Braucht Deutschland die Kernenergie zurück?
Shownotes
Braucht Deutschland die Kernenergie zurück?
Kaum ein Thema wird in Deutschland so emotional diskutiert wie die Kernenergie. Für die einen ist sie ein unverzichtbarer Baustein einer sicheren und klimafreundlichen Energieversorgung, für die anderen eine Technologie mit unkalkulierbaren Risiken. Im Sonntagstalk spricht Volker Pietzsch mit dem Maschinenbauingenieur und ehemaligen Energievorstand Ulrich Gräber, der sich seit über vier Jahrzehnten beruflich mit Kernenergie beschäftigt hat.
Gräber berichtet von seinem Weg vom Kraftwerksbau über Führungspositionen in der Energiewirtschaft bis an die Spitze eines großen Energieunternehmens. Im Gespräch erklärt er, warum er den deutschen Atomausstieg für einen Fehler hält, welche Herausforderungen die Energiewende aus seiner Sicht mit sich bringt und weshalb Versorgungssicherheit, Netzausbau und steigender Energiebedarf künftig neu bewertet werden müssen. Dabei geht es auch um die Ereignisse von Tschernobyl und Fukushima, die Endlagerfrage, neue Reaktortechnologien und die Rolle Deutschlands im internationalen Vergleich.
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00:00:00: Mein heutiger Gast ist Männlich.
00:00:01: Name.
00:00:02: Ulrich Gräber.
00:00:03: Alter!
00:00:04: Err, siebenundsebzig.
00:00:06: Geburtsort?
00:00:07: Geburzort ist Ludwigshafen am Rhein.
00:00:10: Beruf?
00:00:10: Beruf Maschinenbau-Engineur.
00:00:12: Haben Sie Hobbies und wenn ja welche?
00:00:15: Ja, ich habe in meinem Leben viele Hobbys gehabt.
00:00:17: Also heute bleiben eben die Hobbies übrig, die man auch noch im Alter gut betreiben kann wie zum Beispiel Golfspielen oder Mountainbike fahren oder Wandern.
00:00:29: Das Skifahren habe ich vor zwei oder drei Jahren dann aufgegeben was ich mein ganzes Leben gemacht habe.
00:00:35: das Windsurfen habe schon vor zwanzig Jahren aufgegeben.
00:00:39: dass ich bin auch Regatten gesurft war einer der ersten mit Mitbegründer des Windsurfing hier in Deutschland.
00:00:49: Wie gesagt, sportlich war ich immer unterwegs.
00:00:52: Meine Hobbys waren eigentlich immer mehr im Sport gelegen und wie gesagt heute muss man ja die Herausforderung an seine Fähigkeiten, Anpassungen und Golf kann man immer noch sehr gut spielen.
00:01:06: Ja!
00:01:06: Und ab und zu tanze ich auch mal ganz gerne aber das machen wir nur privat meine Frau nicht.
00:01:10: Okay
00:01:11: nochmal richtig richtig voll aktiv, voll im Leben.
00:01:14: Gibt es sowas wie ein Lebensmutter?
00:01:16: also muss kein Spruch sein sondern wie sie Dinge anpacken?
00:01:19: Das ist jetzt vielleicht ein bisschen ja abgetroschen Aber ich habe so auch in meinem Status dass ich das drinstehen.
00:01:27: Ich höre ihn auch gerne von Frank Sinatra, I did it my way.
00:01:33: Manche Menschen haben wirklich so einen Spruch mit dem sie durchs Leben gehen aber letztendlich ... Ja was für eine Wahl!
00:01:39: Wir müssen ja so leben dass ich finde immer das wenn es morgen vorbei ist, dass wir gut drauf zurück schauen und sagen ja ich habe das gemacht was hab nichts verpasst oder ich find' immer man sagt morgen könnte es vorbei sein und man ist mit sich im Rhein.
00:01:54: ist das ein guter Punkt.
00:01:56: So sehe ich das eigentlich auch.
00:01:59: Ja, deswegen versuche ich mein Leben so zu gestalten.
00:02:03: Dass es mir und meiner Frau eben gefällt und dass sich mich auch nicht verbiegen lasse.
00:02:09: Das ist auch ein wichtiger Punkt beim Wehr.
00:02:12: Dazu habe ich jetzt noch eine passende Frage.
00:02:14: Die Menschen die mit ihnen zu tun haben was meinen sie sagen die über sie?
00:02:17: Was macht sie aus?
00:02:19: Naja wir hatten mal also bei der Arewa dann Vorstand wurde und dann hatte ich mit meinen Führungskräften ein zweitägiges Seminar gemacht, damit wir uns mal näher kennenlernen.
00:02:35: Und uns austauschen.
00:02:37: Auch außerhalb der Büroräume.
00:02:41: Am Ende dieser zwei Tage sagte einer meiner Führungskräfte zu mir, das sagte Ulrich, du hast ja schon einen ganz schönen Humor.
00:02:53: Dann habe ich gesagt Weißt du, anders hätte ich das nicht überlebt.
00:02:57: Da würde ich heute nicht hier sitzen ohne den Humor!
00:03:00: Also ich glaube,
00:03:02: trotz aller
00:03:03: Ernsthaftigkeit der Themen gehört am Ende auch noch immer ein bisschen Humor dazu was ja bedeutet dass man auch mal Abstand von sich selbst nimmt.
00:03:12: Ich
00:03:12: glaube es ist wichtig und das ist etwas was heute ganz vielen fehlt.
00:03:16: Man muss auch mal über sich selbst lachen können.
00:03:18: Ja.
00:03:19: Man macht manchmal auch Dinge die vielleicht... Was anderer Sicht Vielleicht nicht verständlich sind und vielleicht auch belustigend, ja?
00:03:26: Ja.
00:03:26: Auch in der Rückschau.
00:03:27: manchmal denkt man was hast denn da für ein Blödsinn gemacht.
00:03:31: Das ist halt manchmal so.
00:03:33: Aber ich glaube das gehört dazu um auch, sagen wir mal, ein einigermaßen entspannendes Leben zu führen.
00:03:39: Ulrich Greber ist mein Gesprächspartner.
00:03:42: Ulrich Gräber hat Maschinenbau studiert und er hat sich sein Leben lang mit der Kernenergie beschäftigt.
00:03:48: Das und vieles mehr ist Thema hier im Gespräch.
00:03:50: So, jetzt habe ich Geburtstort Ludwigshafen gehört.
00:03:52: Wenn ich auf die leichte stimmliche Färbung achte, würde ich sagen, die Vorderfals war auch der Ort der Jugend?
00:04:00: Ja!
00:04:02: Ich bin in Ludwickshafen nur geboren und aufgewachsen bis zur zweiten oder dritten Klasse Volksschule in Böhl.
00:04:12: und dann Neustadt bis in Neuestadt an der Weinstraße.
00:04:18: Das ist eigentlich so mein wesentlicher Bezug, deswegen haben wir uns auch vor über zehn Jahren, nachdem ich meinen operative Laufbahn beendet hatte, wieder eine Zweitwohnung genommen in der Pfalz.
00:04:36: Ich habe mich da immer... Das war immer irgendwo in meiner Heimat.
00:04:40: Den Weinbaugebieten liegt genau eigentlich immer gut, ne?
00:04:43: Genau!
00:04:44: Es gibt sogar ehemalige Mitarbeiter von mir hat gesagt ja du lebst ja am Drogen-Anbaugebiet.
00:04:51: Nee ich lebe hier auch in einem Weinbau, der größten Deutschlands zusammenhängenden Weinbau... Es ist schwierig zu sagen, natürlich hat es auch irgendwie immer so eine Schattenseite.
00:05:02: Aber diese Lebensfreude ist halt trotzdem in diesen Regionen zu Hause.
00:05:06: Richtig!
00:05:07: Ja also das stelle ich auch immer wieder fest dass in Gegenden wo rein getrunken wird, dass mir dort die Mentalität eher zugudekommt
00:05:18: Da war Ort der Kindheit.
00:05:20: Neustadt ist glaube ich vielen auch ein Begriff.
00:05:22: Das heißt da war auch da die Schulzeit?
00:05:24: Ja da waren auch die Schulzeiten genau und Sie wissen ja, wie das als Pfälzer ist.
00:05:30: Weil man in der Fall geboren wird, dann hat man eben auch schon seit früher Jugendbezug zu dem dortigen Fußball zum ersten FCK und dem bin ich heute immer noch verbunden selbst wenn er schlecht spielt.
00:05:45: Dann ärgere ich mich halt.
00:05:46: deswegen habe dann auch im Kaiserslautern Maschinenbau studiert und hab aber nicht den Kaiserlauten gewohnt sondern immer noch in Neustadt dann anschließend noch ein paar Semesterbetriebswirtschaft in Mannheim.
00:05:59: Also es hat sich immer eigentlich hinter Region abgespielt.
00:06:02: Also man muss jetzt, ich bin kein Fußballfan und sage auch hier betone ich auch, ich habe auch wenige Ahnung davon aber ich finde keils lautern zumindest mal.
00:06:10: was die geschaffen haben mit der Fan-Kultur ist auch schon beeindruckend weil wenn es so weit abwärts geht oder trotzdem kommen noch die Menschen ins Stahlion Das zeigt schon, dass da irgendwas richtig gemacht wurde.
00:06:23: Richtig!
00:06:23: Das ist eben tieferwurzelt.
00:06:26: Man unterscheidet ja Vereine wie Kaiserslautern oder Schalke Nullvier von Vereinen wie Leipzig und Hoffenheim.
00:06:35: Wirklich tief verwurzelte Fan-Kultur und das schon seit Jahrzehnten.
00:06:39: Und man kann es schon fast sagen, seit Jahrhunderten... Also Kaiserslaunern hat ja jetzt das hundertzwanzigjährige Jubiläum gefeiert also das ist dann schon tief verwurtztet.
