passiert... Wenn
00:58:43: wir uns jetzt auf der Welt umschauen, dann sehen wir die USA.
00:58:46: Wir sehen nach China, wir sehen Unternehmen, die sich in rasanter Geschwindigkeit entwickeln und ich glaube... Die haben das immer noch so gar nicht kapiert, dass die Welt wirklich ein rasantes Tempo zugenommen hat.
00:58:56: aber ich glaube, sie haben das schon besser drauf ne?
00:58:58: Ja,
00:58:59: die meisten Unternehmen zum Beispiel in China, die haben es natürlich ein bisschen einfacher an dem System weil da kann man ein paar Sachen anordnen.
00:59:05: Aber wenn du einfach siehst wie Automobilkonzerne entstehen aus dem Nichts ist das schon spannend.
00:59:11: Es ist spannend, es ist auch erschreckend.
00:59:12: Also da will ich mich jetzt mal nicht so weit aus dem Fenster lehnen weil da glaube ich nochmal andere Rahmen.
00:59:16: also das sind andere Verhältnisse die ein anderes Verhalten begünstigend.
00:59:20: aber dann sind wir natürlich auf einer politischen Ebene da wird... Ich habe das selber erlebt in der Solarindustrie wo ich meine Zeit lang gearbeitet habe.
00:59:28: Wir haben Maschinen gebaut um Solarzähne herzustellen.
00:59:32: Diese Einbruch im Jahr elf-Zwölf der damals war, die Sucade hier in Deutschland.
00:59:37: Ich kann daher nicht bei uns die Subvention runtergefahren haben für Module, die du dir aufs Dach gebaut hast.
00:59:43: Sondern weil in China im Kino subventioniert worden ist, dass du Hightech ins Land holst und damals war es auch schon so krass.
00:59:54: also was da noch ein Healer dann abkriegt.
00:59:56: Alle haben Fabriken aufgemacht für Solarzellen und Healer konnte drei Jahre später, also zum Jahr zwanzig elf zwanzich zwölf Hundertprozent mehr Solarzellen herstellen, wie weltweit verkauft worden sind.
01:00:10: Das ist das Tempo und es kann natürlich auch noch hinten losgehen.
01:00:13: Okay also das weiß ich weil ich das persönlich miterlebt habe wo ich so sagen kann jetzt was mit der Elektromobilität gerade alles passiert.
01:00:20: Es geht ein bisschen vielleicht in die gleiche Richtung weil ich schon zwischendurch gehört habe.
01:00:23: BYD hat irgendwie oben in Bremerhaven alle Parkplätze gemietet weil sie nicht mehr wissen wohin mit den ganzen Autos die da an landen die schon gar nicht mehr verkauft werden weil es anscheinend so viel sind.
01:00:35: Aber das sind natürlich nochmal andere Mechanismen, die da wirken.
01:00:41: Aber zeigt auch wieder die Geschwindigkeit von Veränderungen oder Situationen?
01:00:44: Ich stelle es etwas her und denkst, man sieht es gut aus... Die Menschen wollen das!
01:00:49: Und ein Viertel Jahr später ist es gar nicht mehr so.
01:00:53: So jetzt müssen wir überlegen was heißt das für uns für unseren Standort Deutschland?
01:00:59: Was heißt das hier für die Organisation in Deutschland?
01:01:02: Wie können Umgehen?
01:01:04: und jetzt muss ich natürlich.
01:01:06: Einmal richtungsweisen der Entscheidungen treffen für eine Organisation, also welche Richtung wollen wir überhaupt vorgehen?
01:01:13: Also mit einem Rahmen haben die Strategie vorgeben.
01:01:16: das ist Top Management Aufgabe.
01:01:19: Top Management sollte wenige Entscheidungen treten aber dafür weitreichende.
01:01:25: Dafür sind Management da und dafür werden sie bezahlt.
01:01:28: Und ich muss mir die richtigen Sachen raussuchen Und also auch nicht kein cherry picking machen, sondern die richtigen sind für uns.
01:01:34: Für diese Situation, für unser Marktumfeld passend sind.
01:01:39: und da brauche ich aufgrund der Dynamik einige Bereiche wo ich diese cross funktionales Zusammenarbeit oder funktionale Zusammenarbeit habe in Teams.