00:06:51: Ich kann mich noch erinnern als Kind wir haben ja in der Nähe der Bahn gewohnt in Böhlen Also, nach der gewonnenen Weltmeisterschaft in Basel kam dann der Zug mit den Nationalspielen und da waren ja sehr viele aus Kaiserslautern damals.
00:07:09: Der kam bei uns an der Bahnstrecke vorbeigefahren im Schritttempo.
00:07:14: Da standen die Leute wirklich am der Bahn und haben den Spielen da im Zug zugewingt.
00:07:21: Es war unglaublich, das kann man sich heute gar nicht vorstellen.
00:07:24: Mir fällt
00:07:25: leider was ganz Blödes ein.
00:07:26: aber würde heute wieder gehen mit dem Strip-Tempo.
00:07:28: So wiederholten sich die Zeiten aber aus einem anderen Gründen?
00:07:31: Aus völlig andern Gründen!
00:07:32: Ja ja genau damals war es noch ein positiver Grund.
00:07:36: Heute ist es weniger positiv.
00:07:40: Gibt's kurz eine Frage noch, die ich jedem Gastchelle.
00:07:42: Waren Sie ein guter Schüler?
00:07:45: Nein eigentlich nicht also...
00:07:48: Wegnote
00:07:50: Ja, ich habe mich immer so irgendwie durchgemogelt muss ich sagen.
00:07:53: Ich war ein bisschen faul in der Schule.
00:07:57: Das muss sich zugeben.
00:07:59: allerdings mit dem wenigen was ich machte bin ich immer noch ganz gut durchgekommen.
00:08:05: Wirtschaftsricht sind bisher auch in Ordnung ja?
00:08:07: Erst als ich dann mein Studium begonnen hatte da habe ich dann richtig wie man sagt Blut geleckt und weil mir das auch unheimlich Spaß gemacht hat.
00:08:19: Also Thermodynamic oder Strömungs- Maschinenbau und Maschinbau ist ja eigentlich eines der anspruchsvollsten Studien, weil es sehr breit aufgestellt ist.
00:08:32: Und wenn Sie zum Beispiel heute schauen beim Maschinnbaustudium dann haben sie fast fifty, sechzig Prozent Abbrecher.
00:08:41: Weil es ist halt sehr breit aufgestellt.
00:08:43: Sie haben eben die Thermodynamics, die Strömungsmechanik und die Werkstoffwissenschaft usw.
00:08:49: Deswegen ist das Studium relativ aufwendig.
00:08:52: Aber es hat mir Spaß gemacht!
00:08:54: Und das ging dann auch in die Richtung beruflich?
00:08:58: Naja... Es ging berufliche eigentlich in Richtung Thermodynamic muss ich sagen weil wie gesagt als ich dann gesehen habe wie das Kernkraftwerk Philipsburg am Rhein gebaut wurde und ich habe diese große Baustelle gesehen.
00:09:15: Und dann noch das Thema Nouglet-Technik, da war für mich relativ klar dass sich das machen wollten.
00:09:23: Ich hab' es auch nie bereut weil das ist ein hoch... Disziplinäres Thema.
00:09:30: Sie haben dort Bautechnik, sie haben Maschinenbau, sie hat Elektrotechnik und Leittechnik.
00:09:36: Und das ist alles in der Kraftwerkstechnik dann vereint.
00:09:40: Das hat mich immer gereizt, das zu machen.
00:09:43: Ich bin auch dabei geblieben!
00:09:45: Also im Gegensatz zu viele meiner Kollegen, die dann mit der Kernenergie mal nicht so schlecht gehen und haben gesagt, da gehen wir in eine andere Branche.
00:09:52: Ich bin eigentlich immer bei der Kerntechnik-Energiewirtschaft geblieben.
00:09:56: Als Sie dort angefangen haben – ich weiß jetzt gar nicht wie war denn das gesellschaftliche Klima zu dem Thema damals?
00:10:03: Das war positiv.
00:10:05: Ich kann eigentlich als wir dort angefahren haben meine Frau hat ... ist dann auch gewechselt zur Kaffee Union, nach Offenbach.
00:10:14: Wir sind gemeinsam in den Frankfurter Raum gezogen und das war... Also wir haben kein Problem gehabt junge Leute, wie wir sind immer.
00:10:26: von kürzester Zeit sind wir auf fast Zehntausend Mitarbeiter in Offenbach gewachsen.
00:10:31: also da gab es überhaupt ein Problem junge Leute für dieses Thema zu gewinnen.
00:10:37: Was haben Sie da genau gemacht, das heißt mit Kraftwerke geplant?
00:10:40: Nein ich war in der Projektleitung.
00:10:44: Das heißt ich habe schon sehr früh dann diese koordinierende Aufgabe übernommen verschiedene Gewerge zu koordinieren also nicht in der Fachabteilung Ich hab keine Pumpen ausgelegt oder Wärmetausche ausgelegt sondern ich habe mich um das Gesamtprojekt mit gekümmert und habe dadurch auch sagen wir mal, Einblicke bekommen in viele verschiedene Disziplinen.
00:11:07: Und das hat mich eigentlich immer gereizt.
00:11:10: Spannend!
00:11:11: Wie ging es dann weiter?
00:11:12: Das heißt sie haben ja mehrere Stufen hinter sich?
00:11:15: Genau.
00:11:15: Also nach meiner Zeit bei der KWU – ich war dort etwa vier Jahre – bin ich dann gewechselt zu Lamaier International.
00:11:25: Das ist ein Ingenieurberatungsunternehmen Und wir sind dann relativ schnell in das Thema des Deutschen Entsorgungszentrums gekommen und waren dort auch integriert, praktisch in dieser großen Projektleitung.
00:11:42: Das war ja damals der Plan.
00:11:44: Der war auch in den Ausbaustufen des deutschen Atomprogramms festgelegt, dass man von vornherein sich eben auch um die Entsorgerung kümmert, um die Endlagerungen kümmern.
00:11:55: Und das Projekt hieß damals das Entsorgungszentrum oder ich muss sagen, das integrierte Entsorgeungszentrom Gorleben.
00:12:05: Die Firma war in Hannover und der Plan war eben ein Zentrum zu bauen, in dem Brennelemente aufgearbeitet werden können, indem wiederum neue Brennelemende aus den Aufgearbeiteten hergestellt werden Und die Abfälle entsprechend konditioniert werden und dann in die Endlagerung eingebracht werden können.
00:12:32: Wir hatten ja auch den Salzstock dort, den Salz-Stockerleben der später eigentlich, wie soll ich sagen, der große Streitpunkt war.
00:12:41: Auch der Punkt war an dem sich letzten Endes dann viele aus den linken Parteien oder linken Bewegungen zum gemeinsamen Protest gefunden hatten und aus denen dann später eigentlich die Grünen entstanden.
00:13:00: Also Gorleben ist für mich auch in meiner Kindheit und Jugend einfach tatsächlich schon mit dem Protest verbunden.
00:13:07: Wobei es ja so ist, dass der Salzstock Gorleben mehr oder weniger auf den Tisch der Politik geopfert wurde.
00:13:16: Das war sowas von kontrovers belegt dass dann mehr oder weniger die etablierten Parteien auch zugestimmt haben, später das man Goal-Leben aufgibt.
00:13:26: Obwohl es hat zwei oder drei internationales Impositionen gegeben über Goalim selbst noch in der Zeit als Tritinumweltminister war, die alle bestätigt haben, dass Goal eben ein sehr geeignetes Endlager ist.
00:13:41: und ich war ja öfters mal, bin nicht einmal in den Schacht runtergefahren habe mir das angeguckt Ganz, ganz geringer Teil dieses Salzstocks der er dann belegt worden wäre mit den eingebundenen Behälter, eingebundenen radioaktiven Abfällen.
00:13:59: Aber es spricht ja sehr das man sich damals sehr viele Gedanken gemacht hat.
00:14:02: Das heißt wenn ich eine Technologie nutze und dort entstehen sage mal Risikoabfälle dass ich mir auch Gedanken drüber mache was mache ich damit?
00:14:12: Echtig!
00:14:12: Ja und ich glaube da ist die Kernenergie ein Ein sehr gutes Beispiel, weil die Kernenergie musste zum Beispiel aus der Kernkraftwerke, mussten schon während der Produktion für jede erzeugte Kilobartstunde Rücklagen bilden.
00:14:29: Für den Rückbau und auch für die Entlagerung.
00:14:35: Anders wäre es ja nicht möglich gewesen als nach dem Atomkonsens in den Jahr zwanzig elf war das dann gewesen, als man entschieden hat dass die Endlagerung vom Staat übernommen wird komplett und dass die Energieversorger den Rückbau übernehmen, um die Bereitstellung der Abfälle.
00:14:57: Das hat dann dazu geführt, dass die Betreiber der Kernkraftwerke knapp dreißig Milliarden, die sie in den Rückstellungen hatten eben an den Staat abführen mussten.
00:15:08: Also diese dreizig Milliarden, wie die Betrieber der Kern Kraftwerke gebildet haben, sind heute in einem Form am Start für die Endlagerung.
00:15:16: Gleich geht es weiter im Gespräch mit Ulrich Gremer.
00:15:21: Ulrich Greber war Chef eines Energiekonzerns, hat sich sein Leben lang mit Kernenergie beschäftigt und hat eine ganz besondere Sicht auf dieses Thema.
00:15:30: Und darüber sprechen wir heute!
00:15:32: Lassen Sie uns schnell noch ein bisschen über Ihre anderen beruflichen Positionen durchgehen?
00:15:37: Ja also wie gesagt ich bin dann in den Achtzigerjahren gewechselt zu Modakolumbus.
00:15:45: das ist ein großes Schweizer Ingenieurunternehmen war damals das größte deutschsprachige Ingenieurunternehmen Europas, die auch am Bau einiger Kernkraftwerke beteiligt waren.
00:16:00: Und ich würde dann relativ schnell in die Projektleitung für den Bau des Kernkraftwerk Neger-Westham II berufen.