01:01:49: Also die Teams, die selber Entscheidungen treffen, die brauchen in einer Organisation Und ich brauche weiterhin, oder ich habe weiterhin ganz viele Bereiche.
01:02:00: Man schwicht zu zwischen sechzig bis achti Prozent aller Aufgaben die in einer Organisation heute zu bewältigen sind, sind weiterhin einfach nur wissensbasiert sprich Routineaufgaben.
01:02:12: und die mache ich wie damals, wie im Terrorismus.
01:02:15: Einer sagt wo es lang geht und die anderen müssen ihn folgen!
01:02:17: Das hört sich ein bisschen tough an.
01:02:18: zur heutigen Zeit dreimal tough aber wenn wir effizient Routine-Aufgaben machen wollen dann bräuchte ich den hier erstmal einen Schein oder neu erfinden.
01:02:29: Wenn jeder
01:02:29: in eine andere Richtung läuft?
01:02:31: Genau, aber das machen viele weil die meinen wir müssen jetzt allen sämtliche Freieigen geben es müssen immer alle überall mitreden weil wir sonst Angst haben dass wir jemand verlieren.
01:02:41: und Und das ist ein Trugschluss.
01:02:43: also man spricht ja noch von der Partizipationsfalle Wir meilen alle mit Einbinden zu müssen damit alle mitgehen.
01:02:50: und das heißt so
01:02:52: gleich gehts weiter im Gespräch mit Michael Habekhorst.
01:02:56: Michael Habekost ist mein Gesprächspartner.
01:02:58: Wir reden über die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen und wir waren gerade an dieser Stelle, dass man halt auch nicht immer alle mitnehmen kann was ja oft so gerne gesagt wird.
01:03:08: Ich glaube das verstehen viele.
01:03:11: zum Beispiel im Alphabet-Konzern gibt es ja auch da gibt es diese... weiß gar nicht wie viel das?
01:03:16: So eine gewisse Zeit für Spielerei oder Experimente oder
01:03:19: Forschungsprojekte
01:03:21: und das ist aber nur ein kleiner Ein Spielraum, der einfach da geht.
01:03:25: Aber... ...achtzig Prozent wird auf ein ganz klares Serien gearbeitet.
01:03:29: Genau.
01:03:30: und dann muss ich mir halt überlegen in welchen Bereichen ist welche Art der Zusammenarbeit am sinnvollsten?
01:03:36: Also ich brauche um nach vorwärts zu kommen immer Bereiche wo Mitarbeitenden einen großen Spielraum haben.
01:03:43: In Sachen üben können ausprobieren können ihr Thymar begeben können.
01:03:48: so entsteht ein neues Wissen.
01:03:51: aber ich habe den größeren Bereich.
01:03:53: Die ist weiterhin ganz normal mit Hierarchiestouren und allem organisiert, also ganz klassisch.
01:04:01: Und wenn ich meine alles auf die eine Art oder alles auf andere Art und Weise zu machen, komme ich entweder nicht vorwärts oder ich mache unendlich viel Verspenderung weil einer nach links läuft nach rechts und übermorgen denkt sich erst mal die Treppe hoch vielleicht sehe ich da oben noch was anderes.
01:04:15: Und so wie Organisationen es am besten machen sollten, das hast du aufgeschrieben?
01:04:19: Ich habe nicht den einen Weg aufgeschoben.
01:04:21: Okay ich beschreibe diese Phänomene über die wir jetzt ja schon ein bisschen gesprochen haben und möchte einfach mal dieses Bewusstsein schaffen für diese Denkweise also mal anders auf eine Organisation drauf zu schauen biete ihn aber auch ein Stück weit diese Lösungsansätze an und beschreiben an Praxisbeispielen aus meiner Praxis meinen Kundenprojekten, wie sowas auch erfolgreich sein kann.
01:04:50: Was bedeutet die Organisation?
01:04:51: Das hat eine gewisse Größe.
01:04:53: oder ist die Organisation vielleicht schon der Betrieb mit den zehn Leuten?
01:04:56: Die Organisation ist auch in Betrieb von zehn Leuten.
01:05:01: Auch da kann man diese Phänomene schon nutzen und beschreiben.
01:05:05: Erfahrungsgemäß ticken wir solche Organisationen noch etwas anders weil es da leichter ist die Sachen zu überblicken und dieser diese Mechanismen.