00:16:08: Ich habe Neger Westham II in der Projektleitung begleitet vom ersten Spadenstich bis zur Betriebssetzung.
00:16:18: Das können auch nicht viele sagen, dass sie so lange beim Kraftwerkbau dabei waren.
00:16:23: Und als das Kraftwerk dann in Betrieb ging Ende der achtziger Jahre habe ich mit einem Kollegen einen Selbstanberatungsunternehmen gegründet und war in erster Linie damit beschäftigt die Kraftwerksorganisation hinsichtlich Effizienz zu untersuchen hat dann eben auch für die NBW für die später gegründete NBW dann einige organisatorische Dinge erarbeitet.
00:16:54: Und als sie dann umgesetzt wurden und die NB W gegründe wurde Ende der neunziger Jahre, da sagte der damalige Vorstand der NBw Kraftwerke zu mir Ja jetzt haben Sie das alles gemacht Jetzt könnten Sie eigentlich hier mein Nachfolger werden.
00:17:11: So wurde ich dann vorstand bei der NBW Kraftwerke.
00:17:15: So geht das manchmal?
00:17:17: Genau, okay!
00:17:19: Jetzt können Sie das, was Sie uns empfohlen haben, das dürfen sie jetzt auch umsetzen.
00:17:23: Das war dann natürlich für einige die bei den Kraftwerkseinheiten gearbeitet haben.
00:17:30: War es dann schon irgendwie ein bisschen.
00:17:33: wie soll ich sagen, Sie haben vorher mir offen mitgeteilt, was sie eigentlich alles nicht gut finden und was man ändern sollte.
00:17:40: Und dann kam der ja plötzlich ... dass sich das alles angehört hat und war dann ihr Chef.
00:17:45: Aber ich glaube, wir haben das in der Zeit sehr gut gemacht.
00:17:49: Jetzt
00:17:49: doch rein, wenn ich das höre!
00:17:51: Ich finde es doch klasse, wenn man so in eine Position kommt mit diesem Wissen, weil ehrlicher kriegt man's hier gar nicht mehr.
00:17:56: Das ist ja oft so, dass gerade an Vorständen nicht unbedingt alles so gemeldet wird.
00:18:02: Da kommt ne ganz andere Sprache.
00:18:05: Wir hatten damals auch einige Dinge, die wir dann umgesetzt haben.
00:18:10: Die für die damalige Zeit eigentlich sehr ungewohnt waren.
00:18:12: Wir haben insgesamt drei Kernkraftwerkstandorte gehabt also Philippsburg, Obrichheim und Neger Westheim Und wir haben eine Standortübergreifende Instandhaltung eingeführt.
00:18:27: das war vorher praktisch ja Die waren mehr oder weniger abgegrenzt, die Betriebsorganisation hat jeder für sich gearbeitet.
00:18:35: Und das war ein wichtiger Schritt hin eben auch zur Vereinheitlichen und zur Standardisierung auf den Vorgängen innerhalb der NBW.
00:18:46: Natürlich hatte es auch einen Kostenvorteil angebracht.
00:18:50: Jede Industrie sehen wir heute in der Zeit ist massiv abhängig von Planungssicherheit.
00:18:57: Nun kann ich mir vorstellen, dass das jetzt eine Branche ist die alles andere als Planungssächerheit hatte oder?
00:19:02: Das heißt wir haben ja in der Zeit viel erlebt rein raus bis zum endgültigen Ausstieg.
00:19:07: Ja also Deutschland ist dreimal in die Kernenergie eingestiegen und dreimal ausgestiegen.
00:19:13: Das heißt die Wahrscheinlichkeit, dass Deutschland wieder in die Kernecke einsteigt ist relativ groß liegt bei fünfzig Prozent etwa wenn Ich das richtig so gerechnet habe und deswegen bin ich da auch relativ zuversichtlich, sagen wir mal so.
00:19:26: Die Planungssicherheit nahm ab, sukzessive Ab.
00:19:36: in den neunziger Jahren nachdem die drei Konvoikantgrafwerke gebaut waren gab es keinen Bedarf mehr an neuen Anlagen.
00:19:45: Neue Anlagen wurden auch in dem sie nicht geplant.
00:19:48: Es wurde ein Konzept erarbeitet, was für die Jahrzehnte danach umgesetzt werden sollte.
00:19:55: Das war der sogenannte EPR, also der europäische Druckwasserreaktor, der zusammen mit den Franzosen entwickelt wurde.
00:20:05: Ich war da auch zwei Jahre Präsident dieser Vereinigung in meiner Zeit bei der NBW und so sollten besten Konzepte in Europa, in einem neuen Kraftwerkstückverein sein.
00:20:19: Mittlerweile sind ja mehrere EPRs weltweit gebaut.
00:20:24: aber da hat man eben gemerkt was die Folgen sind wenn man nicht kontinuierlich plant und baut Wenn man dann nach zwanzig Jahren wieder beginnt und das habe ich ja dann also ich für die AREWA Deutschland zuständig war auch im Vorstand der AREWA in Paris eigentlich wieder feststellen müssen, wie schwierig es war nach über zwanzig Jahren dann wieder ein Kraftwerk zu bauen.
00:20:51: Wie viele Fehler dann gemacht wurden?
00:20:54: Die eigentlich in der Zeit als wir noch die Konvoi-Kantkraftwerke gebaut haben in den Achtzigerjahren nicht gemacht wurden weil die Erfahrung da war und die Konnoität da waren.
00:21:06: Bisschen wie Leistungssport wenn ich aufhören zu trainieren so was muss sich irgendwie von nur anfangen.
00:21:11: Das ist ja auch meines Erachtens der Fehler, der Politik.
00:21:16: Man geht mit solchen komplexen Themen wie Energieversorgung, geht man um die... Ich würde fast sagen wir mit Brötchen backen.
00:21:25: Na dann hören wir das sagt er ja auch Herr Habeck mal!
00:21:27: Der Bäcker ist nicht insolventer, da hört nur auf zu backen und in der nächsten Woche bäckt er wieder.
00:21:33: Also so geht es eben mit der Energieversorgerung nicht, das sind hochkomplexe Themen.
00:21:38: Ich kann da nicht einfach aufhören und wieder anfangen.
00:21:43: Ich muss ja Personal aufbauen, ich muss ja Wissen aufbauten.
00:21:47: Der Bau eines Kernkraftwerkes dauert heute, eines großen Kernkraftwerkes zehn bis fünfzehn Jahre.
00:21:54: Die kleineren Typen sollen jetzt in wesentlich kürzerer Zeit gebaut werden.
00:21:58: also da kann man nicht einfach sagen das lassen wir jetzt mal und im zehn Jahren fangen wir wieder an.
00:22:06: Das geht einfach nicht und deswegen muss ich auch etwas lächeln darüber, als sich den Koalitionsvertrag dann in seiner endgültigen Form gelesen habe.
00:22:14: Und hab dann gesucht ja was machen wir jetzt?
00:22:17: Steigen will in die in die Small Modular Reaktors ein?
00:22:22: Habe ich nichts gelesen dazu?
00:22:23: Ich habe da nur gelesen dass Deutschland das erste Fusionskraftwerk bauen will also des Fusions Kraftwerks.
00:22:31: Das wird schon seit fünfzig Jahren in fünfzig Jahre gebaut, also die Zahl hat sich sofort gesetzt.
00:22:38: Aber selbst wenn man diesen Willen hat das zu machen, dann muss man sich doch fragen ob man es da leisten kann aus der heutigen Kernenergie auszuschlagen.
00:22:50: und wenn man in dreißig oder vierzig Jahren ein Fusionskraftwerk bauen will?
00:22:55: Man tut so als hätten die beiden Dinge nichts miteinander zu tun.
00:22:58: Okay jetzt sind wir Richtig im Thema drin.
00:23:01: eingeladen ist, was wir heute haben.
00:23:02: Das heißt Deutschland hat ein... Ich weiß gar nicht.
00:23:05: ich glaube bisschen macht Österreich das auch noch.
00:23:07: aber wir haben so einen glaub ich einen Sonderweg in der Welt dass wir halt wirklich sagen wir setzen komplett auf diese erneuerbaren Energien.
00:23:16: und ich glaube es ist auch an sich erstmal eine feine Sache wenn man dafür ausgerüstet wäre denn wir haben nicht das Netz dazu!
00:23:26: Das ist ja der Punkt.
00:23:29: Sie müssen sich eines vorstellen Das Netz ist in Deutschland im Wesentlichen nach dem Zweiten Weltkrieg in seiner Perfektion entstanden, wie wir das heute eigentlich sehen.
00:23:42: Das heißt entlang der großen Erzeugungsanlagen.
00:23:46: Das fängt oben im Ruhrgebiet an und geht dann in die Reinebene, geht dann rüber in den Stuttgarter Raum, dann runter weiter Richtung wo früher Guntremming war, Ulm München, Isar so... Da sind auch die großen Leitungen!
00:24:02: Grundlast erzeugt worden für die Stromversorgung.
00:24:08: Die Windkraftanlagen stehen im Wesentlichen an der Küste, sind dezentral angehörten, da sind ja keine Kraftwerke, das sind Windparks.
00:24:15: aber okay... So viel erzeugten die ja nicht.
00:24:18: Also im Kernkraftwerk haben wir Leistungen gehabt von tausend bis tausends vierhundert Megawatt, so eine Windkraftanlage da hat jedes Windrad vielleicht wenn es hoch kommt fünf Megawatte.
00:24:31: also das sind ganz andere Größenordnung und da oben gibt's natürlich keine Leitung.
00:24:36: Die müssen erst gebaut werden.
00:24:39: Und ein Beispiel dafür ist die sogenannte Südlink.
00:24:43: Die ist zur Zeit im Bau, die ist etwa siebenhundert Kilometer lang.
00:24:48: Die geht oben von der Brunnsbüttel aus bis runter nach zum ehemaligen Standort des Kentcraftwerks Neger Westheim.
00:24:57: Von der Leitung sind derzeit ein paar Kilometer gebaut weil das natürlich neue Leidungen sind, wird auch ein Großteil der Leitungen unterirdisch gebaut damit man es nicht sieht was noch mehr Geld kostet.
00:25:10: Was ich damit sagen will wenn man heute sagt Erneuerbaren Energien sind ja preiswerte Energien, weil ja Sonne und Wind die Stellen ja keine Rechnung.
00:25:24: Ja der Übertragungsnetzbetreiber stellt aber eine Rechnungen, weil er muss ja erstmal das System schaffen damit diese Energien in dem Netz integriert werden können.
00:25:34: Weil in des bestehenden Netz können diese Erzeugungsanheiten nicht ohne weiteres integrieren werden, weil sie an ganz anderer Stelle verlaufen.
00:25:43: Ich sage mal so, das haben ja mittlerweile auch Vorstände der großen Energieversorgungsunternehmen auch öffentlich gesagt.
00:25:52: Wenn die Erzeuger ein neuerbarer Energien die Systemkosten bezahlen müssten, die entstehen damit ihr erzeugter Strom überhaupt beim Kunden ankommt dann würde niemand mehr einen Windrad bauen oder eine Futtervoltageanlage außer er würde sie für sich selbst nutzen.
00:26:12: Gleich geht es weiter im Gespräch mit Ulrich Greber.
00:26:16: Ulrich Gräber ist mein Gesprächspartner, er hat Maschinenbau studiert war jahrelang im Bereich der Kernenergie beruflich aktiv auch Vorstand eines Energiekonzerns und isst meinen Gesprächspartner.
00:26:28: wir waren gerade bei dem deutschen Stromnetz das natürlich zu einer völlig anderen Zeit konzipiert wurde als es erneuerbare Energien noch gar nicht gab
00:26:37: mittlerweile fünfhundert Milliarden Euro in den Netzausbau investiert.
00:26:44: Fünfhundert Milliarden Euro, das wurde auch in einer angesehenen Forschungszeitschrift veröffentlicht von einem norwegischen Wissenschaftler ist auch unumstritten.
00:26:56: die Firma McKinsey prognostiziert sogar wenn wir den kompletten Ausbaum machen der für alle erneuerbaren Anlagen die noch gebaut werden erforderlich wird dass das in Richtung einer Billion läuft.
00:27:12: Und dann muss man sich immer überlegen, wenn wir den Ausbau an Regenerativen gemacht hätten, denen wir heute sehen und hätten die Kernkraftwerke nicht stillgelegt sondern weiter betrieben, dann wäre Deutschland schon längst klimaneutral, schon längs.
00:27:31: Sie haben jetzt gerade das Stromnetz beschrieben.
00:27:35: Das heißt ich wohne im kleinen Dorf Also ich sehe den Zustand der Leitung, ich bekomme meinen Strom noch über Dachleitungen.
00:27:44: Das heißt das ist im Prinzip wie es in den Sechziger-Siebzigerjahren gemacht wurde und mehr ist in diesem Netz außer dass es vielleicht mal hier und da Material erneuert wurde nicht getan.
00:27:54: Das heisst auf der ganzen Ebene?
00:27:56: Wir haben ja mehrere Spannungsebenen und ich spreche jetzt von dem Übertragungsnetz, dem Kosovo.
00:28:03: Genau.
00:28:05: Das, was Mittelspannung und Niederspannungen betrifft sind natürlich auch Veränderungen notwendig.
00:28:11: Das sehen Sie ja wenn in Ihrem Ort öfters mal die Straßen aufgegraben werden das nicht immer Glasfaserkabel.
00:28:19: Das dreht sich auch darum dass unser Niederschpannungsnetz natürlich auch die Kapazitäten zu den Verbrauchern leiden muss, die erforderlich sind um zum Beispiel die Elektromobilität zu gewährleisten.
00:28:31: Gut, ich kenne jetzt das es die eine oder andere Stelle geht.
00:28:33: Wenn man sagt, ich hätte gerne so ein Wallbox am Haus, wo aber verneint wird – es geht nicht!
00:28:38: So ist es weil einfach die Kapazität im Niederspannungsnetz nicht vorhanden ist.
00:28:42: Da muss eben dickeres Kabel gelegt werden und solange das dickere Kabel da nicht liegt damit die Wallbox alle mit Strom versorgt werden können kann man die WallBox dort auch nicht installieren.
00:28:54: Jetzt habe ich so ein Bild von meinem Land, in dem ich lebe.
00:28:57: Wir Deutschen waren mal die Planungsweltmeister.
00:29:00: Wir waren die Ingenieure.
00:29:02: Das heißt was wir geplant haben hatte Hand und Fuß?
00:29:05: Wie kann das passieren dass wir in so eine Situation kommen?
00:29:09: Ja das frage ich mich manchmal auch.
00:29:12: Es ist sicher sehr komplex zu beantworten.
00:29:18: also was Ich gesehen habe dass in meiner Jugendzeit sich noch sehr viele Menschen für technische Berufe interessiert haben.
00:29:30: Also ein deutscher Ingenieur, so wie sie es gesagt hatten, da hat der Welt drauf.
00:29:35: Ja, da war zuverlässig.
00:29:37: Da wusste was, da konnte was!
00:29:41: Ich habe dann aber auch in den Achtziger und Neunziger Jahren festgestellt, dass plötzlich die mehr sozialen Wissenschaften
00:29:54: usw.,
00:29:55: auf dem Vormarsch waren und dass immer weniger Leute sich eigentlich für technische Berufe interessiert haben.
00:30:03: Das ist sicher ein Grund, woher das kommt ich weiß es nicht.
00:30:09: Ich kann mir jetzt nicht erklären weil wir hatten ja technisch gesehen eine sehr erfolgreiche Entwicklung vorzuweisen.
00:30:16: Also ich meine jeder ist in der Zeit gerne Zug gefahren, auf der Autobahn gefahren hat Strom gehabt.
00:30:23: das war überhaupt keine Frage ob da Strom da ist und er war einfach da und aber zuverlässig da.
00:30:30: wir haben eigentlich die zuverlässigste Stromversorgung weltweit gehabt weil unser Netz sehr sehr sehr zuver lässig war Die gibt mit den geringsten Ausfällen.
00:30:43: Also, ich kann es mir nicht richtig erklären.
00:30:47: Aber schauen Sie, es gibt vielleicht ein anderes Beispiel.
00:30:53: Nehmen wir die Bahn!
00:30:56: Ich bin früher auch während des Studiums immer Bahn gefahren und habe nie darüber Gedanken gemacht ob ich da rechtzeitig an komme oder ob der Zug fährt.
00:31:04: Man ist einfach am Bahnhof gegangen und dazu kam... Darauf verlassen?
00:31:07: Man hat sich darauf verlassen.
00:31:08: das war einfach so.
00:31:10: Und dann schauen sie was heute ist.
00:31:12: Ich meine heute ist es so.
00:31:15: Ich sag zu meiner Frau immer ab und zu, nimmst sie dann auch einen Zug.
00:31:19: Nimm dir das preiswerteste Ticket!
00:31:22: Weil du kannst davon ausgehen dass der Zug sehr wahrscheinlich nicht fährt und dann kannst du auf den anderen Zug nehmen.
00:31:27: Wir sind ja so weit heute, dass zum Beispiel die Schweizer uns schon gar nicht mehr und jetzt breche ich mal ganz bewudert von uns gar nicht rein lassen weil wir deren Taxsystem, das funktioniert zerstören mit unserer Leistung die wir bringen.
00:31:42: Und es ist nicht nur beim Zug so, das ist auch bei der Stromversorgung.
00:31:47: Sie können sich erinnern vielleicht im letzten Jahr da hatten wir im November länger Dunkelflaude gehabt und durch diese Dunkel-Flaude also eine Unterdeckung letzten Endes der Stromversaugung sind die Strompreise teilweise bis über tausend Euro pro Megawattstunde gestiegen.
00:32:04: Da waren die Schweden soweit dass sie gesagt haben Wir werfen euch aus dem europäischen Herz ab.
00:32:11: Das
00:32:11: wird sogar tatsächlich regelmäßig noch diskutiert,
00:32:13: ja?
00:32:13: Genau!
00:32:14: Weil die Preise steigen.
00:32:16: Also die Norwege werden jetzt im Parlament einen Antrag anbringen sich vom Europäischen Verbundnetz komplett zu trennen weil insbesondere die ich sage mal Verschmutzung des Stromes durch Deutschland eben auch Auswirkungen dann auf die Stromversorgung in Norwegen hat Weil die Preise dann steigen.
00:32:37: Die Preise werden ja an der Börse gemacht und je weniger Strom es gibt, je höher sind die Preisen!
00:32:44: Ich habe mal gehört dass wir das was wir gerade machen uns eigentlich auch nur leisten können weil wir Nachbarn haben, die auf der einen Seite Atomkraft haben und auf der anderen Seite Kohlekraft.
00:32:55: Das heißt wir durchaus von Polen und Frankreich nicht zu unabhängig sind.
00:33:00: Ja gut, das ist ja der Punkt.
00:33:01: Es wird ja immer behauptet Deutschland ist aus der Kernenergie ausgestiegen.
00:33:05: Das stimmt überhaupt nicht!
00:33:07: Wir sind weiterhin Bezieher von Atomstrom, hauptsächlich als Frankreich.
00:33:13: also wir haben... Als Frankreich haben wir seit Abschaltung der deutschen Kernkraftferge, also das war Jahr zwanzig, dreinzwanzig haben wir etwa vierzigtausend Ihr Gigawattstunden Strom aus Frankreich bezogen.
00:33:31: Und das haben wir mit etwa zwei Komma fünf Milliarden bezahlt, Wir hätten auch die eigenen Kernkraftwerke gehabt.