01:05:16: Deswegen haben solche kleinen Unternehmen, sie haben auch ihre Schwierigkeiten aber häufig wird ja aus solchen Unternehmen, entweder man hat eine coole Idee setzt die um oder sogar ein Markt für da und irgendwann sind es auf einmal hundert Leute und jetzt funktioniert auf einmal nichts.
01:05:32: also die Produktivität nimmt auf einmal ab.
01:05:34: das ist ja so ein bestimmten Dauerteam.
01:05:36: also es gibt eine Studie auch von Statista dass die Produktivität in Deutschland zwischen nineteenhundert und neunzig um zwei tausend drei, zwei taunzehn oder zweitausend sieben war ich jetzt nicht mehr egal.
01:05:48: Um neunzehnt Prozent gestiegen ist.
01:05:51: Und zwischen zwei Tausend Drei und Zwei Tausen dreien zwanzig um eins Komma acht Prozent gestiegene.
01:05:57: so heißt in den letzten Jahren ist die Projektivität also Ich sag eigentlich gegen null.
01:06:03: Wo sind wir?
01:06:07: Wenn ich das mit dem Vergleiche, was um uns herum in der Welt passiert ist es null.
01:06:12: Genau!
01:06:13: Wenn nicht sogar negativ.
01:06:16: So sehe ich es auch.
01:06:17: Das sind jetzt wirklich die reinen Zahlen von Statista.
01:06:20: Wir sind ja nicht auf einer Insel.
01:06:22: Also wenn wir so weitermachen als Standort Deutschland werden wir Schiffbruch allein.
01:06:28: und obwohl wir anscheinend angeblich so viele Optimierungsprojekte am Laufen haben so viel Geld in vermeidliche Digitalisierung investiert haben, wobei das auch ein Druckschuss ist und und.
01:06:41: Haben wir in den letzten Jahren keine Produktivität steigern um hin gekriegt?
01:06:47: Und das ist eigentlich der Schreckende.
01:06:49: also wir beschäftigen uns mehr und mehr mit uns selber als die Bürokratie in Unternehmen nimmt mehr und zu Obwohl wir alle schreien, wir wollen die Bürokratie so mal abbauen.
01:07:00: Die Stadt wird das vorgeworfen und da passiert es auch, dass werde ich gar nicht schön bin.
01:07:05: aber die Organisation schaffen ist nicht und häufig entsteht das im Wachstum einer Organisation, dass mehr um ihre Bürokratei kommt und dann werden solche Themen auf einmal immer präsenter.
01:07:20: Das heißt nicht, dass es in kleinen Organisationen nicht so ist oder in kleinen Unternehmen nicht so alle projizieren, aber heullich ist es so dass es dann der gewissen Mitarbeiteranzahl auf ja einmal deutlich spürbarer wird.
01:07:35: Dann muss man aufpassen das man in die richtige Richtung weiter läuft.
01:07:38: Mir fällt an dieser Stelle immer ein Beispiel ein und zwar hat jetzt letztendlich gar nicht mit Organisation zu tun, sondern was kommt aus der Wegeplanung in den Niederlanden?
01:07:47: Die gucken
01:07:47: von oben auf ihre Pläne und dann sehen sie, dass es einen Trampelfahrt gibt.
01:07:53: also Leute benutzen nicht diese Ecke Sondern die benutzen den Trampelfahrt.
01:07:56: Jetzt passiert der Folgendes, da gucken die Stadtplaner drauf und sagen okay Die Mehrheit hat wohl irgendein Grund dass sie an dieser Stelle nicht diese Ecke gehen will.
01:08:05: Dann wird hier an dieser an dieser Ecke wird grün gemacht Und der Trampelfahrt wird zum Weg
01:08:10: gemacht.
01:08:10: Das ist ja spannend.
01:08:11: also das kenne ich jetzt noch nicht.
01:08:13: Kann ich gleich eine Brücke bauen zur Organisationsentwicklung?
01:08:17: Man spricht in der OrganisationsEntwicklung immer wieder davon von.
01:08:21: wir haben verschiedene Bühnen auf den agiert wird.
01:08:25: Wir haben einfach die Showbühne, die eine Unternehmung bedienen muss.
01:08:29: Das heißt ein bisschen Plump.
01:08:31: Zumindest in die Webseite.
01:08:32: So stellen wir uns nach außen da und so wie toll wir sind brauchen man bestückt weiter.
01:08:38: Dann haben wir die Vorderbühnen.
01:08:40: So ist es intern beschrieben, wie die Abläufe sein sollen.
01:08:44: Also wir haben dann Prozessbeschreibungen.
01:08:46: eins zwei drei vier fünf.
01:08:47: in dieser Reihenfolge musste das machen.
01:08:49: Und jetzt haben wir diese sogenannte Hinterbühle.
01:08:52: So läuft es wirklich.
01:08:54: Es ist immer wieder spannend, weil wenn ich in ein Unternehmen komme, frage ich, wie läuft jetzt der Prozess?
01:09:00: Und dann erzählen wir das alle immer, ja, eins zwei drei vier und sage so Leute, ich bin kein Auditor.
01:09:07: Wie geht's?
01:09:07: nicht drum ob euer Prozess Handbuch hier stimmt sondern ich möchte wissen, wie es wirklich läuft.
01:09:13: Und da sagen sie, ahja du.
01:09:16: Hier habe ich immer eine Frage, da muss ich mal gerade den Kollegen aus einer anderen Abteilung fragen Und das machen wir hier auf einem kurzen Dienstweg und damit es funktioniert.
01:09:26: Das ist so ein bisschen wie du es gerade beschrieben hast mit dem Trampelfahrt, die Hinterbühne ist ein bisschen der Trampelfahrt.
01:09:32: So funktioniert es wirklich im Unternehmen.
01:09:36: Jetzt ist natürlich schwierig herauszufinden, wie läuft's denn wirklich in der Unternehmung?
01:09:39: Weil er sehe ich nicht sofort!
01:09:41: Damit muss ich mal mit den Leuten mal sprechen.
01:09:43: Ich muss mir das mal wirklich angucken.
01:09:45: Deswegen finde ich auch immer sträflich solche Projekte online zu machen Weil dann sehe ich halt nur die Gesichter und das war es.
01:09:53: aber wenn nicht mal wirklich vor Ort bin Dann stelle ich mich einmal in die Produktion Und dann sehe Ich wirklich wer mit wem zu sprechen hat.
01:10:00: dann seh ich wirklich dass das Material nicht reingeht oder wenn Nichts spricht ja Wer wo's immer rückfragen gibt.
01:10:07: und jetzt ist Das Thema.
01:10:08: wenn ich jetzt im veränderungsprozess Es unterbinde dass sich diese hinterbühne überhaupt bewegen weil dies nicht bekannt also Die betroffenen wissen schon Aber es ist eigentlich offiziell machen das halt so.
01:10:18: und wenn ich Jetzt diese Diese Hinterbühne wissen nicht oder unwissentlich Kappe.
01:10:24: Und jetzt sage ihr müsst alle diesen Prozess hier folgen, den ich hier aufgemalt habe.
01:10:29: Merken wir auf einmal dass
01:10:31: das Stück vorne funktioniert nicht mehr und
01:10:32: der ist wundern sich alle warum?
01:10:36: Das sind die spannende Fragen auf die es ankommt.
01:10:38: Jetzt ist natürlich die Frage wie schaffen wir es, die Hinterbähne offiziell zu machen also einfach zu verkünden.
01:10:44: Das reicht nicht!
01:10:45: Dann muss man aufpassen, dass es nicht zulasten der Mitarbeitenden geht weil sie sich eventuell vorhandenen Regeln widersetzt haben.
01:10:53: Aber die wollen die Wertschöpfung schützen, machen das deswegen mal sie die Wertschöpfungen unterstützen und weil sie sonst genau wissen hey so wie du das erzählst.
01:11:02: das mag zwar sein dass es in einem Lehrbuchstil steht aber die Praxis dacht was ganz anders.
01:11:07: Und das sind die spannenden Fragen die man ja heute muss.
01:11:10: Gleich geht's weiter im Gespräch mit Michael Habekhorst.
01:11:15: Interessante Einblicke gab es heute von Michael H. B. Korst.
01:11:18: Es ging heute um zukunftsfähige Organisationen, zukunftspfähige Unternehmen und ich glaube das ist genau das was wir in dieser Zeit brauchen.