00:33:37: und wenn sie auf der Electricity Map kann ich eigentlich nur jedem empfehlen, Der über das Thema reden will ist eine kleine App, Kann man sich runterladen.
00:33:46: da sehen Sie genau praktisch on time oder live letzten Endes wo mit welchen Energien Strom erzeugt wird und wie der Übergrenzen transportiert wird.
00:34:01: Und wir werden in Deutschland jeden Tag von zwei bis vier Kernkraftwerken in Frankreich mitversorgt, und das gibt sauber Kernkraftwerk in der Schweiz oder in Holland oder in Tschechien die uns eben auch noch versorgen.
00:34:16: Jetzt ganz naiv gefragt, das heißt ich kann ja durchaus nachvollziehen.
00:34:21: Ich habe jetzt auch nicht stecken in dem Thema drin dass man Respekt vor der Technik hat, dass man vielleicht sogar Angst vor der technik hat.
00:34:26: Das
00:34:27: kann ich sogar noch nachvoll ziehen.
00:34:29: aber wenn ich jetzt so draufschau ist es doch klüger Wenn ich schon eine Technik die ich als Risiko-Technik bezeichne Wenn ich sie selbst betreibe weiß ich was ich tue Wenn ich mich auf einen anderen auf ein Nachbar verlasse weiß ich Nicht genau was er tut.
00:34:44: Das ist ja der Trugschluss.
00:34:46: Das ist insbesondere der Trugschluss derer, die gegen die Kernenergie sind.
00:34:52: Die deutschen Kernkraftwerke haben immer zu den sichersten Kernkraftferken weltweit gehört – weltweit!
00:35:02: Und wenn Sie jetzt nach dem Prinzip nimmt der Wahrscheinlichkeit eines Unfalls sich das anschauen
00:35:14: dann
00:35:15: Ist die Wahrscheinlichkeit, dass etwas passiert natürlich nicht dann besser wenn sie die besten Kernkraftwerke abschalten?
00:35:20: Dann ist die Wahrscheinlichkeit eher höher als besser.
00:35:24: Also das ist sowas von irrational, dass man die sichersten Kernkraftwerte der Welt vom Netz nimmt und aus anderen Ländern über die man früher schon hergezogen hat und gesagt hat oh die sind ja nicht so sicher.
00:35:38: dort die Kernkraftwerkere insbesondere über Frankreich ist man immer hergezogen ohne Kenntnis der Lage.
00:35:44: Die sind genauso gut wie unsere deutschen Kantgrafwerke.
00:35:48: Aber wie gesagt, mangels Wissen hat man das dann immer so dargestellt... Dann verbessert sich ja die Situation nicht!
00:35:57: Die kronen Zeitung istreische Zeitung, die hat vor einem Jahr mal ein herrliches Bild gehabt.
00:36:03: Europa wird immer nukleare.
00:36:06: Da sieht man dann Deutschland in der Mitte und sieht an außen herum alle Kernkraftwerke, und zwar nicht nur die, die es gibt sondern die momentan alle in der Planung sind.
00:36:14: Die gebaut werden sollen in den nächsten zehn, zwanzig Jahren Und wenn sich das Zubauprogramm in Polen anschauen, die wollen ja komplett von der Kohle unabhängig werden.
00:36:24: Das erste Kernkraftwerk wird jetzt oben in der Nähe von Danzig gebaut.
00:36:29: Die haben ein Riesenprogramm.
00:36:30: Also dass Deutschland aus der Kernerenergie aussteigt Aus Sicherheitsgründen ist überhaupt nicht nachvollziehbar, weil es ist ja relativ egal ob da jetzt direkt an der Grenze.
00:36:45: Wenn man schon Angst davor hat und kein Kraftwerk steht in Polen oder in Frankreich oder in Deutschland die Auswirkungen wären dann die gleichen.
00:36:54: Das
00:36:55: ist ja riesengroß, das haben wir gelernt bei den Dingen die passiert sind.
00:37:00: Und Sie haben völlig recht?
00:37:01: Da betreibe ich doch lieber meine eigenen Kernkraftwerke, die ich selbst letztendlich nicht nur betreiben, sondern auch kontrollieren kann, wo ich Sicherheitsauflagen machen kann.
00:37:10: und gerade wenn ich jetzt mal dreht, dann denke nach Gernobyl oder nach Fukushima da ist praktisch ein Sicherheitsprogramm umgesetzt was in unseren Anlagen dann aus der Erfahrung heraus alles noch gemacht wurde.
00:37:28: Das hat sogar schon angefangen mit Freeman Island, auch dort wurden Maßnahmen von der Deutschen Reaktorsicherheitskommissionen definiert, die dann in den Anlagen entsprechend umgesetzt werden mussten.
00:37:45: Gleich geht es weiter im Gespräch mit Ulrich Greber.
00:37:47: Er ist Maschinenbauer, er ist Experte für Kernenergie und er ist mein Gesprächspartner Ulrich Gräber.
00:37:54: Und wenn man natürlich das Stichwort Kernenergi hört dann fallen die Ereignisse wie Chernobyl oder Fukushima ja im Prinzip kommen einem sofort in den Sinn und das ist auch der Grund warum zum Beispiel Deutschland ausgestiegen ist aus der Kernenergie.
00:38:11: Jetzt nehme ich mal Fukushima.
00:38:13: Sie haben mir auch die Bilder gesehen von den explodierenden Kernkraftwerke dort.
00:38:19: Ich habe erst mal ein Tsunami gesehen und ich sage meine Gedanken dazu, ich habe überlegt warum stehen solche Kraftwerken an so einer Stelle?
00:38:28: Genau!
00:38:30: Dazu kann ich Ihnen eine Geschichte erzählen.
00:38:32: Wir hatten ja als dieser Tsuname dort die Anlage überflutet hat, hatten wir bei der REWE etwa zehn oder zwölf Mitarbeiter.
00:38:42: in der Anlage werden dort immer letzten Endes Aufträge gehabt, auch in Japan wo dann eine Serviceleistung oder Nachrüstungen durchgeführt wurden.
00:38:53: Und einer der Mitarbeiter hat mir danach erzählt, sagt er, wenn man hinter dem Kraftwerk hochgestiegen ist, das wäre ein so einer Bucht hinten dran, ist ein Berg.
00:39:03: da war oben oberhalb des Kraftwerks so ein alter Stein bestimmt schon an fünf, sechshundert Jahre alt und auf dem Stein stand Bauern nicht hinter dieser Linie.
00:39:14: Das ist ein altes Wissen missachtet,
00:39:16: ja?
00:39:16: Genau das Wissen wurde missachtet.
00:39:19: aber noch mal einen anderen Punkt.
00:39:20: wir haben zum Beispiel schon Ende der achtziger Jahre haben wir in unseren Kernkraftwerken haben wir ein Wasserstoffabbau-System eingeführt.
00:39:31: Ja das ist so dass ich letzten Endes bei einer Kernschmelze kann sich Wasserstoff bilden, der dann mit dem Sauerstoff in die Luft des Knallgas bildet.
00:39:44: Und das kann zu diesen Explosionen führen, die wir in Fukushima gesehen haben.
00:39:48: Seit Ende der Achtzigerjahre ist es in allen deutschen und europäischen, also zumindest in Frankreich, Kernkraftwerken umgesetzt.
00:39:55: bei den Wasserstoffabbau-Systeme Das relativ einfache System, das muss man sich vorstellen sind wie so kleine Zündkerzen die dann nur zu klein örtlichen ungefährlichen kleinen Entzündungen führen.
00:40:08: So dass dieses Knallgas abgebaut wird.
00:40:11: Mit den Betreibern in Japan war die Arewa seit Jahren im Gespräch gewesen diese Nachrüstung durchzuführen.
00:40:21: Von dem Betreiber wurde das immer wieder, ja unersucht noch mal.
00:40:25: Wurde es dann immer wieder abgelehnt?
00:40:27: Oh zu teuer.
00:40:28: uns brauchen wir nicht!
00:40:30: Wenn der Betreber das gehabt hätte in den Kellengrafwerksblöcken in Fukushima hätten wir überhaupt keine Explosionen gesehen.
00:40:38: Der hat gar nicht stattgefunden weil vorher des Knallgas abgebaut worden wäre.
00:40:44: Jetzt war aber dieses Ereignis glaube ich dass der der Finale im Grund warum Deutschland das letzte Mal ausgestiegen ist aus der Kernenergie.
00:40:50: Ja, und das ist ja besonders irrational.
00:40:53: Also erstens mal ein Tsunami in dieser Form gibt es in Deutschland nicht.
00:40:58: Also haben wir glaube ich andere?
00:40:59: Hätten wir andere Dinge
00:41:01: oder können keine anderen
00:41:03: werden?
00:41:03: Genau!
00:41:05: Aber gegen diese sind unsere Kerntrafarge ausgelegt.
00:41:07: Das sind ja gegen Erdbeben ausgelegt, die sind ausgelegt gegen Flugzeugabsturz und und und also das haben wir alles gemacht.
00:41:15: Und deswegen ist es ja völlig irrational dass wir nach Fukushima ausgestiegen sind.
00:41:21: Übrigens betreiben die Japaner heute wieder am Standort Fukushima auch mit ein paar Kraftwerksblöcke, die eben da nicht betroffen waren.
00:41:29: Also es war ein politisches Thema.
00:41:34: Die Frau Merkel meinte scheinbar sie müsse jetzt dieses Thema abräumen also praktisch den Grünen wegnehmen um die Wahl in Baden-Württemberg zu gewinnen.
00:41:45: Das ist gleich zweimal schief gegangen weil die Wahl wurde ja nicht gewonnen Und das Thema ist ja immer noch vorhanden.
00:41:53: Gut macht
00:41:54: politisch für ihre eigene Macht.
00:41:57: hat es funktioniert?
00:41:58: So ist es, ja.
00:42:00: Dann gehen wir ganz kurz noch und dann schauen wir vielleicht mal ein bisschen in die Zukunft.