01:11:29: Das heißt es gehört zu seiner Arbeit auf der Suche hat zum Anfang immer so angedeutet weil Regeln sind ja erst mal per se etwas Gutes.
01:11:35: Ja das heißt wie
01:11:36: ihr wissen richtigen Bereichen ist was Gutes.
01:11:38: Wir wissen wie wir uns verhalten müssen wir wissen was zu tun ist.
01:11:41: aber natürlich gibt es Regeln die Vielleicht ihre Sinnhaftigkeit mit den Jahren verloren haben und aus diesem Grund dann auch gestrichen werden dürfen oder
01:11:50: ja, vielleicht sogar müssen.
01:11:52: Oder müssen?
01:11:52: Ja,
01:11:53: genau.
01:11:54: Das heißt das was du da jetzt aufgeschrieben hast hilft uns dass auch ich vergleiche das mal wollen.
01:11:59: ist wir so ein alter angeschlagener Tanker sind hier?
01:12:02: hilft uns das auch wieder auf hohe See zu kommen und wieder vorne mitzuspielen.
01:12:07: Genau das ist das Ziel!
01:12:09: Und jetzt ist natürlich die Frage Jetzt haben wir das erkannt, dass hier die Wertschöpfung ein Stockengerät oder schwierig wird.
01:12:17: Jetzt fangen wir auf einmal an eine Sache besser zu planen und noch mehr zu planern.
01:12:21: also es heißt wie stecken wir noch mehr Zeit und noch Geld in die Planung und deswegen steigt die Produktivität nicht.
01:12:28: Das ist ja so dieses Thema.
01:12:29: Wir haben mehr Mitarbeitende aber kriegen trotzdem nicht mehr raus.
01:12:33: Es geht jetzt natürlich darum diese Prozesse dieser Abläufe zu verstanden.
01:12:40: Jetzt bin ich auch wieder auf verschiedenen Ebenen unterwegs.
01:12:43: Ich habe natürlich einmal den Wertstrom, also das wie unser Produkt was auch immer das Produkt jetzt ist ob es eine Dienstleistung ist oder eine Sache die ihr anfassen kann und nutzen kann physisch Ob ich diesen Produktionsprozess optimieren will?
01:13:00: Oder sonstiges... Das ist eigentlich egal.
01:13:01: Es geht um die Denkweise, die dahinter steckt.
01:13:06: Also ich hab einmal an diesem Wertstrom einen sogenannten Wertstromsicht.
01:13:10: Aber ich habe auch eine andere Ebene, die heißt wieder jetzt Kommunikation.
01:13:15: Wer hat das eigentlich?
01:13:15: mit wem zusammenarbeiten?
01:13:16: Schrägstück!
01:13:17: Mit wem reden?
01:13:18: damit dass auch funktionieren kann und diese Ebenen muss sich so ein bisschen im Blick behalten.
01:13:24: Und jetzt in die Umsetzung zu kommen.
01:13:26: was nicht funktioniert wird ist wir machen alles gleich fürs gesamte Unternehmen mit.
01:13:31: schmeißen wir das gesamte unternehmen und ab morgen arbeiten wir alle anders.
01:13:36: Es gibt Fälle da ist es sehr radikal umgesetzt worden.
01:13:41: Das scheint dann auch irgendwie mal zu funktionieren irgendwann, dass wir nicht abschreiten.
01:13:45: aber das sind Einzelfälle überhaupt nicht.
01:13:47: jetzt mal wo ich ein Fan von bin ist der sogenannte minimalinvasive change nämlich fange an zum beispiel einen bereich vielleicht einem produkt oder einen teilbereich abzuggliedern und einen so einen Schutzraum aufzubauen.
01:14:05: nicht sage den Mitarbeitenden hier dieses problem haben wir dieses Problem im Markt besteht oder bei unseren Kunden und wir müssen dieses Problem lösen.
01:14:14: Wie sollte die optimale Zusammenarbeit stattfinden, geordnet werden, organisiert werden damit wir dieses Problem lösend?
01:14:23: Dann gibt es hier eine gewisse Anzahl an Mitarbeiter, die ich dafür brauche quasi aus dem normalen Geschäft heraus und geben sie in diesen Schutzraum rein.