00:42:03: Dann geben wir ganz kurze darauf.
00:42:04: Chernobyl eigentlich.
00:42:04: Ich glaube ich glaube dass war auch ein ganz spezieller Fall.
00:42:08: Also ich habe das miterlebt da bin ich noch zur Schule gegangen Da wurden wir früher nach Hause geschickt weil es regnet.
00:42:13: Da wurde ganz große Panik gemacht.
00:42:15: Also erstens man ist es so dass der sogenannte RMBK Reaktor.
00:42:21: Das ist der Reaktortyp in Tschernanbühlen, dass ein solcher Reaktoren niemals hätte in Deutschland oder in westlichen Ländern gebaut werden dürfen.
00:42:34: Dieser Reaktore hat einen positiven Kühltemperatur Koeffizienten.
00:42:40: das bedeutet wenn die Aktivität im Kern steigt ja dann Führt es dazu, dass durch die höhere Temperatur die Aktivität noch stärker steigt?
00:43:00: Die westlichen Reaktoren haben alle einen negativen Kühltemperaturkoffizien.
00:43:06: Das heißt wenn die Temperatur steigt sinkt die Aktivity.
00:43:11: Also das ist im Prinzip eine innerende Sicherheit!
00:43:16: Das liegt aber daran, dass die RMBK-Reaktoren in Russland auch noch eine ganz andere Aufgabe hatten.
00:43:23: Mit diesen Reaktoren wurde zum Beispiel auch waffenfähiges Plutonium dann hergestellt durch diesen geänderten Betrieb.
00:43:32: Dann kommt noch hinzu das natürlich die Anlagen überhaupt keine Sicherheitshülle haben.
00:43:35: Die hat ein ganz normales Dach oben drüber und von der Seite.
00:43:40: hier war auch damals ein Vergleich Russischen RMBK-Technik mit der westlichen Leichtwasserreaktortechnik eigentlich völlig unzulässig.
00:43:54: Wenn ich auf europäischer Ebene schaue, viele Länder außer Deutschland setzen auf Kernenergie auch im Thema CO² weil doch es ist ... Der Weg ist zur CO² Neutralität.
00:44:08: Ja also Deutschland setzt in erster Linie auf Ankündigung.
00:44:13: Ich habe gestern gelesen dass Deutschland jetzt mit Milliarden Strafen rechnen muss.
00:44:21: Also das sind Beträge im dreistelligen Milliardenbereich, weil Deutschland seine angekündigten Klimaziele nicht erreicht.
00:44:32: Wir haben also wie man so schön sagt mal den Mund vollgenommen, wir haben
00:44:37: viel Geld ausgegeben oder?
00:44:38: Haben viel Geld ausgegeben aber wir haben nichts erreicht.
00:44:43: So!
00:44:44: Wir werden natürlich an dem gemessen was wir gesagt haben, was wir zugesagt haben.
00:44:50: Und da stellt man klar fest ihr könnt eure Ziele gar nicht erreichen und dafür müssen wir jetzt zahlen.
00:44:56: andere Länder haben den Mund nichts zu voll genommen.
00:44:58: die werden das natürlich sehr schmunzelt zur Kenntnis nehmen.
00:45:03: also es ist richtig dass man etwas dafür tut ich spreche noch nicht einmal so sehr von CO² Minderung sondern Nachhaltig etwas tut, dass man etwas tut um letzten Endes nachhaltig weniger Rohstoffe zu verbrauchen, weniger zu emittieren.
00:45:25: Das gehört für mich alles mit dazu und ohne Kernerenergie wird es halt sehr schwierig weil die die regenerativen Energie werden niemals eine Grundlast ersetzen können.
00:45:38: Nie!
00:45:40: Weil sie eben abhängig sind von Wind und Sonne.
00:45:43: Also wenn Sie schauen, ein Kernkraftwerk hat etwa achttausend Vollaststunden pro Jahr.
00:45:50: Also achttaussend Stunden in denen dieses Kernkraftwerks die volle Leistung erzeugen kann.
00:45:56: Sie auch hat achttauschend siebhundertfünfzig Stunden.
00:45:59: Die siebenhundert fünfzig Stunden das sind dann Revisionszeiten und so weiter.
00:46:05: Onshore Windkraft liegt zwischen tausend Fünfhundert-und Tausend Achthundert Stunden Offshore liegt zwischen dreitausend und dreitaussend fünfhundert Stunden.
00:46:16: Und Fotovoltaik bei neunhundert Std.
00:46:19: Wie wollen Sie mit dieser Leistung ein Land sicher?
00:46:23: Mit Stromversorgung, das geht einfach nicht!
00:46:26: Also die Kohlekraftwerke, die heute noch laufen werden auch in zehn, fünfzehn Jahren laufen weil wir können sie gar nicht abstellen.
00:46:35: Es geht gleich weiter.
00:46:36: im Gespräch mit Ulrich Gräber Erstmaschinenbauer, er war lange im Vorstand von Energiekonzernen.
00:46:42: Kernenergie ist sein Thema.
00:46:44: über das Thema Energieversorgung und vieles mehr spreche ich mit ihm.
00:46:49: Ich glaube Fotoretheik waren wir ja eigentlich auch sogar am Anfang ziemlich weit vorne und haben auch diese Industrie verloren tatsächlich.
00:46:57: Das hätte auch anders laufen können.
00:47:00: Ich halte das auch für eine tolle und spannende Technologie, aber das verlangt natürlich so ein bisschen Management.
00:47:06: In meinem eigenen Haushalt oder vielleicht auch in einer Gebäudesstruktur kann ich das hervorragend integrieren?
00:47:11: Richtig!
00:47:11: Also mir könnt ihr ja jetzt vorgeworfen werden... Der Herr Graeber ist nur für Kernenergie und von den regenerativen Helder gar nichts.
00:47:20: Nein, das ist nicht der Fall.
00:47:22: Nur sie müssen anders angewendet werden.
00:47:25: wenn ich also Photovoltaik habe und nutze das für eine Gewerbeanlage oder für mein eigenes Haus.
00:47:32: In einer Umgebung, wo ich letzten Endes dafür sorgen kann dass mit ja vielleicht auch mit teuren Speicheranlagen dort letztendlich eine Energieversorgung sichergestellt wird die aber nicht letzten endes abhängig ist von einer Stromversorgungen von außen oder nur geringabhängig sind dann ist es ja in Ordnung.
00:47:55: Das Problem entsteht erst, wenn ich diese volatilen Energien in das Übertragungsnetz hineinschläppe.
00:48:02: Dann entstehen erst die Probleme!
00:48:04: Weil wie gesagt des Netz ist ja da nicht gleichmäßig ausgelastet... Wie gesagt, wenn Dunkelflau da ist, kommt gar nichts mehr.
00:48:12: Naja und im Kleinen kann ich steuern.
00:48:13: das heißt habe ich einen Vorpark dann kann ich schaue eine Wand lade ich ihn und nutze dass vielleicht auch...
00:48:20: Genau genau!
00:48:21: Aber das kann ich nicht davon ganzes Land organisieren aber in einer kleinen Einheit kann ich das schon sehr gut organisieren.
00:48:27: Also
00:48:27: ich kann in der Stadt auch mit dem Lastenfahrrad unterwegs sein aber wenn es darum geht Güte die etwas größer sind von Nord nach Süd in Deutschland zu transportieren.
00:48:40: Ich glaube, da kommen wir am Lkw auf Dauer nicht vorbei oder an der Bahn mit entsprechenden Güterwagen.
00:48:49: Das Lastenvorrat kann seine Dienste leisten im engeren Umkreis und so weiter.
00:48:53: aber ich kann das jetzt nicht übersetzen auf die gesamte Infrastruktur.
00:48:57: Wir sind ja schon bei Handwerkern, wir sind ja auch schon bei viel kleineren Dingen wo es zum Problem wird weil der Handwerke der viel transportieren muss.
00:49:05: Wer kann nicht nur einen Lastenfahrrad zur Reparatur kommen?
00:49:07: Also,
00:49:08: ja gut.
00:49:10: Dann wird es sich aber schade, ich hätte die Handwege lassen und noch teurer werden wenn das dann so weit käme.
00:49:19: Das ist eigentlich der Denkfehler dass man versucht Dinge die im Kleinen durchaus ihren Sinn machen aufs Große zu übersetzen.
00:49:30: Wie ist denn, wenn wir jetzt rausgehen aus Deutschland wie ist denn die Situation der Kernenergie in der Welt?
00:49:36: Also momentan erleben wir gerade wieder eine Renaissance der Kernenergie und die wird sehr wahrscheinlich sehr nachhaltig sein.
00:49:47: Es gibt eine Studie jetzt, die gerade veröffentlicht worden ist, die den nordamerikanischen und den europäischen Raum untersucht und sie sehen dort einen Bedarf an etwa bis zu zwanzig fünfzig von fünfzehntausend Das ist etwa der dreißigfache Verbrauch von Deutschland, die über die neuen sogenannten Small Modular Reaktors dann geliefert werden oder erzeugt werden können.
00:50:21: Und wir haben ja gerade im Moment so ein bisschen die Situation dass viel mehr Energie brauchen als eigentlich da ist, denn wir machen ja gerade einen Weg.
00:50:30: Wir brauchen Rechenzentren und es wird kürzlich in der Regenz kommen.
00:50:33: Das sind ja Verbraucher die wir uns gar nicht vorstellen können und wahrscheinlich noch nicht mal richtig planen können in die Zukunft?
00:50:38: Ja das ist ja eine der großen deutschen Lebenslügen dass man glaubt oder geglaubt hat ich glaube momentan ist man dabei zu erkennen dass es so nicht funktioniert, dass Wohlstand auch mit weniger Energie existieren kann.
00:50:54: Das ist ein weniger
00:50:55: Wohlstand hier
00:50:57: Okay, aber das funktioniert halt nicht.
00:50:59: Sie sprechen gerade KI an!
00:51:02: Also diese Anlagen haben einen Energiebedarf.
00:51:09: Sie können es auch nicht mit Sonne oder mit Wind.
00:51:13: Können sie das nicht decken?
00:51:14: Weil die arbeiten ja in den Jahr
00:51:18: vierundzwanzig, sieben, dreieinhalb, sechszig Tage mehr... Wir sind vielleicht in vielen Sachen erst mal nachhaltiger geworden, was vielleicht auch schön ist.
00:51:25: Aber zum Beispiel alleine, was wir jetzt hier machen wird über irgendein Streaming-Portal bereitgestellt.
00:51:30: Das heißt da entsteht ein Energieverbrauch den viele gar nicht sehen und wenn sie denen in ihren täglichen Leben mit enterieren würden dann wird die Bilanz ganz schlecht!
00:51:40: So ist es.
00:51:40: Also wenn Sie alleine den Energiebedarf für die täglich benutzten, auch von Kernkraftwerksgegnern benutzen, iPhones oder Smartphones – wenn sie sich das ansehen – die wollen ja auch keine Unabbrechung haben und nicht nur telefonieren dürfen, wenn die Sonne scheint oder der Wind weht.
00:51:57: Jeder hat heute den Bedarf und den Anspruch darauf rund um die Uhr letzten Endes kommunikativ weltweit versorgt zu sein.
00:52:09: Die Rechenzentren haben derzeit einen Bedarf weltweit von dreieinhalbfünfzig Terawattstunden.
00:52:23: Man rechnet damit, dass bis zu zwanzigdreißig der Bedarf über siebzehntausend, achtzehnteusend Stunden steigt.
00:52:33: Das müssen Sie sich vorstellen!
00:52:34: Die gehen natürlich immer dahin, wo sie die besten Voraussetzungen haben.
00:52:40: Und wenn dann die Polen sagen wir wollen mindestens fünfzehn bis sechzehnt dieser SMR-Reaktoren bauen?
00:52:48: Da fahren sich die Entscheidungen nicht mehr groß zu untersuchen!
00:52:51: Die liegt auf der Hand, wo die hingehen.
00:52:54: Gleich geht es weiter im Gespräch mit Ulrich Greber.
00:52:57: Erstmaschinenbauer war lange im Vorstand von Energiekonzernen.
00:53:01: Kernenergie ist sein Thema.
00:53:03: über das Thema Energieversorgung und vieles mehr spreche ich mit ihm.
00:53:08: Ich glaube, Fotoriteig waren wir ja eigentlich auch sogar am Anfang ziemlich weit vorne und haben diese Industrie tatsächlich
00:53:16: verloren.
00:53:17: Das hätte auch anders laufen können.
00:53:19: Ich halte das für eine tolle und spannende Technologie aber das verlangt natürlich so ein bisschen Management in meinem eigenen Haushalt oder vielleicht auch im Gebäudestruktur kann ich das hervorragend integrieren?
00:53:29: Richtig!
00:53:30: Also mir könnte er jetzt vorgeworfen werden also der Herr Gräber da ist nur verkerne Energie und von den regenerativen Helder gar nichts.
00:53:39: Nein, das ist nicht der Fall!
00:53:41: Nur sie müssen anders angewendet werden.
00:53:43: wenn ich also Foto-Bullteig habe und nutze es für eine Gewerbeanlage oder für mein eigenes Haus in einer Umgebung wo ich letzten Endes dafür sorgen kann dass mit ja vielleicht auch mit teuren Speicheranlagen dort letzten endes eine Energieversorgung sichergestellt wird die aber nicht letzten Endes abhängig ist von einer Stromversorgung von außen oder nur geringabhängig, dann ist das ja in Ordnung.
00:54:13: Das Problem entsteht erst wenn ich diese volatilen Energien im Übertragungsnetz hineinschläppe.
00:54:20: Dann entstehen erst die Probleme weil wie gesagt des Netzs ja da nicht gleichmäßig ausgelastet Dunkelflaue, das kommt bei gar nichts mehr.
00:54:31: Naja und im Kleinen kann ich steuern.
00:54:32: Das heißt habe ich einen Vorpark?
00:54:34: Dann kann ich schaue eine Wand, lade ich ihn und nutze vielleicht auch...
00:54:38: Genau!
00:54:40: Aber das ist natürlich nicht davon ganzes Land organisieren, aber in einer kleinen Einheit kann ich das schon sehr gut organisieren.
00:54:46: Also
00:54:46: ich kann in der Stadt auch mit dem Lastenfahrrad unterwegs sein, aber wenn es dann darum geht Güter die etwas größer sind, von Nord nach Süd in Deutschland zu transportieren.
00:54:58: Ich glaube da kommen wir am Lkw auf Dauer nicht vorbei oder an der Bahn mit entsprechenden Güterwagen.
00:55:07: Das Lastenvorrat kann seine Dienste leisten im engeren Umkreis und so weiter.
00:55:12: aber ich kann das jetzt nicht übersetzen auf die gesamte Infrastruktur.
00:55:16: Wir sind ja schon bei Handwerkern, wir sind ja auch schon bei viel kleineren Dingen wo es zum Problem wird weil der Handwerke der viel transportieren muss Wer kann nicht nur einen Lastenfahrrad zur Reparatur kommen?
00:55:26: Also
00:55:27: ja, gut.
00:55:29: Dann wird es sehr wahrscheinlich, ich hätte die Handweigelastung noch teurer werden wenn das dann so weit kommt.
00:55:34: Ja, also das ist eigentlich der Denkfehler dass man versucht Dinge die im Kleinen durchaus ihren Sinn machen aufs Große zu übersetzen.
00:55:49: Wie ist denn, wenn wir jetzt rausgehen aus Deutschland wie ist denn die Situation in der Kernenergie in der Welt?
00:55:54: Also momentan erleben wir gerade wieder eine Renaissance der Kernenergie und die wird sehr wahrscheinlich sehr nachhaltig sein.
00:56:05: Es gibt eine Studie jetzt, die gerade veröffentlicht worden ist, die den nordamerikanischen und den europäischen Raum untersucht und sie sehen dort einen Bedarf an etwa bis zu zwanzigfünfzig von fünfzehntausend die über, das ist etwa der dreißigfache Verbrauch von Deutschland.
00:56:31: Die über die neuen sogenannten Small Modular Reaktors dann geliefert werden oder erzeugt werden
00:56:39: können.".
00:56:40: Und wir haben ja gerade im Moment so ein bisschen die Situation dass viel mehr Energie brauchen als eigentlich da ist, denn wir machen ja gerade einen Weg.
00:56:48: Wir brauchen Rechenzentren und es wird kürzlich in der Regenz kommen.
00:56:52: Das sind ja Verbraucher die wir uns gar nicht vorstellen können und wahrscheinlich noch nicht mal richtig planen können in die Zukunft?
00:56:57: Ja das ist ja eine der großen deutschen Lebenslügen dass man glaubt oder geglaubt hat.
00:57:04: ich glaube momentan ist man dabei zu erkennen, dass es so nicht funktioniert, dass Wohlstand auch mit weniger Energie existieren kann.
00:57:13: So ist weniger
00:57:14: Wohl Stand hier!
00:57:15: Okay, aber das funktioniert halt nicht.
00:57:18: Sie sprechen gerade KI an!
00:57:21: Also diese Anlagen haben einen Energiebedarf.
00:57:27: Sie können es auch nicht mit Sonne oder mit Wind.
00:57:32: Können sie das nicht decken?
00:57:33: Weil die arbeiten ja in den Jahr
00:57:37: vierundzwanzig, sieben, dreieinhalb, sechszig Tage mehr... Wir sind vielleicht in vielen Sachen erst mal nachhaltiger geworden, was vielleicht auch schön ist.
00:57:43: Aber zum Beispiel alleine, was wir jetzt hier machen wird über irgendein Streaming-Portal bereitgestellt.
00:57:49: Das heißt da entsteht ein Energieverbrauch den viele gar nicht sehen und wenn sie denen in ihren täglichen Leben mit enterieren würden dann wird die Bilanz ganz schlecht!
00:57:58: So ist es.
00:57:59: Also wenn Sie alleine den Energiebedarf für die täglich benutzten, auch von Kernkraftwerksgegnern benutzen, iPhones oder Smartphones – wenn sie sich das ansehen – die wollen ja auch keine Unabbrechung haben und nicht nur telefonieren dürfen, wenn die Sonne scheint oder der Wind weht.
00:58:15: Jeder hat heute den Bedarf und den Anspruch darauf rund um die Uhr letzten Endes kommunikativ weltweit versorgt zu sein.
00:58:28: Die Rechenzentren haben derzeit einen Bedarf weltweit von dreieinhalbfünfzig Terawattstunden.
00:58:42: Man rechnet damit, dass bis zu zwanzigdreißig der Bedarf über siebzehntausend, achtzehnteusend Stunden steigt.
00:58:52: Das müssen Sie sich vorstellen!
00:58:53: Die gehen natürlich immer dahin, wo sie die besten Voraussetzungen haben.
00:58:59: Und wenn dann die Polen sagen wir wollen mindestens fünfzehn bis sechzehnt dieser SMR-Reaktoren bauen, da bauen sich die Entscheidungen nicht mehr groß zu untersuchen, die liegt auf der Hand, wo die hingehen.
00:59:13: Gleich geht es weiter im Gespräch mit Ulrich Greber.
00:59:15: Ulrich Greber ist mein Gesprächspartner, Maschinenbau war sein Studium und dann ist er zum Thema Kernenergie gekommen.
00:59:23: Und hat natürlich seinen ganz eigenen Blick auf das Thema.
00:59:26: Er ist meinen Gesprächspartner.
00:59:28: Sie haben sich auch mit dem Thema intensiv beschäftigt und Buch geschrieben.
00:59:31: Was geht es denn in den Buch?
00:59:35: Ich fange an mit den deutschen Lebenslügen.