01:14:33: idealerweise melden die sich freiwillig.
01:14:38: Ich brauche eine formal mächtige Person, die diesen Schutzraum wirklich abriegelt.
01:14:46: Dass niemand von außen auf die Mitarbeiter zugreift und sagt hey so dürft ihr das nicht machen?
01:14:53: Die Mitarbeitenden in den Schutzrahmen dürfen sich dem vorhandenen Regeln dieses Unternehmen gibt ob sie niedergeschrieben sind oder nicht wiedergeschrieben werden dürfen.
01:15:01: Und die sollen sogar anders arbeiten!
01:15:03: Die soll sich überlegen oder ausprobieren und üben wie die beste Zusammenarbeit stattfinden wird um dieses spezifische Problem zu lösen.
01:15:10: Du brauchst einen externen Referenzier des Burges und ich brauche diesen sogenannten Schutzbaum Stifter, der den den Rücken freihält.
01:15:18: Und jetzt kann ich anfangen eine andere Art und Weise der Zusammenarbeit zu üben.
01:15:25: Das mache ich transparent in die Organisation hinein dass sie sieht ah es geht auch anders.
01:15:32: Das ist so der Mechanismus.
01:15:34: um das noch ein bisschen bildlicher zu machen Ob dieser Versuch wirklich durchgeführt worden ist oder nicht, da schneiden sie so ein bisschen die Geister.
01:15:43: Aber als Anekdote kann man immer so sagen, um Sie vorstellen es sind so zehn Affen im Affenkäfig und in der Mitte von dem Käfig hängen Bananen.
01:15:52: Und jetzt geht der
01:15:53: erste Affe?
01:15:53: Banan!
01:15:54: Oh was
01:15:54: fressen?!
01:15:55: Der erste Affee geht zu den Bananens werden bevor er die Bananenerreicht alle Affen mit eiskalten Wasser bespritzt.
01:16:02: Das heißt der Affe zieht sich zurück, alle Affes sind am Durchdrehen weil wir das überhaupt nicht mögen.
01:16:07: Der nächste Affe geht dahin, versucht es nochmal das gleiche Spektakel wieder.
01:16:10: Das macht man so lange bis keiner der Affen mehr an die Bananen geht.
01:16:13: Das Macht man hier nicht.
01:16:15: Ja anderswo gesagt, dass macht man hier so.
01:16:18: Die Banane hängen da halt aber... Genau!
01:16:22: In diesem Experiment nimmt man dann den ersten Ofen raus und gibt es einen neuen Affeneug.
01:16:28: Der neue Affe sieht das, da hängt bananen, geil ich habe gucke will da hingehen und bevor er die Banane erreicht heil ich den alle anderen Affen davon ab, dass er da hingeht und bevor es anfängt das Wasser zu spritzen.
01:16:41: So das macht ja ein zwei drei Mal und danach wird der Raffen geht auch nicht mehr damit.
01:16:46: Das fangen wir an jeden einzelnen Raffen auszutauschen solange bis kein Affe mehr in dem Käfig drin ist der sie jemals erlebt hat.
01:16:52: was passieren wie wenn man dann die Affen geht.
01:16:54: Ja schuldigung wenn man an die Bananen geht
01:16:57: so
01:16:58: das macht man hier halt nicht.
01:17:00: Und jetzt haben wir in das sogenannte organisationale Gedächtnis.
01:17:04: Das bezeigt jetzt auch, wie schwierig es ist, selbst wenn neue Mitarbeiter reinkommen eine Veränderung in einer Unternehmung hinzukriegen.
01:17:14: Das ist dieses Organisationsaltern-Gebetttechnis.
01:17:16: Jetzt muss ich das aufbrechen und spreche doch von der Immunabwehr.
01:17:21: alle Affen kämpfen dafür oder beteiligen sich daran dass der eine Affe nicht an die Bananen rangeht.
01:17:28: Also die versuchen ihn da und zu hindern Das weiter zu bringen dieses Beispiel und das auch mit diesem Schutzraum, was ich eben erzählt habe wieder in Verbindung zu bringen.
01:17:38: Maut man ein Glastunnel in diesen Käfig hinein zu den Bananen und schirmt die Banane mit Glas ab.