00:59:38: Eine Lebenslüge ist also Wohlstand mit weniger Energie.
00:59:41: eine weitere Lebenslüger hat sich dann gezeigt auch beim Ukraine-Krieg, dass wir jede Menge Gas verbrennen wollen.
00:59:50: Wir wollen ja jetzt wieder zwanzig oder vierzig Gaskraftwerke bauen damit wir die Energiewende absichern.
00:59:58: Wir denken aber gar nicht daran mal in unserem eigenen Landgas zu fördern obwohl wir Gas haben.
01:00:04: also in Holland zum Beispiel wird an der Nazi noch Gas gefördert, bei uns ist das verboten.
01:00:11: Wenn Niedersachsen gibt es auch ein relativ großes Vorkommen?
01:00:13: Ja
01:00:14: dann haben wir das reinische Schiefergebirge, das voller Spaltgas ist.
01:00:19: aber das Spaldgas beziehen wir lieber aus USA als LNG.
01:00:23: Das wird dann mit Schiffen die mit Schweröl befeuert werden wird es nach Deutschland gebracht und hier verfeuern ist natürlich für die CO-Zwei-Bilanz weltweit gesehen nicht besonders gut.
01:00:38: Und ja, also wie gesagt dann kommt meine ganze Erfahrung in dem Buch.
01:00:46: so sprechen mehr oder weniger mein beruflicher Werdegang.
01:00:50: Dann kommt ein ganzes Kapitel über die Kernenergie.
01:00:55: Wie ist die Kern-Energie überhaupt in Deutschland entstanden?
01:00:59: und das ist schon beeindruckend dass in wenigen Jahren Deutschland ein großer Player in der Kernenergi wurde In den fünftiger jahren.
01:01:09: Es war schon eine riesen Leistung, aber es war auch eine konzentrierte Leistung zwischen Politik, zwischen Unternehmen und Wissenschaft.
01:01:18: Die haben alle einer einem Strom gezogen und nur so geht das dann über die Zeit des Kraftwerksbaus in Deutschland.
01:01:28: Übrigens wurden die meisten Anlagen unter SPD-Regierungen gebaut.
01:01:32: Wir waren zum Beispiel damals bei der KWU, wir mit dem Minister Matt Höfer, der war damals zuständig.
01:01:37: Bei diesem Bürgerdialog unterwegs.
01:01:39: also die ersten Widerstände kamen Also die SPD stand da voll dahinter und nach der ersten Ölkrise wollte die SPD sogar Firma Sophie Kernkraftwerke bauen wie dann tatsächlich gebaut worden sind.
01:01:54: Ich hoffe auch einige der Genossen der heutigen Hürden dazu.
01:01:57: ja soll man in ihren in ihrer Historie nachschauen.
01:02:02: Ja, und dann kommt das Kapitel letzten Endes über die Erodierung der politischen Unterstützung, die hat dann so langsam zuerst die SPD-Ergriff ohne Erfolg.
01:02:18: also die große Dame hat ständig alte Damen ständig Stimmen verloren.
01:02:22: Die Grünen haben dazu gewonnen.
01:02:23: Also für die SPD war es kein positiver Prozess.
01:02:30: soweit bis letzten Endes zu diesem sogenannten Atomkonsens im Jahr zweitausend unter der Schröder Fischerregierung.
01:02:41: Ja, und dann kam wieder die Hoffnung auf eine neue Renaissance, die durch Merkels Entscheidung nach Fukushima ihr jedes Ende fand.
01:02:54: Bis zum Ukraine-Krieg zur Abschaltung der Kernkraftwerke.
01:02:59: Das wird dann dort alles beschrieben.
01:03:01: und dann werfe ich auch mal einen Blick über den Rhein, was jetzt in Frankreich passiert.
01:03:06: Und man sieht ja die Fazosen haben ihr Kernenergie-Ausbauprogramm wesentlich später gestartet als Deutschland.
01:03:14: aber sie haben es konsequent durchgezogen und es gibt in Franklich auch politisch eigentlich da überhaupt kein Widerstand.
01:03:21: das ist einfach allgemein wird es so unterstützt oder akzeptiert.
01:03:28: und dann eben auf die neue Entwicklung, was geschieht zur Zeit.
01:03:34: Was machen unsere Nachbarn?
01:03:35: Und das ist ja sehr interessant!
01:03:38: Ich habe im Jahr zwanzig zehn vom CDF eine Einladung bekommen zu einer Dokumentation Todgesagte Leben länger.
01:03:47: Das war gerade so die Renaissance der Kernerenergie.
01:03:50: Im letzten Abspann zu diesem Film habe ich auch gesagt diese Kernkraftwerke nicht in Deutschland gebaut werden, dann wären sie eben im europäischen Ausland gebaut und sehr wahrscheinlich direkt an unserer Grenze.
01:04:03: Und genau das sehen wir ja jetzt in den Ausbauprogrammen die um uns herum entwickelt werden.
01:04:11: Dann gehe ich auf die Endlagerung ein.
01:04:15: Ich gehe auf die Systemsicherheit ein.
01:04:19: Anlass war der Blackout in Spanien Wie gesagt.
01:04:22: dann kommt noch Der Blick auf die Entwicklung der neuen Reaktor-Technik, dieser SMR-Reaktoren.
01:04:29: Ja und dann widme ich mich der Energiewende mit den Fakten, die sich ja selbst aus aus den statistischen Unterlagen der Bundesnetzagentur ergeben.
01:04:44: Also das kann jeder genauso wie ich das gemacht habe eigentlich nachvollziehen, wie sich diese Stromversorgung verändert hat, wie sie immer volatiler geworden ist, wie immer öfters letzten Endes in die Steuerung des Netzes eingegriffen werden muss.
01:04:58: So ganz am Ende kommt natürlich auch noch so ein bisschen der Hoffnungsschimme und natürlich auch die Bilanz, wer zahlt die ganze Rechnung?
01:05:07: Und die liegt ja auf dem Tisch!
01:05:08: Der Stromverbraucher zahlte nicht.
01:05:10: Man
01:05:10: wollte gerade sagen, das ist etwas, das sieht seit vielen Jahren jeder in seiner Rechnung ... Wer es zahlt?
01:05:16: Wir
01:05:16: haben mit knapp vierzig Cent die höchsten Strompreise in Europa und ich stelle den Anspruch an eine Energieversorgung, dass sie nicht nur sicher ist sondern auch wirtschaftlich ist.
01:05:28: Wir
01:05:28: haben ja ganz große Volkswirtschaften, die entstehen.
01:05:31: also wir haben Indien, wir haben China.
01:05:35: dort entsteht hier ein massiver Energiehunger und ich glaube gerade China möchte nicht den Menschen erklären, dass der Reichtum nicht für alle gilt.
01:05:46: So ist es!
01:05:47: Und Sie werden's auch nicht?
01:05:48: Nein das werden sie nie machen.
01:05:49: also das ist ja eigentlich das chinesische Erfolgsrezept, dass sie immer etwas machen was allen zu gut kommt.
01:06:00: Schauen Sie also nach dem Zweiten Weltkrieg Mao Zedong, der hat jetzt zwar auf einer anderen niedriger Nebne gemacht.
01:06:06: Aber er hat auch gesagt okay ihr bekommt jetzt alle Arbeit, verdient jetzt alle Geld, ihr müsst nicht mehr hungern weil in China waren wir total verarmtes und herunter gewirtschaftetes Land.
01:06:21: hält man letzten Endes diese Gesellschaft in China dann noch zusammen.
01:06:25: Weil man kann nicht hundert Millionen Menschen erklären, dass sie nicht in der Zukunft davon profitieren werden.
01:06:31: und
01:06:33: das Programm läuft da?
01:06:34: Und China zeigt uns ja ganz genau letzten Enden wie eine Energieversorgung funktioniert.
01:06:40: China baut pro Jahr mehr Windräder- und Photovoltaikanlagen als wir.
01:06:45: Aber Sie wären integriert in einer Netz indem die Grundlastversorgungen durch Kernenergie und immer noch durch Kohle erzeugt wird.
01:06:56: Nur mal so am Rande!
01:06:58: Also wir wollen ja bis zu den Jahrzehnten, derzeit noch betriebene Kohlekraftwerke stilllegen.
01:07:05: In China werden pro Jahr so viele Kohlekrafwerke gebaut wie wir bis zu die Jahrezehnte stilllegen wollen – pro Jahr!
01:07:15: Ich habe jetzt von Kernenergie keine Ahnung und habe versucht, durch Fragen etwas von Ihnen herauszubekommen.
01:07:23: Wie ist es denn wenn Sie so klar für Kernenergi auftreten im öffentlichen Raum?
01:07:29: Was erleben sie denn da?
01:07:31: Also mittlerweile erlebe ich eigentlich fast nur Zuspruch.
01:07:36: Gut!
01:07:37: Das hat sich aber...ich höre raus das hat sich gewandelt zwar nicht immer so Ja,
01:07:40: es hat sich gewandelt.
01:07:43: Das Interessante ist ja, wenn Sie durch die Lande ziehen und den Menschen die Kerneenergie erklären – also meines Erachtens erreichen sie dadurch nicht sehr viel.
01:07:56: Weil das Thema ist viel zu komplex.
01:07:58: Die meisten Menschen verstehen es nicht Und da mache ich auch niemanden Vorwurf Da muss man schon etwas studiert haben und sich mit dem Thema beschäftigen.
01:08:07: Wenn Sie aber den Menschen sagen der Strom wird immer teurer Weil wir aus der Versteht jeder
01:08:13: versteht
01:08:13: jeder das begreift jede und so einfach ist des letzten endes.
01:08:18: Frankreich hat nie versucht großartig jetzt jeden in Kerne geht zum spezialisten zu machen aber Frankreich liefert verlässlich preiswert stroben.
01:08:29: gleich geht es weiter im gespräch mit Ulrich Gräber.
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