01:17:46: Und schickt jetzt in diesen Glastunneln einen neuen Affenweiter.
01:17:49: Neuer Vergeht durch den Glastundeln geht an die Bananien alle Affen rings rund wehendurch.
01:17:53: aber der Affe ist geschützt, nimmt sich eine Banane frisst die Bananne und alle sehen es passiert ja gar nichts.
01:18:00: Und das ist dieser Effekt von einem Schutzraum.
01:18:02: Wir dürfen in einem abgesteheten Raum bewusst anders arbeiten, um zu schauen wie ist denn die sinnvollste Zusammenarbeitung.
01:18:10: Die können wir noch mal neu sortieren und können daran lernen also erstmal üben damit umzugehen.
01:18:16: Spannend das Bild!
01:18:17: Und ich glaube es liegt daran dass diese ganze Republik über Jahrzehnte ein Erfolgsmodell gefahren hat, das extrem gut funktioniert hat unter bestimmten Bedingungen.
01:18:26: und jetzt sind die Bedinglungen anders.
01:18:27: Genau Das ist unser Problem.
01:18:29: Ja
01:18:29: und jetzt müssen wir uns an den neuen Bedingionen anpassen Und das heißt ja zum Teil auch gar nicht.
01:18:34: Ich glaube, dass können wir echt aus diesem Beispiel gut übertragen.
01:18:36: es ist nicht alles schlecht.
01:18:37: Das heißt ich muss vielleicht ein Unternehmen nicht zu hundert Prozent umkrempeln sondern kann einfach erstmal auch gewisse Dinge einfach so weitermachen.
01:18:44: aber ich muss mich auf die Zukunft einstellen.
01:18:46: Genau und Zukunft heißt höhere Dynamik im Markt?
01:18:52: Das ist unumgänglich.
01:18:53: also die Multi-Krise was das ganz am Anfang mal kurz angebracht dieses Wort.
01:18:58: Also wir haben einmal einen extremen Käufermarkt haben So eine hohe Variantenvielfalt und der Käufer kann sich das rausholen, was er haben möchte.
01:19:07: Und noch mehr individualisieren.
01:19:09: Dadurch entsteht ein Marktdruck.
01:19:13: Und zusätzlich durch die Krisen, die wir haben.
01:19:17: früher war so es kam ja eine Krise, die ist dann mal ausgelaufen und da kam die nächste Krise.
01:19:23: Wir hatten Zeit und es kam eine Krise nachher anderen.
01:19:26: Es kam selten Mal zwei Krisen auf einmal.
01:19:31: Also es hat sich schon vor einigen Jahren geändert, also wirklich spürbar.
01:19:34: Zumindest aus meiner Perspektive ist es seit Corona.
01:19:39: Es gab Corona und dann kam der Ukraine Krieg, dann kam auch einmal die Inflationen.
01:19:42: Dann kam die Chip-Krise und jetzt die ganze Zoll.
01:19:45: Es kommt eins nach dem anderen und das eine ist noch nicht durch.
01:19:48: Da kommt schon das nächste.
01:19:49: Und jetzt kommen aber mal Wechselwirkungen, die wir überhaupt nicht mehr vorhersehen können.
01:19:54: Also vorher konnten wir wahrscheinlich vorhersehen nur jetzt ist es noch unvorhersehbar.
01:19:59: Das heißt ich muss schneller reagieren!
01:20:00: die schnellen Schlagen gehen langsam, schneller reagieren heißt anders zusammenarbeiten als Organisation.
01:20:06: Und das ist ein Weg um dahin zu kommen ohne dass man das gesamte Unternehmen erst mal umbrechen muss und das Risiko zu minimieren und das aber auch im laufenden Betrieb zu machen und auch problembezogen zu machen.
01:20:21: Das ist das Thema aus meiner Perspektive das Wichtige für Organisation.
01:20:30: Ein spannender Einblick.
01:20:31: Ich danke dir und hoffe, dass das in vielen Unternehmen ein Zuhause findet und wir alles anpacken, weil ich glaube es ist notwendig.
01:20:40: Ich bin auch fest davon überzeugt, dass es notwendig ist und mein Antrieb ist, dass die Arbeitsplätze in Deutschland mindestens erhalten bleiben wenn nichts über noch ausgebotet wird.
01:20:48: Danke!
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